Bahn-Sammelthread

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jotxl

Erfahrenes Mitglied
19.11.2009
6.837
2.002
TXL
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In der Idealvorstellung gebe ich Dir Recht.

In unserer förderalen Kleinstaaterei aber, wo Landesfürsten bei ICE-Halten mitreden, Fernzüge als SPNV (ge-) mißbraucht werden, keine Trassentrennung vorhanden ist und noch vieles andere im Argen liegt, ist jedes Fahrplanrechnen ein Kraftakt. Und damit meine ich nicht das rein technisch-mathematische Erstellen. Und das rollierend mit fixen 12 Monaten Vorlauf? Keine Chance!

Da musst Du erstmal Provinzkönigen Zähne ziehen, dem Troß von Aktentaschenträgern und Radiergummihaltern das Laufen beibringen und einem Großteil der Bahnbeschäftigen erzählen, was man früher unter Eisenbahner-Ehre verstand.
dazu kommen die mindestens jährlichen Abstimmungen mit den übrigen europäischen Bahngesellschaften...
 

schlepper

Erfahrenes Mitglied
31.08.2016
4.898
6.249
FRA
DB und PKP feiern die Deutsch-Polnische Freundschaft.

DEUTSCH-POLNISCHER KULTURZUG ALS HIGHLIGHT 2026

Ein zentrales Projekt im Jubiläumsjahr ist die zweite Auflage des Kulturzugs Berlin–Poznań—Warszawa. Nach der erfolgreichen Premiere im Februar 2025 mit sechs Fahrten wird das Angebot 2026 deutlich ausgeweitet: Zwischen Ende September und Mitte November sind insgesamt 16 Kulturzug-Fahrten zwischen Berlin und Warschau vorgesehen. Dabei wird jeweils an reguläre Eurocity-Züge ein zusätzlicher Kulturwagen angehängt – Reisende benötigen kein spezielles Ticket, eine normale Fahrkarte genügt.

Im Kulturwagen erwartet die Fahrgäste ein mehrsprachiges deutsch-polnisches Programm mit Lesungen, Konzerten, Gesprächen, Workshops und weiteren Formaten. So wird die Reisezeit zu einem kulturellen Erlebnis, das Menschen beider Länder ins Gespräch bringt und neue Zugänge zur jeweils anderen Gesellschaft eröffnet. Das Projekt knüpft an die Tradition früherer Kulturzüge an und überträgt die Idee einer fahrenden Kulturplattform in den internationalen Fernverkehr. Weitere Informationen zu den Verkehrstagen, Fahrplänen usw. gibt es auf
eab-berlin.eu/kulturzug.

Außerdem vergeben beide Länder an junge Erwachsene (18-27 Jahre) kostenlose Interrailpässe zur Erkundung des jeweiligen Nachbarlandes:

Nicht nur der Berlin-Warschau-Express feiert in diesem Jahr Jubiläum. Auch der Abschluss des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags jährt sich zum 35. Mal. Zu diesem Anlass wurde auf Initiative der Verkehrsministerien in Deutschland und Polen der Deutsch-Polnische Freundschaftspass ins Leben gerufen. Dieses Projekt soll es jungen Menschen mit Wohnsitz in Deutschland oder Polen ermöglichen, das Nachbarland unkompliziert per Bahn zu entdecken. Hierzu stellen beide Länder jeweils 30.000 spezielle Interrail-Tickets kostenlos bereit.

Angebotsdetails:


  • Gültig an 7 Tagen innerhalb eines Monats im jeweiligen Nachbarland (Deutschland bzw. Polen) sowie für die einmalige Fahrt vom Wohnort zur Grenze und zurück
  • Reisezeitraum: 01.11.2026—31.10.2027
  • Bewerbungszeitraum: 15.09.—22.09.2026
  • Alter: 18-27 Jahre
  • Komfortklasse: 2. Klasse
 

schlepper

Erfahrenes Mitglied
31.08.2016
4.898
6.249
FRA
Berlin Hannover bleibt Lava.

