In 2 Jahren und 75 Seiten von Trinkgeldinflation in den USA auf Deutschland und Steuern zu kommen, wenn es zum Ursprungsthema wenig Neues gibt, ist jetzt nicht so abwegig.
Ein Moderator kann dies gerne in einen eigenen Faden auslagern oder die Nörgler sachlich zum Thema etwas beitragen.
Spremmse hat eine gute Übersicht geliefert. Sozialabgaben gehören natürlich zur Belastung dazu, denn je nach Land sind diese anders ausgestaltet (Privatsache, geteilt, voll vom Arbeitgeber übernommen oder voll vom Arbeitnehmer - am Ende ist es immer eine Abgabe auf die geleistete Arbeit).
Dazu kommen die Verbrauchssteuern, die für den Einsatz des bereits versteuerten Geldes aufgewendet werden müssen. Hier liegt die Schweiz mit 8% zu 19% meilenweit vorne.
Wenn ich mein Salär dann auch noch investiere, nimmt mir der deutsche Staat nochmal mehr Kapitalertragsteuern ab.
Das lässt sich schön kleinreden, wenn man als Gastwirt doppelte Buchführung hat und dazu noch steuerfreie (je nach Art und Land) Trinkgelder einstreicht.
Wir sind da fast an einem Punkt wie vor vielen Jahren mit den 1€* Flügen (plus 94€ Steuern und Gebühren). Der Gesetzgeber könnte auch bei Dienstleistungen Inklusivpreise fordern. Bei schlechtem Service geht man einfach nicht mehr in den Laden und schreibt eine Beschwerde.