Elektromobilität (aus dem Tesla-Aktie-Thread)

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denkigroove

Erfahrenes Mitglied
01.02.2010
7.963
8.119
SNA
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Mal was technisches: Wir haben in der Firma etwa 50*11kw Ladepunkte, 2*50kw und 2*150kw. An den (erst zwei Jahre) „alten“ 50kw lädt ein 800V Fahrzeug nur mit 33kw weil die Säule das wohl nicht verarbeiten kann. Bei den anderen Ladepunkten so wie angegeben. Grundsätzlich ist das hier nicht das Problem, da man immer längere Standzeiten hat und somit die 11kw völlig ausreichend sind, jedoch ist es schon interessant wie sich die Technik gegenseitig überholt.
 

Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
10.017
777
Wieviele davon haben 300PS und den Komfort des I4?
Genau das ist ja der Schwachsinn der Debatte, eAutos werden nicht auf sparsam und wirtschaftlich getrimmt, sondern sollen den Strassenpanzer ersetzen. Das dann auch zuviel Strom verbraucht wir = egal, der Strom ist ja sauber (es sei er kommt aus einem Gaskraftwerk o.ä.) Man könnte schneller grüne Ziele erreichen wenn man auch bei eAutos den Verbrauch im Auge hätte.
 

marcus67

Erfahrenes Mitglied
17.01.2015
5.474
6.865
Beim eAuto hat die Leistung erst einmal nicht direkt Auswirkung auf den Verbrauch.
... im Gegenteil: Viel Leistung ist sogar von Vorteil, da man dann auch viel rekuperieren kann.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Mal was technisches: Wir haben in der Firma etwa 50*11kw Ladepunkte, 2*50kw und 2*150kw. An den (erst zwei Jahre) „alten“ 50kw lädt ein 800V Fahrzeug nur mit 33kw weil die Säule das wohl nicht verarbeiten kann. Bei den anderen Ladepunkten so wie angegeben. Grundsätzlich ist das hier nicht das Problem, da man immer längere Standzeiten hat und somit die 11kw völlig ausreichend sind, jedoch ist es schon interessant wie sich die Technik gegenseitig überholt.
Das hängt wohl auch vom FZG ab: Manche schalten zwei Hälften der Batterie zum Laden parallel, andere haben einen Spannungswandler. Wieder andere (manche Mercedes) laden gar nicht an 400V Säulen.
Wurde das schon mehrmals verifiziert? Nicht das es das Lastmanagement war.
 
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denkigroove

Erfahrenes Mitglied
01.02.2010
7.963
8.119
SNA
Das hängt wohl auch vom FZG ab: Manche schalten zwei Hälften der Batterie zum Laden parallel, andere haben einen Spannungswandler. Wieder andere (manche Mercedes) laden gar nicht an 400V Säulen.
Wurde das schon mehrmals verifiziert? Nicht das es das Lastmanagement war.
Ja drei verschiedene 50 kw Säulen (an verschiedenen Standorten bei uns) des gleichen Typs. Wie gesagt stört mich nicht wirklich und auf Langstrecke nutze ich eh nur 300kw Stationen.
 
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marcus67

Erfahrenes Mitglied
17.01.2015
5.474
6.865
Wieviel rekuperierst du denn so?
Bei der Fahrt ständig. Gerade wenn man immer mal bremsen muss oder Bergauf/Bergab macht das richtig was aus. Unsere Autos zeigen es nicht an, aber es geht bis zu 25% und mehr der Energie.

Bei einem guten E Auto kann man auch zügig 100km auf der AB fahren, ohne dass die Reibbremsen einmal benutzt werden. Selbst wenn man in eine AB Ausfahrt fährt, reicht die Rekuperation.

Einmal von 160km/h auf 0 runterbremsen sind 0,56kWh. Damit kann man fast 3km weit fahren.
 
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vapianojunkie

Erfahrenes Mitglied
15.01.2014
1.206
763
MUC
Wieviel rekuperierst du denn so?
So viel, dass die Bremsbeläge meines i4 M50 bei Rückgabe nach 3 Jahren und fast 50.000km noch so dick waren wie bei der Auslieferung. Ja, auch die Beläge und nicht nur die Scheiben. Selbst auf der Großglockner Hochalpenstraße brauchst du nur an 2 oder 3 Stellen die mechanische Bremse. Wenn du nicht in den Bergen unterwegs bist, brauchst du die mechanische Bremse praktisch nur in kritischen Situationen.
 
