Handelsblatt: Der große Bluff mit den Prämienmeilen

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GoldenEye

Erfahrenes Mitglied
30.06.2012
13.160
484
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Das hast Du Dir ja aber auch sehr schön gerechnet. Die €19000 (plus Kosten Deines Awards) hättest Du vermutlich nie im Leben selber so ausgegeben, als Kaufticket?

Was er eigentlich meint, ist, durch die Meilen konnte er sich ein Produkt für - sagen wir mal - 1000 EUR kaufen, was sonst mit 19.000 EUR für ihn unerschwinglich gewesen wäre. Gespart hat er natürlich gar nichts, er hat im Gegenteil Geld ausgegeben. Aber sehen wir es ihm nach, mit der korrekten Verwendung des Wortes "sparen" haben ja viele ihre Probleme.
 

Vielflieger1003

Erfahrenes Mitglied
21.01.2011
526
0
nahe DUS
Aus meiner Sicht ist das Hauptproblem nicht, wieviel das Meilensammeln aktuell wert ist.

Das Hauptproblem ist, dass jede "Anpassung", "Veränderung" und/ oder Weiterentwicklung des Programms in den letzten 5 bis 10 Jahren eine Verschlechterung gegenüber den jeweils vorherigen Bedingungen war und ist.

Früher gab es :
* mehr Meilen in den meisten Buchungsklassen
* 25 % Bonus auf die aktuellen Statismeilen - also 25% auf den doppelten oder 3-fachen Satz!
* bessere Umwandlungsmöglichkeiten durch weniger einzusetzende Meilen für "Freiflüge"

Mit den Veränderungen
* bekommen wir nun teils drastisch weniger Meilen (25% statt früher 100 %) in den meisten Buchungsklassen
* können wir den SEN Status nun deutlich schwerer erhalten, als früher
* müssen wir für Prämienflüge nun mehr Meilen einsetzen und zusätzlich auch meist höhere Steuern und Gebühren (Treibstoffzuschlag bei Prämienflügen!!!!) zahlen, als bei einem vergleichbaren Kaufticket
* erscheinen uns die Verfügbarkeiten ebenfalls reduziert gegenüber früher

Entwickelt sich halt zunehmend zur Luftnummer, das sogenannte "Vielfliegerprogramm".

"Vielzahlerprogramm" wäre inzwischen der passendere Name.....
 
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tyrolean

Erfahrenes Mitglied
18.03.2009
5.844
993
Bayern & Tirol
Das mache ich mittlerweile ja auch, aber es gibt nach wie vor viele Destinationen, für welche eine FlySmart-Prämie sehr attraktiv ist.

Ich werde aber einen Teufel tun, das im Artikel an die große Glocke zu hängen!

Nur weil das Revenue Management auf den Strecken ein härteres Zeug raucht als Miles&More.
 

FREDatNET

Erfahrenes Mitglied
11.07.2010
8.301
10
VIE
Nein, frei ist er nicht, habe ich auch nie behauptet. Aber sei doch nicht kleinlich. Ob ich jetzt 490, 590 oder 690 für Steuern/Gebühren berappe, was macht das bei meiner Rechnung für einen Unterschied? Ich bekomme für meine CC-Meilen ein Business Ticket in die USA r/t für unter 1.000 €, also ein super Deal.

Also man kann sich alles schön rechnen. Du rechnest zwar vor wieviel deine CC Meilen gekostet haben, aber ignorierst dass du dadurch auf cashback und/oder relevante Rabatte bei Barzahlung verzichtet hast. Wenn du deine Schlussfolgerung nur auf CC Meilen beziehst ist sie einfach falsch, denn dein 1000 Euro Ticket ist dann sauteuer. Denn um knapp über 1000 Euro fliegt man aktuell mit einem Bezahlticket in C nach USA und man bekommt noch Meilen.

Also vom "super Deal" sind wir bei deiner Rechnung meilenweit entfernt...
 
