Miles&More Taxes gleich/höher regulärer Ticketpreis

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trichter

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
2.450
3
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Vielleicht ist vielen "Jammerern" hier auch nicht ganz klar welchen Gegenwert sie noch immer für Ihre M&M Meilen bekommen. Man buche einen F-Award z.B. im 380 und überlege welche Leistung es dann gibt. Auch bei "Steuern und Gebühren" von Euro 500 ist das ein Schnäppchen wenn man seine Meilchen nicht zu teuer generiert. Aber es ist halt nicht umsonst. Wer alles umsonst haben will sollte sich von M&M verabschieden. Ganz einfach. ;)
 

AroundTheWorld

Erfahrene Nachgeburt
08.09.2009
3.958
111
Vielleicht ist vielen "Jammerern" hier auch nicht ganz klar welchen Gegenwert sie noch immer für Ihre M&M Meilen bekommen. Man buche einen F-Award z.B. im 380 und überlege welche Leistung es dann gibt. Auch bei "Steuern und Gebühren" von Euro 500 ist das ein Schnäppchen wenn man seine Meilchen nicht zu teuer generiert. Aber es ist halt nicht umsonst. Wer alles umsonst haben will sollte sich von M&M verabschieden. Ganz einfach. ;)

F-Award geht nur ab SEN. Und derjenige, der "nur" durch Fliegen seine Meilen sammelt, mag nie genug Meilen dafür sammeln. Ich sage nicht, dass das gut oder schlecht ist, weise nur darauf hin.
 

MisterG

Stein-Papier-Schere Profi
02.01.2012
10.555
6
Wien
... wenn man seine Meilchen nicht zu teuer generiert. ...

Und genau das ist in Wirklichkeit die Kunst. Die, die hier Altpapier sammeln bis zum geht nicht mehr, sich schon den 7. Telefonvertrag umgehängt haben, vier Sparpläne, drei Kreditkarten und die immer mit 2 x umsteigen fliegen (wegen der Meilen), stellen halt dann am Ende fest, dass es gescheiter gewesen wäre, den ganzen Schmonzens sein zu lassen, und einfach den Flug, den man jetzt mit Meilen bucht, zu kaufen.

Wenn man Meilen im Vorbeigehen mitnimmt, kann man doch sehr nette Dinge damit anstellen ... aber das setzt halt ein gewisses Flugaufkommen voraus.
 
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AroundTheWorld

Erfahrene Nachgeburt
08.09.2009
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Und genau das ist in Wirklichkeit die Kunst. Die, die hier Altpapier sammeln bis zum geht nicht mehr, sich schon den 7. Telefonvertrag umgehängt haben, vier Sparpläne, drei Kreditkarten und die immer mit 2 x umsteigen fliegen (wegen der Meilen), stellen halt dann am Ende fest, dass es gescheiter gewesen wäre, den ganzen Schmonzens sein zu lassen, und einfach den Flug, den man jetzt mit Meilen bucht, zu kaufen.

Wenn man Meilen im Vorbeigehen mitnimmt, kann man doch sehr nette Dinge damit anstellen ... aber das setzt halt ein gewisses Flugaufkommen voraus.

Es ist genau umgekehrt: Wenn man den ganzen Altpapierkram etc. nie gemacht hat und die Meilen nur im Vorbeigehen mitgenommen hat, indem man treudoof LH gebucht hat und bei LH kreditieren lassen hat, dann kommt das böse Erwachen, wenn man dann die sauer erflogenen Meilen mal einlösen will.
 

Anonyma

Erfahrenes Mitglied
16.05.2011
16.436
9.511
BRU
Es ist genau umgekehrt: Wenn man den ganzen Altpapierkram etc. nie gemacht hat und die Meilen nur im Vorbeigehen mitgenommen hat, indem man treudoof LH gebucht hat und bei LH kreditieren lassen hat, dann kommt das böse Erwachen, wenn man dann die sauer erflogenen Meilen mal einlösen will.