Zweitlängste Korridorsanierung

Bis Dezember 2027 erneuert die DB InfraGO so insgesamt mehr als 214 Weichen, rund 357 Kilometer Gleise, 100 Kilometer Oberleitungen sowie 13 Kilometer Lärmschutzwände. Entlang der Strecke werden zudem 27 Bahnhöfe modernisiert und teilweise barrierefrei ausgebaut. Sechs Stellwerke werden grundlegend erneuert. Nach dem Korridor Hamburg – Berlin ist die Strecke mit 227 Kilometern die zweitlängste Achse, auf der die Infrastruktur gebündelt und gewerkeübergreifend erneuert wird. Ziel ist, das hochbelastete Schienennetz grundlegend zu erneuern und den Zugverkehr langfristig pünktlicher, zuverlässiger und leistungsfähiger zu machen.

Die DB InfraGO hat den Eisenbahnverkehrsunternehmen und Aufgabenträgern gestern den Entwurf für ein angepasstes Verkehrskonzept vorgestellt. Diese Anpassungen wurden notwendig, da die Elektrifizierung der Lehrter Stammbahn erst im Dezember 2027 abgeschlossen wird und sie damit nicht wie ursprünglich geplant ab Dezember 2026 als Umleiterstrecke zur Verfügung steht. Während der Bauzeit können damit weitgehend weder auf der Schnellfahrstrecke noch auf der parallel verlaufenden Lehrter Stammbahn Züge fahren.

Die DB InfraGO stimmt nun das Verkehrskonzept, das ab Fahrplanwechsel Mitte Dezember 2026 gelten soll, mit allen Beteiligten ab. Das Angebot für Nah- und Fernverkehr bis Mitte Dezember ist bereits im Fahrplan eingearbeitet und in den Auskunftsmedien abrufbar.

Fernverkehr mit angepasstem Angebot

Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2026 verkehren drei Fernverkehrszüge pro Richtung im Zeitraum von zwei Stunden sowie weitere Einzelverbindungen zwischen Hannover und Berlin. Durch die angepasste Linienführung werden Braunschweig und Magdeburg weiterhin stündlich ans Fernverkehrsnetz angebunden bleiben. Magdeburg hat während der Bauzeit mehr Fernverkehrshalte also sonst. Die Fahrzeit zwischen Hannover und Berlin verlängert sich um rund 80 Minuten. Optionen für Halte von Fernverkehrszügen in Stendal sowie Wolfsburg sind derzeit noch in Prüfung. Bis Oktober 2026 bereitet DB InfraGO die Umleitungsstrecke über Braunschweig und Magdeburg durch ein umfangreiches Instandhaltungsprogramm auf die zusätzliche Belastung vor.
 

schlepper

Erfahrenes Mitglied
31.08.2016
4.898
6.249
FRA
Kann mir jemand sagen, wie ich eine in der Zukunft liegende Reservierung erstatten lassen kann, deren Zug nicht mehr verkehrt?
 

Karl Langflug

Erfahrenes Mitglied
22.05.2016
3.702
3.906
Wird denn auf dieser Strecke wenigstens ETCS verbaut?
Ich hätte jetzt behauptet, dass gemäss EU-Recht sämtliche Ausbauten "ETCS-fähig" gemacht werden müssen und nicht nur Korridore und damit einhergehend auch die Stellwerke. Für mich eine spannende Frage ist, ob mit oder ohne Signale, denn wenn sich ein Hacker Zugang verschaffen sollte, werden alle Züge gebremst, stehen noch Signale, kann man den Betrieb im Prinzip analog schnell wieder hochfahren. Die SBB hat auf der relativ neuen Strecke Mattstetten-Rothrist nach 10 Jahren ECTS 2 die Signale abmontiert, man kann dort aber noch auf die alte Strecke zurückgreifen. Auf der NEAT (Gotthardtunnel) hat man auf Signale verzichtet, auch dort kann man alternativ über die alte Strecke.

