Lufthansa nach der Rettung - Diskussion zu Zukunft, Sparmaßnahmen und Firmenpolitik

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oliver2002

Indernett Flyertalker
09.03.2009
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MUC
www.oliver2002.com
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Also wollt ihr das LH 10x am Tag halbleer z.B. die TXL Shuttles wieder einführt und alle Lounges (FTL/SEN/F) überall aufmacht? Das dann die Kunden sich so super aufgehoben fühlen das sie nur noch LH buchen und ihren Erben ins Testament schreiben dies auch zu tun?

Seriously? :doh:
 
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Boeing736

Guest
Genau da liegt aber die Krux: die LH denkt nur in Zahlen. Wenn die FCL geschlossen bleiben und das Personal weiter vom Steuerzahler bezahlt wird (Kurzarbeit) dann bleibt wahrscheinlich tatsächlich unter dem Strich (im Moment) mehr Geld bei LH als wenn sie die FCL geöffnet hätten. Weil im Moment nicht so viele Leute wegen der Lounge zusätzlich fliegen würden, um die Kosten der geöffneten FCL direkt zu kompensieren. Was aber vielleicht unterschätzt wird, ist wie viele (ehemalige) Kunden mit diesem Vorgehen NACHHALTIG verärgert werden, so dass sie sich dauerhaft nach einer anderen Airline oder sogar Allianz umsehen. LH geht ganz offensichtlich davon aus, dass die (jetzt sehr verärgerten) Kunden schnell vergessen und sobald die Türen der FCL nächstes Jahr wieder öffnen auch wieder der LH (Gruppe) treu sein werden. Bei mir trifft das - wie bereits geschrieben - nicht zu. Bei den meisten anderen Kunden aber eventuell schon. Damit würde die Strategie der LH dann aufgehen und sie hätten alles richtig gemacht.

Nein, die Krux liegt darin, dass das Haus immer noch lichterloh in Flammen steht, einige hier aber schon wieder den Tisch decken wollen.
 

danix

SwissHON - Moderator LX/OS/SN/4U-Forum
Teammitglied
16.03.2010
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Kloten, CH
S.o.: Keine Gegenstaende zur gemeinsamen Nutzung. Also auch keine offenen Flaschen zur Selbstbedienung.

Das Problem wurde in ZRH in der Aspire dadurch gelöst, dass in einer ersten Phase die Getränke eingeschenkt wurden.
Seit einer weiteren Lockerung darf man sich wieder selbst einschenken, aber es muss beim Zugang eine Handdesinfektion erfolgen oder Handschuhe getragen werden.
Ist aber natürlich anders und gilt möglicherweise für die ganze Schweiz, vielleicht aber auch nur für den Kanton Zürich.
 

rickroll

Erfahrenes Mitglied
04.05.2020
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Was aber vielleicht unterschätzt wird, ist wie viele (ehemalige) Kunden mit diesem Vorgehen NACHHALTIG verärgert werden
Der wichtigste Punkt wurde doch schon gemacht. Das Geld ist knapp. Was habe ich davon, wenn ich treue Kunden mit Top-Service glücklich mache und sie der LH deshalb "gewogen" bleiben (CS-Sprech), aber Anfang '21 Insolvenz anmelden muss? Lieber ein paar HON vergraulen als out-of-business zu sein.

Zweitens gibt es Top-Tier-Kunden, die Schließungen von FCT, FCL in ZRH usw. in normalen Zeiten viel stärker betreffen würden als jetzt, weil sie eben z.Zt. VIEL weniger fliegen. Dieser Punkt wurde bereits x-mal von diversen Postern gemacht und auch detailliert begründet (z.B. Reisende, die aktuell geschäftlich nicht fliegen dürfen oder wollen).

Drittens dürfte es nicht nur crybabies wie im VFT, sondern auch Leute geben, die Verständnis für die Situation der LHG haben.

Viertens sieht es bei der Konkurrenz ja nicht anders aus. Ich habe in den nächsten Wochen neben ein paar LH-Flügen auch welche mit AF, BA, KL und IB und hab schon ein wenig recherchiert. Nicht nur bei der LH, sondern auch bei der Konkurrenz von OW und ST werde ich als Statuskunde mit Einschränkungen zu leben haben.

Fünfterns ist immer noch nicht ganz klar, ob das Geschäftsmodell der Fluggesellschaften sich nicht nachhaltig ändern wird. Ich bin kein Experte, was Corona angeht und halte die Diskussionen teils für sehr spekulativ. Aber es schwirren durchaus Ideen herum, den Flugbetrieb weniger konjunkturabhängig zu machen und es ist nicht auszuschließen, dass in neuen Geschäftsmodellen den top-tier elites weniger Bedeutung zukommt.
 
