US Einreise: Device Search

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morandi

Reguläres Mitglied
21.08.2010
36
112
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Kürzlich gab es ja einige Pressebericht über Probleme bei der US-Einreise. Mich (und vermutlich auch andere) würde interessieren, ob bei jemandem in den letzten Wochen Smartphone oder Laptop an der Grenze durchsucht wurde, siehe https://www.cbp.gov/travel/cbp-search-authority/border-search-electronic-devices. Auch wenn man eigentlich nichts für Immigration relevantes zu verbergen hat, möchte man ja sicherlich nicht, dass jemand private Chats und Emails durchschaut. Auch das Diensthandy ist nicht unproblematisch.

Gerne auch PM, dann anonymisiere ich das - innerhalb der technischen Grenzen des Forums.
 

Schoizi

Aktives Mitglied
28.04.2016
181
482
53
Hamburg
Mitte März am MIA problemlos in der MPC Lane eingereist, eine gute Woche später von den Bahamas kommend auf dem Seeweg in West Palm Beach ebenso keinerlei Interesse an meinem Smartphone...
 
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ServMan

Erfahrenes Mitglied
13.08.2013
3.031
3.521
FMO, AMS
Kürzlich gab es ja einige Pressebericht über Probleme bei der US-Einreise. Mich (und vermutlich auch andere) würde interessieren, ob bei jemandem in den letzten Wochen Smartphone oder Laptop an der Grenze durchsucht wurde, siehe https://www.cbp.gov/travel/cbp-search-authority/border-search-electronic-devices. Auch wenn man eigentlich nichts für Immigration relevantes zu verbergen hat, möchte man ja sicherlich nicht, dass jemand private Chats und Emails durchschaut. Auch das Diensthandy ist nicht unproblematisch.

Gerne auch PM, dann anonymisiere ich das - innerhalb der technischen Grenzen des Forums.

Ist mir in 35 Jahren USA Reisen noch nie über den Weg gelaufen. Insbesondere nicht bei den letzten Einreisen im Dezember und im März, weder bei mir noch bei +1.
 
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Skyscraperfan

Erfahrenes Mitglied
16.03.2023
864
682
Mir ist es auch noch nicht passiert, aber die USA behalten sich das ausdrücklich vor. Ich habe bei der Einreise in JFK tatsächlich sogar Schilder gesehen, die darauf hinwiesen. Ich glaube aber, wenn man weiß ist, ist man ziemlich auf der sicheren Seite.

In den USA sind Privatsphäre und Datenschutz zwei völlig unbekannte Konzepte. Die veröffentlichen ja sogar Mug Shots, obwohl diese Leute vor dem Gesetz noch unschuldig sind, bis man ihre Schuld bewiesen hat. Und jetzt wollen die Amerikaner die EU zwingen, ihren Datenschutz aufzuweichen.

Es kann nicht schaden, das Notebook so vorzubereiten, dass nichts gefunden werden kann. Alle sensiblen Daten kann man zum Beispiel auf eine verschlüsselte externe Festplatte verschieben und sie dann zurück kopieren.

Ich persönlich würde denen nicht erlauben, auf meine sensiblen Daten zuzugreifen. Zur Not würde ich dann eben nicht einreisen dürfen.
 

f0zzyNUE

Erfahrenes Mitglied
08.03.2009
8.795
1.736
Ich denke die machen das nur, wenn sie den Verdacht haben, dass die Story die du zu deinem Einreisegrund erwähnst nicht stimmt - wenn sie z.B. denken du könntest zum Arbeiten in die USA kommen etc.
Handy, Laptop, etc. hat bei meinen Einreisen noch niemanden interessiert.
 
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Arus

Erfahrenes Mitglied
05.07.2015
2.463
868
FRA
Wäre schon interessant, ob sich die Quote solcher Kontrollen erhöht hat, bei Einreisen von Europäern.
Ich hatte allerdings auch noch nirgendwo eine genauere Überprüfung erlebt und kann gerne auch weiter so bleiben.
 

sirikit06

Erfahrenes Mitglied
31.01.2016
972
1.230
LEJ
Bei mir hat sich auch bei zahlreichen Einreisen in den letzten Jahren noch nie jemand für Smartphone oder Laptop interessiert. Ich habe aber gerade diese Woche zufällig Hinweise gelesen, wie man vorsorgen sollte, um so wenig wie möglich sichtbar zu machen, z. B. nicht mit dem WLAN verbinden und Flugmodus einstellen. Den Officern sei es nicht erlaubt, den Zugriff auf das Internet zu verlangen, um mehr sehen zu können. Die Frage ist allerdings, ob die Officer sich daran halten...
 