Wenn Du die Meilen nebenbei gesammelt hast (egal, ob mit Flügen oder mit normaler Kreditkartenverwendung etc.), haben die Meilen Dich aber absolut gar nichts gekostet. Insofern hast Du selbst mit der Kaffeemaschine aus dem Worldshop oder dem Awardticket, wo die Steuern und Gebühren nur geringfügig unter dem Ticketpreis liegen, einen Gewinn gemacht und das Meilensammeln hat sich irgendwo "gelohnt".

Wohingegen die Leute, die für die Meilen in der einen oder anderen Form extra Geld ausgeben, einen gewissen „Mindest-Gegenwert“ brauchen, damit die Rechnung aufgeht.
 
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AroundTheWorld

Erfahrene Nachgeburt
08.09.2009
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Wenn Du die Meilen nebenbei gesammelt hast (egal, ob mit Flügen oder mit normaler Kreditkartenverwendung etc.), haben die Meilen Dich aber absolut gar nichts gekostet.

Diese Betrachtungsweise ist nicht ganz richtig. Die Meilen dienen ja als Incentive, bei LH zu buchen und zu kreditieren. Insofern haben sie mich schon etwas gekostet im Sinne von Opportunitätskosten, denn ggfs. hätte ich ja sonst woanders gebucht oder eine andere Kreditkarte genutzt.
 

MisterG

Stein-Papier-Schere Profi
02.01.2012
10.555
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Wien
Wenn Du die Meilen nebenbei gesammelt hast (egal, ob mit Flügen oder mit normaler Kreditkartenverwendung etc.), haben die Meilen Dich aber absolut gar nichts gekostet. Insofern hast Du selbst mit der Kaffeemaschine aus dem Worldshop oder dem Awardticket, wo die Steuern und Gebühren nur geringfügig unter dem Ticketpreis liegen, einen Gewinn gemacht und das Meilensammeln hat sich irgendwo "gelohnt".

Wohingegen die Leute, die für die Meilen in der einen oder anderen Form extra Geld ausgeben, einen gewissen „Mindest-Gegenwert“ brauchen, damit die Rechnung aufgeht.

Ich hätte es nicht treffender formulieren können!
;)
thanx
 

DrThax

Administrator & Moderator
Teammitglied
10.02.2010
11.709
11
EDLE 07
Es ist genau umgekehrt: Wenn man den ganzen Altpapierkram etc. nie gemacht hat und die Meilen nur im Vorbeigehen mitgenommen hat, indem man treudoof LH gebucht hat und bei LH kreditieren lassen hat, dann kommt das böse Erwachen, wenn man dann die sauer erflogenen Meilen mal einlösen will.
Abgesehen vom Rest dieser Diskussion:
Wer eine Airline nur (oder vorwiegend) wegen irgendwelcher Meilen/Pünktchen/Etc. bucht, hat sich IMHO ohnehin schon zum Dödel des Airlinemarketings gemacht.
Ich habe diese emotionale Bindung mancher Foristen zu den diversen Pünktchensammelprogrammen aber auch nie so ganz nachvollziehen können.

Ich buche aus einer Auswahl von von mir bevorzugten Airlines anhand von Reisezeit und -preis.
Meistens weiss ich nicht mal wieviel Pünktchen mir der Flug bringt, bevor der Krams gutgeschrieben wird.

Wer sich über die Preispolitik bei Awards bei einer Airline ärgert (BA ist übrigens auch nicht viel besser...) sollte IMHO einfach ein anderes Programm wählen.

Wenn ich mich über die Preispolitik eines Supermarkts ärgere, habe ich auch zwei Möglichkeiten:
Ich veranstalte tägliche Sitzstreiks vor diesem Supermarkt, um auf die unfreundliche Preispolitik hinzuweisen.
Oder ich wechsle das Geschäft und ein anderer Laden macht den Umsatz mit mir.

