HAM - nur gefühlt immer schlechter?

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red_travels

Reisender
16.09.2016
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www.red-travels.com
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Und woher kannst du das so schnell Wissen?

ohne blabla :p bei KLM kam letzten Winter eine SMS bevor ich aus dem Flieger gestiegen bin, wobei es nervig ist, wenn Sachen im Gepäck sind, die man am nächsten Tag braucht und das Gepäck erst nach 3 Tagen kommt...
 

Vollzeiturlauber

Erfahrenes Mitglied
27.11.2012
10.547
3.213
Corona-Land
Das ist so nicht (ganz) richtig.*)

Jetzt erinnere ich mich, auf einem Flug kam die P2 an unseren Platz und teilte uns mit, das die Koffer nicht verladen wurden.

*) ist Lufthansa jetzt eine Billig-Airline oder nicht?
 

PAXfips

Erfahrenes Mitglied
15.12.2016
2.149
607
HAM
Na dann könnte ich aber früher los, werden ja nachgeschickt, und muss nicht über ne Stunde warten. ;)

Leider nicht so.. hatte mal MAN-DUS-HAM - mit einer Umsteigezeit von unter 10Minuten in DUS (was ging, da quasi benachbartes Gate). Dass der Koffer fehlen wuerde, war natuerlich absehbar, aber nicht so schlimm (Heimreise). Also *direkt* zur Gepaecknachverfolgung.. "nene, sie muessen schon warten, bis das Band wieder steht, vielleicht ist er ja doch mit"... natuerlich nicht.
 

MIA-HAM

Erfahrenes Mitglied
11.08.2012
655
585
HAM
Da lobe ich mir doch Airlines wie AA, wo ich in der App sehen kann wo welche Koffer sind. (y)
 

Vollzeiturlauber

Erfahrenes Mitglied
27.11.2012
10.547
3.213
Corona-Land
mit einer Umsteigezeit von unter 10Minuten in PHL (was ging, da quasi benachbartes Gate). Dass der Koffer fehlen wuerde, war natuerlich absehbar, aber nicht so schlimm (Heimreise).

MIA-PHL-FRA (US-Air und Lufthansa). Durch Verspätung der DC9 von einem Flugzeug in das andere. Und die Koffer waren dabei!
 

ACX209

Erfahrenes Mitglied
08.09.2016
1.124
0
EDXB/HEI
Mal gute Neuigkeiten von Helmut Schmidt Airport...

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Besuchen Sie unsere frisch renovierte Airport Lounge und genießen Sie das kleine bisschen Extra, das einen angenehmen Flug ausmacht. Zentral gelegen in der Airport Plaza können Sie in der Lounge die Wartezeit bis zum Boarding für Gespräche in angenehmer Atmosphäre, zum Arbeiten oder einfach zum Entspannen nutzen.

Internationale Zeitungen, eine gut sortierte Bar, TV und Internetzugang lassen keine Wünsche offen. Darüber hinaus stehen Ihnen kostenlose Duschen, ein Ruheraum sowie eine separate Raucher-Lounge zur Verfügung.
 

HAM76

Erfahrenes Mitglied
21.09.2009
4.371
3.397
HAM
Das sieht in der Tat ganz ordentlich aus. Jetzt haben auch die Fensterplätze eine Steckdose, wie es scheint. Die Einzelsitze dürften auch die Kapazität erhöhen, denn bei den Sofas, die da früher waren, hat man sich als Hamburger ja nicht einfach dazugesetzt. Mit eigenem Sessel und Tisch sieht das schon anders aus.
 

HamburgFirst

Erfahrenes Mitglied
26.05.2020
1.919
1.559
HAM
Die Lounge hat seit heute offen. Leider nur von 7 Uhr - 18 Uhr (vorbehaltlich Änderungen).
Immerhin etwas...nur blöd wenn ich immer vor 7 Uhr fliege.....
 