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Luftikus

Megaposter
08.01.2010
27.566
13.399
irdisch
Alpenpässe bergab leuchten mir ein, als ergiebiger Anwendungsfall, der Rest nicht so. Kostet halt sehr viel Energieeinsatz vorher, wenn man so einen Batterie-Boliden "artgerecht" bewegt, wie hier ja immer gerne groß verkündet wird.
 

jodost

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23.10.2011
4.261
1.294
CGN
der Rest nicht so. Kostet halt sehr viel Energieeinsatz vorher,
Auch das ist deiner Angst und Abneigung vor diesem Teufelszeug geschuldet:

In der Realität beschleunigt man nicht auf >100 kmh, um danach rekuperieren zu können.

Sondern man nutzt einfach die vorhandene Reisegeschwindigkeit (auf die man ohnehin hätte beschleunigen müssen) und die akute Bremssituation (zB Abfahrt von der Autobahn) aus.

Und falls dir jetzt der Gedanke "aber aufgrund der Batterie ist ein E-Auto gleicher Kategorie etwas schwerer" in den Sinn kommt: Es benötigt aufgrund der effizienten Technik trotzdem weniger Energie, um die Reisegeschwindigkeit zu erreichen.
 

Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
10.017
777
Also man kann sich schon alles schön rechnen/reden. Die Diskussion um das Rekupieren erinnert ein wenig an die Sicherheitsdiskussion bei großen SUVs.

Wer den Nachhaltigkeitsaspekt im Vordergrund stehen hat, möchte möglichst wenig Belastung bei Betrieb, aber auch bei der Herstellung.

Und sicher ist ein 600PS eAuto günstiger in der CO2-Bilanz als ein 12 Zylinder Bolide - aber um echte Nachhaltigkeit geht es da nicht.
 
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jodost

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23.10.2011
4.261
1.294
CGN
Schwachsinn der Debatte, eAutos werden nicht auf sparsam und wirtschaftlich getrimmt, sondern sollen den Strassenpanzer ersetzen. Das dann auch zuviel Strom verbraucht wir = egal, der Strom ist ja sauber (es sei er kommt aus einem Gaskraftwerk o.ä.) Man könnte schneller grüne Ziele erreichen wenn man auch bei eAutos den Verbrauch im Auge hätte.

Und sicher ist ein 600PS eAuto günstiger in der CO2-Bilanz als ein 12 Zylinder Bolide - aber um echte Nachhaltigkeit geht es da nicht.

Ja und nein.

Natürlich, wenn Nachhaltigkeit ganz vorne steht, darf man sich keinen SUV kaufen, egal welcher Antrieb. Nirgendwo hin fliegen. Sollte sich komplett vegetarisch ernähren. Und vieles andere mehr.

Aber es gibt ja auch noch Leute dazwischen. Die, die keine Umweltschweine sein wollen, aber die auf einen gewissen Komfort/Luxus/... nicht verzichten wollen. Die haben auch früher nicht den 3L Lupo genommen, die interessieren sich auch heute nicht für einen E-Kleinwagen.
 

Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
10.017
777
Ja und nein.

Natürlich, wenn Nachhaltigkeit ganz vorne steht, darf man sich keinen SUV kaufen, egal welcher Antrieb. Nirgendwo hin fliegen. Sollte sich komplett vegetarisch ernähren. Und vieles andere mehr.

Aber es gibt ja auch noch Leute dazwischen. Die, die keine Umweltschweine sein wollen, aber die auf einen gewissen Komfort/Luxus/... nicht verzichten wollen. Die haben auch früher nicht den 3L Lupo genommen, die interessieren sich auch heute nicht für einen E-Kleinwagen.
Ist mir schon klar, aber dann rücke halt nicht die Wirtschaftlichkeit oder die Umweltverträglichkeit im Vergleich nach vorne.

Nur machen wir uns nix vor, die aktuellen eAuto Modelle in Deutschland dienen eher dem guten Gewissen als das sie merkbar was an der Umweltbilianz ändern. Insgesamt würde das nur über weniger Konsum funktionieren, mehr Konsum dafür aber sauber (in DE eher pseudo sauber) angetrieben hilft nicht wirklich.

