Elektromobilität (aus dem Tesla-Aktie-Thread)

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Sarabi

Erfahrenes Mitglied
03.09.2022
528
1.006
Mein ID4 ist jetzt zwei Jahre alt und hängt bei SW 5.X fest. Neue Generation Travel Assistent oder auch der Digital Key ist für den utopisch.

Hätte ich den gekauft, würde mich das durchaus ärgern. So gebe ich den in drei Jahren ab und erfreue mich dann an neuer Technik
Das hat Audi ja beim 2025er A6 eTron ja auch fertig gebracht. Ein Freund hatte letztens Jahr einen geleast, immerhin 110000.-chf Liste. Over the Air-Updates kann er nicht, sollte später per Update nachgereicht werden. Digital Key funktioniert nicht zuverlässig. Assistent-Systeme immer wieder mit Ausfällen. Dazu häufige Ladeprobleme, das das Auto trotz 300 oder 400kw-HPC nur mit 50 bis 80kw lädt, wo Fahrzeugseitig das Problem ist.
Audi macht nicht viel und AMAG Leasing sagt halt Pech gehabt zahl schön weiter

Vision E Drive hat mit seinen A6 von 2025 fast genau den selben Ärger mit Audi gehabt und dazu auf YouTube Videos veröffentlicht.

Und da wundert man sich bei der VAG, das wir Europäer bei solch mieser gelieferten Qualität, der technischen Rückständigkeit und absolut katastrophalen Kundenservice lieber zu Zeekr, BYD, XPeng und Co greifen.
 
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klaus79856

Erfahrenes Mitglied
27.12.2009
2.072
109
Batterietechnik CATL:
Lieferwagen fast so schnell laden wie tanken

 

kmak

Erfahrenes Mitglied
12.03.2016
1.543
1.083
Der Warenverkehr erfolgt mit eigenen LKW. Und diese LKW werden, tada - ausschließlich mit Elektro Zugmaschinen betrieben. Der Logistiker hat über 30 Jahre Erfahrung in dem Business und seine klare Aussage, die Elektro Zugmaschinen kosten in Anschaffung und Betrieb auf die geplante Nutzungsdauer gerechnet nur etwa 60% im Vergleich zu Diesel Zugmaschinen.

Andere Ansicht: https://www1.wdr.de/wirtschaft/Elekto-Antrieb-Nutzfahrzeuge-100.html
Es liegt nicht an der Technik, aber die Fahrzeuge sind deutlich teurer und kein Auftraggeber möchte höhere Frachtraten bezahlen. Die Fahrzeuge haben noch nicht die Reichweite für den echten Fernverkehr, wir haben nicht genügend Ladepunkte, und das größte Problem ist tatsächlich das Gewicht. Nicht das Gesamtgewicht des LKWs, sondern der Antriebsachse.
 
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ThoPBe

Erfahrenes Mitglied
16.09.2018
6.512
4.835
Eure Energiewende ist ein absoluter Erfolg, sorgt für günstige Preise und große Unabhängigkeit/Versorgungssicherheit. Wird zumindest behauptet.

Hoffen wir mal, das genug Strom zum Laden der 30 Millionen 15 Millionen BEV zu Verfügung steht. Edit: Sorry, 30 Millionen war die Planung unter EU. 15 Millionen unter Kabinett Scholz.

Aktueller Bestand, Februar 2026, KBA: 2.034.534 Stück. Läuft. Aber ob selbst dafür genug Strom da ist? Was sagt eigentlich die Schadstoffbelastung und das CO2 im aktuellen Mix in Deutschland? O lala, weltweites Mittelfeld, knapp vor China, Indien, Südafrika. In Europa Platz 23 von 27.

Reine Verbrenner inkl. Oldies (ohne Hybride) in Deutschland: 42.729.394 Hybride: 4.362.563

Meanwhile:


Zitat:
Miittelgroße Energieverbraucher aus der Industrie mit mehr als acht Gigawattstunden Strombedarf im Jahr müssen sich künftig auf einer neuen „Sicherheitsplattform Strom“ (SiPlaS) zentral registrieren – und im Notfall auf Anweisung von dort auch abschalten lassen.

