EW: Die NEUE Eurowings

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Funtracer

Erfahrenes Mitglied
05.12.2014
1.873
823
ZQH
Mittlerweile wird klar das EW sich in's Knie geschossen hat mit der neuen Handgepäckregelung. Die Smartbuchungen auf innerdeutschen haben deutlich zugenommen.
Ins Knie geschossen? Noch viel lernen du musst, junger Padawan! :D

Für EW sieht das Ganze doch so aus:

1. Mehr Smart-Bucher: Höhere Einnahmen
2. Dafür keine Mehrausgaben der Airline, im Gegenteil: "Snack"+Getränk gestrichen, "Priority"-Boarding kostet keinen Cent mehr.
3. Den Sparbrötchen (Basic-Buchern) kann nun ohne Umschweife das Handgepäck abgenommen werden: "Sie haben das ja bei Buchung akzeptiert."

Also, an welchem der drei Punkte haben sie sich jetzt ins Knie geschossen? :confused:
 
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poeter

Reguläres Mitglied
29.07.2018
60
0
Also, an welchem der drei Punkte haben sie sich jetzt ins Knie geschossen? :confused:

Kurzfristig mag das etwas mehr Umsatz generieren. Langfristig wird sich der Ruf bei Gelegenheitsfliegern massiv verschlechtern, wenn es tatsächlich mal soweit kommen sollte, dass deren Handgepäck abgenommen wird.
 

nello1985

Erfahrenes Mitglied
20.06.2015
3.157
1.499
TXL
Dafür müsste aber die gesamte Maschine ausgebucht sein und alle müssten Smart gebucht haben, was ich mir allerdings nicht vorstellen kann. Außerdem wird es ein paar Menschen geben, die dann statt Handgepäck lieber Gepäck aufgeben, weil sie das ja eh inklusive hätten.
 

Funtracer

Erfahrenes Mitglied
05.12.2014
1.873
823
ZQH
Langfristig wird sich der Ruf bei Gelegenheitsfliegern massiv verschlechtern, wenn es tatsächlich mal soweit kommen sollte, dass deren Handgepäck abgenommen wird.
Das wird genauso "normal" und neuer Branchenstandard werden die abgeschaffte Verpflegung auf der Kurz- und Mittelstrecke, Zusatzgebühren für Sitzplatzreservierung, Aufgabegepäck, Walkboarding und alle anderen Zumutungen, die sich nach und nach durchgesetzt haben, weil die Kunden es so wollten (dadurch, dass hauptsächlich auf den niedrigsten Preis geschielt wird).
 

Alex1971

Erfahrenes Mitglied
27.09.2016
636
37
FRA
Eventuell darin, dass sie das Problem der Verspätung durch zu viel Handgepäck erst wieder nicht lösen, wenn zu viele Smart / Priority Boarding haben....

Was spricht denn dagegen, die Anzahl an Smart-Buchern zu begrenzen? Macht ja FR auch so. Preis müsste dann natürlich nach Auslastung ansteigen, damit für Last-Minute-Bucher noch Plätze frei sind.
 
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Hape1962

Erfahrenes Mitglied
24.01.2011
3.299
1.405
CGN
Warum sollten die Smart-Buchungen zunehmen? ... Normal-EW-Flieger Otto Müller ist es doch egal, wo sein Handgepäck transportiert wird .. hauptsache er hat es am Ankunftsort. Ob er da nochmal 30-60 Minuten am Band drauf warten muss oder nicht - das kennt er von seinem Mallorca-Urlaub ja eh nicht anders ...

Ich denke mal die "Ausbeute" von Smart statt Basic ist eher gering ... da nur eine kleine Zielgruppe wirklich das "Ich muss mein Handgepäck im Bin haben" bezahlen will ...


Na dann .. :rolleyes:

Wir müssen hiermal zwischen den Kundengruppen differenzieren. Es gibt zum einen die innerdeutschen Businesskasper Strecken. Die Personengruppe reist i.d.R. mit Trolley und Laptop. Und zum anderen die klassischen Wochenendtrip Destinations. Die reinen Urlaubsbomber sind davon eher weniger betroffen da es vielfach Pauschal Touris sind die eh mit Gepäck und weniger Handgepäck verreisen und dies sogar noch beim CheckIn mit abgeben können.

