Scheidungsanwalt im Großraum Stuttgart

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mf_2

Erfahrenes Mitglied
26.02.2016
2.137
3.934
STR
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Hallo zusammen,

Kennt jemand einen guten Scheidungsanwalt im Großraum Stuttgart? Idealerweise kennt er sich auch mit Immobilien und Firmen aus und wie man damit bei einer Scheidung umgeht.
Ich finde zwar online einige, aber kA ob die gut sind.
Edit: Gerne auch per PN

VG
mf_2
 

spotterking

Erfahrenes Mitglied
14.07.2012
5.199
3.512
FRA
Also ich wuerde erwarten wenn man mit Immobilien und Firmen gesegnet ist dass da schon vor der Heirat alles mit Ehevertrag etc geklaert ist und man auch entsprechende Anwaelte an der Hand hat und nicht ueber ein Vielfliegerforum suchen muss.
 

Flying Lawyer

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
7.239
5.522
Also ich wuerde erwarten wenn man mit Immobilien und Firmen gesegnet ist dass da schon vor der Heirat alles mit Ehevertrag etc geklaert ist und man auch entsprechende Anwaelte an der Hand hat und nicht ueber ein Vielfliegerforum suchen muss.
Zum einen schließt nicht jeder einen Ehevertrag (ich auch nicht), zum anderen wären Unternehmen und Immobilien, die vor der Ehe erworben wurden, ohne Ehevertrag im Zugewinn nicht wirklich relevant, zum dritten geht es darum, einen erworbenen Zugewinn aus Immobilien und Unternehmen sinnvoll und ohne Schaden zu teilen, zum vierten sind familienrechtliche Kanzleien, die sich mit größeren Immobilienbeständen und Unternehmen auskennen die Ausnahme und zum fünften haben Vielflieger durchaus Erfahrung mit Geld und Scheidungen. RVR in Stuttgart könnte so eine Adresse sein.
 

mf_2

Erfahrenes Mitglied
26.02.2016
2.137
3.934
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Zum einen schließt nicht jeder einen Ehevertrag (ich auch nicht), zum anderen wären Unternehmen und Immobilien, die vor der Ehe erworben wurden, ohne Ehevertrag im Zugewinn nicht wirklich relevant, zum dritten geht es darum, einen erworbenen Zugewinn aus Immobilien und Unternehmen sinnvoll und ohne Schaden zu teilen, zum vierten sind familienrechtliche Kanzleien, die sich mit größeren Immobilienbeständen und Unternehmen auskennen die Ausnahme und zum fünften haben Vielflieger durchaus Erfahrung mit Geld und Scheidungen. RVR in Stuttgart könnte so eine Adresse sein.
Danke! Das hilft mir weiter. Ich schreibe die an.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Also ich wuerde erwarten wenn man mit Immobilien und Firmen gesegnet ist dass da schon vor der Heirat alles mit Ehevertrag etc geklaert ist und man auch entsprechende Anwaelte an der Hand hat und nicht ueber ein Vielfliegerforum suchen muss.
Die Immobilien und das Unternehmen entstanden erst während der Ehe. Wir reden auch nicht von großen Einheiten.
 

Mr.Tequila

Erfahrenes Mitglied
21.05.2025
2.669
1.288
Die Immobilien und das Unternehmen entstanden erst während der Ehe. Wir reden auch nicht von großen Einheiten.
die Frage nach m Anwalt verheißt schon mal nix allzu gutes
das letzte Paar in der persönlichen Bekanntschaft (Er (Anfang 50) hat Sie (Anfang 40) für eine 25 Jahre Jüngere sitzen lassen), das mit dem Vorsatz einer außergerichtlichen und anwaltslosen gütlichen Einigung über die Scheidungsformalitäten gestartet ist, befindet sich jetzt (2 oder 2 1/2 Jahre später) im totalen Rosenkrieg und in der verhärteten Anwaltsschlacht

dann mal toi toi toi
falls du Tips brauchen solltest, immer wieder gerne
und bestell dir viel Baldrian, das schon mal als Gratistip vorab
 

chrini1

Erfahrenes Mitglied
26.03.2013
8.636
13.213
HAM
die Frage nach m Anwalt verheißt schon mal nix allzu gutes
das letzte Paar in der persönlichen Bekanntschaft (Er (Anfang 50) hat Sie (Anfang 40) für eine 25 Jahre Jüngere sitzen lassen), das mit dem Vorsatz einer außergerichtlichen und anwaltslosen gütlichen Einigung über die Scheidungsformalitäten gestartet ist, befindet sich jetzt (2 oder 2 1/2 Jahre später) im totalen Rosenkrieg und in der verhärteten Anwaltsschlacht

dann mal toi toi toi
falls du Tips brauchen solltest, immer wieder gerne
und bestell dir viel Baldrian, das schon mal als Gratistip vorab
für einen Teenie? LOL
 
