Tipflation in den USA

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DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
17.565
16.047
IAH & HAM
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Du meinst, weil die Bau Maschine, aus D importiert, in Polen soviel billiger ist als in D? 😉
Nein, weil die “Fachkraft”, die die Waschmaschine in Polen zusammenschraubt nur 1/3 von dem kostet, was die “Fachkraft” in Deutschland kostet, aber mindestens genauso gut arbeitet.
Beitrag automatisch zusammengefĂŒhrt:

die meisten Deutschen antworten in Umfragen auf die Frage:
a) wie geht es Deutschland? ... schlecht
b) wie geht es Ihnen persönlich? ... ganz gut

könnte das vielleicht ein Grund fĂŒr diese SchlĂ€frigkeit sein?

Oder könnte es bedeuten, wenn es den meisten Deutschen “ganz gut" geht, dass es um Deutchland doch nicht so schlecht bestellt ist, wie Du versuchst es darzustellen....
 

DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
17.565
16.047
IAH & HAM
Lebenshaltungskosten sind in Polen ca. 33% und Mieten ca. 17% gĂŒnstiger.
Das ist doch bei einer unternehmerischen Entscheidung ueber einen Produktionsstandort irrelevant.

Neben den Lohnkosten sind Fragen wie rechtliche Sicherheit, Infrastruktur, VerfĂŒgbarkeit von qualifizierten (qualifizierbaren) Arbeitnehmern entscheidend. All das ist in Polen hinreichend gegeben.
 

Aladin

Erfahrenes Mitglied
03.03.2020
4.197
5.030
Chersonesus Cimbrica
Oder könnte es bedeuten, wenn es den meisten Deutschen “ganz gut" geht, dass es um Deutchland doch nicht so schlecht bestellt ist, wie Du versuchst es darzustellen....

- kein nennenswertes Gesamtwachstum
- Chemieproduktion bei 70 % (historisches Tief)
- industrielle Kernbranchen durch ExportschwÀche und Stellenabbau gekennzeichnet
- höchster Stand bei Insolvenzen seit 2014
- 68 % d. Firmen erwÀgen Produktionsverlagerung ins Ausland
- massive Neuverschuldung (vgl. Unwort 2025: Sondervermögen)
- strukturelle MĂ€ngel (Infrastruktur, Digitalisierung...)
- weltweit zweithöchster Industriestrompreis
- marodes Bildungssystem ("Pisa-Schock")
- Wohnungsmarkt kollabiert (1,4 Mio Wohnungen fehlen)
- ineffizientes Gesundheitssystem (höchste Gesundheitskosten vs. unterdurchschnittl. Lebenserwartung)
- Arbeitslosigkeit steigt trotz FachkrÀftemangel
- KonsumschwÀche folgt schlechter Nettolohnentwicklung
- OECD-Ranking: Platz 17 (von 21)
- ...

Mit anderen Worten: Alles super!
 

DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
17.565
16.047
IAH & HAM
- kein nennenswertes Gesamtwachstum
- Chemieproduktion bei 70 % (historisches Tief)
- industrielle Kernbranchen durch ExportschwÀche und Stellenabbau gekennzeichnet
- höchster Stand bei Insolvenzen seit 2014
- 68 % d. Firmen planen Produktionsverlagerung ins Ausland
- massive Neuverschuldung (vgl. Unwort 2025)
- strukturelle MĂ€ngel (Infrastruktur, Digitalisierung...)
- weltweit zweithöchster Industriestrompreis
- marodes Bildungssystem ("Pisa-Schock")
- Wohnungsmarkt kollabiert (1,4 Mio Wohnungen fehlen)
- ineffizientes Gesundheitssystem (höchste Gesundheitskosten vs. unterdurchschnittl. Lebenserwartung)
- Arbeitslosigkeit steigt trotz FachkrÀftemangel
- KonsumschwÀche folgt schlechter Nettolohnentwicklung
- OECD-Ranking: Platz 17 (von 21)
- ...

Mit anderen Worten: Alles super!
Und trotzdem sagen die meisten Menschen dass es ihnen persoenlich “ganz gut” geht? Kann es sein, dass Du nur die negativen Dinge siehst......
 

Mr.Tequila

Erfahrenes Mitglied
21.05.2025
2.108
1.061
Das ist doch bei einer unternehmerischen Entscheidung ueber einen Produktionsstandort irrelevant.