Ich tendiere zu Variante 2, da mir Variante 1 ein zu schlechtes Aufwand-/Nutzenverhältnis hat. ;)
Allerdings habe ich den Vorteil, dass ich bei Supermärkten und auf meinen geschäftlichen Reisen bei der Wahl der Airline nicht "alternativlos" bin.
Das hilft. :)
 
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keynes

Erfahrenes Mitglied
03.04.2011
2.092
997
Wo wir gerade beim diskutieren praktischer Beispiele sind. Ich moechte mit meinem Sohn im Februar von NA nach FRA fliegen (oneway). Termin laesst ist leider fix und eine return Buchung geht aufgrund anderer Restriktionen nicht. Eigentlich moechte ich die Strecke nur sehr ungern in Y fliegen, da es ein Nachtflug ist und ich am naechsten Tag halbwegs fit sein muss. Ich hoffe, dies zaehlt trotz dieser sehr ungewoehnlichen Beschraenkungen als valides Beispiel.

Nun bin ich zu Kayak gegangen und habe die Preise gecheckt. Folgendes Ergebnis:

Y billigstes Angebot mit SAS: ~$620, insg. $1240, als Bonus mit 2x Umsteigen in EWR und OSL, LH (leider nonstop) insg. $1640, Delta (nonstop) gibt es fuer preiswerte $3500, insg. $7000
Y+ billigstes Angebot mit AF: ~$2450, insg. $4900 (es gibt keine Kinderermaessigung), als Bonus gibt es umsteigen in CDG
C billigstes Angebot mit LH: ~$6550, insg. $13100 (leider nonstop), KLM/Delta: kostet $40 mehr, als Bonus darf ich in AMS umsteigen, oder $100 mehr dann auch leider nonstop
F Preise jenseits von Gut und Boese (insg. >$24000 sowohl LH als auch UA)

Jetzt macht mir doch tatsaechlich M&M das Angebot fuer insg. 127000 (wertlose) Meilen und unverschaemte $861 Pseudo-Steuern und Gebuehren in F (nonstop) zu fliegen (C waere auch gegangen, aber wer will sich schon auf der Rutsche die Wirbelsaeule versauen). In Y wollen sie tatsaechlich insg. 37000 (wertlose) Meilen und $521 Pseudo-Steuern und Gebuehren. Nachdem ich diesen Thread gelesen habe, weiss ich aber, dass das totale Abzocke ist und man sowas auf gar keinen Fall kaufen sollte, man wuerde damit ja sozusagen die boese LH noch in ihrem Handeln bestaerken. Bleibt mir dann wohl nur AF via CDG in Y+ oder SAS mit 2x umsteigen. Beides deutlich bessere Optionen als der widerlichen LH auch nur einen Euro in den Rachen zu werfen.
 
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MisterG

Stein-Papier-Schere Profi
02.01.2012
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Wien
Diese Betrachtungsweise ist nicht ganz richtig. Die Meilen dienen ja als Incentive, bei LH zu buchen und zu kreditieren. Insofern haben sie mich schon etwas gekostet im Sinne von Opportunitätskosten, denn ggfs. hätte ich ja sonst woanders gebucht oder eine andere Kreditkarte genutzt.

Ich buche meinen Flug bei LH, weil ich von A nach B will und der Meinung bin, LH bietet mir das beste Produkt (und das ist subjektiv, sprich es kann wegen der Flugzeiten, des Bordprodukts, whatever sein). Oder AB, BA, UA, XY. Und was es da noch dazu gibt (Meilen, Schoki bei LX, "tolle" FB Uniformen bei BA) nehme ich mit. Ich fliege ja auch nicht von HAM nach WAW über ZRH, nur weil ich da eine Schoki bekomme.

Und ich weiß ja auch darüber Bescheid, was eine Meile wert ist bzw. wie ich sie in einen Flug umtauschen kann und was dazu nötig ist an Geldmittel.
 
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AroundTheWorld

Erfahrene Nachgeburt
08.09.2009
3.958
111
Wer eine Airline nur (oder vorwiegend) wegen irgendwelcher Meilen/Pünktchen/Etc. bucht, hat sich IMHO ohnehin schon zum Dödel des Airlinemarketings gemacht.

