Lufthansa - langsam wird es peinlich...

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westcoastflyer

Erfahrenes Mitglied
03.09.2019
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2.376
Die restlichen Passagier stecken trotzdem fest und kommen ohne Bus nicht weg.
Das geht dann schon, wenn erstmal die BuPo am Flugzeug ist. 😉
Und wenn es nicht so ist folgen möglicherweise konsequenzen wegen Eingriff in den Luftverkehr. Die Crew ust wirklich leider ziemlich machtlos
Eine Luftnotlage ist nicht näher definiert und der Kapitän kein medizinisches Fachpersonal.
Der Kapitän ist aber der Maschine, seiner Crew und den Passagieren gegenüber verantwortlich.
Der Kapitän hat keine medizinische Fachausbildung und kann einen Huster nicht unbedingt einordnen. Du darfst nur nicht den Fehler machen, dich in eine Seite drücken zu lassen.

Ähnlich wie bei Aufzügen und der Frage ob jemand eingeschlossen ist: "das kann ich nicht beurteilen".
 
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Münsterländer

Erfahrenes Mitglied
16.12.2018
9.605
11.291
MUC / FMO
Das geht dann schon, wenn erstmal die BuPo am Flugzeug ist. 😉
Und die BuPo führt die dann im Gänsemarsch über das Vorfeld oder fährt die im VW Bus in Kleingruppen rüber? Es hätte für dieses Problem viele sinvolle Lösungen gegeben. Diese ist keine davon.
Eine Luftnotlage ist nicht näher definiert und der Kapitän kein medizinisches Fachpersonal.
Der Kapitän ist aber der Maschine, seiner Crew und den Passagieren gegenüber verantwortlich.
Der Kapitän hat keine medizinische Fachausbildung und kann einen Huster nicht unbedingt einordnen. Du darfst nur nicht den Fehler machen, dich in eine Seite drücken zu lassen.

Ähnlich wie bei Aufzügen und der Frage ob jemand eingeschlossen ist: "das kann ich nicht beurteilen".
Die wahrscheinlichkeit von Konsequenzen ist extrem gering da stimme ich dir zu. Das dürfte aber genau so für den aktuellen Ausgang der Situation gelten.
 

Alfalfa

Erfahrenes Mitglied
23.01.2022
7.629
5.858
Das geht dann schon, wenn erstmal die BuPo am Flugzeug ist. 😉
Eine Luftnotlage ist nicht näher definiert und der Kapitän kein medizinisches Fachpersonal.
Der Kapitän ist aber der Maschine, seiner Crew und den Passagieren gegenüber verantwortlich.
Der Kapitän hat keine medizinische Fachausbildung und kann einen Huster nicht unbedingt einordnen. Du darfst nur nicht den Fehler machen, dich in eine Seite drücken zu lassen.

Ähnlich wie bei Aufzügen und der Frage ob jemand eingeschlossen ist: "das kann ich nicht beurteilen".
DU redest hier von kreativer Problem Lösung und WIR reden aber von Doitschland. Das kann nicht funktionieren.
 

Alfalfa

Erfahrenes Mitglied
23.01.2022
7.629
5.858
Und die BuPo führt die dann im Gänsemarsch über das Vorfeld oder fährt die im VW Bus in Kleingruppen rüber?
Bei den Abschiebeflügen für fast ne halbe Million mobilisieren sie 100 Beamte für 40 Goldstücke. :yes: Hier wurden 180 Leute für eine Nacht gefangen gehalten. Und die BuPo wußte von nichts? 🤔
 
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Münsterländer

Erfahrenes Mitglied
16.12.2018
9.605
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MUC / FMO
Kam ja in der Vergangenheit schon vor.
Nicht jeder ist so feige wie der Kapitän.
Es gab auch schon Beamten die in nem Terminal kurzerhand ne Glasscheibe eingeschlagen haben um ne Türe zu öffnen.
Es gab scheinbar weder wirklich einen medizinischen Notfall noch war Gefahr im Verzug. Es muss normalerweise das mildere Mittel gewählt werden. Und auch wenn sowas nie passieren sollte und die Situation absolut unterirdisch war, sehe ich Zerstörung von Dingen nicht als das mildere Mittel an.

