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"Sie ham halt a Urganisation" (gehabt).Pragmatismus war noch nie eine Stärke der Deutschen - sag ich als Österreicher![]()
"Sie ham halt a Urganisation" (gehabt).Pragmatismus war noch nie eine Stärke der Deutschen - sag ich als Österreicher![]()
Da hast Recht, sag ich als Deutscher, Hauptsache Regeln/Gesetze befolgen, mögen sie noch so unsinnig sein.Pragmatismus war noch nie eine Stärke der Deutschen - sag ich als Österreicher![]()
Es ist sehr traurig, dass du nicht verstanden hast, worum es mir ging: Einhaltung der Rechtsstaatlichkeit und Regierungsarbeit, die funktioniert. Und zu letzterem gehört, dass Entscheidungen so getroffen werden, dass sie nicht innerhalb von Stunden vom Gericht kassiert werden. Dabei ist es egal, wer dagegen klagt. Einfach mal die Gesetze zu ignorieren und zu glauben, dass da schon keiner was sage, ist bestenfalls naiv, schlimmstenfalls Vorsatz, um dann nachher einen Sündenbock zu haben, um von der eigenen Unfähigkeit und Untätigkeit abzulenken. Schlimm ist, wie viele hier dem offenbar auf den Leim gehen.Ich glaub es ist klar, dass die Punkte alle überzogen dargestellt sind, um deutlich zu machen, was da Geos fordert: Grashalm wichtiger als Menschenleben. (Und auch das ist überzogen)
Eine konkrete Problemlösung war es ja gerade nicht, weil sie direkt vor Gericht abgeräumt wurde. Dafür jetzt Nabu die Schuld zuzuweisen, ist zu billig.Ich denke, es geht hier Niemandem darum, eine unfähige Landesregierung in Schutz zu nehmen. Das scheint aber für dich der relevanteste Punkt zu sein. Den meisten wird es schlicht um die konkrete Problemlösung für das Glatteisproblem gehen und nicht darum die Rolle des Senats in der Sache möglichst ad hoc aufzuarbeiten.
Dem ist nicht so. Der Senat hat sich 2 Wochen lang gewehrt so vorzugehen, wie er es letzten Endes getan hat.Ich mache mir keinen Kopf, ob es ein smarter Move von Nabu war oder ob Nabu davon profitiert oder im Gegenteil; es war definitiv kein "smarter Move" des Berliner Senats, egal wer dagegen geklagt hat. Und ich gehe davon aus, dass die politisch Beteiligten nicht davon profitieren werden; leider zurecht, denn sie haben nicht mit Kompetenz geglänzt. Dass die Alternative es besser könnte, folgt daraus leider nicht.
Genau darüber hat sich ja das Verwaltungsgericht auch gewundert, weil einfach keinerlei schriftliche Begründung mitgeliefert wurde, ganz losgelöst vom par ordre du mufti. In der Entscheidung ging es mitnichten darum, wie Salz nun konkret zur Problemlösung beitragen kann...Wenn es wirklich so ist, dass die Möglichkeit, mit Salz zu streuen, einen relevanten Lösungsbaustein darstellt, dann wundere ich mich, wieso ich noch von keinem Politiker, schon gar nicht von einem aus der regierenden Abgeordnetenhausmehrheit
Dem ist nicht so. Der Senat hat sich 2 Wochen lang gewehrt so vorzugehen, wie er es letzten Endes getan hat.
Sie wussten genau, was passieren wird und wollten nicht dumm dastehen. Der Druck war aber zu groß und deshalb haben sie es trotzdem gemacht mit dem bekannten Ergebnis. Somit geht dein Vorwurf der Untätigkeit und Unfähigkeit ins Leere.
das ganze war ein Spiel der SPD, um die CDU vor der Wahl dumm aussehen zu lassen.
SPD hätte es ja im Senat mit beschließen können, wollten sie aber nicht.
bei deinem oberen Text: leider widersprüchlich. Einerseits bist du stolz auf die Rechtsstaatlichkeit, die in Berlin eingehalten wurde, andererseits funktioniere in Berlin ja nichts. Ja was nun?