Da hast Du wohl Recht. Dasselbe gilt ja auch für Hotels. Aber man bucht ja nicht nur wegen der Meilen/Pünktchen, sondern weil man, wenn man einmal "am Haken" ist, eben auch andere Vorteile bekommt (Lounge, Priority Check-In, Upgrades, etc.). Es gibt also eine "Switching Cost", wenn man diese Benefits als angenehm empfindet. Die Meilen sind nur ein Teil des Gesamtpakets.

Ich habe diese emotionale Bindung mancher Foristen zu den diversen Pünktchensammelprogrammen aber auch nie so ganz nachvollziehen können.

Ich denke, die "emotionale Bindung" kommt eher durch die o.g. Benefits als durch die Meilen.

Ich buche aus einer Auswahl von von mir bevorzugten Airlines anhand von Reisezeit und -preis.
Meistens weiss ich nicht mal wieviel Pünktchen mir der Flug bringt, bevor der Krams gutgeschrieben wird.

So mache ich es normalerweise auch, die Meilen/Statusbenefits sind aber halt auch ein Teil der Gesamtbetrachtung. Z.B. hat BA mit den 30k Bonus-Avios für einen transatlantischen Return bei einer nüchternen Kosten/Nutzen-Betrachtungsweise deutlich Pluspunkte gesammelt bei der Buchungsentscheidung.

Wer sich über die Preispolitik bei Awards bei einer Airline ärgert (BA ist übrigens auch nicht viel besser...) sollte IMHO einfach ein anderes Programm wählen.

Als letzte Konsequenz ja. Aber die Diskussion darüber hilft halt sowohl dabei, innerhalb desselben Programms die besten Lösungsmöglichkeiten zu finden, als auch zu vergleichen, ob andere Programme ggfs. besser sind.

Wenn ich mich über die Preispolitik eines Supermarkts ärgere, habe ich auch zwei Möglichkeiten:
Ich veranstalte tägliche Sitzstreiks vor diesem Supermarkt, um auf die unfreundliche Preispolitik hinzuweisen.
Oder ich wechsle das Geschäft und ein anderer Laden macht den Umsatz mit mir.

Die 3. Möglichkeit ist, zu schauen, ob einzelne Produkte in Supermarkt 1 günstiger sind und andere Produkte in Supermarkt 2 und entsprechend cherrypicking zu betreiben. Und natürlich hat man noch viel mehr Möglichkeiten, wobei ein Supermarkt mit einem Airline Loyalty - Programm nicht wirklich vergleichbar ist, denn ein Supermarkt hat normalerweise (ja, ich weiß, Coop in der Schweiz usw.) kein Loyalty-Programm.
 

wizzard

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
9.184
3.137
Und genau das ist in Wirklichkeit die Kunst. Die, die hier Altpapier sammeln bis zum geht nicht mehr, sich schon den 7. Telefonvertrag umgehängt haben, vier Sparpläne, drei Kreditkarten und die immer mit 2 x umsteigen fliegen (wegen der Meilen), stellen halt dann am Ende fest, dass es gescheiter gewesen wäre, den ganzen Schmonzens sein zu lassen, und einfach den Flug, den man jetzt mit Meilen bucht, zu kaufen.

Wenn man Meilen im Vorbeigehen mitnimmt, kann man doch sehr nette Dinge damit anstellen ... aber das setzt halt ein gewisses Flugaufkommen voraus.

Das sehe ich anders bzw. ich sehe in "Altpapier sammeln bis zum geht nicht mehr, sich schon den 7. Telefonvertrag umgehängt haben, vier Sparpläne, drei Kreditkarten" und "Meilen im Vorbeigehen mitnimmt" gar keine Gegensätze.