Zuletzt bearbeitet:

Anonyma

Erfahrenes Mitglied
16.05.2011
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BRU
Also wollt ihr das LH 10x am Tag halbleer z.B. die TXL Shuttles wieder einführt und alle Lounges (FTL/SEN/F) überall aufmacht? Das dann die Kunden sich so super aufgehoben fühlen das sie nur noch LH buchen und ihren Erben ins Testament schreiben dies auch zu tun?

Seriously? :doh:

Müssen hier denn immer nur Extreme genannt werden?

Nein, ich erwarte nicht, dass LH einen Flugplan wie vor Corona hat. Ich würde aber erwarten, dass LH die Streichung von Flügen nicht alleine aus dem Grund verzögert, um möglichst lange keine Erstattungen zahlen zu müssen.

Und ich erwarte derzeit auch keine FCL oder Limo-Services. Ich würde aber erwarten, dass LH die geöffneten Lounges an den eigenen Hubs der tatsächlichen Nachfrage anpasst - und sei es Einheitslounge mit eingeschränktem Catering. Aber bitte mit ausreichend Platz und ohne lange Schlangen. Denn sonst erübrigt sich der Sinn einer Lounge. Und u.a. angesichts der unvermeidbar langen Transferzeiten besuchen zwar vielleicht weniger Leute die Lounge (da weniger Leute fliegen), die dafür aber deutlich länger.

Genauso würde ich erwarten, dass ich dort, wo es eine (Contract) Lounge gibt, diese auch nutzen darf. Schließlich habe ich mit dem C-Ticket ja dafür gezahlt. Und hier greift auch nicht das Argument wie bei den FCLs, dass sich die Betriebskosten für die Öffnung nicht mit ein paar Paxen pro Tag decken lassen.
 

Volume

Erfahrenes Mitglied
01.06.2018
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Kann es sein dass offene Getränke nicht erlaubt sind? Darunter fallen ja viele Sprit Flaschen außer Bier...
Ziemlich sicher keine offenen Flaschen zur gemeinsamen nutzung. Aber die Bar in der Senator Lounge kann damit geöffnet sein, da der Kunde die Flaschen ja nicht anfasst.
Gleiches gilt für á la Carte Essen am Tisch serviert.

Wenn man es sich leisten kann.
Wer, wenn nicht eine Firma die in den letzten 5 Jahren > 10G€ Gewinn gemacht hat, kann sich wohl ein paar Bier und ein am Tisch serviertes Wienerle mit Kartoffelsalat leisten...
 

alex42

Erfahrenes Mitglied
02.04.2012
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MUC

firecalibre

Reguläres Mitglied
04.07.2016
30
1
FDH
Die LH hat es geschafft innerhalb drei Wochen meine Flüge nach LIS anzupassen! Zuerst wurde die Flüge von ZRH-LIS, STR-LIS and Last but not least FDH- LIS annulliert.
LH hat mir jetzt dafür einen Flug von FRA-LIS angepriesen.
Bin gespannt, ob diese Flugverbindung so bleibt.
So langsam macht mich der Laden wahnsinnig. Zumindest waren die Damen von der Hotline sehr geduldig und nett.
 

MiddleEast

Erfahrenes Mitglied
31.03.2015
757
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DUS/FRA
Die LH hat es geschafft innerhalb drei Wochen meine Flüge nach LIS anzupassen! Zuerst wurde die Flüge von ZRH-LIS, STR-LIS and Last but not least FDH- LIS annulliert.
LH hat mir jetzt dafür einen Flug von FRA-LIS angepriesen.
Bin gespannt, ob diese Flugverbindung so bleibt.
So langsam macht mich der Laden wahnsinnig. Zumindest waren die Damen von der Hotline sehr geduldig und nett.

Du bist im falschen Thread...
 