Damit einhergehend braucht es dann natürlich viele Stellwerke nicht mehr und auf längere Sicht hin auch keine Lokführer mehr. Die Schweizer Bahn SOB fährt auf ihrer Stammstrecke bereits autonom, allerdings sitzt noch ein Lokführer auf der Lok, der überwachen muss.
 

Fee44

Erfahrenes Mitglied
22.04.2022
2.482
3.882
Ich bin am sehr frühen Sonntag Morgen per E-Mail gewarnt worden, dass der Halt an meinem Einsteigebahnhof entfällt. Hat erstmal für Adrenalin gesorgt, ich fing hektisch an zu recherchieren, welche anderen Züge denn zeitnah in die gewünschte Richtung fahren, um dann am Bahnhof festzustellen, dass mein Zug ganz normal auf der Tafel angezeigt wird und dann auch bereits am Gleis stand, als ich auf den Bahnsteig kam ... :eek:

Liebe Bahn: WAS SOLLTE DAS???
 

doedl

Erfahrenes Mitglied
11.10.2012
696
137
Fahrgastrechte:
Verspätung von 118 Minuten, Antrag online am 26.8. eingereicht.
Entschädigung am 28.8. auf dem Konto eingegangen, Kommunikation dazu bisher nicht erhalten.
Aber: statt 25 % Erstattung wurden 50 % gezahlt (obwohl die Verspätung <120 Minuten war und auch so beantragt) :cool:
Datenpunkt, Fahrtabbruch
Eingereicht 10.9., am 11.9. per Schreiben anerkannt und Zahlung angewiesen (email dazu kam am 14.9. an). :cool:
 
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Chemist

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28.10.2017
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8.638
BSL

nerd

Erfahrenes Mitglied
04.01.2017
421
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Wie sind eigentlich die Rechte bei internationalen Reisen bezüglich vergleichbarer Beförderung zum Wunschzeitpunkt mit anderem Beförderer?

Reise mit GoVolta von Berlin nach Amsterdam (laut Ticket 16:15 bis 23:55) ist schon vor Abfahrt über 2h verspätet (Verbindungsauskunft sagt Abfahrt +2:45, Ankunft +2:04). Die neue Ankunft mitten in der Nacht fühlt sich für mich unzumutbar an.

„Nächstmöglich“ wäre dann vermutlich am nächsten Morgen der erste ICE mit der DB, was aber organisatorisch schwierig ist. Es soll ein ICE am Nachmittag werden, also ca. 20-24h nach der ursprünglichen Verbindung (GoVolta bedient die Strecke an dem Tag gar nicht).

Nun frage ich mich, ob GoVolta für dieses ICE Ticket aufkommen müsste, falls ja, ob sich das realistisch durchsetzten lässt (gibts Forenanwälte wie @kexbox die sowas betreuen so dass man keine Kosten im Erfolgsfall hat) und ob man GoVolta vorher auffordern muss oder direkt selber buchen kann (100min seit geplanter Abfahrt sind verstrichen und bis jetzt gab es an Info nur eine SMS „Verspätung von fast 3 Stunden […]. Vielen Dank für Ihre Geduld“).

Wird so oder so die ICE Verbindung werden, aber alternativ bei schlechten Aussichten ggf. Buchung mit DB Freifahrt.
 
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wsvfan55

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25.03.2009
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Toter-Greifvogel

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25.04.2024
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🇬🇷 Fan. Nach einigen Todesfällen durch Ausschreitungen wurden Auswärtsfans verboten. Wird Zeit. Dann kann man auch an Wochenenden die Bahn nutzen.
 

