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Als Österreicher, der hin und wieder in Deutschland unterwegs ist, sind die Geschäfte mit GC only natürlich der absolute Traum (genau wie für alle Anderen ohne Konto in Deutschland)
Alptraum meinst du?
Als Österreicher, der hin und wieder in Deutschland unterwegs ist, sind die Geschäfte mit GC only natürlich der absolute Traum (genau wie für alle Anderen ohne Konto in Deutschland)
Bin in Frankreich und hier hatten wir doch tatsächlich am ersten Abend ein Restaurant mit "cash-only" - war überhaupt kein Schnäppchen, aber zu Schluss gab's noch Wodka. Die Besitzerin war offensichtlich auch selber ihr bester Kunde - als wir gingen hatte die 5 Weisswein intus und echt high (wahrscheinlich Samstag Abend, Freude über die 6 Gäste?)
Als ich vorhin eine einzelne Maske bei der Apo am Nachschalter gekauft habe kam der Apotheker automatisch mit Terminal - gezahlt wurde kontaktlos durch das Fenster. (96 Cent)
Heute beim großen rewe mit der VISA barclaycard 68,63 € kontaktlos gezahlt.
Kein PIN verlangt und es wurde auch kein Unterschriftenbeleg ausgedruckt > habe auf den Bondrucker geschaut.
Finde kontaktlos durch die Scheibe zu bezahlen Quatsch.
hat jemand eigentlich schon mal an die Supermarkt Manager geschrieben, dass sie doch am besten "default" Karte in den Kassen einstellen, damit die KassiererIn nicht jedes mal dieses dumme Taste drücken muss?
Auch wenn ich inhaltlich nicht mit ihm übereinstimme, finde ich es gut, dass er auf die einzelnen Punkte eingeht, sachlich argumentiert und klare Worte findet.
Ich hatte vor Ort und per Mail vorgeschlagen, dass mir 10,-€ belastet und der Rest ausgezahlt wird. Darauf ist die Verkäuferin vor Ort und der Inhaber in seiner Mail nicht eingegangen.
Warum sollte man das tun wenn die zu entrichtende Gebühr erst bei einem Umsatz von ca. 10 EUR wirtschaftlich wird?
Ist halt die Frage, ob die bei einem Unternehmen in Singapur überhaupt greift...
Zunächst müsste ja jeder Händler auswerten, welches Zahlungsmittel nun öfter genutzt wird.hat jemand eigentlich schon mal an die Supermarkt Manager geschrieben, dass sie doch am besten "default" Karte in den Kassen einstellen, damit die KassiererIn nicht jedes mal dieses dumme Taste drücken muss?
In Spanien und Portugal ist das sei jeher so!
Einzig beim Aldi-Süd ist mir aufgefallen, dass dort konsequent vorab vom Kassenpersonal gefragt wird, ob Kartenzahlung gewünscht ist.
Sollte das nicht wegen Corona auf 100 Euro angehoben werden? Zahle meist mit Amex und auch meist unter 50 Euro, daher weiß ich das nicht aus der Praxis.
Warum sollte man das tun wenn die zu entrichtende Gebühr erst bei einem Umsatz von ca. 10 EUR wirtschaftlich wird?
Die Mail war sowieso von vorne bis hinten falsch.. Auch dass er sein Personal bezahlt und nicht der Kunde.. Selten so viel Quatsch auf einmal gelesen..Das ist doch falsch! Betriebswirtschaftlich macht jede Annahme einer Zahlung per Karte Sinn, wenn die zu entrichtende Gebühr für die Kartenzahlung plus Einkaufspreis für das Verkaufsgut niedriger ist als der erzielte Umsatz (Verkaufspreis). Wenn also beispielsweise ein Kiosk-Betreiber eine Flasche Bier für 1,50 EUR anbietet, die er zuvor im Großhandel für 75 Cent eingekauft hat, und die Kartenzahlung bei 1,50 EUR Verkaufspreis ihn sagen wir 35 Cent Gebühren kosten würde, dann wäre es immer noch ein sinnvolles Geschäft für ihn, denn er erzielt er immer noch einen positiven Deckungsbeitrag von in diesem Beispiel 40 Cent, die zu seinem Gewinn beitragen.
Dass er sich ärgern mag, weil er bei Barzahlung 35 Cent mehr Gewinn gemacht hätte, steht dem ja nicht entgegen. De facto schaden sich Verkäufer, die wegen Mindestumsatz für Kartenzahlung ein Geschäft ablehnen, nur selbst, und zeigen dass sie von betriebswirtschaftlichem Denken keinerlei Ahnung haben. Denn de facto dürften so gut wie alle Verkäufe selbst bei Niedrigpreisen unterhalb der in Deutschland oft geforderten, üblichen Mindestumsatz-Grenze 10,- EUR trotz Kartenzahlungsgebühren noch einen positiven Deckungsbeitrag leisten.