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Toter-Greifvogel

Erfahrenes Mitglied
25.04.2024
1.459
1.899
Auch wenn die Mitinsassen hier noch keine negativen Erfahrungen in dieser Hinsicht gemacht haben.
Mein Dienstherr warnt ausdrücklich davor, irgendetwas für irgendwen problematisches, auch nur Geschäftsinterna, unverschlüsselt mitzuführen.

Seid euch dessen bewusst, es gibt legendierte Kontrollen bei der Einreise, so fern ein Vorab Check interessantes ergeben hat.
Das bekommt ihr bei Mitreisenden auch gar nicht mit.

Zu Regeln, die dort eingehalten werden sollen studiert einfach die aktuelle Presse.

"Ausspähen unter Freunden geht gar nicht..."
 

HAM76

Erfahrenes Mitglied
21.09.2009
4.443
3.526
HAM
Kürzlich gab es ja einige Pressebericht über Probleme bei der US-Einreise. Mich (und vermutlich auch andere) würde interessieren, ob bei jemandem in den letzten Wochen Smartphone oder Laptop an der Grenze durchsucht wurde

Ich habe einmal den Laptop anschalten müssen. Anschließend sollte ich auf dem Rechner noch die E-Mail mit der Konferenzeinladung zeigen, weil sie prüfen wollten, ob mein Einreisegrund korrekt ist. Ist aber schon länger her.
 
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BER Flyer

Erfahrenes Mitglied
23.05.2010
1.511
509
Ich komme auf mindestens 1 Einreise im Monat, noch NIE hat sich jemand für mein Handy or Laptop interessiert. Ich kenne auch niemanden dem das jemals passiert ist.
Was zum nachdenken für die Panikmacher: wenn es sagen wir mal 30 Minuten dauert das Handy zu durchzusuchen und die Festplatte des Laptops zu kopieren - wie lange würden die CBP Beamten zu tun haben um nur die heute Einreisenden abzufertigen?
Sie haben das Recht auf solche Durchsuchungen bei Verdacht auf Straftaten ( dazu gehört in den USA das erschleichen der Einreise durch falsche Angeben ), warum sollte also das jemanden von uns treffen? Das wurde ja vorallem eingeführt um die Freunde des Islamischen Staates zu überführen.
Ganz nebenbei: das dürfen europäische Behörden auch nur das die vorher beim Untersuchungsrichter einen Durchungsbeschluß beantragen müssen.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Auch wenn die Mitinsassen hier noch keine negativen Erfahrungen in dieser Hinsicht gemacht haben.
Mein Dienstherr warnt ausdrücklich davor, irgendetwas für irgendwen problematisches, auch nur Geschäftsinterna, unverschlüsselt mitzuführen.

Seid euch dessen bewusst, es gibt legendierte Kontrollen bei der Einreise, so fern ein Vorab Check interessantes ergeben hat.
Das bekommt ihr bei Mitreisenden auch gar nicht mit.

Zu Regeln, die dort eingehalten werden sollen studiert einfach die aktuelle Presse.

"Ausspähen unter Freunden geht gar nicht..."
Ganz ehrlich: jeder Dienstherr sollte davor warnen mit "problematischem" Inhalt auf dem Laptop irgendwo hin zu reisen! Sei es China, Russland, der Iran oder Australien.
 
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Toter-Greifvogel

Erfahrenes Mitglied
25.04.2024
1.459
1.899
Ich komme auf mindestens 1 Einreise im Monat, noch NIE hat sich jemand für mein Handy or Laptop interessiert. Ich kenne auch niemanden dem das jemals passiert ist.
Was zum nachdenken für die Panikmacher: wenn es sagen wir mal 30 Minuten dauert das Handy zu durchzusuchen und die Festplatte des Laptops zu kopieren - wie lange würden die CBP Beamten zu tun haben um nur die heute Einreisenden abzufertigen?
Sie haben das Recht auf solche Durchsuchungen bei Verdacht auf Straftaten ( dazu gehört in den USA das erschleichen der Einreise durch falsche Angeben ), warum sollte also das jemanden von uns treffen? Das wurde ja vorallem eingeführt um die Freunde des Islamischen Staates zu überführen.
Ganz nebenbei: das dürfen europäische Behörden auch nur das die vorher beim Untersuchungsrichter einen Durchungsbeschluß beantragen müssen.
Beitrag automatisch zusammengeführt:


Ganz ehrlich: jeder Dienstherr sollte davor warnen mit "problematischem" Inhalt auf dem Laptop irgendwo hin zu reisen! Sei es China, Russland, der Iran oder Australien.
Google einfach mal " Legendierte Kontrollen, oder auch Industriespionage.