Mit dem neuen Instrument bereitet die Bundesnetzagentur (BNetzA) das Land auf die Möglichkeit einer nicht näher definierten „persistenten Strommangellage“ vor. Nach internen Dokumenten der Stromnetzbetreiber rüstet sich die BNetzA damit erstmals gegen Stromausfälle mit einer Dauer von „mehreren Tagen bis Wochen“.

Die Bundesnetzagentur bestätigte auf Nachfrage von WELT in Grundzügen.

In Mangellagen verteilt der Staat Stromkontingente

Demnach sollen die betroffenen Unternehmen im Notfall mit einem Vorlauf von drei Tagen bis zu 24 Stunden angewiesen werden, ihren Stromverbrauch zu reduzieren. Wie auf dem Gasmarkt bereits üblich, übernimmt die Bundesnetzagentur in diesem Fall auch bei Elektrizität die Rolle des sogenannten Bundeslastverteilers und organisiert die staatliche Verteilung der noch verfügbaren restlichen Stromkontingente.

Auf dem Gasmarkt existieren eine ähnlich funktionierende „Sicherheitsplattform Gas“ sowie ein „Notfallplan Erdgas“ bereits seit 2023. Auslöser war der plötzliche Lieferstopp Russlands, dem damals wichtigsten Gasversorger Deutschlands und der EU. Die Folge war eine akute Versorgungskrise, die unter anderem die Verstaatlichung des Gaskonzerns Uniper zur Folge hatte und staatliche Beschaffung von Ersatzbrennstoff auf dem Weltmarkt im Wert von rund 13 Milliarden Euro nötig machte.

Gleichwohl ist eine Erweiterung des Gas-Notfallplans auf den Strombereich alles andere als naheliegend. Während Deutschland zu mehr als 50 Prozent auf russische Gaslieferungen angewiesen war, ist die Abhängigkeit beim Strom mit einem Importsaldo von rund 22 Prozent im vergangenen Jahr deutlich geringer.

Das gefährliche Spiel der SPD mit der Energie-Versorgungssicherheit

Anders als beim Gas kommen die Stromlieferungen auch nicht von einem einzigen Lieferanten, sondern aus mehreren Nachbarländern. Überdies betonte auch die Bundesnetzagentur immer wieder, die Stromimporte seien nicht Ausdruck von Not oder Notwendigkeit, sondern reines Marktgeschehen. Warum die Bundesnetzagentur trotz dieser Unterschiede beim Strom dennoch ein scharfes Eingriffsinstrument nach dem Vorbild der Gas-Risikopläne schafft, bleibt insofern erklärungsbedürftig.

Die Bundesnetzagentur teilte auf Nachfrage mit, bei der Sicherheitsplattform Strom (SiPlaS) handele es sich „um eine digitale Plattform, mit deren Hilfe die Kommunikation und Koordination im Falle einer Energiemangellage verbessert werden soll“. Die Plattform werde „vorsorglich im Auftrag der Bundesnetzagentur bereits seit 2024 aufgebaut, damit im Ernstfall effizient gehandelt werden kann“.

Aktuell bestehe keine Mangellage beim Strom, teilte die weitgehend eigenständige Behörde mit: „Die deutsche Stromversorgung ist sehr sicher und die Bundesnetzagentur hält großflächige Störungen der Stromversorgung weiterhin für sehr unwahrscheinlich.“

Pläne könnten für „Verunsicherung“ sorgen

Das neue Eingriffsinstrument wird seit zwei Jahren offenbar in aller Stille aufgebaut. Im Internet finden sich keinerlei Hinweise auf Pläne zum Aufbau einer Sicherheitsplattform samt zusätzlicher staatlicher Eingriffsrechte im Strombereich.

