HON & Gepaeck: Lufthansa ist nicht mehr zu helfen!

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Banana Joe

Fluchthelfer
28.05.2012
661
0
76A
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Das ist wie ich finde das eigentliche Problem.

Der Check-In sollte dem Statuskunden bequem und zeitlich angenehm gestaltet werden. Nicht genug damit, dass man evtl 50 EUR bezahlt. Nun muss man noch quer durch die Halle laufen und dann vermutlich sogar nochmal zum Check-In zurueck. Wegen 2 kg Uebergepaeck! Wenn schon zur Kasse bitten dann bitte unkompliziert vor Ort abwickeln aber dazu ist die LH mit ihrer Karnickel-IT nicht imstande.

Ich zahle bei nahezu jedem meiner Flüge exBag Gebühren. Seitdem ich SEN bin, kommt jedesmal ein MA mit einem Mobilen Zahlungsgerät und zieht meine CC durch. Nur Cash geht dort halt nicht.
 
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skywalkerLAX

Erfahrenes Mitglied
Ich zahle bei nahezu jedem meiner Flüge exBag Gebühren. Seitdem ich SEN bin, kommt jedesmal ein MA mit einem Mobilen Zahlungsgerät und zieht meine CC durch. Nur Cash geht dort halt nicht.

An welcher Station? Das sollte die Ausnahme sein.

Im Vergleich dazu schafft es in den USA jede Airline entweder per agent oder sogar direkt am Automaten abzurechnen. Wenn auch die Qualitaet der Airlines selbst dort das letzte ist aber immerhin habe sie den Zahlungsverkehr im Griff.
 

J.P.S

Aktives Mitglied
10.07.2011
180
-1
LBC
Manchmal muss man schon den Kopf schütteln, was Menschen so einfällt - in diesem Fall dem CI Agent. Mal ehrlich Leute, worüber reden wir denn hier? Der gute SMK wollte ja keine Handgranate mit an Bord nehmen, da bin auch ich für das Einhalten von Regeln. Aber an einem Premium Check-in wegen den 3 kg eine Diskussion zu starten, das ist schon peinlich.

Ich erinnere mich an einen ECO Flug HAM-FRA mit LH in einem 321. Dort gibt es doch diese Notausgangsreihe (10?), wo es an der Tür kein Fenster gibt. Ich werde leider ganz schnell Reisekrank und nehme deshalb eigentlich nie nie niemals diese Reihe.
Schwindel, Übelkeit etc.
Der Flieger war randvoll in ECO, und ich habe am Gate den Platz nochmal getauscht, weil dort der "Mittelsitz" frei war.... vollkommen gepennt.
Nachdem ich dann den Start überstanden hatte, bin ich zur Purserin gegangen und habe ihr von meinem Problem erzählt. In der Folge durfte ich, als es dann langsam Richtung Anflug ging, in der letzten Reihe der C sitzen. Dort war noch eine Reihe frei.

Wetten wir, das sie gegen eine Regel verstoßen hat?
Aber ich war ihr unendlich dankbar, dass sie mir geholfen hat. Und die Folge daraus ist, dass mein Gehirn abspeichert "LH Flugbegleiter = gut"
Ich bin also mit dem Service zufrieden und buche wieder.

Der CI Agent tut der Lufthansa allerdings keinen Gefallen. Kann mich hier flysurfer in seinen Ausführungen nur anschließen.
 
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flysurfer

Gründungsmitglied
Teammitglied
06.03.2009
26.001
42
www.vielfliegertreff.de
Die Situation dem Kunden darzulegen ist natuerlich in neutralen Grenzen moeglich 'Ich bin leider nicht befugt Ihnen das Uebergepaeck kostenfrei durchgehen zu lassen'.