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Detlev

Erfahrenes Mitglied
08.01.2011
5.032
6
Landkreis ED
Kreditkartengesellschaften erhalten i.d.R. ja zwischen 3 bis 5 % Gebühren vom Händer für die Bezahlung mit KK.

Wo hast Du denn die Zahlen her? Das gilt nur für alsolute Klein-Umsätze. Händler mit guten Umsätze kommen bis auf 1,5-1,75% runter und da reichen je nach Kartengesellschaft schon 20K Umsatz p.m.
 

wizzard

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
9.184
3.137
FREDatNET, du kennst meine CC-Umsätze? Alle Achtung. Wenn ich Barzahlungsrabatte bekommen kann, schöpfe ich sie auch aus, denn ich rechne Meilen nur mit 5€/k, d.h. also, wenn ich bei anderen Zahlungsweisen mehr als 0,5% Nachlass bekommen kann, zahle ich natürlich nicht mit der M&M CC. Was jetzt cashback, z.B. zanox, qipu u.a., die ich natürlich auch regelmäßig nutze, mit der Zahlungsweise zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht.

Es ging nur um den CC-Einsatz, das ist klar, aber erstens sollte dir nicht entgangen sein, dass es keine 1.000 EUR sind, weil die Taxen nicht 690 € betragen, das war nur ein Extrembeispiel für alle Nörgler und zweitens, wenn du ein C-Ticket nach USA für unter 1.000 € sauteuer findest (wusste gar nicht, wie billig ein ständig verfügbares C-Ticket exFRA direkt nach USA ist, haha), (dein Meilenargument zieht übrigens nicht, da auch ich in meinem Beispiel noch 21.000 Meilen übrig habe), sammle ich halt noch 9.000 Meilen und fliege dann mit meinen CC-Meilen für 135k nach SOA. Wo ist das Problem? Oder bekommt man für knapp über 1.000 EUR auch ein Bezahlticket für einen Direktflug exFRA nach SOA? Dann raus mit der Sprache: Wo? Die letzte Aktion von OS, wo das exCH möglich war (und sogar für weniger als 1.000€), liegt schon etwas zurück.

Du darfst mich alles heißen, aber einen Schönrechner ... das ist ein schlechter Witz.
 
Zuletzt bearbeitet:

Krummbein

Erfahrenes Mitglied
19.07.2009
731
203
HAM
30K Meilen - damit kann die gute Frau doch schon wieder zwei Jahresgebühren der M&M-Kreditkarte bezahlen. ;)
 

Detlev

Erfahrenes Mitglied
08.01.2011
5.032
6
Landkreis ED
Also man kann sich alles schön rechnen. Du rechnest zwar vor wieviel deine CC Meilen gekostet haben, aber ignorierst dass du dadurch auf cashback und/oder relevante Rabatte bei Barzahlung verzichtet hast. Wenn du deine Schlussfolgerung nur auf CC Meilen beziehst ist sie einfach falsch, denn dein 1000 Euro Ticket ist dann sauteuer. Denn um knapp über 1000 Euro fliegt man aktuell mit einem Bezahlticket in C nach USA und man bekommt noch Meilen.

Also vom "super Deal" sind wir bei deiner Rechnung meilenweit entfernt...

Dank penibler Buchführung (die Jungfrau läßt grüßen) kann ich aussagen, dass die knapp 2 Mio Meilen bei M&M, die ich seit 2011 generiert habe, mich in der Generierung derzeit genau 8,89€/1000 Meilen gekostet haben (Meilen, die wir durch bezahlte Flüge erhalten haben, sind da nicht enthalten).