Neben den Lohnkosten sind Fragen wie rechtliche Sicherheit, Infrastruktur, VerfĂŒgbarkeit von qualifizierten (qualifizierbaren) Arbeitnehmern entscheidend. All das ist in Polen hinreichend gegeben.
woran eigentlich merkt man sofort, wenn ein Bediensteter des öffentlichen Dienstes ĂŒber globale WettbewerbsfĂ€higkeiten deutscher Industrien fantasiert !?

ein Bediensteter des öffentlichen Dienstes dĂŒrfte von Wettbewerb und KonkurrenzfĂ€higkeit ungefĂ€hr soviel Schimmer haben, wie ich von Grammatik in Mandarin
 

DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
17.565
16.047
IAH & HAM
woran eigentlich merkt man sofort, wenn ein Bediensteter des öffentlichen Dienstes ĂŒber globale WettbewerbsfĂ€higkeiten deutscher Industrien fantasiert !?

ein Bediensteter des öffentlichen Dienstes dĂŒrfte von Wettbewerb und KonkurrenzfĂ€higkeit ungefĂ€hr soviel Schimmer haben, wie ich von Grammatik in Mandarin
Und was genau ist an meiner Aussage nach Deiner Meinung falsch?
 

Mr.Tequila

Erfahrenes Mitglied
21.05.2025
2.108
1.061
Oder könnte es bedeuten, wenn es den meisten Deutschen “ganz gut" geht, dass es um Deutchland doch nicht so schlecht bestellt ist, wie Du versuchst es darzustellen....
unlogische Antwort:
warum antwortet die Mehrheit auf die Frage, wie es Deutschland ginge, dann mit ... schlecht !?

spinnen die alle?
oder leben die einfach nur in einer RealitĂ€t, außerhalb des öffentlichen Dienstes und von StaatsbeschĂ€ftigung

und man muss schon auf einem sehr gesicherten Beamtensessel sitzen, nicht sehen zu wollen, dass Deutschland im Moment zwischen 10.ooo und 20.ooo IndustriearbeitsplÀtze im Monat verliert und die Insolvenzquoten, gerade in Handwerk und Industrie, auf einem lokalen Maximum stehen.
Deutschland steht vor der grĂ¶ĂŸten Krise seit 1945

und die Insolvenzen sind ja nur die halbe Miete
viele Firmen werden auch verkauft oder aufgegeben ... das ist quasi die "stille Insolvenz", die kommt noch oben drauf
 
Zuletzt bearbeitet:

Flying Lawyer

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
7.025
5.101
Oder könnte es bedeuten, wenn es den meisten Deutschen “ganz gut" geht, dass es um Deutchland doch nicht so schlecht bestellt ist, wie Du versuchst es darzustellen....
Ich glaube, jedem einzelnen den man fragt geht es „ganz gut“. Die Stimmung im Lande ist aber - und das hatte ich weiter oben schon mal geschrieben - leider bescheiden. Anders erklĂ€rt sich fĂŒr mich auch nicht Abwendung von SPD, CDU und GrĂŒnen hin zu den extremen rechten und linken Parteien. Jeden geht es ziemlich gut, aber man traut dem Land und man traut der Regierung nichts mehr zu.
 
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Mr.Tequila

Erfahrenes Mitglied
21.05.2025
2.108
1.061
Und was genau ist an meiner Aussage nach Deiner Meinung falsch?
du hast keine Ahnung, was globale deutsche WettbewerbsfĂ€higkeit, insbesondere vor Covid, also bis einschließlich 2019 ausgemacht hat
da waren Löhne, Abgaben, Steuern und Preise ĂŒbrigens auch schon hoch
aber etwas war anders

und du hast auch keine Ahnung, warum Deutschland diese WettbewerbsfÀhigkeit seit Jahren immer beschleunigter verliert

deine teils oberarroganten und herablassenden, aber völlig ahnungslosen Antworten, sagen eigentlich alles

ĂŒbrigens: schon mal was von "Hidden Champions" gehört?
Hidden Champions, das waren die wirklich internationalen deutschen LeistungstrĂ€ger und das RĂŒckgrat der Wirtscchaft
nicht Daimler, Porsche und VW

aber diese Hidden Champions kennt keiner ... sonst wÀren sie ja auch nicht hidden
aber sie sind so immens wichtig fĂŒr die deutsche Industrie
 

Mr.Tequila

Erfahrenes Mitglied
21.05.2025
2.108
1.061
Und trotzdem sagen die meisten Menschen dass es ihnen persoenlich “ganz gut” geht? Kann es sein, dass Du nur die negativen Dinge siehst......
ok
ernst gemeinte Frage an dich:

wie lange denkst du kann ein Land wie Deutschland noch von seiner Substanz und von Schuldenmachen leben ?!
Substanz ... das ist ja das, warum viele Leute denken, ihnen selbe ginge es noch relativ gut

eine Generation lang?
eine halbe Generation lang?