Flo86

Erfahrenes Mitglied
24.06.2017
1.284
968
VIE
Ich bin gerne unterwegs, sowohl beruflich als auch privat. Das bin ich deshalb, weil ein gewisser Komfort dabei geboten wird. Allerdings ist das aktuell nicht der Fall. Ich setze mich nicht in den Flieger wenn ich Ryanair Niveau geboten bekomme. Da mach ich lieber ein Teams Meeting, bedeutet der Umsatz für die Airline ist weg. Diese Woche sind Kollegen aus Belgien da, Horrorgeschichte was sich bei der Anreise abgespielt, vollgestopfter kleiner Flieger, null Annehmlichkeiten. Sind nur gekommen weil es "Business Critical" war. Ansonsten verzichten alle in meinem Umfeld auf Reisen. Malediven im November haben +1 und ich storniert. Wir haben einfach keine Lust so! Wo es geht fliege ich nun OW die nächsten Jahre. Und in meinem Umfeld geht es vielen so, also bin ich mir sicher, dass der gewählte Weg mit Streichung aller Annehmlichkeiten nicht richtig ist.
 

HAM76

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21.09.2009
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HAM
Du managest doch nicht nach Personalstärke, sondern nach Ressorts.
Wenn du 20% Personal abbaust, hörst du dann auch auf 20% der Resorts zu managen, entlässt du dann meinetwegen den Sales Manager und den Finance Manager?

Es geht doch nicht um den Sales Manager oder den Finance Manager. Es geht um die tausende von Mitarbeitern im mittleren Management. Und ja, da werden dann Gruppen und Bereiche einfach zusammengelegt, so wie sie es früher auch schon waren.
 

HAM76

Erfahrenes Mitglied
21.09.2009
4.569
3.793
HAM
Wenn man es sich leisten kann.

Die LH könnte mit dem Kredit die IAG gleich zweimal kaufen. Und wir reden hier über Jobs im Bereich des Mindestlohns. Wenn jetzt ein paar hundert Euro pro Stunde an den Hubs der Airline für ein paar dutzend Mitarbeiter die Finanzen einer Firma überfordern, dann muss man sich doch fragen, was bei der Lufthansa falsch läuft.
 
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rcs

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06.03.2009
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Gibt es irgendwo belegbare Quellen bzgl. den behördlichen Auflagen, dass in einer Airport Lounge keine Spirituosen ausgeteilt werden dürfen oder es kein a la carte Restaurant Service (in einer potenziell geöffneten F Lounge) geben darf?

Ich glaube der LH einfach kein Wort mehr und erkenne auch keinen Sinn hinter einer möglichen behördlichen Anordnung.

Habe die besagte e-Mail auch bekommen, ersten Absatz gelesen - für mich als Lüge deklariert - und dann e-Mail gelöscht.

Für Bayern:
https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayIfSMV_6/true?AspxAutoDetectCookieSupport=1

Eine Lounge ist keine Speisewirtschaft nach § 1 Abs. 1 Nr. 2 des Gaststättengesetzes. Dementsprechend ist die Ausnahme nach §13 (5) von den Kontaktbeschränkungen den sonstigen Infektionsschutzmaßnahmen nicht gegeben.

Leider ist das mit dem Infektionsschutz genau anders herum, als Du es Dir denkst oder wünschst. Erstmal ist alles mit Einschränkungen belegt, so lange es keine Ausnahmen gibt. Nach einer behördlichen Anordnung, wie Du sie forderst, wirst Du lange suchen. Um Angebote wie vor Corona wieder hochfahren zu können, brauchst Du entweder eine Ausnahmegenehmigung, oder Du musst warten bis die Infektionsschutzmaßnahmen durch das jeweilige Bundesland gelockert oder aufgehoben werden.
 
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spotterking

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14.07.2012
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FRA
Das heisst aber dann dass bei entsprechendem Willen LH sich durchaus zum Beispiel um Ausnahmegenehmigungen bemuehen kann. Ob das wohl passiert ist? Ich tippe Mal auf nein...
 

rcs

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06.03.2009
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Also wollt ihr das LH 10x am Tag halbleer z.B. die TXL Shuttles wieder einführt und alle Lounges (FTL/SEN/F) überall aufmacht? Das dann die Kunden sich so super aufgehoben fühlen das sie nur noch LH buchen und ihren Erben ins Testament schreiben dies auch zu tun?

Seriously? :doh:

Eigentlich sind wir hier bei den Lounges, aber etwas mehr als die 4 täglichen (vielfach komplett ausgebuchten) MUC<->FRA-Flieger wären schon zu füllen.... Ich erwarte jetzt keine 99 EUR-Tickets darauf, aber bei Buchung mehrere Wochen im Voraus mit der Buchungsgarantie in J oder Y fliegen zu müssen, sprengt den Rahmen des Vertretbaren dann wirklich. Von einem geschäftlichen Termin, zu dem ich bei halbwegs adäquatem Flugplan und irgendwie noch vertretbaren Kosten geflogen wäre, habe ich mich heute wieder einmal verabschiedet.

