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Wechsel zur Ing Diba

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Per App auf die Website verlinkt ebenso, über die Homepage am PC anmelden etc. ist ja eh grausam (kompliziert). Da schaue ich praktisch nie.
 
Zwei gescheiterte Kontoeröffnungen bei der ING im unmittelbaren Bekanntenkreis sorgen für etwas Ratlosigkeit bei den Betroffenen. In beiden Fällen (unabhängig voneinander) liegt ein deutlich sechsstelliges Jahreseinkommen aus nichtselbstätiger Arbeit vor, finanziell komplett solide, Schufa vollkommen unspektakulär. Beantragt war jeweils ein Girokonto ohne Dispo - in beiden Fällen kam ein knappes Schreiben mit der Ablehnung (ohne Angabe von Gründen).

Hat jemand eine Idee, was da der Hintergrund sein könnte?
 
Vielleicht nicht die gewünschte Zielgruppe der Bank

Möglich, dass der fehlende Dispo aus ING-Sicht uninteressant ist. Aber deswegen gleich ablehnen? Für ein Girokonto bei der größten Direktbank Deutschlands mit angeblich 9,5 Mio Kunden?

Welche Beschäftigungsart wurde angegeben?
Ansonsten darf man um eine manuelle Prüfung nach Art. 22 DSGVO bitten.

Sind beide angestellt; das wurde wahrheitsgemäß angegeben.

Bestehen Beziehungen zu den USA? Lassen die Nachnamen eine Verbindung zu arabischen Ländern vermuten?

2x Nein. Profile sind vollkommen unspektakulär. Angestellte Deutsche ohne irgendwelche Besonderheiten oder Auffälligkeiten. Daher auch die Verwunderung...
 
@scherrar: In diesem Fall ist es tatsächlich merkwürdig. Als ich mein Girokonto bei der ING 2017 eröffnet habe, habe ich auch keinen Dispo beantragt und bis heute habe ich keinen. Das war für die Bank niemals ein Problem. Vielleicht gab es irgendwelche Störung bei den Algorithmen der ING? Schließlich erfolgt dort die Auswertung stark automatisiert. Deswegen würde ich zu manueller Prüfung raten. Das kostet ja nicht und man als Interessent nichts zu verlieren kann.
 
Also das Gemeinschaftskonto mit meiner Frau haben wir auch ohne Dispo abgeschlossen, kann mir nicht vorstellen dass das ein Grund sein sollte.
 
Das klingt für mich nach den alten seltsamen Diba-Entscheidungsprozessen. Ich wollte mal so um 2004 herum bei der Diba ein Konto haben, war 5 Jahre schon berufstätig und relativ gut verdienend, wurde aber schroff abgelehnt ohne Angabe von Gründen. Eine Amex konnte ich zur gleichen Zeit ohne Probleme bekommen, aber der Diba war ich damals anscheinend nicht fein gut.
 
Gegenbeispiel: ich hatte die ING zu einem Zeitpunkt beantragt als ich nur 1 Sparkassen Konto + 1 Barclaycard hatte. Relativ frisch aus der Ausbildung damals, inkl. kleinem Dispo ohne Probleme oder irgendwelcher Nachweise.
 
Habe das Konto auch bekommen, obwohl ich kaum Einkünfte habe im Moment. Liegt aber eher daran, dass ich ein Depot bei der ING (hatte) und darüber ein bisschen was angelegt habe. Auf den Dispo verzichte ich, den bekomme ich ich wohl eh nicht
 
Wenn man unbedingt ein Girokonto bei der ING will, ist es wirklich sinnvoll erst einmal ein Extrakonto und Depot zu eröffnen. So habe ich damals mein Girokonto und Dispo bekommen. Allerdings habe ich den von vielen als Tip angepriesenen Rahmenkredit nicht bekommen. Auch nicht die niedrigste Summe von 2.500 Euro, obwohl mein Depot damals mehr wert war.
 
Gegenbeispiel: ich hatte die ING zu einem Zeitpunkt beantragt als ich nur 1 Sparkassen Konto + 1 Barclaycard hatte. Relativ frisch aus der Ausbildung damals, inkl. kleinem Dispo ohne Probleme oder irgendwelcher Nachweise.

Das bestätigt doch nur meine Vermutung, dass die (zumindest für uns Außenstehende) recht undurchsichtige/unvorhersehbare Entscheidungsprozesse haben! ;)
 
Kurz und ehrlich? Nichts!

“Schuster, bleib bei deinem Leisten“

die Banken versuchen mittlerweile halt alles um zusätzliche Einnahmen zu generieren bzw. sich noch breiter aufzustellen. Ich finde es unpassend.
 
Das waren auch meine Gefühle. Es wirkt auf mich so, als ob die Bank in Verzweiflung nach dem Geld sucht. Vielleicht kommt als nächstes Video-Werbung vor jeder Überweisung als nächstes?
Vielleicht wird man bald eine Versicherung für Werbung mit Versicherungen im Online Banking und in der App erwerben können?

Diese Bank war früher dafür bekannt, dass sie ihre Kunden in Ruhe gelassen hat und jetzt scheint man da eine 180° Wende zu machen.
 
Nun, ich habe es ja schon mehrfach erwähnt. Ich glaube seit Jue Chef ist, soll noch stärker auf Kosten und Gewinn geachtet werden. Deshalb muss im Zweifelsfall der Provisionsüberschuss steigen, weil der Zinsüberschuss ja tendeziell immer weiter fällt. Deshalb sind die nächsten Schritte wohl Negativzinsen für Neukunden und wahrscheinlich verschiedene Kreditkarten. Bestimmt ein "Preminunmodell" mit Versicherungen und Jahresgebühr, wie in anderen Märkten!!
 
Was hat das denn damit zu tun?

Ich gehe ja auch nicht in den Baumarkt, in der Erwartung dort meine Brötchen zu bekommen. Für solche Dienstleistungen gibt es Versicherungen, dazu brauche ich nicht meine Bank. Ich finde das passt einfach nicht zusammen. Klar, es gibt lokal auch Sparkassen die sind mit jeweils ortsansässigen Versicherungen eng verbunden, dies aber schon teils von Beginn an. Da ist es für mich persönlich etwas anderes.

Das sowas zusätzlich nun von der ING kommt wundert einen allerdings irgendwie auch nicht mehr. Dieses Jahr war schon recht viel Bewegung drin, leider gefühlt ausnahmslos keine positiven Dinge.

Mal sehen was die nächsten Schritte sind, ich rechne ja wie schon mal gesagt mit einer Verschärfung bei der Erfüllung der 700€ Grenze. Das wäre die „logische“ Folge das es zwingend Gehalt/Rente sein muss...

Ich war sonst immer recht zufrieden und habe die ING auch oft verteidigt, so langsam kippt die Stimmung aber.
 
Dass Banken auch Versicherungen verkaufen ist doch nichts neues mehr. Komisch wird es in meinen Augen, wenn mir Turnschuhe, Treppenlifte oder Kraftfutter angeboten werden.
 
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Das wird doch in "Finanzszene" genau thematisiert. Eigentlich sind "Kopplungsgeschäfte" verboten. Man umgeht das Verbot und unterläuft dann auch noch die Transparenz bei den Kontokosten (vor allem mit den "Bonus" und "Rabatt" Programmen bei den VR-Banken und Sparkassen, gilt zumindest im Moment noch nicht bei der ING!!) :thumbsdown:
 
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