selber Fall wurde hier beschrieben: https://www.vielfliegertreff.de/forum/threads/ftl-sen-hon-statusvorteile.1010/page-216#post-3859176 und folgende BeiträgeServus. Heute morgen habe ich eine E-Mail von Lufthansa erhalten, dass mein Swiss (Edelweiss) Flug vom kommenden Sonntag von Male nach Zürich gestrichen wurde (also in sechs Tagen): "
"
Guten Tag,
wir mussten unsere Flugpläne anpassen. Davon ist auch Ihre Reservierung betroffen. Dadurch wurden alle Flüge in Ihrer Buchung annulliert.
Habe ich hier Anspruch auf 600 €? Kann ich hier einen Flug (in Business, weil LX ebenfalls in Business gebucht) mit einer anderen Airline buchen und von Swiss erstatten lassen?
Achtung einige FRA-DRS (und MUC-DRS) Flüge sind keine wetleases sondern Codeshare. (Z.b. EN8700/LH9462)
selber Fall wurde hier beschrieben: https://www.vielfliegertreff.de/forum/threads/ftl-sen-hon-statusvorteile.1010/page-216#post-3859176 und folgende Beiträge
WK hat auf alternative Airlines umgebucht
Wenn der Edelweissflug annulliert ist, dann ist Edelweiss zuständig. Ich hätte den Hotlinemitarbeiter gefragt, ob er die EU/VO 261 kennt und ihn darüber informiert, dass genau seine Airline eben danach der richtige Ansprechpartner ist. Und vielleicht noch der denzente Hinweis, dass man in Deutschland klagen kann und nicht auf ein schweizer Gericht angewiesen ist, man also mit einem Urteil pro Fluggast rechnet. Die wissen genau, dass sie Zuständig sind und lügen einem vermutliuch auf Verlangen des Ag bewusst an.Danke für den Link. Werde mal den Kollegen anschreiben.
Mit Edelweiss, Swiss, Lufthansa komme ich nicht weiter. Erstere zwei erklären sich als nicht zuständig (weil auf LH Ticket gebucht). Letztere bietet lediglich Umbuchung auf den 29.06.2023 mit Condor an. Sehr sehr frustrierend ist das...
Wo siehst du bei MLE-ZRH einen Deutschland-Bezug?Und vielleicht noch der denzente Hinweis, dass man in Deutschland klagen kann und nicht auf ein schweizer Gericht angewiesen ist, man also mit einem Urteil pro Fluggast rechnet. Die wissen genau, dass sie Zuständig sind und lügen einem vermutliuch auf Verlangen des Ag bewusst an.
Stimmt nur MLE-ZRH ist kein Deutschlandbezug. Aber wieso in 3-teufelsnamen bucht man dann über LH und nimmt damit noch einen weiteren Player ins Boot.Wo siehst du bei MLE-ZRH einen Deutschland-Bezug?
Müsste es dafür nicht ein Ticket MLE-ZRH-XXX (in DE) sein?
Stimmt nur MLE-ZRH ist kein Deutschlandbezug. Aber wieso in 3-teufelsnamen bucht man dann über LH und nimmt damit noch einen weiteren Player ins Boot.
Ich kann das nur der Tatsache zuschreiben, dass ich aus dem Wort alle Flüge einen Weiterflug automatisch hinzugefügt habe. Für mich persönlich würde der Deutschlandbezug im Moment stimmen ;-)
Wenn der Edelweissflug annulliert ist, dann ist Edelweiss zuständig. Ich hätte den Hotlinemitarbeiter gefragt, ob er die EU/VO 261 kennt und ihn darüber informiert, dass genau seine Airline eben danach der richtige Ansprechpartner ist. Und vielleicht noch der denzente Hinweis, dass man in Deutschland klagen kann und nicht auf ein schweizer Gericht angewiesen ist, man also mit einem Urteil pro Fluggast rechnet. Die wissen genau, dass sie Zuständig sind und lügen einem vermutliuch auf Verlangen des Ag bewusst an.
Artikel 5 a) von EU/VO261 sagt explizit "operating air carrier", damit ist Edelweiss zuständig.
Wie verhält man sich jetzt rechtlich korrekt wenn es wie hier erfolgsversprechender scheint sich mit Lufthansa auseinanderzusetzen?
Sendet man die Aufforderung zur Ersatzbeförderung an beide Airlines (immernoch in der Hoffnung das man umgebucht wird, aber als Vorbereitung das man selber eine Ersatzbeförderung buchen & nacher erstatten lassen kann)?