Es sollte doch so einfach Lösungen geben, wie solche Flugzeug nicht auf dem Vorfeld zu parken oder es muss doch bestimmt für Notlandung eine art Bereitschaft geben.
 

YoungMario

Erfahrenes Mitglied
07.12.2010
2.189
1.369
KLU/GRZ
Mir ist vor zwei Jahren am gleichen Flug MUC-GRZ in stark abgeschwächter Form das gleiche passiert. Hat ebenfalls geschneit, dann irgendwo am APRON kein Vor und Zurück mehr. Nach Mitternacht (und drei Stunden im Flieger) dann per Bus zum Terminal zurück- natürlich keinerlei Betreuung mehr vor Ort, keine Taxis, im Hilton gab es nur noch ein Zimmer um 475 Euro pro Nacht, dass ich dann für fünf Stunden genommen habe…
 

westcoastflyer

Erfahrenes Mitglied
03.09.2019
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Es gab scheinbar weder wirklich einen medizinischen Notfall noch war Gefahr im Verzug
Das ist nicht der Punkt.
sehe ich Zerstörung von Dingen nicht als das mildere Mittel an.
Bitte sag mir wo ich das geschrieben habe.
Du schriebst nur von "geht nicht, gibt's nicht" und ich habe Beispiele gebracht.
Es sollte doch so einfach Lösungen geben, wie solche Flugzeug nicht auf dem Vorfeld zu parken oder es muss doch bestimmt für Notlandung eine art Bereitschaft geben.
Die gibt es ja auch.
Nur halt nicht von und für Lufthansa.
An die kommst du aber problemlos ran, wenn du den ordentlichen Weg über den Tower gehst.

MUC ist 24/7 für Diversions offen und hat dann auch entsprechende Pläne und Einrichtungen.

Ich vermute hier eher, dass Lufthansa dies entweder nicht bezahlen wollte oder der Kapitän nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft hat.

Nur in dem Moment so wie hier ist das Kind schon in den Brunnen gefallen und dann musst du halt von den anderen Kapazitäten, welche es für derartige Fälle gibt, Gebrauch machen.

In welcher Gestalt der medizinische Notfall vorliegt, kann der Kapitän mangels Ausbildung nicht beurteilen. Was ein Notfall ist, ist nirgendwo näher definiert. Sobald du aber einen Notfall deklarierst, dreht sich die Befehlsreihenfolge um und der Kapitän erteilt Weisungen. - Ab diesem Zeitpunkt gibt es auch am MUC entsprechendes Gerät was dann zur Verfügung steht. Auch Nachts.
 

SF340

Erfahrenes Mitglied
16.12.2023
734
1.386
Das ist nicht der Punkt.
Bitte sag mir wo ich das geschrieben habe.
Du schriebst nur von "geht nicht, gibt's nicht" und ich habe Beispiele gebracht.
Die gibt es ja auch.
Nur halt nicht von und für Lufthansa.
An die kommst du aber problemlos ran, wenn du den ordentlichen Weg über den Tower gehst.

MUC ist 24/7 für Diversions offen und hat dann auch entsprechende Pläne und Einrichtungen.

Ich vermute hier eher, dass Lufthansa dies entweder nicht bezahlen wollte oder der Kapitän nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft hat.

Nur in dem Moment so wie hier ist das Kind schon in den Brunnen gefallen und dann musst du halt von den anderen Kapazitäten, welche es für derartige Fälle gibt, Gebrauch machen.