Zurück zum eigentlichen Thema: Lufthansa pusht ja auch ganz stark NDC für die Reisebüro-Vertriebskanäle, weil man darüber ja (angeblich) die Angebotspalette wesentlich besser und transparenter präsentieren kann. Auch auf diesem Kanal spielt Lufthansa beim Kauf von Business bzw. First Class Tickets weiterhin den Loungezugang als Leistungsbestandteil mit ein.

Und dies, obwohl man auf dem betreffenden Flug (z.B. ex Europa zurück nach FRA/MUC) als Business Class Passagier diesen Leistungsbestandteil bewusst gar nicht anbietet.

Das kontinulierliche "overpromise and underdeliver" gepaart mit dem Umstand, dass man vielfach nicht weiß, was einen erwartet, steht im krassen Widerspruch zu dem, wofür die Marke Lufthansa vor Corona einmal stand.
 

rcs

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06.03.2009
27.675
5.138
München
Das heisst aber dann dass bei entsprechendem Willen LH sich durchaus zum Beispiel um Ausnahmegenehmigungen bemuehen kann. Ob das wohl passiert ist? Ich tippe Mal auf nein...
Das jetzige Angebot (in der gesamten Evolution) basiert nach meinem Kenntnisstand auf dem, was das jeweils zuständige Gesundheitsamt genehmigt hat und dann im zeitlichen Verlauf auch etwas gelockert hat. Und aufgrund unterschiedlicher Genehmigungen war/ist das Angebot in FRA und MUC eben auch nicht einheitlich.
 
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Threy

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05.05.2020
2.880
1.164
Aber gezielt abwürgen...

Ausserdem musste sich z.B. vor vermutlich inzwischen über 30 Jahren die Telekom auf Anweisung des Staates vom DT (oder DeTe?) Kabelservice trennen, damit sich in der Nach-Bundespost Ära tatsächlich ein Wettbewerb einstellt, und nicht eine Bundes-Telekom 100% Telefon, Internet und Kabelfernsehen kontrolliert.


Von CGN oder DUS (ein bisschen Flexibilität muss man ja schon mal zeigen...)
Vor 2-3 Jahren wie du schon sagst problemlos unter €100 Retour zu bekommen. Letztes Jahr nicht unter €150. Am Ende hatte ich für 2 Personen mit einem aufgegeben gemeinsamen Gepäckstück €397.94, und das war die günstigste Variante in einem 3 Wochen Zeitraum ausserhalb der Schulferien. Und wie gesagt ziemlich egal ob man den Lufthansa, den Austrian oder den Eurowings Flug gewählt hat, und ob von/nach CGN oder DUS oder gegabelt.
Die Tochter einer guten Freundin studiert in Wien, daher bekomme ich das Leid auch immer regelmäßig geklagt. Mit etwas Flexibilität konnte man vor 3-4 Jahren wohl auch schon mal spontan €49.99 Flüge ergattern, letztes Jahr ist sie zweimal mit dem Zug nach Wien gefahren weil einfach keine bezahlbaren Flüge zu bekommen waren.

Wenn man genug geballte Marktmacht hat, schon mit den eigenen Konzernen ein Überangebot zu schaffen (beide meine Flüge waren sehr dürftig besetzt...) kann man die Konkurrenz sehr effektiv davon abhalten, auch etwas auf der Route anzubieten. Den Kunde bleibt ja keine Alternative dazu, die Überkapazität zu finanzieren...

Und genau diese Strategien werden heute auch gelehrt, das sind ja keine Geheimnisse oder Verschwörungstheorien.

Wieso nur bekomme ich seit Jahren Emails der AUA, welche immer Wien ab Deutschland für €89 anbieten und dann genau diese Preise ex Dus offerieren? Flüge für 49,99 sind mir nicht bekannt.
 

Fighti

Erfahrenes Mitglied
19.08.2014
3.042
1.213
MLA
Das kontinulierliche "overpromise and underdeliver" gepaart mit dem Umstand, dass man vielfach nicht weiß, was einen erwartet, steht im krassen Widerspruch zu dem, wofür die Marke Lufthansa vor Corona einmal stand.
Und passt auch gar nicht zum Image, das man im Ausland allgemein zu deutschen Firmen hat.
Allerdings, wenn ich an die LSG Geschichte letztes Jahr denke, vor Corona waren da auch schon Kratzer im Premiumlack (ohne gelb versteht sich).
 

frabkk

Erfahrenes Mitglied
12.11.2013
2.522
727
CGN
@DrSEJ und du: ihr macht nur einen kleinen Teil der Passagiere aus. Kommt mal raus aus der Blase und schaut euch die Wirklichkeit an.