Davon habe ich u.a. gebucht (jeweils für 2 Tickets):
MUC-ASE in C => 210K Meilen + ~900€ => ~1400€ pro Ticket
Gabel: MUC-YVR / SFO-MUC in F: 340K Meilen + 1000€ => 2000€ pro Ticket
Gabel: MUC-SEA / LAX-MUC in F: 257K Meilen + 1100€ => 1700€ pro Ticket

geplant sind demnächst:
MUC-LAX oneway in F: 127,5K Meilen + ca. 1000€ => ca. 1100€ pro Ticket
SYD-SIN oneway in C: 105K Meilen + ?? 1000€ ?? => knapp 1000€ pro Ticket
SIN-MUC oneway in F: 157,5K Meilen + ca 1000€ => ca. 1200€ pro Ticket

Ich kann wirklich nicht sagen, dass ich von den Preisen irgendwie enttäuscht bin. Klar billiger ist immer besser (zumindest bei gleicher Leistung). Daher sammle ich seit letztem Jahr auch noch bei BAEC. Deren 241 ist ganz nett. Kurzstrecke fliege ich halt fast nicht und wenn, dann zahlt meist jemand anderes.

Und ja... Fullfare F Gabelflüge würden wir uns sicher nicht leisten. Dafür müssen wir zu hart arbeiten für unsere Kohle.
Aber selbst die Preise für die F-Fares liegen immer noch seeehr deutlich unter denen von bezahlten C-Fares. Und jetzt komme man mir bitte nicht mit irgendwelchen Super-Sonderangeboten. Dafür haben wir nur absolut selten eine Chance um solche wahr zu nehmen. Unsere längeren Urlaube müssen wir nämlich i.d.R. min. 7-8 Monate vorher terminieren.
 

Friemens

Erfahrenes Mitglied
23.01.2012
1.164
0
MUC
Was er eigentlich meint, ist, durch die Meilen konnte er sich ein Produkt für - sagen wir mal - 1000 EUR kaufen, was sonst mit 19.000 EUR für ihn unerschwinglich gewesen wäre. Gespart hat er natürlich gar nichts, er hat im Gegenteil Geld ausgegeben. Aber sehen wir es ihm nach, mit der korrekten Verwendung des Wortes "sparen" haben ja viele ihre Probleme.

Wenn ein Eco-Ticket pro Pax > 1.400 Euro gekostet hätte, sind das bei 2 Paxen 2.800 Euro. Meine beiden F-Flüge haben mich an Tax < 1.000 Euro gekostet, d.h. ich habe abgesehen von dem idellen Mehrwert wie FCL, F-Service und ausgeschlafen angekommen zu sein auch 1.800 Euro eingespart.

Deine Argumentation wäre nur dann stichhaltig, wenn ich ohne Awards gar nicht geflogen wäre - das kann man natürlich immer sagen: Urlaub auf Balkonien ist billiger als irgendwo hinzufliegen. Aber das kannst Du ja wohl nicht wirklich meinen???
 

wizzard

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
9.184
3.137
Schöne Auflistung. So macht IMHO Meilen Sammeln Sinn. Wenn man es schafft, die Ratio deutlich unter 10€/k zu drücken (was sich bei penibler Buchführung leicht verifizieren lässt und mit nichts mit Schönrechnerei zu tun hat), dann fährt (bzw. fliegt) man mit C- oder wem es das Wert ist, mit F-Awards gut. Und - um wieder auf die CC zurück zu kommen - hier schließt sich der Kreis: Die CC kostet 62 € im Jahr (eigentlich reichen schon 50€, mehr braucht man nicht auszugeben; es sei denn, man legt auf die CDW großen Wert, was dann allerdings mit dem Thema Meilen Sammeln nichts mehr zu tun hat und man den Aufpreis deshalb wo anders verbuchen muss), d.h. wer pro Jahr durch kostenneutrale bzw. zwingend notwendige KK-Zahlung mindestens ca. 10.000 Meilen generieren kann, für den lohnt sich die CC auf jeden Fall, denn bei einer Ratio von maximal 6,20€/k braucht man sich nichts schön zu rechnen; das ist Fakt, dass dann Awards die günstigste Möglichkeit des Langstreckenfliegens darstellen, wenn man nicht in der Holzklasse reisen möchte.