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Reaktionen: HAM76

HAM76

Erfahrenes Mitglied
21.09.2009
4.371
3.397
HAM
Vielleicht habe ich es überlesen, aber bislang ist mir kein Bericht untergekommen, wie es jetzt eigentlich hier in HAM aussieht.

Heute bin ich auf dem Abendflug nach München, viel Auswahl gibt es ja nicht. Die Bahn zum Flughafen ist deutlich leerer als dies bei meinen früheren Flügen bis Anfang März der Fall war. Die Check-In Schalter sind um 19:00 so leer wie sie es sonst nur spät abends sind. Überhaupt vermittelt einem der ganze Flughafen, es müsse jetzt gegen 22:00 sein. Nur das hell einstrahlende Tageslicht stört diesen Eindruck. Die Werbeschalter der Hanseatic Bank haben zwar Plexiglasscheiben auf den Tischen, sind um diese Zeit aber unbesetzt.

Die Fastlanes sind komplett geschlossen. Sogar die Sperren, die sich direkt am Eingang befinden und immer offen waren, sind jetzt geschlossen. Zur Security in der Mitte führen nur die Scanner-Gates von Terminal 1, da Terminal 2 ganz oder zumindest weitgehend geschlossen wurde. Dank des geringen Reiseaufkommens ist die Wartezeit an der Sicherheitskontrolle aber nicht länger als zu Zeiten der Fastlane.

Passagiere dürfen nur einzeln eintreten und die Wannen füllen, um den Mindestabstand einzuhalten. Da ich mich frug, ob es wohl mit brennbaren Desinfektionsmitteln Probleme gäbe: Nein, gibt es nicht. Solange die Maximalgröße von 100ml eingehalten wird, ist ein Desinfektionsmittel kein Problem. Es muss natürlich temporär in die Klarsichthülle wandern. Dies hatte ich im Vorfeld auch mit der Flughafen Hotline telefonisch abgeklärt.

Für mich auffällig war, wie wenig Passagiere zur Nachkontrolle gebeten wurden. Normalerweise sind die kleinen Kabinen an der Seite gut besucht. Während ich mich im Kontrollbereich aufhielt, wurde kein einziger Passagier näher kontrolliert. Das mag dem Umstand geschuldet sein, dass jetzt im wesentlichen erfahrene Reisende unterwegs sind. Üblicherweise habe aber auch ich mit leeren Taschen und ohne Metall am Körper nur eine 50%ige Chance ohne Nachkontrolle den Sicherheitsbereich passieren zu können.

Hinter der Kontrolle ein ungewöhnlicher Anblick. Heinemann ist eine Wand aus Stahl, undurchdringlich und wenig einladend. Das gleiche gilt für alle Geschäfte am Flughafen. Die einzigen Verkaufsstellen sind die Automaten, an denen es jetzt auch Masken und Desinfektionstücher gibt. Geöffnet hat auch die Pier 2 Bar, die aber etwas Geduld erfordert. Um 19:00 war die Schlange 15 Personen lang. Alle anderen Angebote waren um die Zeit geschlossen, wobei es den Eindruck erweckte, als wären einige gastronomische Angebote tagsüber auch geöffnet.

Die Airport Lounge war zwar schon geschlossen. Ich konnte aber trotzdem kurz eintreten, um ein paar Fotos zu machen. Sie wirkt jetzt viel moderner und scheint gleichzeitig aber auch mehr Gästen als früher einen Platz bieten zu können. Nüsse und Obst wurde abgepackt angeboten. Spirituosenflaschen standen oben im Regal. Ob sie auch genutzt werden dürfen, konnte ich nicht sagen. Sowohl die Tische als auch die Kugelschreiber am Eingang werden regelmäßig desinfiziert und mit einem Schild entsprechend gekennzeichnet. Der Kühlschrank mit Flens und die Kaffeemaschine scheinen wie gewohnt zur Verfügung zu stehen.