... oder noch nicht mal mehr das ??
 

eldiablo

Erfahrenes Mitglied
15.04.2019
4.934
3.355
Europa
Und trotzdem sagen die meisten Menschen dass es ihnen persoenlich “ganz gut” geht? Kann es sein, dass Du nur die negativen Dinge siehst......
Frag mal eine Kassiererin, ein Werksarbeiter bei Ford, eine Pflegerin, ein Koch, eine Friseuse
Ich erinnere dich, mein Vater war Werksarbeiter bei Ford, hat 3 Kindern großgezogen, ein Haus hier gekauft und eins in Italien, wir sind jedes Jahr in Sommer fĂŒr 4 Wochen nach Italien gefahren, uns hat niemals was gefehlt, natĂŒrlich haben wir nicht im Luxus geschwommen, wenn ein Monat mein Bruder Schuhe gebraucht hat, dann gab die Jeans fĂŒr mich am nĂ€chsten Monat usw..

Ein normaler Koch, in ein Restaurant oder ein Hotel, muss froh sein wenn er Monatlich 1800 Euro Netto hat, damit kann man keine Kindern aufziehen und es gibt immer weniger die eine Ausbildung machen (98% in der aktuelle Gastronomie in Deutschland habe keine Kochausbildung)
 
Zuletzt bearbeitet:

DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
17.565
16.047
IAH & HAM
Frag mal eine Kassiererin, ein Werksarbeiter bei Ford, eine Pflegerin, ein Koch, eine Friseuse

Ich habe die Behauptung nicht aufgestellt, sondern zitiere nur den Fachkollegen Schnapsdrossel

b) wie geht es Ihnen persönlich? ... ganz gut

Ich persönlich glaube dass die Menschen in Deutschland zu viel jammern, keine Ahnung haben wie gut s uns immer noch geht. Die Perspektive ist verloren gegangen, die AnsprĂŒche durch die Decke geschossen.

Ich erinnere dich, mein Vater war Werksarbeiter bei Ford, hat 3 Kindern großgezogen, ein Haus hier gekauft und eins in Italien, wir sind jedes Jahr in Sommer fĂŒr 4 Wochen nach Italien gefahren, uns hat niemals was gefehlt, natĂŒrlich haben wir nicht im Luxus geschwommen, wenn ein Monat mein Bruder Schuhe gebraucht hat, dann gab die Jeans fĂŒr mich am nĂ€chsten Monat usw..

Und ein Arbeiter am Band bei Wolfsburg, mit VW Arbeitsvertrag, geht es auch heute noch sehr gut. Schau Dir mal den Tarifvertrag an.

Ein normaler Koch, in ein Restaurant oder ein Hotel, muss froh sein wenn er Monatlich 1800 Euro Netto hat, damit kann man keine Kindern aufziehen und es gibt immer weniger die eine Ausbildung machen (98% in der aktuelle Gastronomie in Deutschland habe keine Kochausbildung)

Dann muss man die Betreiber der Restaurants fragen, warum sie die Arbeitsbedingungen der Köche nicht verbessern. Das ist ja kein politisches Problem, sondern ein Unternehmerisches. Ich habe ĂŒbrigens wĂ€hrend meine Abiturs / Studiums auch 7 Jahre in der Gastronomie gearbeitet, das war schon damals vor 35 Jahren kein Ponyhof.
Beitrag automatisch zusammengefĂŒhrt:

ok
ernst gemeinte Frage an dich:

wie lange denkst du kann ein Land wie Deutschland noch von seiner Substanz und von Schuldenmachen leben ?!
Substanz ... das ist ja das, warum viele Leute denken, ihnen selbe ginge es noch relativ gut

eine Generation lang?
eine halbe Generation lang?

... oder noch nicht mal mehr das ??

Es sind eher geopolitische Probleme, wie Krieg und Umweltzerstoehrung ,.... die unseren Wohlstand bedrohen und weniger die Finanzpolitik Deutschlands. Deutchland steht im internationalen Vergleich auch heute noch gut da. Könnte es besser sein? NatĂŒrlich!
 
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10.02.2012
5.945
3.778
die Lohnkosten waren schon immer hoch, das ist richtig

und dennoch war Deutschland jahrzehntelang global und international wettbewerbsfÀhig
das hat sich inzwischen geÀndert

warum, und was sind die GrĂŒnde ?!
u.a. der Abbau von 3 Verordnungen durch 10 neue Verordnungen, dazu Aenderungsverordnungen noch und noecher...

