gleichzeitigen fordern alle 3 beteiligten Gewerkschaften teure Verbesserungen der Bezahlung und Altervorsorge.
bzw. die Rücknahme der Verschlechterung, die Wiederherstellung der Bedingungen zum Zeitpunkt der Einstellung...
Die schaffen sich gerade selbst ab.
Kein Problem, als Pilot kommst du am Markt aktuell jederzeit unter, auch bei Airlines mit besseren Konditionen.
Das Servicepersonal am Boden und in der Luft sind die einzigen die den Laden halbwegs für die Kunden noch am laufen halten.
Der einzige Punkt in deinem Post dem ich nicht absolut zustimme.
Serviceüpersonal am Boden ist meist Fremdpersonal, macht früh Schluß und ist nur in Ausnahmefällen mal hilfreich.
Beim Kabinenpersonal kann man die volle Bandbreite erleben, von technischer Inkompetenz und nichteinhaltung der Vorschriften bis zu wenigen wirklich freundlichen FB die sich ernsthaft bemühen.
Ehemals gab es nur VERDI (ÖTV). Da war die Welt noch in Ordnung.
Da war LH auch noch ein Staatskonzern, und nicht nur teuer für die Kunden sondern hat auch das Geld für Personal und Flugzeuge ausgegeben.
Ehemals war Verdi ja auch noch der verlängerte Arm der AG, der vor allem an Aufsichtsratsposten und nicht am normalen Angestellten interessiert war.
In den 7 Jahren die Verdi für mich zuständig war gab es immer etwa einen halben Infaltionsausgleich plus eine Einsparmaßnahme (Urlaubsgeln streichen, Weihnachtsgeld halbieren, Heiligabend und Sylvester wurden normale Arbeitstage, Wochenarbeitszeit von 38.5 auf 40 Stunden, 25 Karenzstunden pro Monat bei Reisezeit, Lohnzahlung vom 15. auf den letzten Tag des Monats schieben...). Unter Verdi habe ich jedes Jahr Netto-Stundenlohn verlorten, Reallohn sowieso.
Aktuell hängen sie sich bei LHG rein, um einen Fuß in die Tür zu bekommen. Wenn sie da erstmal etabliert sind, wird auch nichts mehr für die AN rausspringen, ausser ein Paar Tagen "Sonderurlaub" a.k.a. Warnstreik,,,