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mf_2

Erfahrenes Mitglied
26.02.2016
2.137
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die Frage nach m Anwalt verheißt schon mal nix allzu gutes
[...]
Es herrscht in Deutschland Anwaltszwang bei Scheidung. Daher benötigt auch die harmonischste Scheidung ever einen Anwalt.
Insofern heißt es erstmal nicht unbedingt "nichts allzu gutes". Aber das hat jetzt natürlich noch knappe 12 Monate Zeit in einen Rosenkrieg zu kippen. Wir werden sehen.
 
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Mr.Tequila

Erfahrenes Mitglied
21.05.2025
2.669
1.288
für einen Teenie? LOL
wer ko der ko
und manchmal ko der sogar richtig lesen
Es herrscht in Deutschland Anwaltszwang bei Scheidung. Daher benötigt auch die harmonischste Scheidung ever einen Anwalt.
Insofern heißt es erstmal nicht unbedingt "nichts allzu gutes". Aber das hat jetzt natürlich noch knappe 12 Monate Zeit in einen Rosenkrieg zu kippen. Wir werden sehen.
sicher
aber bei der harmonischen Scheidung ist der Anwalt nur noch Makulatur, sprich man kann sich den günstigsten Anwalt am Ort nehmen, und braucht sich nicht nach (teuren?!) Empfehlungen anderer umzuhören
 

Flying Lawyer

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
7.239
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wer ko der ko
und manchmal ko der sogar richtig lesen

sicher
aber bei der harmonischen Scheidung ist der Anwalt nur noch Makulatur, sprich man kann sich den günstigsten Anwalt am Ort nehmen, und braucht sich nicht nach (teuren?!) Empfehlungen anderer umzuhören
Na klar. Wenn Unternehmensanteile (oder schlimmer ein einzelkaufmaennisches Unternehmen) und Immobilien involviert sind braucht man keinen Anwalt. Warum auch?

„Wir brauchen keinen Anwalt“ ist insbesondere ein beliebtes Argument bei Typen, die ihre Frau mit einem „wer ko der ko“ nach 20 Jahren Ehe für einen Teenie sitzen lassen und glauben es kostet nichts oder wenig. Kenne ich aus dem eigenen Umfeld nur zu gut.

Es kostet insbesondere in der Alleinverdienerehe oder „Weitausbesserverdienerehe“, die bei „Null Vermögen“ angefangen hat, den Alleinverdiener sehr viel und kann diesen, wenn eine Hausfinanzierung und ein Einkommen zwischen 75k und 200k involviert ist, durchaus in existentielle wirtschaftliche Probleme bringen. Das ist nebenbei ein typischer Fall: Er arbeitet wie blöde im Unternehmen, als Anwalt oder Arzt, sie hält ihm den Rücken frei und managed alles und die Ehe entwickelt sich auseinander. Wenn Kinder involviert sind, passiert es noch schneller und kostet es noch mehr

Ich war am Standort meiner früheren Kanzlei der einzige Partber, der nicht geschieden war und das wahrscheinlich, weil ich erst im sehr fortgeschrittenen Alter geheiratet habe. Meinen Partnern hat es nicht so weh getan, weil halt sehr viel mehr verdient wurde und Unterhalt Grenzen hat. Aber grob gerechnet, die Hälfte des Vermögens zum Stichtag war zu Recht weg.

Manch einer hat sich gewundert, wie schnell der Teenie weg ist, wenn auf einmal 60 Prozent des Nettoeinkommens als Unterhalt für Frau und zwei Kinder weg ist ist, die Haushälterin aus versteuertem Einkommen bezahlt werden muss und die Immobilienfinanzierung weiter läuft (während die frühere Ehefrau ausbezahlt werden soll). Teenies sind ja auch nicht doof.