Wenn man nur zwei mal im Jahr einen Langstrecken-Award in C für den Urlaub braucht, dann lassen sich die dafür notwendigen Meilen durchaus im Vorbeigehen generieren ohne eine einzige Flugmeile gesammelt zu haben. Ich hatte es unlängst hier http://www.vielfliegertreff.de/mile...-fees-von-us-canada-europa-2.html#post1203182 kurz angerissen. Ratios um durchschnittlich 5 bis 6, maximal 7 Euro pro k sind möglich (wenn man keine Millionen braucht und statt F mit C vorlieb nimmt) und wenn du dann die Gesamtkosten inklusive der "horrenden" Steuern/Gebühren zusammen rechnest, entscheidest du dich eben immer für den Award statt das Ticket regulär zu kaufen.

Es kommt halt wie immer bei solch komplexen Themen auf die Betrachtung des Einzelfalles an. Für den einen lohnt sich das "Altpapier- bzw. Telekom- oder Bankenfliegen", für den anderen lohnt es sich nicht. Zu sagen, dass es sich generell nicht lohnt halte ich für genauso falsch wie zu sagen, dass es sich auf jeden Fall lohnt.
 
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MisterG

Stein-Papier-Schere Profi
02.01.2012
10.555
6
Wien
... Für den einen lohnt sich das "Altpapier- bzw. Telekom- oder Bankenfliegen", für den anderen lohnt es sich nicht. Zu sagen, dass es sich generell nicht lohnt halte ich für genauso falsch wie zu sagen, dass es sich auf jeden Fall lohnt.

Da bin ich zu 100% bei Dir. Nur musst Du halt schon kalkulieren.
Und zwar inkl. der Taxen, die dann noch dazu kommen, wenn man einen Award bucht.

Und da bist Du wieder dort, dass man immer Extreme finden kann ... und dann wieder hier ein Faß aufgemacht wird ...

Ganz allgemein haben "für mich" Meilen keinen Wert, da ich keine Meilen "kaufe" (weder über Altpapier, noch über Sparpläne oder sonst was). Mir ist schon klar, dass ich statt mit meiner DC Kreditkarte statt Meilen auch Punkte oder sonstwas sammeln könnte. Aber dann kann ich mir wieder nur Dinge bestellen, die ich eh nicht will/brauch bzw. die es wieder nur mit Zuzahlung gibt. Und die restlichen Meilen erzeugen sich von selbst beim Fliegen oder durch Hotelstays. Und das müsste ich sowieso. Und so lange man die nicht (wie bei manchen Fluglinien) abwählen kann und damit günstiger fliegt, wäre ich ja blöd, die nicht zu nehmen (egal ob BA, AB, LH oder XY).
 

Goliath

Erfahrenes Mitglied
11.05.2009
8.782
126
ZRH
meine.flugstatistik.de
Wo wir gerade beim diskutieren praktischer Beispiele sind. Ich moechte mit meinem Sohn im Februar von NA nach FRA fliegen (oneway). Termin laesst ist leider fix und eine return Buchung geht aufgrund anderer Restriktionen nicht. Eigentlich moechte ich die Strecke nur sehr ungern in Y fliegen, da es ein Nachtflug ist und ich am naechsten Tag halbwegs fit sein muss. Ich hoffe, dies zaehlt trotz dieser sehr ungewoehnlichen Beschraenkungen als valides Beispiel.

Nun bin ich zu Kayak gegangen und habe die Preise gecheckt. Folgendes Ergebnis:

Y billigstes Angebot mit SAS: ~$620, insg. $1240, als Bonus mit 2x Umsteigen in EWR und OSL, LH (leider nonstop) insg. $1640, Delta (nonstop) gibt es fuer preiswerte $3500, insg. $7000
Y+ billigstes Angebot mit AF: ~$2450, insg. $4900 (es gibt keine Kinderermaessigung), als Bonus gibt es umsteigen in CDG
C billigstes Angebot mit LH: ~$6550, insg. $13100 (leider nonstop), KLM/Delta: kostet $40 mehr, als Bonus darf ich in AMS umsteigen, oder $100 mehr dann auch leider nonstop
F Preise jenseits von Gut und Boese (insg. >$24000 sowohl LH als auch UA)