In welcher Gestalt der medizinische Notfall vorliegt, kann der Kapitän mangels Ausbildung nicht beurteilen. Was ein Notfall ist, ist nirgendwo näher definiert. Sobald du aber einen Notfall deklarierst, dreht sich die Befehlsreihenfolge um und der Kapitän erteilt Weisungen. - Ab diesem Zeitpunkt gibt es auch am MUC entsprechendes Gerät was dann zur Verfügung steht. Auch Nachts.
CPH war nicht der einzige Flug bei dem es in dieser Nacht so lief.
 

westcoastflyer

Erfahrenes Mitglied
03.09.2019
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CPH war nicht der einzige Flug bei dem es in dieser Nacht so lief.
Was war da eigentlich das eigentliche Problem?
Groundhandlingtechnisch vor dem Night Curfew nicht mehr rechtzeitig rausbekommen?
Oder Enteisen?

Wäre halt vermutlich mal wieder generelle Sache, die man mit den Night Curfews mal hinbekommen sollte. Also dass man die Maschinen im Zweifelsfall raus lässt und evtl. Bußgelder dann nachträglich mit der Airline regelt.
 

westcoastflyer

Erfahrenes Mitglied
03.09.2019
2.241
2.376
Dann holt man halt einen Busfahrer mit dem Taxi zu Hause ab und er bekommt einen Tag frei. Haette sich bestimmt einer gefunden
Das wird halt auch wieder kritisch, weil der Mensch dir u.U. dann wegen Ruhezeiten und dergleichen am nächsten Tag fehlen wird.
Aber keine Ahnung wie viele Reserven es außerhalb der Diversion-Capabilities noch gibt.

Aber ja: Nichtstun und die Hände in den Schoß zu legen kann's auch nicht sein.
 
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themrock

Erfahrenes Mitglied
30.11.2009
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768
Berlin
Wenn man nicht wüsste das das wirklich vorgefallen ist, Realsatire.
Mich würde wirklich mal eine fundierte Stellungnahme eines Anwalts (kexbox🙏) interessieren, ob das eigentlich Freiheitsberaubung ist und welche Handlungsmöglichkeiten man eigentlich im Flugzeug in so einem Fall hat.

Haha da lobe ich mir die Ryanair Maschinen mit eingebauter Treppe😎
 

bonkers

Erfahrenes Mitglied
19.03.2011
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Gibt es keine Stelle in MUC an der ein Flugzeug parken kann und die Passagiere zu Fuß das Gebäude erreichen?
 

marcus67

Erfahrenes Mitglied
17.01.2015
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Die Technik arbeitet die ganze Nacht durch. Die brauchen auch ständig Schlepper um die Flugzeuge Ein- und Auszuhallen. Auch Treppen hat die Technik im Zugriff. Die Busgates sind von einigen Positionen nur rd. 50m entfernt (nicht die CRJ Positionen hinter dem Terminal; Wobei man selbst da einen einzelnen A320 rein- und rausschleppen kann).

Es wäre also schon möglich gewesen, die Leute raus zu bekommen.
 

Münsterländer

Erfahrenes Mitglied
16.12.2018
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MUC / FMO
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300x250
Die Technik arbeitet die ganze Nacht durch. Die brauchen auch ständig Schlepper um die Flugzeuge Ein- und Auszuhallen. Auch Treppen hat die Technik im Zugriff. Die Busgates sind von einigen Positionen nur rd. 50m entfernt (nicht die CRJ Positionen hinter dem Terminal; Wobei man selbst da einen einzelnen A320 rein- und rausschleppen kann).
Von welchen Positionen sprechen wir denn hier?
Es wäre also schon möglich gewesen, die Leute raus zu bekommen.
Möglich gewesen wäre es definitiv auch ohne Busfahrer. Aber nicht so einfach wie manche es hier darstellen.
Laufen geht nicht, eskortiert durch die Lufthansa Besatzung?
Einfach so über das Vorfeld und vor allem die Rollwege eines aktiven Flughafen dürfte definitiv in Richtung Eingriff in den Luftverkehr gehen. In Begleitung der Vorfeldaufsicht/Polizei also Personal mit Berechtigung dazu dürfte es anders aussehen.