Hier geht es allerdings nicht um Übergepäck, der OP hatte ja noch etwa 20 kg Gepäck frei – ganz offiziell und ohne jede Art von Kulanz. Es ging lediglich darum, 2 kg anders zu verteilen. Früher bekam man da einfach einen faltbaren Transportkarton gereicht, den die CI-Agenten am Schalter stets griffbereit hatten. Solche Kartons waren auch praktisch, wenn ein Gast irgendetwas aufgeben wollte, das er kurzfristig (etwa auf dem Weg zum Airport) gekauft hatte – tatsächlich waren sie dafür eigentlich gedacht. Allerdings wurden diese Kartons bereits vor mehreren Jahren auf vielfachen Kundenwunsch hin abgeschafft.

Die Alternative kostet zum Glück nur ein paar Euros, nimmt kaum Platz weg und wiegt nur ein paar hundert Gramm, sodass der erfahrene Vielflieger dem Ansinnen solcher Agenten gottlob mit einem müden Lächeln begegnen kann und es keinen Grund für unnötige Aufregung oder gar finanzielle Transaktionen gibt. Die Lösung lohnt sich, wie bereits geschrieben, auch für Reisende mit (schwerem) Handgepäck.

Letztlich gilt es, sich auf Reisen soweit wie möglich auf sich selbst und seine eigenen Fähigkeiten und Vorsorgemöglichkeiten zu verlassen. Wer von einer Airline (egal mit welchem Status und in welcher Serviceklasse) zu irgendeinem Zeit mehr erwartet also "absolut überhaupt nichts", dessen Erwartungen werden früher oder später enttäuscht werden. Tatsächlich würde ich sagen, dass es sogar ausgesprochen optimistisch und realitätsfremd ist, von einer Airline "absolut überhaupt nichts" zu erwarten, da es in der Praxis auch immer wieder vorkommt, dass die Airline (oder einzelne ihrer Mitarbeiter) aktiv einen gewissen Aufwand betreiben, um den Kunden zu schikanieren oder zu benachteiligen. Zwar sind das meist nur Ausnahmen, aber man braucht das Produkt nur oft genug in Anspruch zu nehmen, um sich früher oder später in einer Situation wiederzufinden, in der man leider weniger als "absolut überhaupt nichts" bekommt. Das gibt es natürlich auch in anderen Branchen (etwa Telekommunikationsanbieter), ist also kein Alleinstellungsmerkmal der Transportdienstleister.

Deshalb ist es wichtig, sich in möglichst vielen solcher Situationen selbst helfen zu können, wozu natürlich auch gehört, solche Dinge vorherzusehen. Letzteres erledigt dieses Forum und zum Beispiel dieser Thread hervorragend – nun wissen alle Bescheid, dass Lufthansa auch einem HON, dessen Gepäck 20 kg unter dem offiziell erlaubten Gesamtlimit liegt, wegen 2 kg zu viel in einem einzelnen Gepäckstück mit 50 EUR zur Kasse bittet. Jetzt, wo man das weiß, kann man sich entsprechend positionieren und ohne großen Aufwand vermeiden, jemals selber in die Situation zu kommen, solche Gebühren bezahlen zu müssen.
 
Zuletzt bearbeitet:

