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Nicht polarisierend, Fakten basiert.Schon sehr polarisierend diese Aussage.
Nicht polarisierend
... habe ich in Köln. Wir haben viel zu wenig Ladestationen, und die sind mit 39 Cent pro kWh so teuer wie glaube ich in keiner anderen Großstadt, aber auf meine Anfrage nach dem Genehmigungsprozess für eine von mir finanzierte/betriebene öffentliche Ladesäule im Wohngebiet kam ein freundliches "nein danke, wir denken die Rheinenergie macht das schon ganz gut so".Verdacht der Klüngelei
Interessante Erfahrungen aus der Praxis. Hast du vielleicht auch die Möglichkeit einen Tesla zu mieten und dann einen Vergleich zu schreiben? Dank den Superchargern sollte angeblich die Erfahrungen deutlich positiver ausfallen. Nimmt mich wunder ob das stimmt.Für die, die sich ernsthaft mit dem Thema befassen wollen, nochmal ein Erfahrungsbericht, dass E-Autos tatsächlich mit mehr Organisationsaufwand verbunden ist, wenn der Zielort nicht bekannt ist. Und die, die E-Autos eh doof finden, können sich nochmal in ihrer Meinung bestätigt fühlen.
Es ging zum Weihnachts-Familienbesuch nach Winterberg. 150km halb Autobahn und halb Landstraße, mit wenig Erfahrung hätte man sich einbilden können, man könnte es mit etwas Glück hin und zurück schaffen.
Da wir am Vortag auch weihnachtlich unterwegs waren, abends noch zum Umladen vor's Haus fahren mussten und ich am nächsten Morgen nicht schon um 7 Uhr das Auto umparken wollte (ab 7 endet an unserer öffentlichen Ladesäule das kostenfreie Nachtparken) hab ich nur ein bisschen was nachgeladen und wir sind mit ca. 80% gestartet.
Das Navi schickt uns (zu Recht wegen Vollsperrung) eine ganz andere Route - 50km mehr und viel mehr Autobahnanteil. Und auf einmal wird die Ankunft am Ziel schon knapp. Essen wollten wir eh irgendwo noch was, Pipipause brauchen wir auch eine, also nochmal 20% am Schnellader nachgeladen.
Kaum haben wir die Schneegrenze überschritt, sinkt die Reichweite deutlich stärker als vorher. Wir kommen mit 35km Rest in Winterberg an, gut 20 brauchen wir nachts vom Restaurant bis zur Ferienwohnung ... knapp, aber passt.
An der Stelle hätte die Geschichte zuende sein können. Aber ich kam auf die schlaue Idee, als wir nachmittags noch ein Stündchen Puffer hatten, noch schnell nachzuladen. Erster Halt: Der einzige 50kw-Lader in Winterberg selbst, beim Lidl, vielleicht hab ich ja Glück und der ist frei. Frei war er, aber leider der Parkplatz abgesperrt - war ja Feiertag.
Zweiter Halt: wieder zurück in "meine" Richtung an einen 11KW-Lader (und dann zu Fuss zurück zum Rest der Gruppe). Beide belegt. Beim nächsten Versuch war ich schlauer, in der EV Map-App nachgeguckt, ob war frei ist (ja, 1 von 2) und daraus dann Google Maps gestartet. Das lotst mich aus der Stadt raus, in den Tunnel der Stadtumgehung rein, um mir dann mitten im Tunnel zu sagen, ich hätte mein Ziel erreicht. Ähm ja, mag von den Koordinaten sein, aber die Ladesäule ist nicht im Tunnel, sondern eine Etage drüber in der Innenstadt.
Also weiter den Tunnel bis zum Ende gefahren, gedreht, wieder durch den Tunnel durch, rein in die Stadt, EV Map wieder angeworfen für eine navigationstaugliche Anschrift ... hat sich erledigt, inzwischen sind 0 von 2 Ladeports frei. Alle 11KW-Säulen in der Stadt sind belegt.
Ich finde bei einem VW Händler einen 50kw Lader (keine Ahnung, warum ich den vorher übersehen hatte). Übrigens gar nicht so weit von der Stelle weg, wo ich eben gedreht habe. Also wieder rein in den Tunnel usw.
An der Ladesäule angekommen: frei! Na geht doch! Skoda-Ladekarte gezückt, geht nicht. ADAC gezückt, geht nicht. Hotline angerufen ... geht keiner ran.