WELT hatte Einblick in ein detailliertes Frage-Antwort-Papier zur Funktion der Sicherheitsplattform Strom, dessen Herkunft allerdings unklar blieb. Gleich zu Beginn heißt es dort, eine Veröffentlichung sei nicht geplant, weil die Pläne in der Öffentlichkeit für „Verunsicherung“ sorgen könnten.
Sollten die Vorsorgepläne tatsächlich geheimgehalten werden, ruft dies Erinnerungen an einen Auftritt des damaligen Bundesinnenministers Thomas de Maizière (CDU) aus dem Jahre 2015 hervor: Damals war wegen eines angedrohten Terroranschlags ein Fußballspiel in Hannover abgesagt worden. De Maizière verweigerte Antworten auf Nachfragen vom Journalisten mit der Begründung: „Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern.“
Dass die Bundesregierung der Bevölkerung Informationen vorenthält, weil sie glaubt, sie nicht verunsichern zu dürfen, löste eine Debatte über das Demokratieverständnis der damaligen Bundesregierung aus. Dass die Bundesnetzagentur aus demselben Verständnis heraus nun die Bevölkerung nicht über Risiken der Stromversorgung informieren will, lässt sich nicht belegen. Auf die Frage, warum die Pläne bislang nicht veröffentlicht wurden, antwortete die Behörde jedoch nicht. „Die Bundesnetzagentur wird entsprechende Informationen auf ihrer Website zur Verfügung stellen“, versicherte die Behörde auf Nachfrage.

In Industriekreisen zeigte man sich irritiert über das Vorhaben der Bundesnetzagentur.

Zitieren lassen wollte sich kein Branchenvertreter. Für Verwunderung sorgt dort jedoch, dass Übertragungsnetzbetreiber heute bereits über ein breites Instrumentarium verfügen, um kurzfristige Gefahren für die Stabilität der Stromversorgung abzuwehren. Die Mittel dafür reichen schon bis zur kontrollierten, zeitlich rollierenden Stromabschaltung ganzer Regionen („Brownout“), wenn ein flächendeckender Stromausfall auf anderem Wege nicht mehr verhindert werden kann.
Aus Sicht der von WELT befragten Industrievertreter spricht der geplante Eingriffsvorlauf von drei Tagen dafür, dass es nicht um akute Netzprobleme geht, die zum Beispiel durch Kraftwerksausfälle oder Transformatorenbrände ausgelöst werden. Diese kurzfristigen Probleme sind durch den Einsatz vorgehaltener Regelenergie ohnehin meist gut beherrschbar.

Wenn Großverbraucher mit drei Tagen Vorlaufzeit abgeschaltet werden sollen, adressiere die Bundesnetzagentur also wahrscheinlich eine „strukturelle Mangellage“, also ein anhaltendes Versorgungsdefizit. „Was sagt das über unser Stromsystem und die Qualität unseres Industriestandortes aus?“, fragte ein Industrievertreter, der ungenannt bleiben wollte. „Das sendet doch ein katastrophales Signal aus.“ Auch stellten die Berichtspflichten der Unternehmen an die Sicherheitsplattform eine neue bürokratische Last von der Art dar, die die Bundesregierung eigentlich abschaffen wollte.

„Versorgungssicherheit wird deutlich abnehmen“

Von Politik und Verbänden wird in der Regel die besonders hohe Versorgungssicherheit in Deutschland herausgestellt. Im sogenannten Saidi-Index, der die Zahl ungeplanter Stromausfälle misst, die länger als drei Minuten dauern, hält Deutschland mit Bestwerten eine internationale Spitzenposition. Nur auf den hinteren Seiten von technischen BNetzA-Analysen, praktisch im Kleingedruckten, weist die Behörde darauf hin, dass der Saidi-Index keine Aussagekraft in Bezug auf künftig drohende Versorgungsausfälle hat.