Dass Gesetze geändert werden können und dies auch geschieht, ist kein Argument gegen einen Rechtsstaat.und zum Thema Einhaltung von Rechtsstaatlichkeit verweise ich erneut auf Punkt 2.
wenn alles perfekt wäre, müssten wir Gesetze nie ändern. Und manchmal holt einen die Realität ein und dann muss man Entscheidungen treffen. Dass der Senat nicht alle Gesetze aller vorherigen Regierungen geprüft hat auf Sinnhaftigkeit, kann man ihm ebenfalls nicht vorwerfen.
das Gesetz sollte geändert werden, man war sich aber nicht einig.
Die gab es, die SPD hat sich geweigert zuzustimmen.Wenn es wirklich so ist, dass die Möglichkeit, mit Salz zu streuen, einen relevanten Lösungsbaustein darstellt, dann wundere ich mich, wieso ich noch von keinem Politiker, schon gar nicht von einem aus der regierenden Abgeordnetenhausmehrheit, bislang irgendwelche Überlegungen gehört habe, die Rechtslage hier für die Zukunft anzupassen (ich bitte um Entschuldigung, falls es solche Stimmen gab und ich sie nicht wahrgenommen haben sollte).
Du redest hier weiterhin Unsinn bzgl. der Wettersituation. Der Eisregen (bzw. die zwei Eisregen) hat auch dort zu einem Eispanzer geführt, wo geräumt war, da Regen auf tief durchgefrorene Böden getroffen ist.Schön dass Du über meinen Wohnort spekulierst.
Der Eispanzer kam dort zustande, wo die Verantwortlichen (Grundstückseigentümer) nicht gleich sauber geräumt, sondern nichts getan haben.
Die Linie des Berliner Senats ist: Scheiß auf den Rechtsstaat, scheiß auf die Verordnungen, die wir selbst erlassen (oder nicht geändert) haben.
Wer dagegen klagt, ist doch vollkommen egal. Don't kill the messenger. Wichtig ist, dass das Gericht nach Recht und Gesetz urteilt. Unabhängig davon, ob es einem inhaltlich im Einzelfall gefällt oder nicht.
Und das ist gut. Nennt man Rechtsstaat.
Gab es mir auch. Es zeigt, dass auch sie versucht, durch billigen Populismus Punkte zu mache, vielleicht sogar ohne Kenntnis der Rechtslage (oder ggfs. trotz Kenntnis, was vielleicht noch verwerflicher wäre). Da sind die Grünen offenbar kein Haar besser.
Der Flughafen ist davon wie erwähnt gar nicht tangiert.
Das ist eine Unterstellung, die nicht zutrifft und gegen die ich mich verwehre.ansonsten ist alles gesagt: du bist ”froh” das Menschen im Krankenhaus mit gebrochenen Knochen liegen, weil der Senat es nicht geschafft hat ein Gesetz zu verabschieden, dass Salz streuen erlaubt hätte.
Das irre (deutsche?) ist ja, dass man nicht einfach gegen streut, wenn es nötig ist, sondern von den "Oberen" erwartet, dass sie das entsprechend absegnen. Die Verantwortung selbst übernehmen ist dann doch zuviel verlangt...Pragmatismus war noch nie eine Stärke der Deutschen - sag ich als Österreicher![]()
Wenn kein Salz an Privatpersonen verkauft wird , wie streust du dann selbst? Das gute Reichenhaller Steinsalz oder doch lieber rosa Himalaya?Das irre (deutsche?) ist ja, dass man nicht einfach gegen streut, wenn es nötig ist, sondern von den "Oberen" erwartet, dass sie das entsprechend absegnen. Die Verantwortung selbst übernehmen ist dann doch zuviel verlangt...
Das Sale Marino Margherita klingt doch sehr mediterran, da wird mir schon vom Namen warm. Oder meinst Du, die liefern nicht nach Berlin?Wenn kein Salz an Privatpersonen verkauft wird , wie streust du dann selbst? Das gute Reichenhaller Steinsalz oder doch lieber rosa Himalaya?
Kaufen kannst Du es schon, bloss wenn Du streust, und dann auf so einen Streithansel triffst, wird es sehr teuer.Wenn kein Salz an Privatpersonen verkauft wird , wie streust du dann selbst? Das gute Reichenhaller Steinsalz oder doch lieber rosa Himalaya?
Wer's nachlesen möchte, kann das z.B. hier tun:das ganze war ein Spiel der SPD, um die CDU vor der Wahl dumm aussehen zu lassen.
SPD hätte es ja im Senat mit beschließen können, wollten sie aber nicht.