Die Business Strecken sind am meisten von der "Neuregelung" mit dem Handgepäck betroffen. Und da von denen ja i.d.R. 99% keine Zeit haben auf ihren Koffer zu warten und EW ja "garantiert" das Handgepäck im Smart Tarif in die Kabine darf ist hier eine Verschiebung spürbar.
Bei den Wochenend Zielen ist es gemischt. Hier ist die Verschiebung nicht so stark da der Klientel es eher egal ist ob sie ein paar Minuten auf den Koffer warten müssen.

Ich werde das mal genauer beobachten und berichten wie es sich entwickelt.

Ins Knie geschossen? Noch viel lernen du musst, junger Padawan! :D

Für EW sieht das Ganze doch so aus:

1. Mehr Smart-Bucher: Höhere Einnahmen
2. Dafür keine Mehrausgaben der Airline, im Gegenteil: "Snack"+Getränk gestrichen, "Priority"-Boarding kostet keinen Cent mehr.
3. Den Sparbrötchen (Basic-Buchern) kann nun ohne Umschweife das Handgepäck abgenommen werden: "Sie haben das ja bei Buchung akzeptiert."

Also, an welchem der drei Punkte haben sie sich jetzt ins Knie geschossen? :confused:

Genau an dem Punkt den man mit der strengeren Handgepäck Politik eigentlich entschärfen wollte :
den Verzögerungen beim Boarding und den damit verbundenen Verspätungen im Abflug und aufbauen der Verspätung innerhalb des Tages. Jedes Gepäckstück was erst nach endlosen Diskussionen aus der Kabine nach unten verladen wird verursacht unnötige delays. Labeln, verladen kostet alles Zeit und Nerven.
Sicher. Im ersten Moment hat man natürlich höhere Einnahmen. Aber auch ständige Verspätungen sind auf Dauer nervig und können sich zum Teil so weit aufbauen das Crews aus der Zeit fallen mit den daraus resultierenden Konsequenzen.

Mit dem SMART-Tarif stellen wir sicher, dass Ihr Handgepäck in der Kabine befördert werden kann – auch bei ausgebuchten Flügen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Fare_IT

Erfahrenes Mitglied
06.12.2012
4.492
20
Farewell City
Genau an dem Punkt den man mit der strengeren Handgepäck Politik eigentlich entschärfen wollte: den Verzögerungen beim Boarding und den damit verbundenen Verspätungen im Abflug und aufbauen der Verspätung innerhalb des Tages. Jedes Gepäckstück was erst nach endlosen Diskussionen aus der Kabine nach unten verladen wird verursacht unnötige delays. Labeln, verladen kostet alles Zeit und Nerven.
Sicher. Im ersten Moment hat man natürlich höhere Einnahmen. Aber auch ständige Verspätungen sind auf Dauer nervig und können sich zum Teil so weit aufbauen das Crews aus der Zeit fallen mit den daraus resultierenden Konsequenzen.

Ach Hape - für U2 / FR und alle anderen ernstzunehmenden Airlines dieser Welt hoffe ich, dass Sie dich aus dem Lufthansa Elfenbeinturm/container LAC (you-name-it) nie um Rat bitten / fragen, was man eigentlich tun muss um eine Airline zu betreiben.
 
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Hape1962

Erfahrenes Mitglied
24.01.2011
3.299
1.405
CGN
Du sprichst da einen interessanten Punkt an. Wir als Rampis stehen dem Chaos ja an vorderster Front, zusammen mit dem Gate Kollegen, gegenüber.
Statt mal gemeinsam mit denjenigen die es live betrifft zu überlegen ob es nicht irgendwo Rädchen gibt an denen man schrauben kann werden Anregungen unsererseits ignoriert.
Wir haben bereits in der Testphase angemerkt das es möglich ist das bzw. wir befürchten das auf besonders frequentierten Business Strecken ein Switch Basic>Smart stattfinden könnte und man vorsichtig sein sollte mit dem Wörtchen "garantiert in der Kabine" aber man war so stolz darauf ein neues "Produkt" in's Leben gerufen zu haben das man das geflissentlich ignoriert hat.