Du kannst dir auch einen Zahn mit der Rohrzange rausziehen. Auch Zahnärzte werden überbewertet. Ich mache keinerlei Familienrecht und kann jedem nur einen guten (auch „kostspieligen“) Anwalt empfehlen. Die Auflösung einer Ehe ist - wenn mehr als im Durchschnittshaushalt vorhanden ist - komplexer als manche Unternehmenstransaktion und hat wenn Kinder da sind auch noch wirtschaftliche Auswirkungen bis zu deren Volljährigkeit und auch darüber hinaus
 

Luftikus

Megaposter
08.01.2010
27.490
13.343
irdisch
Ich kenne zwei wirklich prominente Scheidungsanwälte privat. Die sagen, man kann sich immer streiten, wenn man wirklich will. Egal was es für Vorkehrungen und Absprachen gab.
 

Mr.Tequila

Erfahrenes Mitglied
21.05.2025
2.669
1.288
eine ziemliche Binsenweisheit

selbstverständlich kann man sich immer streiten, wenn man Streit sucht, oder sich streiten will

dafür muss man noch nicht mal zwingend miteinander verheiratet sein, das geht grundsätzlich so gut wie immer
auch als Nachbarn, Geschäftspartner, Freunde, Bekannte oder auch nur einfach so
wer Streit sucht, wird ihn auch finden
 

Mr.Tequila

Erfahrenes Mitglied
21.05.2025
2.669
1.288
richtig, und wer eine gewisse Vorbildung besitzt, deutsche Kausalsätze (in Kausalstätzen steckt zwingend mind. eine Vorbedingung, die erfüllt sein muss, damit er überhaupt gilt) verstehen zu können, kann auch richtig lesen

diese Voraussetzung ist aber im Forum nicht bei allen erfüllt

der Teilsatz: "aber bei der harmonischen Scheidung ist der Anwalt nur noch Makulatur "stellt also eine entscheidende Vorbedingung, die nur geistige Tiefflieger überlesen können
 

Flying Lawyer

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
7.239
5.522
Ich kenne zwei wirklich prominente Scheidungsanwälte privat. Die sagen, man kann sich immer streiten, wenn man wirklich will. Egal was es für Vorkehrungen und Absprachen gab.
Es geht gar nicht ums "streiten wollen", sondern um die Frage,
  • wieviel Phantasie ein besserverdienender Ehepartner:in entwickeln kann, wenn diese Person feststellt, dass Unterhalt zu zahlen ist und die Hälfte des innerhalb eines Berufslebens erwirtschafte Vermögens (was in der jeweiligen Vorstellung alles "seines" oder "ihres" ist) einschließlich Versorgungsansprüchen auf die andere Seite geht und
  • wieviel Phantasie ein mit einer anderen Person (am besten Sekretärin oder Teenie oder Nachbar oder Handwerker - um mal typische Fälle zu nennen) betrogener Ehepartner:in entwickeln kann, wenn es darum geht, der jeweils anderen Person zu schaden.
Wenn da noch Kinder mit in dieses Gefüge kommen, dann kann es ganz böse werden. Da helfen keine guten Vorsätze und hier sind gute Anwälte auf jeden Fall erforderlich (es sei denn es ist nix zu verteilen).
 

Mr.Tequila

Erfahrenes Mitglied
21.05.2025
2.669
1.288
Anwälte verkomplizieren oft nur, geben völlig falsche Ratschläge, ziehen Verfahren unnötigerweise in die Länge, haben oft kein taktisches Gespühr und bringen auch andere Nachteile ins Spiel

neben ihren Vorteilen, die sie selbstverständlich auch haben, das steht nicht in Abrede, und beides schließt sich nicht aus, es ergänzt sich nur

anstatt Anwälten, die man sowieso braucht, und anstatt ihnen blind zu vertrauen, helfen oft common sense Zweifel aufrecht zu erhalten, kritisch zu bleiben, alles zu hinterfragen und vor allem helfen oft Netzwerke aus Denjenigen, die das alles schon mal erlebt oder hinter sich haben, weil die oft die wertvollsten Tips und Kniffe überhaupt geben können

und das gilt nicht nur für Scheidungsverfahren, das gilt im Prinzip für alle Verfahren
mind. im Zivilrecht

wer ein Haus bauen will, frägt besser oft nicht den Handwerker, den braucht man sowieso
oft ist es besser einfach nur den Freund zu fragen, der schon mal selber ein Haus gebaut hat
dessen Tips sind oft wesentlich wertvoller, als die des Handwerksfachbetriebes
 

Flying Lawyer

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
7.239
5.522
wer ein Haus bauen will, frägt besser oft nicht den Handwerker, den braucht man sowieso
oft ist es besser einfach nur den Freund zu fragen, der schon mal selber ein Haus gebaut hat
dessen Tips sind oft wesentlich wertvoller, als die des Handwerksfachbetriebes
Stammtischbrüder sind genau das Richtige für so manchen. Und wie immer gilt: Wer nicht den Fachmann fragt, zahlt oft zweimal. Wo allem wenn er den auch noch "frägt" (nachdem man wenige Posts darüber in #16 über eine "gewisse Vorbildung" und "deutsche Kausalsätze" gelabert hat).