Wenn dus finanziell verkraften kannst: Schriftlich zur Ersatzbeförderung auffordern (an wen genau ist mir nicht klar, siehe oben), wenn Frist verstrichen selber eine Alternative buchen und zur Erstattung einfordern. Natürlich alles dokumentieren und verhältnissmässig die günstigste passende Verbindung wählen.
Rechtsanwalt Dr. Matthias Böse | Gewerblicher Rechtsschutz
Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz. Spezialisiert auf Fluggastrechte, Reiserecht, Wohnmobilrecht sowie Urheber-, Medien- und Wettbewerbsrecht.www.drboese.de
Die Differenz ist nicht intressant. Du forderst die Erstattung der 2500 USD, da du das Ticket mit Meilen gezahlt hast. Das löst dein Dilemma, was die Differenz ist. Mit der Aufforderung der Erstattung verzichtest du auf deine Rechte, sollten die Meilen zurücksein, steht es Edelweiss oder wem auch immer zu, diese wieder einzuziehen. In dem Fall müsstest du nur die Steuern vom Betrag abziehen, da schon eine Teilerstattung stattgefunden hat.Das hat mir der BAZL-Mitarbeiter im ersten Schritt auch vorgeschlagen. Die Frage stellt ich jedoch; was kann ich von Swiss einfordern? Was ist der Differenzbetrag zwischen einem Meilenticket (78k Meilen und 120 USD) und einem Revenue Ticket (zZt ab 2'500 USD)? Er wusste keine Antwort. Hast du eine Idee?
Ich führte heute erneut zehn Anrufe mit M&M DE und M&M CH.
Es gibt nach wie vor zahlreiche Verfügbarkeiten, u.a. mit TK in C Klasse.
Ich höre gebetsmühlenartig "wir können Sie nicht umbuchen, weil wir keinen Vertrag mit XY haben / weil keine Meilen-Buchungsklasse verfügbar ist, etc"....
Stimmung ist total im Keller. Keine Spur mehr von Ferien-Stimmung und meine schwangere Frau regt sich total auf. Hoffentlich geschieht dem Ungeborenen nichts durch diesen Ärger. Keinerlei Hilfe von LX, LH, M&M... Sowas hab ich echt noch gar nie erlebt!
@Herr Rossi, ich habe Dir mal den Entwurf für ein Anschreiben per PN geschickt. Es ist schon peinlich, dass man der Airline, die den Flug durchführt erklären muss, dass sie ausführendes Luftfahrtunternehmen im Sinne EU 261/2004 ist. Es kann ja sein, dass LX die unter LX 8XXX verkauften Umbuchungen handelt, aber das müssen WK und LX unter sich ausmachen, das kann wirklich nicht das Problem des Passagiers sein. EU 261/2004 ist eindeutig, was das "ausführende Luftfahrtunternehmen" angeht. Und die Verordnung gilt nun auch schon seit dem 01.12.2006 in der Schweiz.
Your help is much appreciated, besten Dank. Ich habe das Schreiben nun ergänzt und rausgeschickt an Edelweiss (services@flyedelweiss.com)
Your help is much appreciated, besten Dank. Ich habe das Schreiben nun ergänzt und rausgeschickt an Edelweiss (services@flyedelweiss.com)
Na ja. Wer „ausführendes Luftfahrtunternehmen“ in dieser Konstellation ist, sagt die Verordnung gar nicht, sondern der EuGH. Und dessen Rspr ist in CH nicht verbindlich. Mit anderen Worten: Man könnte das hier durchaus anders sehen…@Herr Rossi, ich habe Dir mal den Entwurf für ein Anschreiben per PN geschickt. Es ist schon peinlich, dass man der Airline, die den Flug durchführt erklären muss, dass sie ausführendes Luftfahrtunternehmen im Sinne EU 261/2004 ist. Es kann ja sein, dass LX die unter LX 8XXX verkauften Umbuchungen handelt, aber das müssen WK und LX unter sich ausmachen, das kann wirklich nicht das Problem des Passagiers sein. EU 261/2004 ist eindeutig, was das "ausführende Luftfahrtunternehmen" angeht. Und die Verordnung gilt nun auch schon seit dem 01.12.2006 in der Schweiz.
Na ja. Wer „ausführendes Luftfahrtunternehmen“ in dieser Konstellation ist, sagt die Verordnung gar nicht, sondern der EuGH. Und dessen Rspr ist in CH nicht verbindlich. Mit anderen Worten: Man könnte das hier durchaus anders sehen…