Der ueberbordende Buerokratismus ist mMn einer der groessten Hemmschuhe :(

Wenn Du ein Grossunternehmen, das fest verankert in einer Region sitzt wÀrst, was wuerdest Du tun:

A) Sagen dass Du Arebitsplaezte abbaust, weil Du fĂŒr 1/4 der Lohnkosten woanders produzieren willst, um Deinen Gewinn zu erhoehen

B) Die Politik und BĂŒrokratie als Grund nennen, und Du traegts natuerlich keinerlei Schuld
Sagen dass ich Arbeitsplaetze in DE abbauen muss, weil die (generelle) Abgabenlast zu hoch ist.



B) Die Politik und BĂŒrokratie als Grund nennen, und mir von denen (ggf in der Nachbargemeinde) Foerderungen en masse irgendwohin stecken zu lassen...

Und den Umzug/die Insolvenz/"strategische Partnerschaft mit einem US-amerikanischen/chinesischen Unternehmen" (die dann KnowHow abziehen und die Huette mittelfristig dichtmachen) eingehen...
 

eldiablo

Erfahrenes Mitglied
15.04.2019
4.934
3.355
Europa
Ich habe die Behauptung nicht aufgestellt, sondern zitiere nur den Fachkollegen Schnapsdrossel



Ich persönlich glaube dass die Menschen in Deutschland zu viel jammern, keine Ahnung haben wie gut s uns immer noch geht. Die Perspektive ist verloren gegangen, die AnsprĂŒche durch die Decke geschossen.



Und ein Arbeiter am Band bei Wolfsburg, mit VW Arbeitsvertrag, geht es auch heute noch sehr gut. Schau Dir mal den Tarifvertrag an.



Dann muss man die Betreiber der Restaurants fragen, warum sie die Arbeitsbedingungen der Köche nicht verbessern. Das ist ja kein politisches Problem, sondern ein Unternehmerisches. Ich habe ĂŒbrigens wĂ€hrend meine Abiturs / Studiums auch 7 Jahre in der Gastronomie gearbeitet, das war schon damals vor 35 Jahren kein Ponyhof.
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Es sind eher geopolitische Probleme, wie Krieg und Umweltzerstoehrung ,.... die unseren Wohlstand bedrohen und weniger die Finanzpolitik Deutschlands. Deutchland steht im internationalen Vergleich auch heute noch gut da. Könnte es besser sein? NatĂŒrlich!
Ich habe vor ein Paar Tagen bei Tagesschau24 eine Reportage gesehen, dass viele VW Arbeiter derzeit in Kurzarbeit sind und haben Lohnausfall (ist bei Ford auch so) von ca. 30%, die eine oder andere Familie die z.B. Haus abbezahlt, hat ihre Probleme

Dort sind die Firmen Schuld, aber die Politik hat auch dazu beigetragen


Zu der Gastronomie, das Problem der Billiglöhne ist das Standort Deutschland, die Kosten sind zu hoch und die BĂŒrokratie ist ein Chaos
Ein gelernter Koch, hat mehr Kaufkraft mit sein Lohn in den USA z.B. als hier, Problem ist hier auch die Billiganbieter, mittlerweile sind 2/3 der Gastronomie in HĂ€nden von Indianer, Pakistaner, Iraner, usw.
Es wird fast kein Koch mehr ausgebildet, viele denken, nur weil man auf Youtube oder TikTok ein paar Rezepte sehen kann, kann man schon kochen, dahinter steckt aber ein langes Prozess
 
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Mr.Tequila

Erfahrenes Mitglied
21.05.2025
2.108
1.061
Ich persönlich glaube dass die Menschen in Deutschland zu viel jammern
Jammern !?
wer jammert denn noch?
ich hör jedenfalls niemand mehr

das letzte Jammern habe ich irgendwie 2023 2024 vernommen. Seitdem ist vorwiegend abwinkende Ruhe ... eisiges Schweigen

die meisten Leute haben sich in Schweigen und Resignation zurĂŒckgezogen. Und ins Private. Und natĆ«rlich in Formen von innerer KĂŒndigung.

Woher man all diese Verhaltensweisen kennt ??
ach ja, aus diesem ex Teildeutschland östlich der Elbe von vor 40 Jahren.
 
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Aladin

Erfahrenes Mitglied
03.03.2020
4.197
5.030
Chersonesus Cimbrica
Die Stimmung im Lande ist aber - und das hatte ich weiter oben schon mal geschrieben - leider bescheiden. Anders erklĂ€rt sich fĂŒr mich auch nicht Abwendung von SPD, CDU und GrĂŒnen hin zu den extremen rechten und linken Parteien.
"Die Stimmung" - Du meinst also, es ist nur ein gefĂŒhlter Abstieg? Und "wir mĂŒssen es nur besser erklĂ€ren"?