Die gute Frau Hussla ist wirklich schmerzbefreit. Erst holt sie sich eine goldene Karte mit Business-Paket für 95 EUR im Jahr (davon muss man ausgehen, denn diese hält sie in die Kamera), und dann redet sie was von "Meilen gesammelt". Die Meilensammelfunktion gibt's aber schon für 50 EUR. Zu was hat sie sich denn eigentlich die goldene mit BP geholt? Keine Rede davon, dass sie bei ihren Mietwagenbuchungen davon profitiert hat. Hat sie vielleicht gar keine Mietwagen angemietet? Schön blöd! Wozu dann dieses Produkt? Sie gehört wohl einfach zur Gruppe derjenigen dummen Konsumenten, die erst einmal sammeln und sich dann nach drei Jahren fragen, was sie damit anfangen können. So funktioniert das aber nicht, Frau Hussla. Wenn man 95 EUR im Jahr ausgibt und nicht weiß warum man das tut, dann sollte man die Finger von solchen Sachen lassen... oder - wenn man zu doof war, das Produkt zu verstehen - zumindest die Klappe halten. Ich kenne Leute, die besitzen gar keine Kreditkarte und leben auch. Versuchen Sie es doch einmal damit.
 
Zuletzt bearbeitet:

FREDatNET

Erfahrenes Mitglied
11.07.2010
8.301
10
VIE
@ Detlev
Deine Beispiele sind aber auch etwas anders als jene von wizzard... Und ja, die rechnen sich definitiv.

@ wizzard
Ich will dir deinen Super Deal eh nicht schlecht reden, passt schon.
Ich habe nur einen einfachen Vergleich angestellt:
Dein Ticket USA C rechest du mit 800 Euro
Ich rechne mein USA C Ticket mit 1300 Euro und ich kann mir dafür cashback für den Betrag einbehalten der einen Gegenwert von 105k Meilen hat. Zusätzlich erhalte ich noch die Meilen durch die Flüge. Sprich ich komme mit einem Bezahlticket letztendlich nicht teurer.

Und da verstehe ich nicht wo beim Meilenticket nun der Superdeal liegt. Natürlich gibt es immer wieder Konstellationen bei denen man den Super Deal machen kann, aber so pauschal mit USA C auf Meilen kann man das eben nicht darstellen.
 

wizzard

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
9.184
3.137
Achso, Detlev hat eine Ratio von 8,89€/k und das rechnet sich. Und meine 2,45€/k rechnen sich nicht. Komische Logik. Die zusätzlichen Meilen für deinen 1.300€ teuren C-Flug in die USA habe ich auch, nämlich 21.000 ... einfach nochmal genau lesen. Und was ist das für ein ominöses Cashback im Wert von 105k Meilen, das du einrechnest? Weil du deine Ticketkosten als Betriebsausgaben von der Steuer absetzt oder dir in der Lounge den Kartoffelsalat in Tupperschüsseln abfüllst und auf ebay weiter verkaufst oder wie muss man das verstehen? Ich glaube eher, du rechnest dir deine Bezahltickets schön; so herum wird ein Schuh draus.
 
Zuletzt bearbeitet:

Detlev

Erfahrenes Mitglied
08.01.2011
5.032
6
Landkreis ED
@ Detlev
Deine Beispiele sind aber auch etwas anders als jene von wizzard... Und ja, die rechnen sich definitiv.

Sehe ich eigentlich nicht so. Sie sind nur etwas detaillierter aufgeschlüsselt.

Klar kann man nicht den Spar-Effekt rechnen: Fullfare F - Award-Ticket = Ersparnis, wenn man sich das Fullfare-F-Ticket nicht sowieso gekauft hätte (wie in meinem Fall, bei Wizzard weiß ich das aber nicht).

Aber man sollte zumindest so rechen: Semiflex-C - ......

und nicht

Sonderangebot XYZ ohne Storno und Umbuchungsmöglichkeit - ....

Für mich haben Bonusprogramme einige Eigenschaften von einer mehr oder weniger komplizierten Software.
Wer sich z.B. eine Photoshop-Volllizenz kauft und sich nicht damit intensiv beschäftigt, wird aus der Software weniger rausholen als aus einer 0815-Bildbearbeitung-SW. Der hätte seine ~600€ eigentlich besser verfressen ;)
 
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wizzard

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
9.184
3.137
..., wenn man sich das Fullfare-F-Ticket nicht sowieso gekauft hätte (wie in meinem Fall, bei Wizzard weiß ich das aber nicht).

