naja.
ich kenne viele , die ihre meilen verkaufen/tauschen.
es sind viele manager dabei, die 300k bis 600k meilen ueber die jahre angesammelt haben, und dann beim familienurlaub feststellen, dass die meilen ja nicht einsetzbar sind als FTL und dass bei einem eco ticket auch noch 500euro steuern anfallen...
was passiert dann, die familie kauft dann 4 tickets a je 600euro, dafuer gibt es sogar noch ein paar meilen, und die lufthansa meilen werden dann aus frust an irgendwelche kumpels verkauft, die so bescheuert sind, 500euro steuern in kauf zu nehmen
ich denke die LH ist hier selber schuld, wuerde die LH die gebuehren der awards z.b bei inneruerop. fluegen auf ca. 50euro begrenzen, und auch bei langstrecken wie die US carrier nur 100euro billen, dann wuerden auch viel mehr meilen vom inhaber selber genutzt werden, und auch nicht verkauft werden.
auch ist mittlerweile die verfuegbarkeit bei der LH wirklich schlecht in den premium klassen, F bekommt man ja fast nie, C oft nur noch mit SEN/HON Warteliste. als FTL oder Statusloser hat man ja gar keine chance.
die LH soll also nicht rumheulen, und ihre mitglieder nicht abrippen, 210.000 meilen in F + 580euro steuern fuer einen F award nach Asien ist wohl wirklich uebertrieben. 135K fuer einen C award in Biz nach asien ist wohl auch ne frechheit, die meilen kann ich noch verschmerzen, aber die 500-600euro sind einfach too much, das ist eine grosse verarschung...
natuerlich hofft die LH, dass die leute dann aus verzweiflung sachen im Worldshop einloesen, aber die LH soll sich halt nicht wundern, wenn der grossteil der leute die meilen lieber verkaufen, als selber fuer fluege zu nutzen.
anyway, der HON der so bloede war, sich beim verkauf von der LH erwischen zu lassen, ist ja selber schuld. dem sollte die LH immer wieder aus den lounge zutritt verwehren (sorry, die lounge ist voll) und auch die limo ist halt dann nie fuer so einen trottel verfuegbar, "sorry, alle limos gerade im einsatz, fahren sie bitte mit dem bus "
dp
Das Verbot hat m.E.n. reine Revenue-Management Hintergründe auf der Käuferseite.
LH schöpft einem pot. Premium-Kunden lieber 2k€ seiner Zahlungsbereitschaft für ein FullFare C-Ticket selbst ab. Im Fall der verkauften Meilentickets landen die 2k€ dann nämlich beim Meilenverkäufer (für ein F-Award-Ticket). Ist dann ein Win-Win für Verkäufer (Preisdifferenz) und Käufer (höhere Buchungsklasse bei gleicher Zahlungsbereitschaft).
Assymetrien des Verkäufers (Reiseverhalten/Meilenverfall) und des Käufers (Zahlungsbereitschaft,teure Full Fare Tickets und fehlende Meilen) werden so perfekt überbrückt und es entsteht ein "perfekter" Markt zu ungunsten der LH.
Ein auf meinen Namen ausgestelltes Flugticket kann ich auch nicht weiterverkaufen. Die auf meinen Namen gesammelten Meilen sind ja quasi ein gewährter Rabatt für die nächste Leistung (wieder Ticket auf meinen Namen). Von daher finde ich die LH Regelung kulant. Sachprämien kann man halt nun mal nicht kontrollieren (und man nimmt der LH kein Revenue weg).
Eines der wenigen Urteile, bei dem ich die LH Seite vertreten würde.