Mein Freundin (Frau Crosscheck) durfte heute ganz grosses Tennis mit Eurowings erleben - und ich durfte natuerlich mitspielen.
Gebucht war sie auf DUS->ZRH um 14:30; 11:28 wurde der Flug dann anulliert. Am Flughafen kurz darauf natuerlich eine lange Schlange am Serviceschalter, so dass ich mich aus der Ferne bereits nach Alternativverbindungen umgeschaut habe: der in der Storno-Nachricht enthaltene Link bietet eine EW-Verbindung um 17

x an - via Hamburg. Also keine Option.
Akt 2:
Waehrend Frau CrossCheck um 12:15 in der Schlange (ca. 50 Personen vor ihr) steht, setzt sich Herr Armdoors ans Telefon und ruft selbst das EW-Callcenter an: Frau CrossCheck kann vom Mobiltelefon leider keine Verbindung zu einem Mitarbeiter erhaschen ("Wir konnten Ihre Verbindung nicht durchstellen, bitte wenden Sie sich an einen Mitarbeiter am Flughafen").
Auftritt Mitarbeiter des Callcenters, das ich rein phonetisch irgendwo zwischen Doenerstand Hochfeld und Pommesbude Beeck eingeeordnet haette: Nach einer freundlichen Vorstellung meinerseits und der Schilderung der Situation buchstabiere ich den Buchungscode ("A, K,... "- "Wie? ANTON?" - "Anton, Konrad,...") und den Nachnamen ("Crosscheck, Caesar, Richard, Otto" - "Ja, habschon!"). Anschliessend soll ich die hinterlegte E-Mail-Adresse zur Verifikation angeben - so weit, so gut.
Nun wird mir eroeffnet, dass ich ja weder Passagier noch Kontaktperson sei und er mir daher nur ganz rudimentaere Informationen geben koenne, er die Buchung aber ansonsten nicht anfasse - das sei unmoeglich, Frau Crosscheck solle selbst anrufen. Auf meine Frage, was denn gewesen sei, wenn ich ich selbst als Crosscheck vorgestellt haette und dass ich ja auch Online selbst umbuchen koenne, nur halt nur auf nicht genehme Verbindungen, entgegnete er, dass er ja hoere, dass ich nicht die Frau Crosscheck sei (Ja, ich dachte an HUACA, ging aber davon aus, dass spaetestens jetzt ein Vermerk an der Buchung sein koennte). Ich bat ihn nochmals, doch bitte die Umbuchung durchzufuehren, ich koenne mich ja genausogut mit Buchungscode und Nachname selbst in die Buchung als Kontakt hineinsetzen, was er bejahte. Als ich dies jedoch (mit ihm weiterhin am Telefon!) versuchte, musste ich feststellen, dass man die Daten bei angeflogenen Tickets wohl nicht mehr aendern kann - was er dann auch bestaetigte. Auch mein Einwand, dass er ja die Frau Crosscheck gerne selbst anrufen koenne - Nummer sei ja hinterlegt -, fiel nicht auf fruchtbaren Boden.
An der Stelle gab ich auf, bedankte mich fuer die Hilfe und bekraeftigte, diese bei meinen zukuenftigen Flugbuchungen zu beruecksichtigen.
Frau Crosscheck bekam schliesslich um 13:13 eine Umbuchung am Schalter auf LH2209 nach MUC und LX1109 nach Zuerich - sportlich, hat LH doch inzwischen ein Limit fuer den Baggage Drop Off und Checkin von 60 Minuten: Abflug 14:25, geschaetzte 75 Leute in der Schlange am LH-Checkin-Schalter. So gab es dann auch nur eine Standby-Bordkarte, als sie nach zweifachem Insistieren endlich an den Business-Class-Schalter (sie hat leider keinen Status) geleitet wurde.
Am Ende war zum Glueck noch ein Platz frei, aber fuer Seltenflieger ist das schon ein Grund in Zukunft, die Bahn zu nehmen.
Und fuer mich ein Grund, kein EW mehr zu buchen.
PS: Mal schauen, was EW dann in den kommenden Tagen aus dem Hut zaubert, um sich um die 125EUR zu druecken.