Das gleiche Phänomen gab es vor ein paar Jahren als seitens des Flughafens neue Parkpositionen geschaffen wurden. Auf dem Papier sah das alles toll aus und es entspricht auch alles den gesetzlichen Vorgaben was Mindestabstände etc. betrifft. In der Praxis hat sich dann herausgestellt dass da Positionen bei sind die bei voller Belegung schlicht und ergreifend nicht abzufertigen sind weil in der Planung wohl vergessen wurde das sich rund um die Flieger ja auch noch Personen und Geräte befinden müssen.
Dies führt in der Praxis dann dazu das entweder nicht geboardet oder getankt werden kann weil sich da Wege kreuzen oder sich Personal auf den Füssen steht und Fluchtwege durch Material blockiert werden. DAS ist der Unterschied zwischen Theorie und Praxis - nur das die Theorie nicht auf die Praxis hört weil sie die Praxis nicht kennt.

Manchmal ergeben sich daraus Situationen die eher an versteckte Kamera erinnern und wo man einfach nur noch da steht und sagt "not my cup of tea" :D

Der erste Rat den ich im übrigen EW geben würde wäre der, endlich mal eine ausreichende Anzahl an"Bag Drop Off" Maschinen eine zu führen. So wie das FR in DUB macht. Es funktioniert bestens und dann würden auch viele ihr Handgepäck bereitwilliger abgeben. Wenn ich aber als Passagier mich erst in eine endlose Warteschlange einreihen muss ist die Konsequenz doch klar.
 
Zuletzt bearbeitet:

skymiler

Erfahrenes Mitglied
06.02.2016
750
220
Kurzfristig mag das etwas mehr Umsatz generieren. Langfristig wird sich der Ruf bei Gelegenheitsfliegern massiv verschlechtern, wenn es tatsächlich mal soweit kommen sollte, dass deren Handgepäck abgenommen wird.

Ich erinnere mal an die Liberalisierung der Fernbusverkehrs vor wenigen Jahren. Das erste Unternehmen das sich wieder verabschieden musste, war der ADAC/Postbus. Die hatten bewusst auf mehr Komfort (mehr Sitzabstand) und Service (gratis Leistungen und mehr Personaleinsatz) gesetzt. Das hat leider niemand honoriert, denn das Geschäft lief vor allem über den Preis.

Die Gelegenheitsflieger sind da nicht viel anders und der größere Teil davon bemerkt es auch nicht, wenn sie gewisse Leistungen umsonst erhalten haben, die bei der Konkurrenz zusätzlich bezahlt werden müssten.
 
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Hape1962

Erfahrenes Mitglied
24.01.2011
3.299
1.405
CGN
Ich stehe mittlerweile auf dem Standpunkt "ich werde für's arbeiten bezahlt - nicht für's denken". Wie bestellt so geliefert. Das schlimme ist ja nur das es mich innerlich einfach ärgert wenn ich sehe mit welchen einfachen Mitteln die zwar eine Investition vorraussetzen, aber nur einmalig im Normalfall, manche Dinge in die richtigen Bahnen gelenkt werden können.
Es rächt sich jetzt das EW jahrelang rumgeeiert ist ohne zu wissen was man eigentlich sein möchte.
 

skymiler

Erfahrenes Mitglied
06.02.2016
750
220
Das gleiche Phänomen gab es vor ein paar Jahren als seitens des Flughafens neue Parkpositionen geschaffen wurden. Auf dem Papier sah das alles toll aus und es entspricht auch alles den gesetzlichen Vorgaben was Mindestabstände etc. betrifft. In der Praxis hat sich dann herausgestellt dass da Positionen bei sind die bei voller Belegung schlicht und ergreifend nicht abzufertigen sind weil in der Planung wohl vergessen wurde das sich rund um die Flieger ja auch noch Personen und Geräte befinden müssen.
Dies führt in der Praxis dann dazu das entweder nicht geboardet oder getankt werden kann weil sich d[Qa Wege kreuzen oder sich Personal auf den Füssen steht und Fluchtwege durch Material blockiert werden. DAS ist der Unterschied zwischen Theorie und Praxis - nur das die Theorie nicht auf die Praxis hört weil sie die Praxis nicht kennt. Manchmal ergeben sich daraus Situationen die eher an versteckte Kamera erinnern und wo man einfach nur noch da steht und sagt "not my cup of tea" :D


Das die Vorfeldmarkierungen alle 1-2 Jahre irgendwie angepasst werden, ist Sache des Flughafens und ausserhalb der Einflussspähre von EW. Der allgemeine Mangel an ausreichenden Vorfeldpositionen in CGN ist der Grund für die beengten Verhältnisse.