EinerWieKeiner

Erfahrenes Mitglied
11.10.2009
5.887
440
Moin,
jetzt lese ich das tatsächlich hier seitenlang, aber - wie leider häufig - geht alles durcheinander. Es wird versucht alles in einem Pott zu lösen. geht so nicht.
Für mich sind es mehrere Probleme:
1.) CI Agent macht KEINEN Fehler: 2 *23 Kilo in 2 Gepäckstücken sind ungleich 32 Kilo in einem Gepäckstück: Und es spielt auch für mich absolut keine Rolle, wie schwachsinnig diese Regelung auch sein mag. Sie ist so. Fertig. Diskussionen darüber inwieweit diese Regelung sinnvoll ist oder nicht, können durchaus komplex werden und wir werden auch nicht alle Fakten dazu wissen und momentan ist die Regelung halt so.
2.) Agent verhält sich aber insgesamt DIESEM Kunden gegenüber (Status, etc.) nicht kundenfreundlich: Das ist primär Dummheit/Schlechter Tag/ fehlende Empathie oder wasauchimmer von dieser EINZELNEN Person, ODER aber auch Absicht (Die Gründe kann man ahnen und vermuten, wissen können wir es nicht)
3.) Die LH als Ganzes dafür anzuprangern ist genauso falsch, wie die Telekom wegen eines schlechten Kundenberaters oder Aral wegen eines inkompetenten Tankstellenpächters. Wenn wir alle hier jedes Mal die Firma wegen so einer Sache wechseln würde, tja, wie würde das wohl aussehen? So eine Reaktion wäre auch absolut überzogen.
und 4.) am wichtigsten:
Wenn man diesen Thread und auch andere Themen hier liest (aber auch in anderen Foren) sitzen hier fast überwiegend nur kompetenteste Leute, fehlerlose Arbeitstiere, ausschließlich Firmenchefs und CEOs, die keine Fehler machen.
Das nervt. Jeder von uns macht Fehler, manche mehr, manche weniger: Man sollte verstehen, dass eigene, wie auch Fehler anderer Menschen -Systemimmanent - dazugehören. Dann ändert sich die Sichtweise.
Und es gibt immer schlauere und bessere als andere. Das wird sich auch nicht ändern.
Der Punkt hierbei und auch des OT ist einfach der Umgang mit Fehlern. Wenn eigene Fehler passieren, sollte/ muss man damit aktiv umgehen. Uns alle bringt es auf die Palme, wenn versucht wird, Fehler zu vertuschen. Den anderen geht es genauso bei unseren Fehlern.
Und in diesem Fall hätte ich den Agent nett gefragt ob er das wirklich ernst meint. Und wenn nötig nochmal mit dem Hinweis auf den HON Status und diese wirklich absolut unaufregende Kleinigkeit. Gesetzten Falles einer nochmaligen Ablehnung hätte ich mir dann tatsächlich demonstrativ den Namen notiert und den Agent gefragt, ob wir das jetzt am Counter gemeinsam lösen können oder nicht. Ich versuche – wenn es Ort , Zeit und Motivation erlauben- das Problem immer stante pede zu lösen.
Auch alles nur eine meine) Meinung, aber vielleicht denkt der eine oder andere beim nächsten eigenen Fehler mal daran.
P.s.: Ich handhabe das exakt so seit 15 Jahren in meinen eigenen Läden und es funktioniert.
 

Foxfire

Füchslein
10.09.2012
5.464
868
MUC/EDMM
(...) kein Gepäck aufgeben, das mehr als 23 Kilo wiegt, außer man fliegt Business oder First, dann ist das gleiche Gepäckstück auch bis 32 kg (...) okay.

Zu berücksichtigen ist, dass pro Flugzeug nur wenige Business/First-Koffer (<32kg), aber viele Economy-Koffer (<23kg) vom Groundhandling zu verladen sind.
;-)
 
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Banana Joe

Fluchthelfer
28.05.2012
661
0
76A
An welcher Station? Das sollte die Ausnahme sein.

Frankfurt. Und das Minimum 3mal im Monat auf Langstrecke.

Die von flysurfer beschriebene Tasche bekommt man übrigens in jedem Walmart in drei verschiedenen Größen. Ich habe auch immer eine im Gepäck. Man weiß ja nie was man so für ultimative Schnäppchen macht - wenn man auf Reisen ist. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:

SMK77

Cessna-HON
01.04.2009
2.543
40
Singapur
Air Berlin: Emerald scheinen auch nur 23kg zu haben. Der gleiche Koffer mit wiederum 26.5kg wurde bei Air Berlin ohne Kommentar eingecheckt: "Haben Sie schon Ihre Bordkarte?".