Eine aktuelle und ungeschminkte Bestandsaufnahme liefert der im Januar veröffentlichte „Maßnahmenplan zum Erhalt der Versorgungssicherheit“ des westdeutschen Übertragungsnetzbetreibers Amprion. „Das Niveau der marktseitigen Versorgungssicherheit wird über die nächsten Jahre deutlich abnehmen“, heißt es darin: „Ab 2028 wird im Mittel über alle betrachteten Szenarien der Versorgungssicherheitsstandard nicht mehr eingehalten.“
Gemäß internen Analysen zum European Resource Adequacy Assessment (ERAA) würden „bis 2035 knapp unter 40 Gigawatt (GW) an zusätzlichen Kraftwerkskapazitäten benötigt, um den Versorgungssicherheitsstandard in Deutschland zu halten“, heißt es in der Amprion-Auswertung.


Zum Vergleich: Das von der Bundesregierung jetzt ausgelöste Bauprogramm für neue Gaskraftwerke hat ein Volumen von lediglich 12,5 Gigawatt und reicht damit bei weitem nicht aus, um den Bedarf an gesicherter Stromerzeugung in den nächsten zehn Jahren zu decken.

Wenn in den Dokumenten zur neuen „Sicherheitsplattform Strom“ von der Gefahr „persistenter Strommangellagen“ die Rede ist, bleibt fraglich, an welche Szenarien die Bundesnetzagentur dabei genau denkt. Auf WELT-Nachfrage, ob man dabei Kriegsszenarien im Sinn habe, antwortete die Behörde nicht. „Die Sicherheitsplattform Strom ergänzt die bestehenden Prozesse der Übertragungs- und Verteilnetzbetreiber und sorgt für eine bessere Krisenvorsorge durch klare Regeln und eine effizientere digitale Koordination der Beteiligten“, hieß es lediglich.

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) erklärte auf Nachfrage, der Aufbau der Sicherheitsplattform dürfe nicht als Krisensymptom gewertet werden: „Wir betonen, wie auch die BNetzA, dass der Aufbau des Instruments nicht aufgrund von Anzeichen für eine mögliche Energiemangellage erfolgt. Uns sind keinerlei Gründe bekannt, die für einen bevorstehenden Einsatz der Sicherheitsplattform Strom infolge von Versorgungskrisen sprechen würden.“ Der BDEW halte es aber „für wichtig, sich mit sinnvollen Instrumenten auf eventuell auftretende Krisenlagen vorzubereiten“.

„Mit der SiPlaS wird der präventive Aufbau eines Werkzeugs zur Koordinierung und Bearbeitung von bundesweiten Energiemangellagen angegangen“, erklärte auch der Netzbetreiber Amprion: Der Aufbau erfolge nicht aufgrund von Anzeichen für eine mögliche Energiemangellage, so ein Sprecher. Käme es aber zu einer Energiemangellage, „kann dadurch das System stabilisiert werden – eine wichtige Maßnahme, um die öffentliche Grundordnung im Krisenfall aufrecht zu erhalten“.

Damit scheint es, dass sich die Bundesnetzagentur für einen Notfall wappnet, von dem sie glaubt, dass er kaum jemals eintreten wird. Vorsorge schadet natürlich nicht. Das vom BNetzA-Plan adressierte Szenario einer „persistenten Mangellage“ für „mehrere Tage bis Wochen“ entspricht immerhin einer schweren Katastrophe.

Käme es wie zuletzt auf der iberischen Halbinsel zu einem landesweiten Stromausfall, der aber anders als in Spanien auch noch tagelang anhält, wären die Folgen verheerend. In den Wohnungen würden Wasserhähne und Toilettenspülung ausfallen, Kühlschränke, Wärmepumpen, Handynetze, Notrufe, Tankstellen, Geldautomaten nicht mehr funktionieren. Sicherheitsbehörden rechnen in so einem Fall mit Plünderungen und womöglich einem Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung.

Die Bundesregierung finanziert bereits eine „Nationale Reserve Blackout“ nach dem Zivilschutz- und Katastrophenhilfegesetz (ZSKG). Kommunen werden bei der Anschaffung mobiler Notstromaggregate unterstützt. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat auf seiner Website Empfehlungen veröffentlicht, wie sich private Haushalte gegen die Folgen eines längeren Blackouts wappnen können.
 