Ist ja unter Trumask völlige Panikmache. Klaro.

Alternativ:


Nochmal: Wenn du kleiner Krämer für die Usa uninteressant bist, sei einfach froh. Wissen kannst du es vorher nicht. Nimm es so hin, oder lass es bleiben, aber belehre nicht die Menschen, die sich damit beruflich auseinandersetzen.

Davon abgesehen: Das Argument :" Ich kenne niemanden, der die das erlebt hat, daher existiert xyz nicht" ist natürlich Grundsolide. Wo lernt man das? Schwarz Gruppe Hochschule?
 
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N140SC

Erfahrenes Mitglied
01.01.2024
495
443
.Es kann nicht schaden, das Notebook so vorzubereiten, dass nichts gefunden werden kann. Alle sensiblen Daten kann man zum Beispiel auf eine verschlüsselte externe Festplatte verschieben und sie dann zurück kopieren.

Ich persönlich würde denen nicht erlauben, auf meine sensiblen Daten zuzugreifen. Zur Not würde ich dann eben nicht einreisen dürfen.

Ja klar, und was glaubst Du passiert mit Dir bis zur Klärung des Sachverhalts? Du fährst vor Ort ein. Es ist nämlich nicht etwa so, dass Du dann mit der nächsten Maschine zurückfliegen kannst oder einfach "laufen gelassen" wirst.
Ausserdem hilft Dir eine Verschlüsselung der Daten gar nicht, wenn man Dich zur Herausgabe der Passwörter zwingt (was sie jederzeit können, ansonsten siehe oben). Ich gehe des Weiteren davon aus, dass jeder halbwegs versierte IT-ler auf eine Festplatte verschobene Daten wieder sichtbar machen kann, wenn er Spezialsoftware besitzt, wovon man bei Regierungsbeamten wohl ausgehen kann.
 

Toter-Greifvogel

Erfahrenes Mitglied
25.04.2024
1.459
1.899
Ja klar, und was glaubst Du passiert mit Dir bis zur Klärung des Sachverhalts? Du fährst vor Ort ein. Es ist nämlich nicht etwa so, dass Du dann mit der nächsten Maschine zurückfliegen kannst oder einfach "laufen gelassen" wirst.
Ausserdem hilft Dir eine Verschlüsselung der Daten gar nicht, wenn man Dich zur Herausgabe der Passwörter zwingt (was sie jederzeit können, ansonsten siehe oben). Ich gehe des Weiteren davon aus, dass jeder halbwegs versierte IT-ler auf eine Festplatte verschobene Daten wieder sichtbar machen kann, wenn er Spezialsoftware besitzt, wovon man bei Regierungsbeamten wohl ausgehen kann.
Entschlüsselung ist schon möglich. Eine Frage des Aufwands, ob für den Durchschnittsbauern ein Supercomputer angeworfen wird.

Wenn du aber erstmal in einer Abschiebeeinrichtung sitzt, hast du ganz andere Sorgen...
 

BER Flyer

Erfahrenes Mitglied
23.05.2010
1.511
509
Google einfach mal " Legendierte Kontrollen, oder auch Industriespionage.

Ist ja unter Trumask völlige Panikmache. Klaro.

Alternativ:


Nochmal: Wenn du kleiner Krämer für die Usa uninteressant bist, sei einfach froh. Wissen kannst du es vorher nicht. Nimm es so hin, oder lass es bleiben, aber belehre nicht die Menschen, die sich damit beruflich auseinandersetzen.

Davon abgesehen: Das Argument :" Ich kenne niemanden, der die das erlebt hat, daher existiert xyz nicht" ist natürlich Grundsolide. Wo lernt man das? Schwarz Gruppe Hochschule?
Tut mir leid, habe nie eine Hochschule besucht. Das soetwas nicht existiert habe ich nie behauptet, ich kann mir gut vorstellen das es Arbeitgeber gibt die abhängig Beschäftige mit problematischen Material auf dem Computer in kritische Länder resisen lassen. Und dann wenn derjenige verschwunden ist "wer hätte sowas denn gedacht". Interessantes thema für einen Arbeitsrechtler.
 

Alfalfa

Erfahrenes Mitglied
23.01.2022
4.130
3.547
Nicht erst seit Snowden wissen wir, wie genau das mit dem Datenschutz in Wirklichkeit gehandhabt wird. Was also könnten die über eine solche Kontrolle neues über dich erfahren?
 