Die Abwendung von der SPD, CDU und GrĂŒnen erklĂ€rt sich doch eher aus der Antwort auf die Frage, ob diese Parteien noch eine Politik machen, die den Alltag der Menschen erleichtert und ihnen greifbar eine positive Perspektive fĂŒr die Zukunft verschafft.

Statt dessen gilt in vielen Politikfeldern abseits von Wahlversprechen "Regieren gegen die Mehrheitsmeinung". Und dass diese seit Jahren nur wenig mit der veröffentlichten Meinung zu tun hat, ist fĂŒr "unsere Demokratie" und die vorgenannten Parteien auch nicht eben hilfreich...
 
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Papua

Neues Mitglied
31.12.2025
17
19
Warum wÀhlen dann eigentlich in vielen Landesteilen die Menschen zu 50% extrem rechte oder extrem linke Parteien.
Das was hier als „extrem“ gilt wĂ€re in den meisten europĂ€ischen LĂ€ndern eine Partei der Mitte. In Skandinavien fahren die Sozialdemokraten weit rechtere Kurse als die AFD fordert und in Frankreich wĂ€re die Linkspartei eine Gaullistische Partei. Wir haben hier gar keine Extreme aufgrund der German Angst.
 

bcs13

Erfahrenes Mitglied
22.11.2010
1.442
2.353
Das was hier als „extrem“ gilt wĂ€re in den meisten europĂ€ischen LĂ€ndern eine Partei der Mitte. In Skandinavien fahren die Sozialdemokraten weit rechtere Kurse als die AFD fordert und in Frankreich wĂ€re die Linkspartei eine Gaullistische Partei. Wir haben hier gar keine Extreme aufgrund der German Angst.
Das ist ja mal eine interessante Ansicht. Respekt!
Beitrag automatisch zusammengefĂŒhrt:

Problem ist hier auch die Billiganbieter, mittlerweile sind 2/3 der Gastronomie in HĂ€nden von Indianer, Pakistaner, Iraner, usw.
Indianer sagt man nicht mehr :)
 
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DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
17.565
16.047
IAH & HAM
Ich habe vor ein Paar Tagen bei Tagesschau24 eine Reportage gesehen, dass viele VW Arbeiter derzeit in Kurzarbeit sind und haben Lohnausfall (ist bei Ford auch so) von ca. 30%, die eine oder andere Familie die z.B. Haus abbezahlt, hat ihre Probleme

NatĂŒrlich haben sie das, wenn sie Kurzarbeit machen. Aber vergleich das mal damit, wenn in den USA jemand “furloughed” wird, der ist nach 2 Monaten aus seinem Haus draussen auf der Strasse und die Bank versteigert das Haus..... Das meine ich mit, “uns geht es in Deutchland immer noch sehr gut”. Auch der soziale Schutz den wir ale geniessen ist ein Wert.

Dort sind die Firmen Schuld, aber die Politik hat auch dazu beigetragen

Ja, weil sie (beide) krampfhaft an der Vergangenheit festhalten.

Zu der Gastronomie, das Problem der Billiglöhne ist das Standort Deutschland, die Kosten sind zu hoch und die BĂŒrokratie ist ein Chaos
Ein gelernter Koch, hat mehr Kaufkraft mit sein Lohn in den USA z.B. als hier,

Trotzdem wuerde ich lieber in D ein Restaurant eröffnen als in den USA. Du weisst vermutlich selber, wie knapper die Marge von Restaurantbetreibern in den USA ist, verglichen mit Deutschland wieviel mehr Betriebe jedes Jahr aufgeben mĂŒssen....

Problem ist hier auch die Billiganbieter, mittlerweile sind 2/3 der Gastronomie in HĂ€nden von Indianer, Pakistaner, Iraner, usw.

Das ist doch in den USA nicht anders, wenn man sich kleine inhabergefĂŒhrte Restaurants anschaut. Es liegt halt auch daran, dass viele Migranten breit sind hĂ€rter und lĂ€nger zu arbeiten, und Du weisst dass man in der Gastronomie selten mit 40 Stunden auskommt....

Es wird fast kein Koch mehr ausgebildet, viele denken, nur weil man auf Youtube oder TikTok ein paar Rezepte sehen kann, kann man schon kochen, dahinter steckt aber ein langes Prozess
NatĂŒrlich, und man merkt sofort of ein Profi oder ein Amateur kocht.