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SleepOverGreenland

Megaposter
09.03.2009
22.947
16.128
FRA/QKL
Eure Energiewende ist ein absoluter Erfolg,

Dein rückwärtsgerichteter Energiestillstand ist ebenfalls ein absoluter Erfolg:


AKW Abschaltung wegen Wassermangel im Fluss. Das konnte ja keiner ahnen… :p =;
 

ThoPBe

Erfahrenes Mitglied
16.09.2018
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Dein rückwärtsgerichteter Energiestillstand ist ebenfalls ein absoluter Erfolg:


AKW Abschaltung wegen Wassermangel im Fluss. Das konnte ja keiner ahnen… :p =;
Tja, das kommt davon, wenn keine Kühltürme gebaut werden und Ansaugpunkte zu hoch gesetzt werden. Technisch wäre die Kühlung und der Betrieb des KKW gewährleistet.

Interessant ist auch: "Auch an fast allen Zubringern zur Donau in Oberösterreich herrscht Wassermangel. Viele der mehr als 4.000 Kleinwasserkraftwerke sind betroffen, mit bis zu 50 Prozent gedrosselter Produktion oder gänzlichem Stopp."

Da bin ich mal gespannt, wo der ganze Strom herkommt, wenn Ungarn importieren muss, Rumänien importieren muss, Österreich importieren muss, Deutschland importieren muss.

Die gute alte Kohlekraft wird in Polen und Deutschland hochgefahren, genau wie die Kernkraft in Frankreich. Freut sich das Klima und die Bäume, so viel schönes CO2 durch die Kohle. In Deutschland besonders schön durch Braunkohle. Steinkohle gibt es ja nicht mehr im Inland. Die kommt aus Brasilien.

Frankreich ist da schlauer.
 
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xcirrusx

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16.10.2012
4.498
2.487
KUL (bye bye HAM)
Blöderweise wird man bei der Suche nach gebrauchten ca. 3 Jahre alten E-Auto Schnäppchen auf dem Markt nicht mehr fündig. Die wenigen im Angebot erscheinen alle überteuert im Vergleich zum Neuwagen mit den diversen Förderungen.
Das liegt aber an der aktuellen Preissituation bei Diesel und Benzin. Der Markt fuer gebrauchte Diesel ist voellig zusammengebrochen und Gebrauchtwagenkaeufer haben schnell auf gebrauchte E Autos gewechselt. Die Nettoanzahl an Fahrzeugen war zudem sehr ueberschaubar und das Preisgefuege wirkte besonders niedrig, weil die E Fahrzeuge haeufig Langsteher waren. Jetzt ist der Markt leer und es gibt mehr Kaeufer als Fahrzeuge, ein bisschen wie zu Covid Zeiten.

Zu der Diskussion um das Alter und der Entwicklung der Fahrzeuge, ein orderntliches 3 Jahre altes E-Fahrzeug aus der gleichen Komfortklasse wirkt immer noch wie Raumschiff Enterprise im Vergleich zu einem 5 Jahre alten Diesel (der Altersunterschied soll den Preisunterschied auf ein gleiches Niveau bringen). Das Problem ist "Fear of Missing Out", wenn man die aktuellen Modelle sieht.
 

ThoPBe

Erfahrenes Mitglied
16.09.2018
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Das liegt aber an der aktuellen Preissituation bei Diesel und Benzin. Der Markt fuer gebrauchte Diesel ist voellig zusammengebrochen und Gebrauchtwagenkaeufer haben schnell auf gebrauchte E Autos gewechselt. Die Nettoanzahl an Fahrzeugen war zudem sehr ueberschaubar und das Preisgefuege wirkte besonders niedrig, weil die E Fahrzeuge haeufig Langsteher waren. Jetzt ist der Markt leer und es gibt mehr Kaeufer als Fahrzeuge, ein bisschen wie zu Covid Zeiten.