Es hat zwar mit dem eigentlichen Thema nicht viel zu tun, aber Du könntest für Dein "praktisches Beispiel" mal die Preise für ein Return-Ticket prüfen, dessen Rückflug Du einfach verfallen lässt. Es könnte sein, dass da ganz andere Zahlen rauskommen. ;)
 
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keynes

Erfahrenes Mitglied
03.04.2011
2.092
997
Hab ich mir auch angesehen (Rueckflug 2 Wochen spaeter +/- 3 Tage). Tatsaechlich wird es dadurch sowohl bei Y+, C und F etwas guenstiger:

Y billigstes Angebot mit UA: insg. $1928, umsteigen in EWR, LH (nonstop) insg. $2290, Delta (nonstop) $2368, insg. $7000
Y+ billigstes Angebot mit AF: insg. $3341, umsteigen in CDG
C billigstes Angebot mit LH: insg. $10360 (nonstop), Delta (nonstop): $10760
F Preise immernoch jenseits von Gut und Boese (insg. >$19000 sowohl LH als auch UA)

Selbst in diesem Fall scheint mir die Buchung ueber M&M nicht ganz unattraktiv, man koennte natuerlich noch ein paar Tage in die Suche fuer das perfekte Rueckflugsdatum investieren und vielleicht findet man dann ja ein Schnaeppchen.
 
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economy

Erfahrenes Mitglied
21.04.2012
452
0
Es geht hier in der Diskussion sehr viel darüber ob es sich rechnet bei Miles & More mitzumachen oder nicht. Diejenigen, welche mittlerweile die Gebührenpolitik der LHA / Miles & More stört sind laut Aussage einiger hier nur Jammerlappen, welche sich darüber aufregen, dass sie zusätzlich zu den geschenkten Meilen noch Gebühren zu zahlen haben.

Da ich nicht sehr viel beruflich Reise erwirtschafte ich mir meine Meilen selbst, wie doch auch einige andere hier. Somit sind die Meilen nicht geschenkt, sondern ein kleiner Rabatt auf den von mir gezahlten Flugpreis. Erhaltene Kreditkarten Meilen oder Payback Punkte könnte ich theoretisch anders verwenden und haben teilweise ebenfalls Kosten verursacht.
Ich verwende kaum Abos und wenn ich welche nehme verzichte ich hier wiederum auch auf Cash, welche oftmals auch ausgelobt wird und man über Umwege generieren kann.

Im Grunde sind doch diejenigen, welche Meilen sammeln eine Partnerschaft eingegangen. Scheiden tut bekanntlich weh insbesondere wenn noch Rechnungen offen sind. Meine Rechnung die ich offen habe sind noch nicht eingelöste Meilen, welche ich ungerne verfallen lasse. Mein Geschäftspartner erschwert oder verändert in regelmäßigen Abständen die Bedingungen für das einlösen. Da ich nicht auf einen Berg geschenkter Meilen sitze stört mich dies nun mal. Es gibt auch Verbesserungen im Programm nur nützen die halt auch nicht jedem...

Die Irreführung der Lufthansa oder Miles & More mit falschen Versprechungen, (Prämienflug; normalerweise löst man eine Prämie unentgeltlich ein...) , sammeln sie wertvolle Meilen bei jedem Flug..., Zuschläge, welche teurer sind als ein kompletter Flug bei der Konkurrenz usw, ist schon teilweise deutlich.

Gerade dieser Vergleich des Langstreckenfluges nach Südafrika wäre doch mal ein schöner Bericht für Monitor oder Frontal 24 wie hier Kunden abgezockt werden.

Mir geht es auch darum das man als Lufthansa / Miles & More Kunde teilweise verarxxxx wird. Solange dies so ist, werde ich weiterhin mich darüber auch beklagen. Ich muss als Verbraucher nicht alles schlucken nur weil einige meinen sie müssten einem in eine Kategorie der Dauernörgler stecken und Kritik an der heiligen Kuh Lufthansa sei nicht erlaubt.

