Falsch.Der Gewinn wird im Gegensatz zu einer Personengesellschaft 2x versteuert und in Summe höher und ohne Progression.
Ich meinte 60K/Brutto Kapitalerträge vs. 70K Gehalt.
Bei 70K Gehalt bleiben dir 42582,88€
Sorry ich dachte es wird klar dass ich Abgaben meine. Ich denke dass es fair wäre ab einer gewissen Höhe Kapitalerträge und Einkommen gleich zu behandelnBei 70.000 EUR Gehalt bleiben Dir nach Steuern 58.000 EUR und nicht 42.500 EUR übrig. Hier, was Du machst, die Krankenversicherung und die Rentenversicherung einzubeziehen, verbietet sich, denn dafür bekommt man eine Gegenleistung.
Der Kapitalanleger bekommt diese Leistungen nicht.
Im Gegenteil: Man besteuert ihm aufgrund der Inflation selbst bei dem geringeren Satz der Kapitalertragssteuer die Substanz weg.
Ich halte persönlich selbst den aktuell geringeren Satz für verfassungswidrig, weil nicht die Leistungsfähigkeit, sondern der Vermögensstamm besteuert wird. Das war in den letzten Jahren mit meist geringen Inflationsraten nicht so virulent, könnte sich aber bei steigender Inflation wieder ändern. Was es im Grunde geben müsste, um die Sparguthaben gerade der Mittelschicht nicht zu entwerten, ist es fluktuierender Freibetrag, der die Inflation berücksichtigt.
Wenn Du einen Freibetrag erfindest, der die Inflation und damit den Wertverlust des Kapitalstammes (den ja gerade Zinsen auch ausgleichen), bin ich bei Dir. Das war aber wohl den Erfindern der Kapitalertragssteuer zu schwierig, darum blieb es bei einem mehr pauschalen Ansatz. Was aber nicht geht, ist vom Bürger mehr Sparquote und Vorsorge zu erwarten und dieses durch die Inflation und Besteuerung zu entwerten.Sorry ich dachte es wird klar dass ich Abgaben meine. Ich denke dass es fair wäre ab einer gewissen Höhe Kapitalerträge und Einkommen gleich zu behandeln
Und nicht zu verwechseln mit der Kapitalkrone. Das ist keine Verschwörungstheorie!Wenn Du einen Freibetrag erfindest, der die Inflation und damit den Wertverlust des Kapitalstammes (den ja gerade Zinsen auch ausgleichen), bin ich bei Dir.

Sorry, du und @Alfalfa sind leider nicht eingeladen zu unserer kleinen Tekki Party mit JL und Mr. Tekki auf Kapstadt anlässlich Mischas 50ten.Der Gewinn wird im Gegensatz zu einer Personengesellschaft 2x versteuert und in Summe höher und ohne Progression.
Ist von Dir eigentlich in deiner dreimonatigen Laufbahn schon irgendwas sinnvolles gekommen? Ich glaube nicht. Nein, es heißt hier "Kapitalstamm" und nicht "Stammkapital". BWL erstes Semester: "Als Kapitalstamm (oder Kapitalstock) wird das ursprünglich investierte Vermögen bezeichnet, aus dem regelmäßig Erträge wie Zinsen, Dividenden oder Mieten (die sogenannten „Früchte“) fließen. Er ist die wirtschaftliche Basis, die erhalten bleiben soll, während die erwirtschafteten Erträge als Einkommen dienen.Und nicht zu verwechseln mit der Kapitalkrone. Das ist keine Verschwörungstheorie!
Edit: Momentemal, es muss Kronekapital heißen, net Kapitalkrone. Es heißt ja auch Stammkapital, nicht Kapitalstamm!![]()
Klar ist dass nicht nebenbei in einem Forum besprochen, du müsstest dann noch an den Vermögenszuwachs ran.Wenn Du einen Freibetrag erfindest, der die Inflation und damit den Wertverlust des Kapitalstammes (den ja gerade Zinsen auch ausgleichen), bin ich bei Dir. Das war aber wohl den Erfindern der Kapitalertragssteuer zu schwierig, darum blieb es bei einem mehr pauschalen Ansatz. Was aber nicht geht, ist vom Bürger mehr Sparquote und Vorsorge zu erwarten und dieses durch die Inflation und Besteuerung zu entwerten.
An den Vermögenszuwachs geht es bereits ran. Bei Wertpapieren sowieso, bei Immobilien gilt die 10 Jahresfrist.Klar ist dass nicht nebenbei in einem Forum besprochen, du müsstest dann noch an den Vermögenszuwachs ran.
Sagen wir mal so, man hat heute viele Möglichkeiten gut zu leben ohne gerecht in die sozialen Sicherungssysteme einzuzahlen. Was früher die Ausnahme war findet eben heute eine breitere Anwendung. Egal ob Vermögensaufbau mit Schulden oder Anlagen außerhalb der Kontrolle der EU. Wenn man dann ausschließlich bei den Menschen "abkassiert" die keinen Gestaltungsspielraum haben setzt man funktionierende Gesellschaft auf s Spiel. Von der mehr Menschen profitieren als sie wahr haben wollen.
Genau da ist der springende Punkt und deshalb sollte man, wenn es um Steuer Gerechtigkeit geht (ist doch das Thema des Fadens?) mal ein Level oberhalb GmbH dsikutieren.Den Gestaltungsspielraum haben primär Leute, die sich dem System komplett entziehen können (also auch aus Deutschland weggehen), die Finanzjongleure sind, Künstler, Spitzensportler und halt Großkonzerne. Aber sicher nicht Beamte, Freiberufler oder GmbH Geschäftsführer, um mal ein paar außerhalb des AN Spektrums zu nennen.