Zu der Diskussion um das Alter und der Entwicklung der Fahrzeuge, ein orderntliches 3 Jahre altes E-Fahrzeug aus der gleichen Komfortklasse wirkt immer noch wie Raumschiff Enterprise im Vergleich zu einem 5 Jahre alten Diesel (der Altersunterschied soll den Preisunterschied auf ein gleiches Niveau bringen). Das Problem ist "Fear of Missing Out", wenn man die aktuellen Modelle sieht.
Das klassische iPhone Problem. Nächstes Jahr kommt was besseres, tolleres, schnelleres und dann man sitzt auf der ollen Gurke. Das ist bei meinem Cybertruck nicht der Fall, ist wertstabil :)

Und euch in Deutschland kann ich trotz der Dieselpreise einen Diesel empfehlen. Günstiger und besser an einen fetten SUV kommt man doch gar nicht....
 

xcirrusx

Erfahrenes Mitglied
16.10.2012
4.498
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KUL (bye bye HAM)
Da ich oefters einen SQ7 TDI fahre wenn ich in DE bin, glaube ich einen belastbaren Vergleich anfuehren zu koennen. Vorweg, der Audi macht richtig Spass und faehrt wie eine Eins.

Letzte Woche bin ich den Yangwang (BYD) U8L Probe gefahren, der kommt groessenmaessig locker an den X7 oder einen GLS ran. Da braucht man leider keine deutsche Dieseltechnik mehr. Der U8L ist natuerlich eine Saenfte vor dem Herrn, aber einen Monat zuvor hatte ich zufaellig je einen Zeekr 8x und 9x vor mir stehen. Sportlichkeit ist hier Programm und man zielt ganz klar auf das Segment SQ7 und X5M.

Klar kann man sagen das die Chinesen alle boese sind und subventionieren (tut Deutschland ueber die steuerliche Beguenstigung von Dienstwagen uebrigens auch) was das Zeug haelt. Aber selbst wenn man den Anschaffungspreis aussen vor laesst, ist Elektro speziell bei den grossen Fahrzeugen inzwischen unschlagbar durch die geringen Wartungskosten.
 

SleepOverGreenland

Megaposter
09.03.2009
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16.128
FRA/QKL
Die gute alte Kohlekraft wird in Polen und Deutschland hochgefahren, genau wie die Kernkraft in Frankreich.
(…)
Frankreich ist da schlauer.
Soso



Läuft... in Frankreich. :rolleyes:
 
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Tiefflieger

Erfahrenes Mitglied
05.11.2010
822
1.336
Soso



Läuft... in Frankreich. :rolleyes:
Ein Problem von älteren Anlagen. Ist nicht neu und wurde hier doch schon mehrmals beschrieben. Neuere AKW haben im Normalfall einen geschlossenen Kühlkreislauf, es wird kein warmes Wasser in einen Fluss zurück gespiesen. Sinnvollerweise werden aber auch Altanlagen in Frankreich weiterbetrieben. Nicht wie in Deutschland, wo gleich alle AKW abgerissen und durch Kohlekraftwerke ersetzt wurden.
 

SleepOverGreenland

Megaposter
09.03.2009
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FRA/QKL
Ein Problem von älteren Anlagen. Ist nicht neu und wurde hier doch schon mehrmals beschrieben. Neuere AKW haben im Normalfall einen geschlossenen Kühlkreislauf, es wird kein warmes Wasser in einen Fluss zurück gespiesen.