Wer ein Haus bauen will, sollte erst einmal einen Baugrundfachmann, einen Architekten und einen Statiker "fragen". Vielleicht auch einen Anwalt, wenn es um Baulasten, Grunddienstbarkeiten, Nachbarrecht und die Bauordnung geht und erst dann mit den Handwerkern anfangen. Oder gleich zum Stammtisch. Der klärt alle Fragen. Zuverlässig.
 

Mr.Tequila

Erfahrenes Mitglied
21.05.2025
2.669
1.288
ne, anders rum wird n Schuh draus

wer rechtzeitig Leute gefragt hätte, nach wertvollen Tipps, hätte gewisse Fehler, die fast alle machen, vielleicht vermeiden können
zumindest aber hätte er seine Strategien rechtzeitig überdenken können, und vielleicht nach Plan B oder C suchen können

meine persönlichen Rekordhalter im Bekanntenkreis:
a) eine Bekannte im Freundeskreis, deren Scheidung war nach exakt 5 Minuten erledig (so gehts auch)

b) ein Geschäftspartner (Unternehmenseigner) im erweiterten Geschäfts-Netzwerk, dessen Scheidungsverfahren geht jetzt ins 14. Jahr, und da ist schon lange nicht mehr das Geld das Problem, ums Geld gehts da nur noch nebensächlich, da gehts schon lange nur noch um den Nervenkrieg, der alle Beteiligten längst bis an den Rand der Klappsmühle und der Geschlossenen gebracht hat, und selbst Suizid ist nicht mehr auszuschließen
die Anwälte beider Seiten sind nicht wirklich hilfreich, bringen eher noch viel mehr Schärfe und Länge ins Verfahren

Letzterer hätte besser mal bei Zeiten nach Tipps und Kniffen bei Denjenigen nachgefragt, die ihr Scheidungsverfahren schon hinter sich haben
oder anderweitig wertvolle Tipps hätten geben können, wie man vielleicht ums Schlimmste herumkommen könnte, oder wie man gewisse Taktiken und Kniffe ins Spiel bringen könnte

jetzt, nach 14 Jahren, ist es dafür natürlich längst viel zu spät
 

SleepOverGreenland

Megaposter
09.03.2009
22.709
15.524
FRA/QKL
Stammtischbrüder sind genau das Richtige für so manchen. Und wie immer gilt: Wer nicht den Fachmann fragt, zahlt oft zweimal. Wo allem wenn er den auch noch "frägt" (nachdem man wenige Posts darüber in #16 über eine "gewisse Vorbildung" und "deutsche Kausalsätze" gelabert hat).
Lieber @Flying Lawyer , einfach nicht auf weitere Diskussionen mit der Schnapsdrossel einlassen. Diese ist hier als unterbelichteter Aufschneider bekannt der grundsätzlich immer alles besser weiß und sich dabei in seinen Wortklaubereien häufig widerspricht ohne es zu merken. Dir wird er sicherlich bald erklären dass du als Deutscher natürlich wie alle Deutschen ein relativ schlechtes Englisch sprichst und deshalb bei all deinen Vertragsverhandlungen der vergangenen Jahrzehnte einen native Speaker als Dolmetscher gebraucht hättest. Kein Wunder also dass du im Gegensatz zur Schnapsdrossel auch nur mäßig erfolgreich warst. :ROFLMAO:
 