Leicht genervt (durch die sinnlose Runfahrerei ist es jetzt wirklich eng mit der Reichweite) lade ich die App des Betreibers runter, Kundendaten eingeben, Kreditkarte eintippen, wieder raus in den Schnee QR-Code der Säule scannen, zu meiner Sicherheit muss ich die Kreditkartendaten neu eingeben. Ja vielen Dank, dass man so an meine Sicherheit denkt. Ich bin fast fertig, da ruft meine +1 an uns fragt, wo ich denn eigentlich bin ... ich wimmel sie ab und darf in der App ganz von vorne anfangen.
Als ich endlich durch bin ... Klappt's nicht. Die Säule ist offensichtlich gestört / offline. Ich mache mich auf den Rückweg (mit für den weiteren Abend bedrohlicher Reichweitenanzeige) und will im Restaurant dann versuchen, wenigstens eine Steckdose zu schnorren um das Risiko zu minimieren, dass wir mitten in der Nacht auf einer verschneiten Serpentinenstraße stranden.
Auf dem Rückweg komme ich an einem 11KW-Lader vorbei, der gerade frei wird. Zu weit weg vom Rest der Gruppe, um zu parken und zu Fuss zum Vorglühen dazuzustoßen - also lade ich ne gute halbe Stunde und sitze dabei dumm im Auto rum.
Der Rest ist unspektakulär. Von da zum Abendessen, danach in die Ferienwohnung (ging Berg runter, wäre auch ohne nachladen gegangen, aber hinterher ist man ja immer schlauer), dort hat die 2. von insgesamt vier Ladeoptionen funktioniert. Am nächsten Morgen mit vollem Auto da in der Gegend noch 50km rumgefahren, danach nach Hause (die kürzere Landstraßen-Strecke) und dann mit auf der Autobahn auch Mal zwischendrin höherem Tempo nach Köln durchgefahren, gar kein Problem.
Aber definitiv sind ausssrhalb von Großstädten und Autobahnen die Lademöglichkeiten noch viel zu wenige (insb. die schnelleren Lader). Von den 11kw gibt es gar nicht so wenige in Winterberg, aber es gab einfach zu viele Teslas aus Holland u.a. da zu Besuch...
Da ich auch bei Dienstreisen bevorzugt elektrisch mieten will, wird bestimmt nächstes Jahr Mal ein Tesla dabei sei, jaHast du vielleicht auch die Möglichkeit einen Tesla zu mieten und dann einen Vergleich zu schreiben?
Glaube ich konkret in diesem Fall nicht. Der nächste Supercharger von Winterberg aus ist, wenn ich das richtig sehe, 70km entfernt. In der Distanz gibt es auch genug Schnellladesäulen, die man hätte nehmen können (wenn man denn gewusst hätte, dass das nötig ist).Dank den Superchargern sollte angeblich die Erfahrungen deutlich positiver ausfallen. Nimmt mich wunder ob das stimmt.

Ich denke, dass jeder, der eine Fanboy-abweichende Meinung hat, mit infantilen Kommentaren diskreditiert und lächerlich gemacht werden soll.Ich denke mit Walter Röhrl über E-Autos zu sinnieren führt zum selben Ergebnis wie mit Greta Thunberg über die Vorzüge eines V8 zu diskutieren![]()
Wenn die Karre richtig geht...Ich denke mit Walter Röhrl über E-Autos zu sinnieren führt...
Es ist auch richtig und gut solche Meinungen zu teilen. Und er hat auch Recht, das ein 50 Jahre alte Oldtimer eine bessere Ökobilanz beim stehen hat, als ein neues E Auto. In der Regel schafft sich die deutsche Familie allerdings aller 9 Jahre einen neuen oder gebrauchten PKW nach ca. 187.000 km Laufleistung an. So kommt man nicht in den Genuss einen Oldtimer zu besitzen. Und die Neuwagen von heute sind die Gebrauchtwagen von morgen, also zählt auch kaum das Argument, das man doch 2035 lieber doch wieder den Gebrauchtverbrenner kaufen sollte, das dieser doch bereits produziert ist, weil das E Akku Auto ist in 10 Jahren auch ein Gebrauchtwagen.Ich denke, dass jeder, der eine Fanboy-abweichende Meinung hat, mit infantilen Kommentaren diskreditiert und lächerlich gemacht werden soll.
Wer so "argumentiert", verhält sich dogmatisch.
Viele gefahrene Strecken unter 10 Kilometern sind aber (leider) die aktuelle Realität! Von daher macht hier ein E-Auto schon einen Sinn.Klar, nur machen 2-5 km Stadtverkehr im Auto für die überwiegende Mehrheit sowieso keinen Sinn. Weder im Verbrenner noch im E-Mobil.
Und wie Du bei dem Fahrprofil die Mehrkosten in der Anschaffung im Vergleich zu einem Verbrenner wieder rein holen möchtest steht auf einem anderen Blatt.
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