Da beim Flyertalk wohl festgestellt wurde , dass LHA wohl doch hier teilweise mitliest besteht ja evtl. auch mal die Hoffnung, das manche Dinge sich noch ändern.

Ansonsten ist es auch so, dass hier immer wieder mal Beispiele genannt werden wie man es anders machen kann und somit ist dieser Thread auch durchaus hilfreich.
 

mpm

Erfahrenes Mitglied
02.07.2011
1.380
368
Reihe 42a
Im Grunde sind doch diejenigen, welche Meilen sammeln eine Partnerschaft eingegangen...

Ich finde, das Wort "Partnerschaft" bringt es auf den Punkt. Es ist ein Kundenbindungsprogramm, man bindet sich, man geht eine Partnerschaft ein. Wenn man dann am Ende feststellt, dass der andere Partner einen nicht partnerschaftlich behandelt (enhanced, enhanced und sich irgendwelche faulen Gebühren ausdenkt), kann und sollte man das mal belegen und zeigen wie wertvoll die angeblich so wertvollen Meilen sind, mit denen zum Beispiel dafuer geworben wird, sich mühsam in 125 Schritten über Germanwings an einen Prämienflug heranzuarbeiten. Klar wissen das einige (hier im Forum) schon. Aber für manche ist es eben neu oder nicht so klar erkenntlich wie aus den hier gezeigten Beispiel.
 
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kalle

Erfahrenes Mitglied
19.01.2010
353
1
Jetzt macht mir doch tatsaechlich M&M das Angebot fuer insg. 127000 (wertlose) Meilen und unverschaemte $861 Pseudo-Steuern und Gebuehren in F (nonstop) zu fliegen (C waere auch gegangen, aber wer will sich schon auf der Rutsche die Wirbelsaeule versauen). In Y wollen sie tatsaechlich insg. 37000 (wertlose) Meilen und $521 Pseudo-Steuern und Gebuehren.

sinnvoll eingesetzt sind die meilen nicht "wertlos" - ich dachte eigentlich auch das sich da alle einig sind.
nur schwinden nunmal die möglichkeiten sie sinnvoll einzusetzen je mehr die - von dir richtigerweise als "Pseudo-Steuern und Gebuehren" bezeichneten - nebenkosten steigen/erhöht werden.
und selbst wenn der flug dann, im vergleich zu einem paid flug, günstiger ist, oder erscheint, ändert auch das nichts daran das diese erhobenen steuern und gebühren - solange sie als solches bezeichnet werden - in dieser höhe, eine unverschämtheit sind.
 
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LE2012

Erfahrenes Mitglied
14.05.2012
3.945
991
LEJ
Ja, das ist jammern auf extrem hohem Niveau. M&M hat Euch nicht versprochen, dass Ihr einen Freiflug nach Südafrika zu Eurem Wunschtermin ohne zusätzlichen Kosten bekommt, sondern dass Ihr die gesammelten Prämie für Flüge, Mietwagen, Shopping, sonst irgendetwas einlösen könnt. Ihr könnt also mit den 60.000 Meilen einen schöne Flysmart-Prämie sogar in C in Europa buchen, die Steuern und Gebühren mit Meilen bezahlen und habt immer noch 17.000 Meilchen übrig, um was Kleines im Worldshop zu kaufen. Wie roschi ja schon mehrfach geschrieben habt, habt Ihr dann mit den eingesetzten 43.000 Meilen für die Prämie ggf. eine hohe 3-stellige Summe gespart, idR deutlich über den 10 €/k-Wert.

Ansonsten - wie viele Jahre habt Ihr den gebraucht, um die 60.000 Meilen zusammenzufliegen? Hat in der Zeit M&M die Bedingungen so drastisch verändert? Ohne ausreichende Ankündigung - dann hättet Ihr halt wie andere Klage einreichen müssen. Mit ausreichender Ankündigung - dann hättet Ihr halt eher fliegen müssen.