Niemand hier muss das was ich sage ernst nehmen, das sind nur meine Gedanken zu einem Thema das mich in letzter Konsequenz nicht interessiert. Ich finde es nur immer wieder interessant wie wenig bei solchen Themen wirklich nachgedacht wird.

Zum Thema 3l Lupo, ich hatte den mal als Mietwagen, der hat dann 8 Liter verbraucht, Vollgas von Hamburg nach Köln - und bequem war der nicht, den 7er bin ich lieber gefahren.
 
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jodost

Erfahrenes Mitglied
23.10.2011
4.261
1.294
CGN
aber dann rücke halt nicht die Wirtschaftlichkeit oder die Umweltverträglichkeit im Vergleich nach vorne.
Aber wieso denn nicht?

Im Vergleich. Wenn ich mich beim nächsten Leasingfahrzeug zwischen einem BMW i4 und einem 4er entscheiden müsste, bei gleichen Kosten, gleicher Ausstattung, gleich hohem Fahrkomfort und -spaß, würde ich den i4 nehmen. Weil die Technik sauberer ist.
 

Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
10.017
777
Aber wieso denn nicht?

Im Vergleich. Wenn ich mich beim nächsten Leasingfahrzeug zwischen einem BMW i4 und einem 4er entscheiden müsste, bei gleichen Kosten, gleicher Ausstattung, gleich hohem Fahrkomfort und -spaß, würde ich den i4 nehmen. Weil die Technik sauberer ist.
Für deine Entscheidung gerne, aber eben nicht als Messstab - denn jeder wertet ein Nutzenbündel anders, daher ja z.B. auch die Entbündelung von zusätzlichen Leistungen bei Flugtickets - es gibt genug Menschen den das Light/Basis Produkt reicht und im Ergebnis das gleiche leistet.

Ich kann dir gerne erklären warum ich öfter voll flexible Y Tickets buche und dann soviel bezahle wie andere in J - wer ist der schlauere derjenige der das Y Ticket bucht oder derjenige der das J Ticket bucht (bei gleichen Preis) - wenn es dir nur um den Preis geht buchst du restrcted Y.
 

jodost

Erfahrenes Mitglied
23.10.2011
4.261
1.294
CGN
Für deine Entscheidung gerne, aber eben nicht als Messstab - denn jeder wertet ein Nutzenbündel anders
bestreitet ja auch niemand. Die wenigsten Entscheidungen für ein E-Auto werden aus einem einzigen Grund getroffen. Finanzielle Vorteile, Interesse an der Technik, Umweltaspekte, ..., das hat für jeden Menschen eine andere Gewichtung und Motivation. (Während die Entscheidungen gegen ein E-Auto hingegen schon eher einen Hauptgrund haben: Wer eine grundsätzliche Abneigung gegen diese Technik hat, oder die Stammtisch-/Bild-Zeitungs/...-Informationen bzgl. der Praxistauglichkeit für real hält, für den spielen andere Argumente dafür oder dagegen eigentlich keine Role mehr).

Aber Deine Aussage hatte ich etwas überspitzt so verstanden, dass E-Autos keinen Umwelt-Vorteil bringen, denn wer wirklich was für die Umwelt tun möchte, müsste sich einen Kleinwagen oder gar kein Auto zulegen. Ich "kann" (also ehrlicherweise: will) nicht auf ein Auto und eine bestimmte Fahrzeugkategorie verzichten, aber dann ist trotzdem E ja noch besser als Diesel.

Ich kann dir gerne erklären warum ich öfter voll flexible Y Tickets buche und dann soviel bezahle wie andere in J - wer ist der schlauere derjenige der das Y Ticket bucht oder derjenige der das J Ticket bucht (bei gleichen Preis) - wenn es dir nur um den Preis geht buchst du restrcted Y.


Wenn es einem nur um den Preis geht, dann restricted Y oder gar nicht fliegen.

Aber nur weil Du oft fullflex Y buchst, heißt das ja nicht, dass Du nicht trotzdem Geld sparst, weil Du bei den Anlässen, wo die Reisedaten absolut fix sind, eben trotzdem günstige Tickets nehmen kannst.