Auf Nachfrage ob das nun Kulanz oder Emerald-Benefit war, habe ich nur ein vielsagendes Laecheln erhalten. Ich habe das dann mal so stehen lassen.
 

MisterG

Stein-Papier-Schere Profi
02.01.2012
10.555
6
Wien
Man kann aber das Verhalten der Angestellten nicht vom Unternehmen lösen ... im Gegenteil die repräsentieren ein Unternehmen. Es ist zu einfach zu sagen, da kann ja das Unternehmen nichts dafür, wenn Angestellte Fehler machen.
 

EinerWieKeiner

Erfahrenes Mitglied
11.10.2009
5.887
440
Man kann aber das Verhalten der Angestellten nicht vom Unternehmen lösen ... im Gegenteil die repräsentieren ein Unternehmen. Es ist zu einfach zu sagen, da kann ja das Unternehmen nichts dafür, wenn Angestellte Fehler machen.

Vollkommen klar und korrekt , ist aber nicht die realität. Daran merkt man ganz schnell, dass du nicht in Verantwortung für Mitarbeiter bist.
Bei x-tausend Menschen willst du einen gleich guten Wissens- und Verhaltensstand schaffen?
Das versuchen viele, manche erreichen mehr, manche weniger.
Die Tatsache, dass immer Fehler passieren soll auch keine Entschuldigung sein für Firmen/Menschen sich damit zu erklären und zu belassen, sondern eher grundsätzlich beim gegenüber den fehler Akkzeptieren und einräumen,platz geben zur Selbstkorrektur, wenn nötig hinweisen, und dann zeigt sich ein gutes System: Wie wird der fehler gehandelt?

Das Problem liegt doch mittlerweile auch auf der Kundenseite. Es wird belogen und betrogen zum eigenen Vorteil. In manchen Versicherungsbereichen ( haftpflicht) soll angeblich euf einen echten versicherungsfall ein betrug kommen.
Dass dadurch Kulanz etc, enger gesehen wird, ist dann normal
 

htb

Erfahrenes Mitglied
10.10.2010
1.077
3
Nein.

Aber wenn ein solches "Vergehen" zu ernsthaften Konsequenzen für mich führen könnte, wäre bei meinem Arbeitgeber etwas seltsam.

LH hat verlauten lassen, dass sie nach "Freiwilligen" suchen, die das Unternehmen verlassen. Das könnte man durchaus als "bei meinem Arbeitgeber (ist) etwas seltsam" klassifizieren.

HTB.
 

rorschi

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
10.098
3.385
ZRH / MUC
LH hat verlauten lassen, dass sie nach "Freiwilligen" suchen, die das Unternehmen verlassen. Das könnte man durchaus als "bei meinem Arbeitgeber (ist) etwas seltsam" klassifizieren.

Genau so war meine Aussage gemeint. Der Angestellte hat keinen Fehler gemacht, sondern Dienst nach Vorschrift. Und ist ihm das bei der momentanen Situation zu verübeln?
 

skywalkerLAX

Erfahrenes Mitglied
1) Hier geht es allerdings nicht um Übergepäck, der OP hatte ja noch etwa 20 kg Gepäck frei – ganz offiziell und ohne jede Art von Kulanz. Es ging lediglich darum, 2 kg anders zu verteilen. 2) Früher bekam man da einfach einen faltbaren Transportkarton gereicht, den die CI-Agenten am Schalter stets griffbereit hatten. Solche Kartons waren auch praktisch, wenn ein Gast irgendetwas aufgeben wollte, das er kurzfristig (etwa auf dem Weg zum Airport) gekauft hatte – tatsächlich waren sie dafür eigentlich gedacht. Allerdings wurden diese Kartons bereits vor mehreren Jahren auf vielfachen Kundenwunsch hin abgeschafft.