Ich bezweifele, dass Monitor oder Frontal24 Interesse an einem solchen "Luxus-Problem" haben, welches 99,99875 % der Bürger am A*** vorbeigeht.
 
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economy

Erfahrenes Mitglied
21.04.2012
452
0
@ LE2012

In der Werbung wird grundsätzlich nicht deutlich darauf hingewiesen, dass zusätzliche Gebühren anfallen. Eine Prämie ist nach wie vor etwas das man bekommt ohne einen zusätzlichen Aufwand. Nun haben wir uns daran gewöhnt, das wir zusätzliche Gebühren zahlen. Wir werden uns noch daran gewöhnen, das die sogenannten Prämienflüge bald teurer werden als die regulär bezahlten Flüge bei der Konkurrenz.

Jammern auf hohem Niveau kann nur einer und das ist der Lufthansa Vorstand.

Nur der versteht seine Kunden nicht, der kennt noch nicht mal sein eigenes Tarifgefüge, siehe flyertalk


 
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LE2012

Erfahrenes Mitglied
14.05.2012
3.945
991
LEJ
Mmh, streiten wir uns jetzt ums Kleingedruckte, was man als Normalbürger ja nicht lesen muss? Ich finde auf der Starallianz-Prämientabelle unten den Hinweis "Flugprämien exklusive Steuern und Gebühren." Wenn man auf der M&M-Homepage auf Meilen einlösen --> Flug geht, steht da zum einen "Für 18.000 Meilen können Sie die Steuern und Gebühren Ihrer Flugprämie mit Meilen bezahlen. mehr.." und zum anderen ist unten ein Link auf die Konditionen, in denen schon unter 1.5 der Hinweis auf die Steuern und Gebühren kommt.
 

Luftikus

Megaposter
08.01.2010
24.417
10.294
irdisch
Man hat jedenfalls im Ergebnis bei Meilen nicht mehr das Gefühl, dass man irgendwas geschenkt bekommt. Stattdessen geht im Kopf gleich ein Film los, dass man sowieso nie zu zweit die Route, Zeit und Klasse kriegt, die man will. Auch wenn es noch ordentlich kostet. Damit kann ich auf die Nutzung auch verzichten. Und für LH hat es umgekehrt auch keinen Werbewert.

Vielleicht sollte man ein Kundenbindungsinstrument nicht zum Profit Center umbauen wollen? Da bleibt die Kundenbindung leicht auf der Strecke. Bei mir jedenfalls. Eine ähnliche Entwicklung haben viele andere Meilenprogramme allerdings auch durchgemacht. Vielleicht sollte man sie abschaffen und lieber eine Art Upgradelotterie oder so einführen?
 
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Anonyma

Erfahrenes Mitglied
16.05.2011
16.436
9.511
BRU
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300x250
Man hat jedenfalls im Ergebnis bei Meilen nicht mehr das Gefühl, dass man irgendwas geschenkt bekommt. Stattdessen geht im Kopf gleich ein Film los, dass man sowieso nie zu zweit die Route, Zeit und Klasse kriegt, die man will. Auch wenn es noch ordentlich kostet. Damit kann ich auf die Nutzung auch verzichten. Und für LH hat es umgekehrt auch keinen Werbewert.
Vielleicht sollte man ein Kundenbindungsinstrument nicht zum Profit Center umbauen wollen? Da bleibt die Kundenbindung leicht auf der Strecke. Bei mir jedenfalls.

Mag vielleicht daran liegen, dass ich keinen Wert auf Awards in F in der Hauptferienzeit lege: Aber ich habe alleine dieses Jahr durch Awardtickets (alles Flüge, die ich sonst gleich oder in ähnlicher Form hätte regulär bezahlen müssen) mehrere tausend Euro gespart. Finde ich für Meilen, die ich kostenlos nebenbei bekommen habe (Flüge, normaler privater Kreditkarteneinsatz und Hotelübernachtungen), alles andere als schlecht...