Wenn der Fall so selten vorkommt, dass ein unverhältnismäßig hoher Aufwand entstehen würde, wenn man das Problem durch Anpassungen an der Software behebt, würde ich sagen, Curve hat alles richtig gemacht.
analog zum hier empfohlenen Schliessen-und-neu-bestellen waere das wohl eher der Kauf eines neuen Autos (wo dann die alten Reifen dranmontiert werden)... Ja, ein alberner Vergleich - genauso wie der Vorschlag von Curve.Wenn der Schlüssel Deines Autos spinnen würde, wärest Du auch mit der "Lösung" zufrieden, jedes Mal zur Werkstatt zu fahren und das Schließsystem auszutauschen?
Bisher nicht.
Hier im Thread gab es auch schon Nutzer, die mit Hilfe eines eigenen Terminals feststellen konnten, dass selbst die vermeintlichen Consumer-Karten von Curve bei ihnen als Business/Commercial abgerechnet werden.
Was hat denn +1 angegeben, als sie nach ihrem Beschäftigungsverhältnis befragt wurde. Jede Antwort außer Angestellte(r) führt sehr wahrscheinlich zur Ausgabe einer Businesskarte. Wenn das ein Problem sein sollte, dann einfach den Support kontaktieren und eine consumercard verlangen.Meine +1 hat gestern ihre Karte erhalten und da steht deutlich "commercial" drauf.
oberhald des debit logos auf der Rückseite
edit: Blaue normale Karte
Technisch möglich ist es (BIN-Liste oder Merkmal auf dem Chip), aber ob der Zahlungsdienstleister es dem Händler auch verrät ist eine andere Frage.Merkt der Händler bei Zahlung ob Commercial oder nicht![]()
Könnte der Händler sein Kartenterminal so einstellen das Business Karten automatisch abgelehnt werden?Technisch möglich ist es (BIN-Liste oder Merkmal auf dem Chip), aber ob der Zahlungsdienstleister es dem Händler auch verrät ist eine andere Frage.
Nein.Könnte der Händler sein Kartenterminal so einstellen das Business Karten automatisch abgelehnt werden?
Das ist eine Aussage über alle Zahlungsabwickler und Terminals; kannst du diese in irgendeiner Weise belegen?
Was heißt belegen? Der Händler kann bei den Akzeptanzen nichts am Terminal einstellen, die sucht er sich am Anfang bei Vertragsschluss aus. Jedes Branding hat eine Akzeptanznummer, entweder er nimmt MC oder halt nicht. Ob das das Aquirer theoretisch einstellen könnte, weiß ich nicht, das würde MC aber mit Sicherheit nicht dulden.Das ist eine Aussage über alle Zahlungsabwickler und Terminals; kannst du diese in irgendeiner Weise belegen?
Völlig daneben. Die EU handelt hier aus Verbraucherschutzgründen, d.h. ConsumerCards sind gedeckelt, sonst nichts. Da geht es weder um die Händler, noch um die Inhaber von Business- bzw. CommercialCards. Beides sind keine Verbraucher.Üblich ist es (noch) nicht, aber wofür soll denn die EU-Verordnung gut sein, wenn nicht für genau diesen Zweck, nämlich die selektive Akzeptanz je nach Interchange-Höhe? Soweit ich weiß ist in der PSD2 sogar explizit festgelegt, unter welchen Umständen ein Händler eine Zahlungsart (nicht) ablehnen bzw. mit Gebühren belegen darf.
Aber nur mittelbar. Die EU wollte damit nicht die mit Kreditkarte zahlenden Kunden schützen sondern will verhindern, dass hohe Interbankentgelte durch den Händler auf die restliche Kundschaft umgelegt werden (Querfinanzierung).Verbraucherschutzgründen
Was heißt belegen? Der Händler kann bei den Akzeptanzen nichts am Terminal einstellen, die sucht er sich am Anfang bei Vertragsschluss aus. Jedes Branding hat eine Akzeptanznummer, entweder er nimmt MC oder halt nicht. Ob das das Aquirer theoretisch einstellen könnte, weiß ich nicht, das würde MC aber mit Sicherheit nicht dulden.
Gemäß der seit einigen Jahren in Kraft getretenen IF-VO kann der Händler hier differenzieren. Er kann z.B. nur die für ihn preiswerteren Debit- und Prepaidkarten eines Kartensystems akzeptieren (0,2% IF) und die teureren Kreditkarten (0,3% IF) oder noch teureren Firmenkarten („commercial card“ ohne gesetzliche IF-Obergrenze) ablehnen.
Völlig daneben. Die EU handelt hier aus Verbraucherschutzgründen, d.h. ConsumerCards sind gedeckelt, sonst nichts. Da geht es weder um die Händler, noch um die Inhaber von Business- bzw. CommercialCards. Beides sind keine Verbraucher.
Geh mal davon aus, dass die meisten Händler gar nicht wissen, das Auslands- und Firmenkarten mehr kosten. Wüssten sie es, wäre es um die KK-Akzeptanz hierzulande noch schlechter bestellt.
Deine Frage war, ob der Händler das selbst am Terminal einstellen kann.Natürlich kann er – wie erwähnt entweder über das Merkmal auf dem Chip, oder wie bisher per BIN-Liste. Sonst könnten ja umgekehrt auch Mietwagenanbieter keine Debitkarten erkennen und ablehnen.
Du triffst hier eine Aussage über alle Terminals bzw. Zahlungsanbieter. Wie kommst du zu dieser? Nur das würde ich gerne verstehen. Dass eine solche Option bei deutschen Zahlungsanbietern bisher unüblich ist bestreite ich nicht.Deine Frage war, ob der Händler das selbst am Terminal einstellen kann.
Die Antwort ist: Nein.
Du hast eine Frage gestellt und ich habe dir geantwortet, für's verstehen bin ich nicht zuständig.Du triffst hier eine Aussage über alle Terminals bzw. Zahlungsanbieter. Wie kommst du zu dieser? Nur das würde ich gerne verstehen. Dass eine solche Option bei deutschen Zahlungsanbietern bisher unüblich ist bestreite ich nicht.
Du hast eine Frage gestellt und ich habe dir geantwortet, für's verstehen bin ich nicht zuständig.
"Gibt es den lieben Gott?" - "Nein." - "Hast du dafür Beweise?"Hast du nicht, willst du aber offenbar auch nicht. Ist auch in Ordnung.
Sicher, dass es eine Business ist? Es gibt eine (Sub-)BIN "5574 4414" für die Nicht-Business.Hat es eigentlich Nachteile für mich als Privatnutzer, wenn Curve mir eine Firmenkarte/business-Card gibt??
Oder kann mir das völlig egal sein?