[*]Die generelle Respektlosigkeit und Reaktanz gegenüber der Wissenschaft, offiziellen Autoritäten oder Eliten. Sehr eng mit dem zweiten Punkt verknüpft ist das immer wieder zum Vorschein kommende generelle Misstrauen und die Respektlosigkeit gegenüber wissenschaftlichen / sonstigen Fachinstitutionen. Hier werden nicht nur widerholt belegbare Fakten negiert, sondern meiner Person in diesem und anderen Threads gerne unterstellt, „pseudowissenschaftlich“ zu arbeiten, im Rahmen meiner medizinischen / wissenschaftlichen Arbeit in „Pharma-Blättchen“ zu publizieren oder, obwohl ich hier (in einem fachfremden Gebiet) den mit Abstand größten Versuch aller Diskutanten unternehme, meine Darstellungen auf Basis von externer Evidenz zu belegen, global die Befähigung zum wissenschaftlichen Arbeiten abgesprochen. Das Misstrauen gegen Fakten und wissenschaftliche Evidenz ist in Deutschland (aber auch in den USA) eine gefährliche Erscheinung und ein ernsthaftes alltägliches Problem, gerade in der Medizin und bei gesundheitswissenschaftlichen, z. B. beim Thema Impfkritik. Wenn ich hier sehe, wie sich selbst die vermeintliche Mittel- und Oberschicht, welche die Ressourcen hat um sich mit dem Thema „Airline-Qualität“ auseinanderzusetzen, gegen objektivierbare Fakten sträubt, dann brauche ich mich nicht zu wundern, warum Deutschland bei bestimmten Erkrankungen bei den Impfquoten zu den schwächsten Ländern in Europa gehören. Das ist Ausdruck einer sinnlosen, aber in manchen Kreisen opportunen Reaktanz gegen etablierte wissenschaftliche Tatsachen, z. B. weil die Ständige Impfkommission / das RKI angeblich von der bösen Pharma-Industrie unterwandert sind, pseudowissenschaftliche Scharlatane und Laien-Foren über die „gefährliche Chemie“ informieren und beim Nachbarkind ja schließlich auch „nichts Schlimmes passiert ist“ als man es einer Masernparty statt der Impfprävention zugeführt hat. Kein Wunder, dass die Politik die Mitmenschen hoffentlich zeitnah per gesetzlicher Impfpflicht zu ihrem „Glück“ (Schutz) zwingen muss.