Dazu gibt es auch andere Meinungen:

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Auch moderne Atomkraftwerke benötigen weiterhin externes Frischwasser aus Flüssen oder Meeren. Zwar verfügen fast alle großen kommerziellen Reaktoren über einen geschlossenen Primär- und Sekundärkreislauf, das System zur Abgabe der Abwärme (der sogenannte Hauptkühlkreislauf) ist jedoch kein thermodynamisch isoliertes System. [1, 2, 3]
Aufgrund der physikalischen Gesetzmäßigkeiten von Wärmekraftmaschinen müssen enorme Mengen an Restwärme abgeführt werden. Dies geschieht über zwei gängige Systeme, die beide von externen Gewässern abhängig sind: [1, 2]

1. Kühlturmbetrieb (Nasskühlung)
Viele moderne und im Binnenland gelegene Kernkraftwerke nutzen monumentale Naturzug-Nasskühltürme. [1, 2]
  • Wie es funktioniert: Das Kühlwasser zirkuliert in einem Kreislauf zwischen dem Kondensator im Maschinenhaus und dem Kühlturm. Im Turm wird das warme Wasser fein versprüht und kühlt durch die vorbeiströmende Luft ab. [1, 2]
  • Der Haken: Ein erheblicher Teil dieses Wassers verdunstet dabei absichtlich und entweicht als weiße Dampfwolke in die Atmosphäre. [1, 2]
  • Wasserbedarf: Diese verdunstete Menge (bei Großkraftwerken oft zwischen 400 und 1.000 Litern pro Sekunde) sowie das Wasser, das zur Vermeidung von Salzkonzentrationen abgelassen werden muss, muss kontinuierlich als sogenanntes Zusatzwasser aus einem nahen Fluss nachgespeist werden. [1, 2]

2. Durchlaufkühlung (Direktkühlung)
Befindet sich das Kraftwerk an einem sehr großen Fluss oder am Meer, wird oft komplett auf Kühltürme verzichtet. [1, 2]
  • Wie es funktioniert: Das Wasser wird dem Fluss direkt entnommen, durch den Kondensator gepumpt und erwärmt wieder zurückgeleitet.
  • Der Haken: Hierbei wird zwar netto kaum Wasser verbraucht (da es zurückfließt), die benötigten Entnahmemengen sind jedoch gigantisch. Zudem führt dies in heißen Sommern regelmäßig zu Problemen: Steigt die Flusstemperatur zu stark an oder führt der Fluss Niedrigwasser, müssen die AKW ihre Leistung drosseln oder ganz abgeschaltet werden, um das dortige Ökosystem nicht durch zu heißes Rücklaufwasser zu gefährden. [1, 2, 3, 4, 5, 6]

Gibt es vollkommen wasserlose Reaktoren?
  • Trockenkühlung (Luftkühlung): Technisch ist es möglich, Kraftwerke über riesige Ventilatoren (ähnlich einem Automotor-Kühler) rein mit Luft zu kühlen. Dies mindert jedoch den Wirkungsgrad der Anlage massiv und ist extrem teuer, weshalb es bei großen kommerziellen Gigawatt-Reaktoren praktisch nicht eingesetzt wird. [1, 2]
  • Alternative Reaktorkonzepte (Generation IV): Es existieren Entwicklungskonzepte für kleinere, fortschrittliche Reaktoren (z. B. mit Flüssigmetall- oder Gas-Kühlung wie Helium im Kugelhaufenreaktor). Einige dieser zukünftigen Reaktortypen sollen komplett ohne externe Wasserquellen auskommen. Für die weltweite kommerzielle Stromerzeugung spielen diese Systeme derzeit jedoch noch keine tragende Rolle. [1, 2, 3, 4]
 

jodost

Erfahrenes Mitglied
23.10.2011
4.343
1.514
CGN
Tja, das kommt davon, wenn keine Kühltürme gebaut werden und Ansaugpunkte zu hoch gesetzt werden. Technisch wäre die Kühlung und der Betrieb des KKW gewährleistet.
Also während Du das Fehlen von Stromtrassen und Speichermöglichkeiten den erneuerbaren Energien direkt als Manko zuschreibst, ist das Fehlen von Kühlmöglichkeiten bei der Kernkraft natürlich nur ein Planungsfehler und unterstreicht, wie toll das alles ist.

Nicht dass es bei Deinen Beiträgen noch irgendwen überraschen würde, aber: Diese Argumentation ist nicht mehr nur verblendet, die ist verstrahlt.