Der erste Rat den ich im übrigen EW geben würde wäre der, endlich mal eine ausreichende Anzahl an"Bag Drop Off" Maschinen eine zu führen. So wie das FR in DUB macht. Es funktioniert bestens und dann würden auch viele ihr Handgepäck bereitwilliger abgeben. Wenn ich aber als Passagier mich erst in eine endlose Warteschlange einreihen muss ist die Konsequenz doch klar.

Ich muss dich leider korrigieren. Die Schlangen am Check-In in CGN sind mitunter sehr lang, die Schlange am Handgepäckabgabe-Schalter meistens defintiv nicht.

Btw. gibt es in HAM bereits die Self Check-In Automaten (mit Gepäckaufgabe) auch für EW Passagiere. Das wäre auch in CGN eine tolle Sache aber das kostet vermutlich richtig viel Geld, dass momentan weder eine EW in tiefroten Zahlen noch der Flughafen Köln/Bonn in ebenso roten Zahlen investieren werden.
 
Zuletzt bearbeitet:

Hape1962

Erfahrenes Mitglied
24.01.2011
3.299
1.405
CGN
Das mit den Vorfeldmarkierungen war ja auch nicht direkt auf EW bezogen. EW "leidet" halt nur unter der mitunter erschwerten Möglichkeit eine Maschine im normalen Turnaround abfertigen zu können. Das betrifft allerdings auch die anderen Airlines.
Mit BagDrop Off meine ich nicht die Automaten die jetzt auch schon in CGN stehen (Bordkarte) sondern echte Maschinen wo auch die Koffer gleich mit verschwinden wie in DUB halt.
In CGN kommen natürlich baulich bedingte Schwierigkeiten dazu. Da gebe ich Dir recht. Eventuell tut sich ja was mit dem geplanten Umbau der Gepäckhalle an T1. Ob und wann der realisiert wird steht aber noch in den Sternen.
 

mucaari

Erfahrenes Mitglied
10.01.2016
890
689
HKG
Mit BagDrop Off meine ich nicht die Automaten die jetzt auch schon in CGN stehen (Bordkarte) sondern echte Maschinen wo auch die Koffer gleich mit verschwinden wie in DUB halt.

Wenn es so gut funktioniert wie die von LH in München...
Ich habe mich lange gewehrt, aber angesichts der Schlangen habe ich letztes Jahr am Freitag oder Samstag vor Weihnachten so ein Ding benutzt und hat es jeden den letzten Nerv gekostet. Diese Scheiß-Dinger sind alle paar Minuten abgestürzt, bis ein Mitarbeiter kam und neugestartet hat. Es hat bei vielen 5 Minuten gedauert, das Gepäck einzuchecken, mit einem normalen Schalter mit Mitarbeiter wäre man in 1-2 min fertig. Ich habe meinen Flug mit vordrängeln an der Security grad noch bekommen, aber um mich herum standen viele Leute, die schon weit nach Boarding noch mit dem Bag-Drop gekämpft haben.
 

nacho.gll

Erfahrenes Mitglied
10.03.2017
688
594
Leoben, AUT
Damit ich das Ganze richtig verstehe: EW ist eine gewinnorientierte AG und hat bis heute nur Verluste eingefahren. Und weil es so gut läuft, wird am Donnerstag ein Streik angekündigt. Das klingt mal richtig förderlich.

Des Weiteren spricht die Gewerkschaft von "guten Manteltarifverträgen und einer angemessenen Ergebnisbeteiligung der Mitarbeiter". Heißt das, dass die Mitarbeiter für die Verluste aufkommen? :p

PS: Meanwhile in Austria: Im aa.net Forum kam heute das Gerücht auf, EW würde die Basis Wien (zum Ende des SFP?) schließen :LOL:
 

nello1985

Erfahrenes Mitglied
20.06.2015
3.157
1.499
TXL
Damit ich das Ganze richtig verstehe: EW ist eine gewinnorientierte AG und hat bis heute nur Verluste eingefahren.

Falsch, EW ist eine GmbH, die 100% Tocher der LH AG ist. Und soweit ich das mitbekommen habe, schreibt EW erst seit der AB Übernahme Verluste. Zumindest mit der neuen 4U hat LH Gewinne gemacht.