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3) Deshalb ist es wichtig, sich in möglichst vielen solcher Situationen selbst helfen zu können, wozu natürlich auch gehört, solche Dinge vorherzusehen. Letzteres erledigt dieses Forum und zum Beispiel dieser Thread hervorragend – nun wissen alle Bescheid, dass Lufthansa auch einem HON, dessen Gepäck 20 kg unter dem offiziell erlaubten Gesamtlimit liegt, wegen 2 kg zu viel in einem einzelnen Gepäckstück mit 50 EUR zur Kasse bittet. Jetzt, wo man das weiß, kann man sich entsprechend positionieren und ohne großen Aufwand vermeiden, jemals selber in die Situation zu kommen, solche Gebühren bezahlen zu müssen.

1) Da innerdeutsch die Freigepaeckmenge anhand 'KG per piece 23KG (Y)' limitiert ist und nicht Gesamtgewicht sind auch 2KG bereits Uebergewicht. Natuerlich in bester Korinthenkackerei. Aber es ist nunmal so. Das Limit ist 23 KG und alles hintendran ist Uebergewicht.

2) Das war sehr Kundenfreundlich. Entweder die Kartons oder auch kleine blaue Beutel mit Reissverschluss um ein paar Dinge umzupacken, ggf als Handgepaeck mitzunehmen. Leider dem Sparwahn oder kalkulierter Gelmacherei zum Opfer gefallen.

3) Vorbereiten zweierlei: Entweder nach Limit packen oder fuer den Notfall einen kleinen Beutel/Faltkasten dabei haben. Da man nicht immer vorsaetzlich zuviel einpackt kann das ja schonmal passieren. Ich habe selbst am Airport schon Waagen gesehen die mehrere KG ungenau waren. Nachwiegen am Nachbarschalter ergab dann ein korrektes Gewicht.

Dass es auch anders geht als Dienst nach Vorschrift hat der OP ja bei Air Berlin gesehen was natuerlich erfreulich ist. Ob wegen solcher Erlebnisse ein HON auf Strecken ex FRA/MUC/ZRH zur Konkurrenz von AB ziehen laesst (ohne HON Benefits) kann ich mir ohne Preisvorteil nicht vorstellen. Auf Nebenstrecken und dann evtl noch mit oneWorld Status aber durchaus. Deswegen sollte LH aufpassen ihre Kunden nicht zu sehr zu gaengeln.

Wo ist eigentlich TAZO? :D
 
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rorschi

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
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ZRH / MUC
1 Ob wegen solcher Erlebnisse ein HON auf Strecken ex FRA/MUC/ZRH zur Konkurrenz von AB ziehen laesst (ohne HON Benefits) kann ich mir ohne Preisvorteil nicht vorstellen.

Ohne Preisvorteil wohl nicht. Aber wenn der Preisvorteil auch noch dazu kommt, könnte man irgendwann schon dazu tendieren, auf die HON-Vorteile zu sch....... äh verzichten.
 
E

embraer

Guest
Ohne Preisvorteil wohl nicht. Aber wenn der Preisvorteil auch noch dazu kommt, könnte man irgendwann schon dazu tendieren, auf die HON-Vorteile zu sch....... äh verzichten.

Ich habe einen ziemlich grossen Respekt vor Dir, dass Du offenbar genau das getan hast. Ich könnte es nicht. Auf die Vorteile des SEN will ich nicht verzichten. Würde ich häufiger auf der Kurzstrecke fliegen und den HON Status innehaben, würde ich alles tun diesen auch zu erhalten und zu nutzen.
 

rorschi

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
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ZRH / MUC
Würde ich häufiger auf der Kurzstrecke fliegen und den HON Status innehaben, würde ich alles tun diesen auch zu erhalten und zu nutzen.

Das "Erhalten" ist bei mir mit den neuen Bedingungen schlicht nicht möglich. Und das "Nutzen" ist mit der aktuellen Preispolitik auch nicht wirklich interessant.