Und um die Brücke zur E-Mobilität zu schlagen: Dann gibt's aber noch die, die "restricted Y" verteufeln. Mit solchen Tickets kann man ja nicht fliegen. Man sitzt mehr am Flughafen rum (weil man bei IrOps als erstes stehengelassen wird) als dass man fliegt. Das Gepäck wird mit Absicht schlechter behandelt. Man wartet länger an Flughäfen (Beweis: die überfüllten Urlaubsflieger sind zum größten Teil voll mit nicht-flexiblen Tickets). Abgesehen davon ist es ja nicht praktikabel, im Sommerurlaub schon vorher festzulegen, ob man am Rückreisetag mittags oder nachmittags fliegt, eine gewisse Flexibilität muss man jederzeit haben, ansonsten bräuchte man nicht fliegen. Diese Leute glauben Dir sowieso nicht, dass man mit restricted Y Geld sparen würde (sie kennen jemanden, der jemanden kennt, dem ist der Koffer abhanden gekommen und die Entschädigung war zu niedrig. Und weil der ein günstiges Flugticket hatte, muss man jetzt also die Gepäckbeschädigung mit einrechnen).
 

CX777

Erfahrenes Mitglied
05.03.2017
367
939
Ja und nein.

Natürlich, wenn Nachhaltigkeit ganz vorne steht, darf man sich keinen SUV kaufen, egal welcher Antrieb. Nirgendwo hin fliegen. Sollte sich komplett vegetarisch ernähren. Und vieles andere mehr.

Aber es gibt ja auch noch Leute dazwischen. Die, die keine Umweltschweine sein wollen, aber die auf einen gewissen Komfort/Luxus/... nicht verzichten wollen. Die haben auch früher nicht den 3L Lupo genommen, die interessieren sich auch heute nicht für einen E-Kleinwagen.

Das stimmt auch wieder. Was mich bei E-Autos und auch diesen modernen Hybriden aber immer wieder negativ erstaunt, wie bockschwer und fett die sind. Mein letztes Auto (Golf 5) wog irgendwas um die 1,4 Tonnen. Ein vergleichbarer moderner Golf-E-Ersatz (ID.3) wiegt zwischen rd. 1,8 und 2 Tonnen. Der große Kombi ID.7 mit vergleichbarem nutzbarem Stauraum wie ein uralter Passat B5, beide stehen hier um die Ecke, wiegt zwischen 2.184 und 2.339KG. Hallo?! Nur, um wie beim ID.7 maximal 465 Kilogramm - in der realen Fahrpraxis durchschnittlich wohl eher um 100 bis 120 Kilogramm - durch die Gegend zu kutschieren.

Das ist dermaßen absurd. Was da allein an Rohstoffen in diese Wegwerfprodukte - die Chinesen mit ihren Überkapzitäten geben den Wandel vom Auto als Inbegriff eines meist langlebigen Mobilitätsmarkenproduktes hin zum rollenden Handyersatz mit kurzer Halbwertszeit vor - wandert, ist kaum zu fassen.

Deswegen habe ich mich auch dazu entschieden, da nicht mehr mitzumachen und mir kein neues Auto mehr zu kaufen. Komm ich irgendwo nicht hin, die Bahn streikt wieder und es dauert alles dreimal länger? Pech gehabt, eigene Entscheidung. Zugegeben, ich hab als Großstadtmensch leicht reden. Aber normal und erst recht nachhaltig ist diese Entwicklung in der Autowelt aber schon lange nicht mehr. Egal, ob E, Hybrid oder der klassische Verbrenner.
 
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jodost

Erfahrenes Mitglied
23.10.2011
4.261
1.294
CGN
Was mich bei E-Autos und auch diesen modernen Hybriden aber immer wieder negativ erstaunt, wie bockschwer und fett die sind.
Das ist schon krass, wobei mich interessieren würde warum das gerade bei den VW Beispielen so ist.

Ich hatte die Tage zufällig mal bei BMW i4 gegen 4er verglichen und es waren irgendwas um die 350-550 kg Unterschied (leer, der Kraftstoff wiegt ja auch noch mal ein paar kg).
 

Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
10.017
777
bestreitet ja auch niemand. Die wenigsten Entscheidungen für ein E-Auto werden aus einem einzigen Grund getroffen. Finanzielle Vorteile, Interesse an der Technik, Umweltaspekte, ..., das hat für jeden Menschen eine andere Gewichtung und Motivation. (Während die Entscheidungen gegen ein E-Auto hingegen schon eher einen Hauptgrund haben: Wer eine grundsätzliche Abneigung gegen diese Technik hat, oder die Stammtisch-/Bild-Zeitungs/...-Informationen bzgl. der Praxistauglichkeit für real hält, für den spielen andere Argumente dafür oder dagegen eigentlich keine Role mehr).
Ich glaube es sind eher finanzielle Aspekte und die Technologie.

Ich fahre drei alte Autos eins davon ist ein eAuto - mit den zwei ersteren kann ich in jede Hinterhofwerkstatt fahren (auch in Polen) mit letzteren nur in den Markenwerkstatt - und das führt wieder zum finanziellen Aspekt. Ich erinnere mich als Audi für die Diagnose eines Fehlers an meinem A2 225€ Netto haben wollte zzgl. Reperatur, dann bin ich zur freien Werkstatt gefahren und habe für alles 70€ bezahlt (es musste ein Sensor getauscht werden).

Das Problem ist wohl auch das freie Werkstätten nicht wirklich auf die neue Technik umrüsten. Im Umkreis von 100KM von meinem Haus auf dem Land finde ich 3 Betriebe und natürlich Renault die reparieren können.
 
Zuletzt bearbeitet:

zimbowskyy

Erfahrenes Mitglied
29.11.2016
842
922
CGN
Was da allein an Rohstoffen in diese Wegwerfprodukte - die Chinesen mit ihren Überkapzitäten geben den Wandel vom Auto als Inbegriff eines meist langlebigen Mobilitätsmarkenproduktes hin zum rollenden Handyersatz mit kurzer Halbwertszeit vor - wandert, ist kaum zu fassen.
Das ist in der Tat ein Punkt, bei dem E-Autos ihre Tauglichkeit noch unter Beweis stellen müssen: Langlebigkeit. Damit meine ich jetzt nicht nur den Akku.
Aktuell kommt es mir so vor, dass insbesondere aus China darauf überhaupt keinen Wert gelegt wird. Neu muss es sein, hipp, viele Displays, Konnektivität, ein Handy auf Rädern.
Ein Auto sollte für mich 20 Jahre halten. Der Trend scheint aber eher in die Richtung zu gehen, dass ein Neuwagen 3-4 Jahre geleast wird und danach die Sinflut. Und da stimme ich CX777 komplett zu, mit Nachhaltigkeit hat das so gar nichts zu tun. Gut, bei typischen Dienstwagen ala A4 war das auch beim Verbrenner so, den hat danach aber jemand noch mindestens 15 Jahre gefahren.
 
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jodost

Erfahrenes Mitglied
23.10.2011
4.261
1.294
CGN
Ich glaube es sind eher finanzielle Aspekte und die Technologie.
Was die Vorteile für die Umwelt aber ja nicht schmälert.

Das Problem ist wohl auch das freie Werkstätten nicht wirklich auf die neue Technik umrüsten.
Werden sie, mit zunehmender Durchsetzung der E-Autos.

Bei den großen Marken besteht natürlich gar kein Interesse (unabhängig vom Antrieb), dass man diese Fahrzeuge in einer Hinterhofwerkstatt warten kann. Da wird natürlich ausgenutzt, dass man bei E einerseits durch noch mehr Software und noch weniger schraubenschlüssel den Einstieg für einen Reparaturbetrieb erschweren kann, und andererseits natürlich dem Kunden auch Angst machen kann (ultra gefährliches Hochvoltsystem, wenn da was schief geht ist das Auto quasi wirtschaftlicher Totalschaden).

Das ist auch grundsätzlich anders geht sieht man an sehr wartungsfreien Autos oder an Angeboten wie z.b Aiways (auch wenn deren Markteinstieg nicht geklappt hat): Vertrieb online, Probefahrten im Elektrokaufhaus, Werkstatt ATU.
 
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Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
10.017
777
Werden sie, mit zunehmender Durchsetzung der E-Autos.
Wir reden ja vom hier und jetzt, es konnte sich auch niemand vorstellen das mal alle Benziner einen KAT haben oder das die Klimaanlage selbstverständlich ist. Ich denke in 10 Jahren wird as alles anders aussehen, dem eAuto oder auch der Wärmepumpe gehört die Zukunft, einfach nur wirtschaftlich betrachtet.