Karl Langflug

Erfahrenes Mitglied
22.05.2016
3.702
3.906
Dynamo-Fans randalieren auf Rückfahrt nach Dresden: Regionalexpress erheblich beschädigt

Widerwärtig🤢🤬
In der Schweiz ist das Alltag. Die SBB beziffert den Schaden auf 4 Millionen Franken pro Jahr. Die Fans kaufen keine Tickets und zerlegen jeweils den Zug, Notbremse ziehen ist ein beliebtes Hobby mit den entsprechenden Folgeverspätungen anderer Züge. Statt dass man den Zug dann einfach mal auf einem Abstellgleis stehen lässt, tut man dann noch alles, damit die "Fans" es doch noch rechtzeitig ins Stadion schaffen. Man muss wissen, dass Liga und Clubs gegen jegliche Massnahme opponieren, also z.B. Sektorsperre oder Verbot Auswärtsfans und sich nicht daran halten, sprich halt doch die Sektoren öffnen. Der Präsident des FC Zürich, mitunter der Club mit den übelsten Fans, ging sogar gerichtlich dagegen vor.

Nun hat aber die SBB genug und reizt ihre Möglichkeiten aus. Neu fährt der letzte Extrazug dann, wenn der letzte Regelzug fährt. Das bedeutet, dass die Samstagabendspiele je nach Distanz vorverlegt werden müssen und das wiederum ist für die TV-Rechte-Inhaber ein Problem und so muss halt die Liga doch mal reagieren. Die "Fans" des Pleiteclubs Grasshoppers Zürich, mitunter die Clubschädlichsten, protestierten daraufhin, indem sie im Zug zu ihrem Auswärtsspiel regelmässig die Notbremse zogen und im Zug Flyer verteilten, womit sie definitiv den Beweis erbrachten, dass sie die dümmsten Fussball"fans" sind, was wirklich was heissen muss.

Der FC Winterthur war da die grosse Ausnahme. Die putzten jeweils den Zug nach Ankunft. Vor dem Abstieg rettete sie das nicht.
 

Toter-Greifvogel

Erfahrenes Mitglied
25.04.2024
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In der Schweiz ist das Alltag. Die SBB beziffert den Schaden auf 4 Millionen Franken pro Jahr. Die Fans kaufen keine Tickets und zerlegen jeweils den Zug, Notbremse ziehen ist ein beliebtes Hobby mit den entsprechenden Folgeverspätungen anderer Züge. Statt dass man den Zug dann einfach mal auf einem Abstellgleis stehen lässt, tut man dann noch alles, damit die "Fans" es doch noch rechtzeitig ins Stadion schaffen. Man muss wissen, dass Liga und Clubs gegen jegliche Massnahme opponieren, also z.B. Sektorsperre oder Verbot Auswärtsfans und sich nicht daran halten, sprich halt doch die Sektoren öffnen. Der Präsident des FC Zürich, mitunter der Club mit den übelsten Fans, ging sogar gerichtlich dagegen vor.

Nun hat aber die SBB genug und reizt ihre Möglichkeiten aus. Neu fährt der letzte Extrazug dann, wenn der letzte Regelzug fährt. Das bedeutet, dass die Samstagabendspiele je nach Distanz vorverlegt werden müssen und das wiederum ist für die TV-Rechte-Inhaber ein Problem und so muss halt die Liga doch mal reagieren. Die "Fans" des Pleiteclubs Grasshoppers Zürich, mitunter die Clubschädlichsten, protestierten daraufhin, indem sie im Zug zu ihrem Auswärtsspiel regelmässig die Notbremse zogen und im Zug Flyer verteilten, womit sie definitiv den Beweis erbrachten, dass sie die dümmsten Fussball"fans" sind, was wirklich was heissen muss.

Der FC Winterthur war da die grosse Ausnahme. Die putzten jeweils den Zug nach Ankunft. Vor dem Abstieg rettete sie das nicht.
Absolut korrekt. Und wer hier motzt, dem wünsch ich mal ne Stunde in so einem Zug, mit Alkoholdunst, Zigarettenqualm, Rumgegröhle und Landser aus der Boom Box.
Zugbegleiter, der/die jeden Fahrgast ansonsten wegen Kleinigstkeiten zur Sau macht natürlich sicher eingeschlossen beim Lokführer.
Bodenlos.
 
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