Oft ist es aber eine Kleinigkeit, wie die hier beschriebene, die einem die Augen öffnet und einfach mal umsehen lässt, was es sonst noch auf dem Markt gibt. Und LH hat sich mit dem Thema "Kundenbindung" generell nicht gerade mit Ruhm bekleckert in den letzten Monaten. Diese Geschichte kommt mir vor, wie wenn mir mein Stamm-Hotel eine halbe Nacht verrechnet, weil ich erst um 12:10 auschecke...
 
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skywalkerLAX

Erfahrenes Mitglied
Ohne Preisvorteil wohl nicht. Aber wenn der Preisvorteil auch noch dazu kommt, könnte man irgendwann schon dazu tendieren, auf die HON-Vorteile zu sch....... äh verzichten.

Ist doch selbstverstaendlich. Vor allem bei Privatfluegen kenne ich niemanden der sagen wuerde, dass er fuer einen 50 Minuten Flug 400 EUR one way extra ausgibt um als HON gepampered zu werden. Das wiegt keine Limofahrt und keine Quietscheente der Welt auf.
 
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rorschi

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09.03.2009
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ZRH / MUC
Vor allem bei Privatfluegen kenne ich niemanden der sagen wuerde, dass er fuer einen 50 Minuten Flug 400 EUR one way extra ausgibt um als HON gepampered zu werden.

Ich kenne jemanden, der das schon gemacht hat :eek: (als "das Umfeld" noch gestimmt hatte. Flugdauer und Preis stimmen sogar. Ich sage jetzt aber nicht wer das war).
 
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eddm_muc

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15.08.2012
166
2
MUC
Nein.
Aber wenn ein solches "Vergehen" zu ernsthaften Konsequenzen für mich führen könnte, wäre bei meinem Arbeitgeber etwas seltsam.

Rechne einfach mal nach, was dem Unternehmen an Einnahmen verloren geht, wenn die Mitarbeiter weltweit das Übergepäck nicht berechnen und dann aus reiner Nettigkeit ihren Job dafür riskieren sollen.
Dazu kommt noch, dass durch Übergepäck ein Mehrverbrauch enstehen kann bzw. weniger Fracht mitgenommen werden kann.
Aber das interessiert die Egomanen hier eh nicht.
 

rorschi

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
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ZRH / MUC
Rechne einfach mal nach, was dem Unternehmen an Einnahmen verloren geht, wenn die Mitarbeiter weltweit das Übergepäck nicht berechnen und dann aus reiner Nettigkeit ihren Job dafür riskieren sollen.
Dazu kommt noch, dass durch Übergepäck ein Mehrverbrauch enstehen kann bzw. weniger Fracht mitgenommen werden kann.
Aber das interessiert die Egomanen hier eh nicht.

Sorry, aber wir reden von einem HON-Mitglied, das 20kg weniger mitgenommen hat, als ihm eigentlich zusteht!
 
E

embraer

Guest
Das "Erhalten" ist bei mir mit den neuen Bedingungen schlicht nicht möglich.

Hättest Du nicht ein paar Zehntausend Franken von Deinem eigenen Geld hergeben können, damit weiterhin die Stecken zwischen MUC, ZRH und VIE mit dem Flugzeug zurücklegen, und damit den HON erhalten können? Ich hätte es wohl getan. Was ich hingegen nicht mache, sind sinnlose Runs, nur um den Status zu erlangen. Denn (leider) muss ich im Moment nur selten innereuropäisch fliegen, und auf der Langstrecke hat der HON bekanntermassen einen eher geringen Mehrwert, insbesondere wenn man in der ersten Klasse reist.
 

rorschi

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
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ZRH / MUC
Hättest Du nicht ein paar Zehntausend Franken von Deinem eigenen Geld hergeben können, damit weiterhin die Stecken zwischen MUC, ZRH und VIE mit dem Flugzeug zurücklegen, und damit den HON erhalten können?

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