Bei mir ist es noch krasser. Ich würde mir nicht einmal ein C-Ticket für 2.000 EUR kaufen, finde ich überteuert. Deshalb fliege ich ja privat (fast) nur Award. Da kann ich - grob gesagt - Business (bzw. bei USDM F) zum Ecopreis fliegen. 1.200 EUR, maximal 1.500 EUR bin ich bereit, für einen Langstreckenflug in C oder F auszugeben (wenn ich das nicht mehr hinbekäme, würde ich eco fliegen) ... und mehr gebe ich bei meiner Gesamt-Ratio, die ich habe (penible Buchführung!) auch nicht aus; bin unter 1.000 EUR all incl.
 
Zuletzt bearbeitet:

Detlev

Erfahrenes Mitglied
08.01.2011
5.032
6
Landkreis ED
Bei mir ist es noch krasser. Ich würde mir nicht einmal ein C-Ticket für 2.000 EUR kaufen, finde ich überteuert. Deshalb fliege ich ja privat (fast) nur Award. Da kann ich - grob gesagt - Business (bzw. bei USDM F) zum Ecopreis fliegen. 1.200 EUR, maximal 1.500 EUR bin ich bereit, für einen Langstreckenflug in C oder F auszugeben ... und mehr gebe ich bei meiner Gesamt-Ratio, die ich habe (penible Buchführung!) auch nicht aus; bin unter 1.000 EUR all incl.

Ich denke, dass gerade die Entscheidungsmatrix (individuell sehr verschieden) dazu beitragen kann und muss, wie hoch man eine Ersparnis durch Ausnutzung eines Bonusprogrammes beziffern kann.

Bei Dir steht scheinbar an erster Stelle der Preis (Motto: Was bekomme ich für meine geplante Ausgabe).

Bei uns steht an erster Stelle die Leistung, die wir in Anspruch nehmen wollen. (Was muss ich ausgeben um die gewünschte Leistung zu erhalten)

Die beiden Ansätze führen mitunter zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen.
 

wizzard

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
9.184
3.137
Nein, ich habe den gleichen Ansatz: Was muss ich ausgeben, um die gewünschte (Haupt-)Leistung zu bekommen? Benchmark ist für mich demzufolge der Transportpreis in Economy. Bei allen Annehmlichkeiten, die dann über diese Transportleistung hinausgehen, frage ich mich, was mir diese Annehmlichkeiten wert sind. Eine Budgetierung habe ich nicht. Würde ein Ecoflug nach BKK nicht unter 2.500 EUR zu bekommen sein, wäre dieser Betrag eben meine Benchmark; ich würde deshalb nicht weniger oft fliegen.
 

Detlev

Erfahrenes Mitglied
08.01.2011
5.032
6
Landkreis ED
o.k. dann laufen Deine Entscheidungen doch noch etwas anderes als unsere.

Schon mal am Beispiel MUC-ASE erwähnt:
Die 10-11h-Flüge müssen mittlerweile in C sein für uns. C-Kauf-Tickets gibt es nicht unter 4K p.P. (8K mag ich aber nicht ausgeben für Flüge bei einem 10 Tage Urlaub)
Entscheidung => Entweder wir kriegen ein Award-Ticket dahin oder bleiben daheim oder fliegen anderswohin (wie dieses Jahr, allerdings auch noch aus einem anderem Grund).

In diesem Fall: konkrete Ersparnis eigentlich nicht definierbar, außer der psychologischen Komponente, dass ich etwas nicht bekomme, was ich eigentlich haben will.
 