Und weil es so gut läuft, wird am Donnerstag ein Streik angekündigt. Das klingt mal richtig förderlich. Des Weiteren spricht die Gewerkschaft von "guten Manteltarifverträgen und einer angemessenen Ergebnisbeteiligung der Mitarbeiter". Heißt das, dass die Mitarbeiter für die Verluste aufkommen? :p

Die Gewerkschaft ruft irgendwelche Streiks aus und nicht der Vorstand. Von wo hast du die Info, dass ein Streik gekündigt wurde? Natürlich sollten die Mitarbeiter etwas vom Kuchen abbekommen, wenn das Unternehmen Gewinne erzielt, was aber derzeit nicht vorliegt. Ist halt nur die Frage, wann EW wieder Gewinne schreiben wird. Man sollte jetzt erstmal den Sommer abwarten. Danach sollten wichtige Entscheidungen fallen.
 

VS007

Erfahrenes Mitglied
16.05.2019
563
463
STR
Der erste Rat den ich im übrigen EW geben würde wäre der, endlich mal eine ausreichende Anzahl an"Bag Drop Off" Maschinen eine zu führen.

In STR funktioniert das eigentlich ganz gut. Und gerade auf den Business-Kasper-Strecken kommt das Gepäck inzwischen auch so zügig, dass es kaum aufs Örtchen reicht.
Auf z.B. STR-TXL gibt es immer auch genug Business Kasper ohne Trolley (die abends wieder zurück fliegen), ich denke, dass man das Problemmit dem Handgepäck so tatsächlich ganz gut gelöst kriegt.
 

Julian

Erfahrenes Mitglied
28.06.2010
1.746
1
Damit ich das Ganze richtig verstehe: EW ist eine gewinnorientierte AG und hat bis heute nur Verluste eingefahren.

4U hat auch schon Gewinne eingefahren. Die Übernahme von AB war eine einmalige Chance, im großen Bild werden die Verluste und zeitweisen operativen Wirren unauffällig sein.

Und nicht vergessen:
4U dient seit der Gründung auch dazu, Altlasten von LH zu bereinigen und diese Airline auf zeitgemässe Strukturen zu trimmen (realistische Löhne, schlanke Prozesse, usw.). Das ist bislang ausgezeichnet gelungen!
 

TXL3000

Erfahrenes Mitglied
18.06.2016
1.676
1.055
TXL
Und nicht vergessen:
4U dient seit der Gründung auch dazu, Altlasten von LH zu bereinigen und diese Airline auf zeitgemässe Strukturen zu trimmen (realistische Löhne, schlanke Prozesse, usw.). Das ist bislang ausgezeichnet gelungen!

Also ob das die Aktionäre diese Woche auch so sehen...
 

Allererste Reihe

Erfahrenes Mitglied
07.05.2012
1.719
4
Süddeutschland
For allem weil 4U dazu da sei "Altlasten von LH zu bereinigen". Da hat die Einbindung des Cockpitpersonals in den KTV ja extrem bei der Bereinigung geholfen.

Unter diesem Gesichtspunkt würde allenfalls die 2. Gehaltsschiene seit diesem Jahr Sinn machen. Die ist aber das selbe wie EWD, dann könnte man die AOCs auch direkt zusammenlegen.
 

senfmitsosse

Reguläres Mitglied
16.05.2017
39
10
HAJ / FMO
Habe heute mal wieder einen gecancelten EW-Flug. Um 14:03 Uhr kam die SMS, dass der Flug heute Abend um 21:05 Uhr leider nicht planmäßig stattfinden kann. Wie ist das fluggastrechtlich: Wenn die Maschine heute Mittag irgendwo wegen eines Gewitters nicht starten konnte, kann man dann alle Anschlussflüge wegen höherer Gewalt ausfallen lassen oder besteht Anspruch auf Kompensation?

Gestern kam die erste Antwort von EW zu diesem Fall. Frage mich langsam, was man dort alles als "außergewöhnlichen Umstand" definiert. Den Grund für den Ausfall hat man mir noch gar nicht genannt, kann mir höchstens vorstellen, dass man es auf den Ausfall der Gepäckanlage am Vormittag schieben will: https://www.haz.de/Hannover/Aus-der...uehrt-zu-langen-Wartezeiten-und-Verspaetungen
An die Experten: Wäre das legitim?