Egal ob es um eine Portion Pommes für 2,- EUR geht, oder eine Schachtel Zigaretten für 7,- EUR, oder ein Crépes am Stand für 3,- EUR.
Die oft gehörte Aussage "unter 10,- EUR lohnt sich das für uns wegen den Kartenzahlungsgebühren nicht", ist also hanebüchender Unsinn und falsch, gerade unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten, nach denen ein Händler doch eigentlich handeln müsste.
Eine andere Variante lautet "das Terminal kostet uns jeden Monat eine hohe Gebühr, daher lohnt sich das für uns nur bei Beträgen über 10,- EUR", die ebenso Schwachsinn ist, denn wenn das Terminal eh schon da ist und bezahlt werden muss, ist es sogar förderlich im Sinne einer Wirtschaftlichkeit, wenn möglichst viele darüber zahlen, da damit der Stückpreis je Zahlung sinkt und sich somit das Vorhalten des Terminals "mehr lohnt".
Das ist doch falsch! Betriebswirtschaftlich macht jede Annahme einer Zahlung per Karte Sinn, wenn die zu entrichtende Gebühr für die Kartenzahlung plus Einkaufspreis für das Verkaufsgut niedriger ist als der erzielte Umsatz (Verkaufspreis). Wenn also beispielsweise ein Kiosk-Betreiber eine Flasche Bier für 1,50 EUR anbietet, die er zuvor im Großhandel für 75 Cent eingekauft hat, und die Kartenzahlung bei 1,50 EUR Verkaufspreis ihn sagen wir 35 Cent Gebühren kosten würde, dann wäre es immer noch ein sinnvolles Geschäft für ihn, denn er erzielt er immer noch einen positiven Deckungsbeitrag von in diesem Beispiel 40 Cent, die zu seinem Gewinn beitragen.
Dass er sich ärgern mag, weil er bei Barzahlung 35 Cent mehr Gewinn gemacht hätte, steht dem ja nicht entgegen. De facto schaden sich Verkäufer, die wegen Mindestumsatz für Kartenzahlung ein Geschäft ablehnen, nur selbst, und zeigen dass sie von betriebswirtschaftlichem Denken keinerlei Ahnung haben. Denn de facto dürften so gut wie alle Verkäufe selbst bei Niedrigpreisen unterhalb der in Deutschland oft geforderten, üblichen Mindestumsatz-Grenze 10,- EUR trotz Kartenzahlungsgebühren noch einen positiven Deckungsbeitrag leisten.
Egal ob es um eine Portion Pommes für 2,- EUR geht, oder eine Schachtel Zigaretten für 7,- EUR, oder ein Crépes am Stand für 3,- EUR.
Die oft gehörte Aussage "unter 10,- EUR lohnt sich das für uns wegen den Kartenzahlungsgebühren nicht", ist also hanebüchender Unsinn und falsch, gerade unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten, nach denen ein Händler doch eigentlich handeln müsste.
Eine andere Variante lautet "das Terminal kostet uns jeden Monat eine hohe Gebühr, daher lohnt sich das für uns nur bei Beträgen über 10,- EUR", die ebenso Schwachsinn ist, denn wenn das Terminal eh schon da ist und bezahlt werden muss, ist es sogar förderlich im Sinne einer Wirtschaftlichkeit, wenn möglichst viele darüber zahlen, da damit der Stückpreis je Zahlung sinkt und sich somit das Vorhalten des Terminals "mehr lohnt".
Denk mal drüber nach, ob das was du da von dir gibst, dem was @Flugfanatiker schreibt in irgendeiner Weise entgegensteht. Dass DU kein Betriebswirt bist, merkt man jedenfalls....Bist du Betriebswirt oder selbstständiger Geschäftsinhaber, weil du das so genau weißt? Vielleicht solltest du gelegentlich mal verschiedene Blogs zu Wirtschaftsthemen lesen. Seit der Regulierung der Kartengebühren in der EU sind die SCHEME Fees und die nichtergulierten Kosten für den Karteneinsatz geradezu "explodiert", Ich habe mich mit einer guten Bekannten unterhalten, die Gastwirtin ist. Außerden habe ich mich mal mit der Kollegin auf der Arbeit unterhalten, die für unseren Laden zuständig ist. Und ich habe gelegentlich mal die Aufstellung von Bayern Card Service für die Abrechnug gesehen. Kartenakzeptanz ist gerade für "kleine" Läden nicht allzu billig. Aldi, McDoof, Aral ud Co. können natürlich ganz andere Konditionen aushandeln!
Stimmt nicht ganz: Amex und VISA waren schon bei 50€, MasterCard und Girocard sind von 25€ auf 50€ hoch.Nein, Visa hat im Zusammenhang mit Corona überhaupt erst die Grenze für das kontaktlose Bezahlen von 25 auf 50 € angehoben.