Toter-Greifvogel

Erfahrenes Mitglied
25.04.2024
1.459
1.899
Nicht erst seit Snowden wissen wir, wie genau das mit dem Datenschutz in Wirklichkeit gehandhabt wird. Was also könnten die über eine solche Kontrolle neues über dich erfahren?

Ne Menge und es wird genutzt. Das wahre Leben halt....
 

westcoastflyer

Erfahrenes Mitglied
03.09.2019
1.226
1.205
Ich habe aber gerade diese Woche zufällig Hinweise gelesen, wie man vorsorgen sollte, um so wenig wie möglich sichtbar zu machen, z. B. nicht mit dem WLAN verbinden und Flugmodus einstellen.
Mit Verlaub, aber das ist Quatsch.
Einmal per USB verbinden und schon habe ich alles was ich möchte.

Wenn du einen Zugriff wirksam unterbinden möchtest: Geräteverschlüsselung nutzen, jeweils die aktuellsten Android/iOS Updates drauf haben, Pin/Passwort verwenden und keine Face ID oder Fingerprint verwenden.
Anschließend das Gerät vor der Kontrolle in den pre-First Boot Modus bringen (aka ausschalten).
 
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Alfalfa

Erfahrenes Mitglied
23.01.2022
4.130
3.547
Mit Verlaub, aber das ist Quatsch.
Einmal per USB verbinden und schon habe ich alles was ich möchte.

Wenn du einen Zugriff wirksam unterbinden möchtest: Geräteverschlüsselung nutzen, jeweils die aktuellsten Android/iOS Updates drauf haben, Pin/Passwort verwenden und keine Face ID oder Fingerprint verwenden.
Anschließend das Gerät vor der Kontrolle in den pre-First Boot Modus bringen (aka ausschalten).
Würde ne Wette eingehen, du machst dich damit, just in case, dem netten Herrn/Dame am Empfang erst recht verdächtig. 🤔
 
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westcoastflyer

Erfahrenes Mitglied
03.09.2019
1.226
1.205
Würde ne Wette eingehen, du machst dich damit, just in case, dem netten Herrn/Dame am Empfang erst recht verdächtig. 🤔
Wenn du an dem Moment angelangt bist wo sie Zugriff auf dein Gerät haben wollen, wurdest du eh schon wegen irgendwas geflaggt. Rein aus Lust an der Freude machen sie es nicht. Schon alleine deshalb, weil sie dazu gar nicht die Zeit haben.
Ab dem Moment gilt dann nur noch Schadensbegrenzung zu betreiben.
Wenn du dich wegen soetwas unwohl fühlen solltest, musst du halt vorbeugen.
 

Alfalfa

Erfahrenes Mitglied
23.01.2022
4.130
3.547
Wenn du an dem Moment angelangt bist wo sie Zugriff auf dein Gerät haben wollen, wurdest du eh schon wegen irgendwas geflaggt. Rein aus Lust an der Freude machen sie es nicht. Schon alleine deshalb, weil sie dazu gar nicht die Zeit haben.
Deswegen schreibe ich, just in case. In genau that case!
Ab dem Moment gilt dann nur noch Schadensbegrenzung zu betreiben.
Wenn du dich wegen soetwas unwohl fühlen solltest, musst du halt vorbeugen.
Indem du nicht entsperrst?! 🤔
Gehe direkt ins Gefängnis, gehe nicht über Los...
 
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Alfalfa

Erfahrenes Mitglied
23.01.2022
4.130
3.547
Folglich also
Mit Verlaub, aber das ist Quatsch.
Einmal per USB verbinden und schon habe ich alles was ich möchte.

Wenn du einen Zugriff wirksam unterbinden möchtest: Geräteverschlüsselung nutzen, jeweils die aktuellsten Android/iOS Updates drauf haben, Pin/Passwort verwenden und keine Face ID oder Fingerprint verwenden.
Anschließend das Gerät vor der Kontrolle in den pre-First Boot Modus bringen (aka ausschalten).
Ist dieses dann auch 'Quatsch', weil unnötig.
Nen leeres "Reise"-Smartphone macht dich nicht weniger verdächtig.

Aber du musst halt nicht noch Beweismittel nachliefern.
In that case: man kommt, egalwasman macht, nicht drumherum.
 

westcoastflyer

Erfahrenes Mitglied
03.09.2019
1.226
1.205
Folglich also

Ist dieses dann auch 'Quatsch', weil unnötig.

In that case: man kommt, egalwasman macht, nicht drumherum.
Ich bin mir nicht sicher ob ich deine Frage richtig verstehe.

Oben waren Hinweise dabei, die aus technischer Sicht nichts nützen und ich habe sie korrigiert. Nichts mehr, nichts weniger.