Der Vollständigkeit halber die Antwort von EW:

Sehr geehrter senfmitsosse,
wir bedanken uns für Ihre Nachricht und entschuldigen uns für die Ihnen entstandenen Unannehmlichkeiten.
Wir bedauern sehr, dass es uns nicht gelungen ist, Ihren Flug EW 2055 vom 03.06.2019 wie geplant durchzuführen. Ursächlich hierfür waren außergewöhnliche Umstände, die wir trotz gründlicher Planung leider nicht vermeiden konnten.
Die gesetzlichen Regelungen sehen keine Entschädigungszahlung vor, wenn ein sogenannter außergewöhnlicher Umstand vorliegt. Unter diesen Begriff werden nach höchstrichterlicher Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) alle Umstände gefasst, die letztlich auf Vorkommnisse zurückgehen, die aufgrund ihrer Natur, Ursache oder Wirkung nicht Teil der normalen Ausübung der Tätigkeit des betroffenen Luftfahrtunternehmens sind und sich seiner tatsächlichen Einflusssphäre entziehen (EuGH C-549/07). Dies sind insbesondere Fremdbeschädigungen (bspw. Vogelschlag oder Fremdkörper auf dem Rollfeld), Streik- oder Unwettersituationen, sowie alle Arten von Luftraumbeschränkungen aufgrund behördlicher Weisung.
Hierunter fallen nach Ansicht des Bundesgerichtshofs (BGH) auch alle Störungen, die nicht unmittelbar auf dem betroffenen Flug eingetreten sind, sondern mittelbar auf Ihren Flug eingewirkt haben (bspw. BGH X ZR 104/13 oder X ZR 121/13). Es kann vorkommen, so wie in Ihrem Fall, dass sich im Tagesverlauf verschiedene externe Faktoren bei einem Flug summieren. Eine solche Ursachenkette kann in der Folge zu weiteren unvermeidbaren Störungen führen und letztlich auch nachfolgende Flüge beeinträchtigen.
Bedauerlicherweise ist auch in diesem Jahr die personelle Situation der verschiedenen europäischen Flugsicherungen sehr angespannt. Daher kann es bei der Koordination der Flugbewegungen, insbesondere wenn diese durch verschiedene Lufträume führen, zu Verzögerungen kommen. Solchen Anordnungen der Flugsicherungsbehörden, des Flughafenbetreibers oder von sonstigen staatlichen Stellen ist Folge zu leisten, so dass dadurch hervorgerufene Verzögerungen nach der Rechtsprechung als Eingriff „von außen“ in den vorgesehenen Flugverlauf zu werten und mithin dem Einflussbereich der betroffenen Fluggesellschaft entzogen sind (so bspw. BGH X ZR 115/12).
Der Flugplan einer Airline ist am ehesten mit einem Uhrwerk vergleichbar, das nur dann funktioniert, wenn alle Zahnräder ineinander greifen. Kommt es innerhalb solch feingliederiger Abläufe zu einer Beeinträchtigung, ist eine Verspätung oder gar Annullierung des Fluges meist unausweichlich.
Um die Auswirkungen für unsere Gäste so gering wie möglich zu halten, planen wir natürlich Ersatzflugzeuge ein, um eine Verspätung zu reduzieren oder um eine Annullierung zu verhindern. Leider war es uns in Ihrem Fall nicht möglich, weitere zumutbare Maßnahmen zu ergreifen und Ihren Flug wie vorgesehen durchzuführen.
Gerne prüfen wir eine Kostenübernahme sogenannter Betreuungsleistungen (beispielsweise die Verpflegung während der Wartezeit am Flughafen). Die entsprechenden Belege können Sie uns selbstverständlich zur Prüfung als Antwort auf unsere Nachricht zusenden.
Wir würden uns freuen, Sie trotz der Unannehmlichkeiten bald wieder an Bord begrüßen zu dürfen.
Mit freundlichen Grüßen
 

Champuslümmel1

Erfahrenes Mitglied
14.10.2010
1.536
1.325
Düsseldorf
Gestern auf DUS-HAM-DUS erstmals das neue "Boardingsystem" erlebt. Selten so einen Schwachsinn gesehen. Was macht Priority-Boarding noch für einen Sinn, wenn beide Linien (Gruppe 1 rechts und Gruppe 2 links) gleichzeitig boarden, wie gestern sowohl in DUS als auch in HAM.