Auslandskonten

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c00

Erfahrenes Mitglied
18.11.2010
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Anekdotisch zum Thema Konto in Spanien: Verwandter hat Familienbesitz auf den Kanaren und deswegen auch Konto dort (der ursprüngliche Plan, die ES-IBAN der Openbank zu nehmen, habe ich von Anfang an für heikel empfunden und zu einem lokalen Konto dort geraten - im Nachhinein eine gute Entscheidung). Zunächst länger ein Konto bei der spanischen Santander, aber Kommunikation dort schwierig bis unmöglich, Filiale um die Ecke inzwischen auch stillgelegt. Seit einem (?) Jahr dann bei der Holabank, das ist wohl der Arm der Caixabank für Auslandskunden. Eröffnung online und mit Video, hat gut geklappt, nur dann vor Ort die einmalige Bestätigung in einer Caixa-Filiale war etwas mühsam (Kontovollmacht für Ehepartner war eine Anforderung, die sie dort offenbar noch nicht gehört hatten). Lief aber nach einigem hin und her durch, seitdem problemlos.
 

marima

Erfahrenes Mitglied
06.02.2018
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Anekdotisch zum Thema Konto in Spanien: Verwandter hat Familienbesitz auf den Kanaren und deswegen auch Konto dort (der ursprüngliche Plan, die ES-IBAN der Openbank zu nehmen, habe ich von Anfang an für heikel empfunden und zu einem lokalen Konto dort geraten - im Nachhinein eine gute Entscheidung).
Was hat gegen Openbank gesprochen bzw. spricht dagegen?
 

rmol

Erfahrenes Mitglied
06.01.2010
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Woran genau wird das erkannt? Kann man das selbst überprüfen?
Ich vermute, die Charakteristik "Prepaid" ist für diese Bank zB aus einer black list bekannt.
Und der BIC ist ähnlich wie in DE auch in der FR-IBAN enthalten.
Analog müsste aus der Nummer der Debitkarte auch der Name der Bank und/oder die Eigenschaft Prepaid zu ermitteln sein.

Ja, insofern kann man das selber überprüfen.
 
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Reaktionen: eham
10.02.2012
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2.899
das OLB wurde ueberarbeitet, man kann sich nun neben Ausweisnr. auch mit eMail-Adresse anmelden.

Die Begruessung mit 'Hallo L1234567" (Ziffern neu gewuerfelt ;)) fand ich aber doch unschoen...
 

sparfuchs_CZ

Erfahrenes Mitglied
21.08.2024
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pjaniza71

Neues Mitglied
07.02.2022
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Kontoeröffnung in Transnistrien

Aufgrund der vollständigen und flächendeckenden Inakzeptanz westlicher Zahlungskarten im moldauischem Landesteil Transnistrien wollte ich mir bei meinem letzten Besuch im Dezember 2024 endlich mal eine inländische transnistrische Zahlkarte besorgen. Da dies bisher für Ausländer de facto unmöglich war, erstaunte mich daher das aktuelle Angebot der größten Bank des Landesteils über die Ausgabe einer Prepaidkarte ohne Kontoeröffnung und Registrierung ( https://prepaid.agroprombank.com/ ). Das war doch genau das, was ich wollte! Also rein in die nächste Filiale der Agroprombank, Nummer gezogen und auf den Aufruf gewartet. Nach Vortragen meines Anliegens, eröffnete mir die nette Dame jedoch zu meiner großen Überraschung die Möglichkeit zur Eröffnung eines vollwertigen Kontos, wenn ich denn bereit wäre, meinen Pass und die obligatorische Migrationskarte vorzulegen. Na wenn´s weiter nichts ist! Also alles vorgelegt und sie hat dann alles in den Computer eingeklimpert. Ich musste mir dann noch ein Identifikationspasswort für das Telefonbanking ausdenken, welches ich aufschreiben musste und sie hat es dann ebenfalls in den Computer eingegeben (also kennt sie es jetzt auch 😊). Dann konnte ich mir aus vier Kartenmotiven eine Karte auswählen, die ich dann auch sofort erhielt und fertig war die Kontoeröffnung. Innerhalb von 20 Minuten sollte dann der PIN-Code und die Freischaltung für die Karte per SMS kommen und alles wäre fertig und die Karte einsatzbereit. Das wars dann auch und ich konnte gehen. Der ganze Prozess hat keine 10 Minuten dauert. Die angekündigte SMS kam dann auch bereits nach 5 Minuten an und ich konnte sofort an der Kasse die ersten transnistrischen Papiergeldrubel auf mein neues Konto einzahlen. Danach noch die App auf dem Handy installiert, Anmeldung erledigt und schon war ich vollständiges Mitglied des innertransnistrischen Zahlungssystems „KLEVER-CARD“. Die KLEVER-CARD ist eine Hochprägung mit Magnetstreifen, Chip, NFC-Symbol, 16-stelliger Nummer, Gültigkeitsdatum und CVV-Nummer, allerdings ohne Vor- und Nachnamen.

Die Kartenakzeptanz ist sehr hoch. Fast jedes Geschäft, selbst der kleinste Dorfladen hat entweder ein POS-Terminal oder man scannt mit der App einfach einen QR-Code ein, der als großer Aufkleber an der Ladentheke klebt. Allerdings muss man bei dieser Variante manchmal den Zahlbetrag selber in der App eingeben und zeigt es dann dem Verkäufer. Weiters Restaurants, Tankstellen, Behörden, Ärzte, Taxis, Tickets im ÖPNV (aber nur in den modernen O-Bussen). Dazu gibt es noch überall die, bei uns im Prinzip unbekannten, Zahlungsterminals an denen man sehr viele weitere Finanzdienstleistungen mit der Karte durchführen kann (kommunale Dienste, Handyaufladungen, Strafen, Versicherungen, Eintrittskarten etc.)

Zwei Knackpunkte gibt es aber dennoch:
  • man sollte schon etwas russisch können, um die Kontoeröffnung durchzustehen
  • man benötigt zwingend eine SIM-Karte der örtlichen Mobilfunkgesellschaft IDC