GoldenEye

Erfahrenes Mitglied
30.06.2012
13.160
484
Ja ....vornehmlich Politiker

Du hast meine Anspielung verstanden. (y)

Genau:

Normalo-deutsch: "Sparen" = Ausgaben reduzieren
Politiker-deutsch: "Sparen" = Einnahmen erhöhen

Nein, Politiker-Deutsch: Ich plane erst, meine Ausgaben um 10 Mrd. zu erhöhen, kürze dann auf 7 und klopfe mir auf die Brust, weil ich ja 3 "gespart" habe. Das ist wie die Frisöse, die sich eine Lederjacke für 500 EUR kauft, die sie gar nicht braucht, und dann sagt, sie hätte ja 1000 "gespart", weil ja auf dem Preisschild die 1500 rot durchgestrichen war. :sick:
 

Detlev

Erfahrenes Mitglied
08.01.2011
5.032
6
Landkreis ED
Nein, Politiker-Deutsch: Ich plane erst, meine Ausgaben um 10 Mrd. zu erhöhen, kürze dann auf 7 und klopfe mir auf die Brust, weil ich ja 3 "gespart" habe. Das ist wie die Frisöse, die sich eine Lederjacke für 500 EUR kauft, die sie gar nicht braucht, und dann sagt, sie hätte ja 1000 "gespart", weil ja auf dem Preisschild die 1500 rot durchgestrichen war. :sick:
Ich fürchte, Du sprichst noch nicht perfekt Politiker-Deutsch.

Wenn ein Politiker sagt, dass "wir" etwas einsparen müssen, heißt das i.d.R. das die Steuern um eben jenen Betrag erhöht werden müssen.
 

Foxfire

Füchslein
10.09.2012
5.458
859
MUC/EDMM
(...) Ich habe erst kürzlich mit 2 F-Prämienflügen mehr als 19.000 Euro gegenüber Liste eingespart, (...)

Sanfter Einspruch, Euer Ehren!
Mit Verlaub, aber es grenzt doch an Augenwischerei u. Selbstbetrug, wenn man schaut, wieviel man "gegenüber Liste eingespart" hat.
Die Listenpreise sind doch von vornherein überhöht, um dem geneigten Kunden dann eine "Einsparung" zu suggerieren.

Viel nachhaltiger ist die Preis/Leistung-Ratio!
 

wizzard

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
9.184
3.137
Ja, wie Frisöse und Lederjacke, das schöne Beispiel hatten wir ja schon.
 

Anonyma

Erfahrenes Mitglied
16.05.2011
16.436
9.507
BRU
Ich verstehe einfach diese Aufregung nicht. Grundsätzlich sind Meilen erstmal kostenlos, ich kann also mit einer Anmeldung bei M&M nichts verlieren (bzw. von jemandem, der dafür in welcher Form auch immer Geld ausgibt, kann ich erwarten, dass er sich zuerst informiert, ob sich das für ihn persönlich lohnt, und nicht einfach blind jeder Werbung glaubt).

Und wenn ich da vielleicht nach einer gewissen Zeit feststelle, dass sich das für mich nicht wirklich lohnt, dann lasse ich es eben wieder bleiben. Ich habe mich auch schon bei dem einen oder anderen Hotel-, Treue-, Punktesammel- oder ähnlichem Programm angemeldet (kostet ja nichts…), aber relativ schnell wieder aufgehört, da es sich nicht lohnte, es mir den Aufwand nicht wert war usw. Nur deswegen muss doch das Programm an sich nicht gleich schlecht sein.

Und wenn Journalisten in diesem oder ähnlichen Artikeln zu dem Ergebnis kommen, dass sich M&M für den Gelegenheitsflieger nicht lohnt, dann wundert mich das bei einem Vielfliegerprogramm nicht wirklich…
 

Detlev

Erfahrenes Mitglied
08.01.2011
5.032
6
Landkreis ED
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300x250
Und wenn Journalisten in diesem oder ähnlichen Artikeln zu dem Ergebnis kommen, dass sich M&M für den Gelegenheitsflieger nicht lohnt, dann wundert mich das bei einem Vielfliegerprogramm nicht wirklich…

Auch das ist kurz gesprungen m.E.

35K Meilen erworben nur durch Kurzstreckenflüge in Y bzw (KETL :D) würde ich jetzt z.b. nicht mehr als "Gelegenheitsflieger" einstufen. DAS ist Schwerst-Fliegerei!