Das Upper Deck war geöffnet und wie sonst auch immer leer. Wer also dennoch früh am Flughafen sein muss, kann dort sicherlich besser seine Zeit verbringen als unten am Gate.

Die Lufthansa Lounge war weiträumig abgesperrt. Der Zugang zu den WCs im oberen Stock in der Nähe der Aufzüge war aber uneingeschränkt möglich. In den WCs befindet sich im Eingang eine Trennwand, damit der direkte Weg von den Toiletten zum Ausgang nicht möglich ist. Jeder wird an den Waschbecken vorbeigeschleust.

Jahrelang habe ich mich gefragt, ob sich der Flughafen an seine Beschilderung halten würde, die da versprach, dass derzeit zwar kein Desinfektionsmittel vorhanden sei, dieses aber im Falle einer Pandemie bereitgestellt werden würde. Und in der Tat war Desinfektionsmittel vorhanden. Um aber den Eindruck wieder auszugleichen, fehlte natürlich in der Hälfte der Handtuchspender das Papier.

Wer nach der Ankunft in HAM den Flughafen zügig verlassen möchte, sollte seine Schritte in Richtung C und D Gates lenken, wo sich der Ausgang zu Terminal 1 befindet. Der Ausgang zu Terminal 2 ist gesperrt. Einige Aufsteller auf dem Boden weisen zwar darauf hin. Allerdings wurden die großen Schilder in Deckenhöhe nicht überklebt, so dass einem das leicht erst auffallen kann, wenn man vor der versperrten Treppe zur Gepäckrückgabe in Terminal 2 steht.
 

HAM76

Erfahrenes Mitglied
21.09.2009
4.371
3.397
HAM
Hier einige Impressionen aus der neuen Lounge

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Der Boardingprozess begann dann mit einer Viertelstunde Verspätung. Wie anderswo im Forum schon beschrieben, gibt es bei der Lufthansa kein Priority Boarding mehr. Zuerst geht Gruppe drei an Board, also die Fensterplätze, gefolgt von vier und fünf. Den Prioritygästen mit Gangplatz wurde empfohlen, mit Gruppe fünf an Board zu gehen, man dürfe aber auch jederzeit an Board kommen.

Wie wir alle in den letzten Monaten gelernt haben, standen vor dem Boarding alle mit ausreichend Abstand zueinander im Wartebereich, oder direkt vor dem Gate. Der Flughafen hat diejenigen Sitzplätze mit einem Verbotssymbol beklebt, die frei bleiben sollen, um den Abstand zu waren. Dies war die Mehrheit der Sitze, denn mal war zwischen Sitzplätzen ein weiterer Platz blockiert, mal waren es gleich zwei, die blockiert waren.

Kaum wurde zum Boarding aufgerufen, war es aber vorbei und die jahrelang eingeübte deutsche Warteschlage in Trichterform bildete sich binnen kürzester Zeit. Da wo Abstandsmarkierungen auf dem Boden geklebt waren, wurden diese während des Wartens auch eingehalten, aber bei vielleicht acht Wartepositionen bildete sich schnell eine Truppe rundherum mit zahlreichen Passagieren, die von der Seite in die leeren Lücken stoßen wollten, als dann die eBoarding Gates geöffnet wurden.

Der Flieger war durchaus gut besucht. In der Businessklasse waren fünf von zwölf Plätzen belegt. In Economy war es noch volle, die meisten Mittelplätze waren aber leer. Mir ist während des Boardings aber kein Gerangel um Stauraum aufgefallen, zumindest nicht vorne in der Business Klasse, die gegen Ende des Boardings ja oft als Ablage hinhalten muss.

Trotz der geringen Auslastung schaffte es der Flughafen, mehreren Flügen quasi gleichzeitig abfertigen zu wollen, ohne die Bodencrew dafür zu haben. Mit einer weiteren Viertelstunde Verspätung haben wir dann abgehoben und waren eines der jetzt selten vorkommenden und damit umso auffälligeren Brummen im Himmel, im Hintergrund die untergehende Sonne.