Ich sehe das ernsthaft ein bisschen anders. Jeder Mensch entwickelt sich, die einen mehr die anderen weniger. Die verbriefte Ausbildung ist nur ein Baustein und bedeutet erst mal gar nichts. Ernsthaft, wenn bei mir im Unternehmen ein Studienabgeschlossener anfängt kann der/die/das erst mal nichts und muss sich in komplexe Thematik einarbeiten. Sollte man zwar während des Studiums gelernt haben. Aber ich hatte schon Pappnasen die nur theoretisch gut waren und das nie in die Praxis umsetzen konnten, keine Teamplayer waren und kommunikativ absolute Nullen waren. Und wer dann noch den Akademiker raushängen lässt ist meistens die größte Null. Demgegenüber performen Quereinsteiger oft sehr viel besser als man denkt. Für mich zählt nur Leistung, auf die Historie gebe ich nichts.
Um auf Habeck zu kommen. Ich finde es is völlig egal ob er früher Kinderbücher geschrieben hat, Taxifahrer war, in Softpornos mitgespielt hat oder ein Studium abgebrochen hat. Seine jetzige Leistung ist zu bewerten. Und da gibt es durchaus angebrachte Kritik, die gerne geäußert werden darf.
Disclaimer: Die früheren Dinge die ich zu Habeck benenne sind rein fiktiv (bis auf die Autorentätigkeit).