Mr.Tequila

Erfahrenes Mitglied
21.05.2025
2.669
1.288
Wer ein Haus bauen will, sollte erst einmal einen Baugrundfachmann, einen Architekten und einen Statiker "fragen".
wer ein Haus bauen will, sollte als allererstes, bevor überhaupt der allererste Bleistriftstrich auf irgendeinem Bauplan erfolgt ist, seinen common sense, also seinen eigenen gesunden Menschenverstand befragen ... Voraussetzung: man muss natürlich zwingend dafür auch einen haben

als zweites sollte man einen Freund fragen, der schon mal selber ein Haus gebaut hat, nach Fehlern und Dingen, die der Freund auf keinen Fall mehr wiederholen oder ein zweites Mal so bauen würde, das vermeidet ganz oft die allergrößten Anfangsfehler, die nach einer gewissen Zeit gar nicht mehr einholbar, oder zurückholbar sind. Wird mit diesem Fehler also schon begonnen, muss man diesen Fehler/Nachteil dann oft auch bis zum bitteren Ende mit durchziehen

und erst als drittes frägt man dann den Fachbetrieb, und auf keinen Fall hört man blind auf das, was der Fachbetrieb einem sagt, schon gar nicht kritiklos

denn der Fachmann hat ein hohes Incentive ... neudeutsch: Anreiz ... dir die schnelle Antwort zu geben, aber nicht die beste Antwort
(Leute, mit gewisser Lebenserfahrung = common sense, erkennen sehr schnell den Unterschied zwischen der schnellen und der besseren Antwort)

und alle, die schon mal ein Haus gebaut haben, kennen dann danach den Unterschied zwischen der schnellen, und der besseren Anwort
wenn das Haus steht
beide sind nämlich oft nicht deckungsgleich
vertraut man blind dem Fachbetrieb, bekommt man eine Burg gebaut, aber kein Haus, und der Unterschied zwischen einer Burg und einem Haus wird dann auch ziemlich schnell deutlich

und bei Anwälten und einem Scheidungsverfahren verhält es sich oft analog ähnlich
wer seinen eigenen gesunden Menschenverstand ausschaltet, oder unkritisch auf die schnellen Antworten/Ratschläge vertraut, aber nicht auf die besseren Ratschläge, könnte Schiffbruch erleiden, der dann auch später im Verfahrensverlauf nicht mehr einhol-/zurückholbar ist
 

robbie120687

Reguläres Mitglied
20.08.2025
43
24
eigentlich trivial und landläufig bekannt, dass jemand, der schon mal ein Haus gebaut hat, ein zweites Haus ganz anders bauen würde, täte er nochmal ein Haus bauen müssen oder wollen. Er würde viele Fehler wohl vermeiden, dafür aber vielleicht andere Fehler begehen

niemand würde ein zweites Mal so heiraten und die Hochzeit so organisieren, wie er beim ersten Mal geheiratet hat

eine Scheidung habe ich glücklicherweise noch nicht persönlich hinter mir, aber auch da dürfte es trivialerweise so sein, dass man eine zweite Scheidung ganz anders angehen würde, als die erste Scheidung

in der Tat: common sense
 

zimbowskyy

Erfahrenes Mitglied
29.11.2016
839
916
CGN
und deshalb bei all deinen Vertragsverhandlungen der vergangenen Jahrzehnte einen native Speaker als Dolmetscher gebraucht hättest
Völliger Quatsch. Einen Fachmann braucht niemand. Du hättest einfach im Freundeskreis rumfragen müssen, wie jemand, der schon mal was vom Englischen ins Deutsche übersetzt hat, das gemacht hätte :p
 

Mr.Tequila

Erfahrenes Mitglied
21.05.2025
2.669
1.288
eigentlich trivial und landläufig bekannt, dass jemand, der schon mal ein Haus gebaut hat, ein zweites Haus ganz anders bauen würde, täte er nochmal ein Haus bauen müssen oder wollen. Er würde viele Fehler wohl vermeiden, dafür aber vielleicht andere Fehler begehen

niemand würde ein zweites Mal so heiraten und die Hochzeit so organisieren, wie er beim ersten Mal geheiratet hat

eine Scheidung habe ich glücklicherweise noch nicht persönlich hinter mir, aber auch da dürfte es trivialerweise so sein, dass man eine zweite Scheidung ganz anders angehen würde, als die erste Scheidung

in der Tat: common sense
das ist insofern korrekt, als dass dir gewisse Fachbetriebe (Anwalt ist letztlich auch nichts anderes als n Fachbetrieb auf seine Weise) bestimmte Auskünfte, Tipps oder Kniffe gar nicht geben wollen, vielleicht auch gar nicht geben dürfen

aber ein Freund darf und kann dir natürlich gewisse Kniffe und Tricks verraten, selbst wenn sie sich in der legalen Grauzone bewegen sollten
ob du diese Tipps danach befolgen willst, kannst du ja dann immer noch entscheiden

ein Anwalt oder ein Fachbetrieb hingegen ist sogesehen oft nur ein Technokrat
der gibt dir solche Tipps oder Kniffe oft erst gar nicht