Die durchaus elitäre Kundengruppe HON trägt aber zu einem nicht zu vernachlässigen Anteil am gesamten Umsatz der LH Passage bei (7-8%). Im Durchschnitt macht ein einzelner HON ca 80k Umsatz pro Jahr.
Ergo: Kleiner Anteil der Passagiere, großer Anteil am Umsatz und meist mit sehr werthaltigen Revenue Tickets unterwegs.

Und wenn man sich nun noch mal anschaut, welche Person sich hinter der schwarzen Karte verbirgt, wird man merken: nicht selten sind dies Personen mit einem akademischen Titel, erfolgreiche Geschäftsmänner oder gar in führender Position in einem Konzern. Und daher kann ein HON schon sehr gut einordnen, ob er gerade vorgeführt wird oder nicht. Und zu einem anderen Urteil kann man rückblickend nicht kommen.

Daher halte ich es für einen großen Kardinalfehler, diese Kundengruppe so zu behandeln. Ein HON wäre in der Wirtschaft nichts anderes als ein Key Account Kunde und würde man dort die Geschäftsbeziehung so führen wie die LH es gerade macht, hätte man den Key Account Kunden die längste Zeit seinen Kunden nennen dürfen.
 

deralex2985

Erfahrenes Mitglied
09.12.2011
1.721
887
Kennt ihr alle noch den Business-Typen aus Langoliers, an den erinnern mich einige hier. Oder allgemein an den Business-Typen im Film, der immer darauf besteht das er trotzdem zum Ziel kommt und sich für was besseres hält, bei dem dann alle froh sind wenn er endlich weg vom Fenster ist =;
 

FCL

Erfahrenes Mitglied
02.04.2020
3.867
3.515
> Die durchaus elitäre Kundengruppe HON trägt aber zu einem nicht zu vernachlässigen Anteil am gesamten Umsatz der LH Passage bei (7-8%). Im Durchschnitt macht ein einzelner HON ca 80k Umsatz pro Jahr.

citation needed
 

Strolf

Erfahrenes Mitglied
27.03.2020
2.829
2.258
Die durchaus elitäre Kundengruppe HON trägt aber zu einem nicht zu vernachlässigen Anteil am gesamten Umsatz der LH Passage bei (7-8%). Im Durchschnitt macht ein einzelner HON ca 80k Umsatz pro Jahr.
Ergo: Kleiner Anteil der Passagiere, großer Anteil am Umsatz und meist mit sehr werthaltigen Revenue Tickets unterwegs.

Und wenn man sich nun noch mal anschaut, welche Person sich hinter der schwarzen Karte verbirgt, wird man merken: nicht selten sind dies Personen mit einem akademischen Titel, erfolgreiche Geschäftsmänner oder gar in führender Position in einem Konzern. Und daher kann ein HON schon sehr gut einordnen, ob er gerade vorgeführt wird oder nicht. Und zu einem anderen Urteil kann man rückblickend nicht kommen.

Daher halte ich es für einen großen Kardinalfehler, diese Kundengruppe so zu behandeln. Ein HON wäre in der Wirtschaft nichts anderes als ein Key Account Kunde und würde man dort die Geschäftsbeziehung so führen wie die LH es gerade macht, hätte man den Key Account Kunden die längste Zeit seinen Kunden nennen dürfen.


Luschtig. Ein „Key-Account“ mit 80k Jahresumsatz... :doh:
Vollkommen zu recht werden dererlei Kunden mit einer “Betreuung“ durch Praktikanten oder Trainees „verwöhnt“.

Und dein Exkurs zum Thema HON = erfolgreich und intelligent...

Nunja, wenn du es als besonders erfolgreich und intelligent betrachtest, sich Hämorriden sitzen in Flugzeug und Lounge, Atmen der trockenen Klimaanlagenluft über viele Stunden, Raubbau am eigenen Körper durch Jetlag und zu fetten Lounge/Flugzeugfrass und eingeschränktes Familienleben durch 4-5 Reisetage pro Woche...

Also, erfolgreich und intelligent ist wohl eher der, der solche HONs auf Reisen schickt und selbst einem selbstbestimmten Leben nachgeht :yes:
 

Strolf

Erfahrenes Mitglied
27.03.2020
2.829
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Achso, kleiner Nachtrag:
natürlich müssen es in deiner eingeschränkten Gedankenwelt erfolgreiche Geschäftsmänner sein.