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Kreditkartenakzeptanz

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Barzahlung ist doch Barzahlung. Wenn alle Transaktionen berücksichtigt werden, wäre die ganze Sache ja noch "schlimmer".

Nein eben nicht, es werden nur Kartenzahlungen den Barzahlungen gegenüber gestellt - die Überweisungen finden ja keine Beachtung.
 
Und dann kommt noch hinzu dass in Restaurants oder schnellrestaurans Bars Clubs in de fast ausschließlich bar bezahlt wird wohingegen es da in anderen Ländern gefühlt keinen Unterschied zum Einzelhandel gibt. Arbeite ja selbst momentan in einem schnell Restaurant in Australien und mit kommt es sogar so vor dass da mehrheitlich mit Karte gezahlt wird. In de liegt der Anteil da unter 5%
 
Es fällt schon auf, wenn man selbst Stichproben macht, während man an der Kasse steht. 3/4 der Leute zahlen in der Regel nicht mit Karte, also kommt das schon etwa hin.

Also meine Stichproben sagen da was anderes - bei Kaisers zahlen fast 80% der Kunden mit Karte, bei Lidl und Aldi sind es mind. 50%.

Und wie gesagt in meinen Läden liegt bei bis zu 100% (tageweise betrachtet) aber immer im Bereich von ca. 70%.
 
Ja in Supermärkten und Vorallem Tankstellen wird viel mehr mit Karte gezahlt weil die Beträge da auch oft höher sind.
@lh: habe einen Tag bei Edeka in Westend gearbeitet da waren 90% der Transaktionen bar. Hat mich selbst überrascht weil es mir selbst ganz anders vorkam wenn ich bei Kaisers an der Kasse stehe. Allerdings war das auch von 12-16 Uhr an einem Wochentag in Westend. In Mitte oder fhain wäre das schon anders!
 
Rein technisch muss es irgendwo sein, sonst wäre die Transaktion weg ;)

Naja nicht unbedingt. Zumindest früher war es ja so das die Transaktionen auf Datenträgern zwischen den Banken ausgetauscht wurden (Stichwort Garagen-Clearing) und während eine Transaktion auf einem Datenträger durch die Gegend gefahren wird ist sie halt "weg".
 
Ja in Supermärkten und Vorallem Tankstellen wird viel mehr mit Karte gezahlt weil die Beträge da auch oft höher sind.
@lh: habe einen Tag bei Edeka in Westend gearbeitet da waren 90% der Transaktionen bar. Hat mich selbst überrascht weil es mir selbst ganz anders vorkam wenn ich bei Kaisers an der Kasse stehe. Allerdings war das auch von 12-16 Uhr an einem Wochentag in Westend. In Mitte oder fhain wäre das schon anders!
Meine Kollegin zahlt auch bei kleinen Transaktionen im Supermarkt immer bar, obwohl sie eine kontaktlose Visa-Karte mit Rückvergütungsprogramm hat. Sie meinte, das ist halt ihre Gewohnheit und why fix it if it's not broken.
Aber vermutlich ist sie ja auch "deutscher" als ich. :D
 
Habe auch Freunde die Zahlen entweder mit Karte oder bar und denen ist der Betrag egal. Die Zahlen aber auch 1 Euro mit Karte und finden das nicht komisch. Ich zahle halt immer mit Karte.
 
Du meinst wohl die Consors Karte ?
Ja. Ich hab sie ja auch, und habe vielen davon vorgeschwärmt.

Aber die Party ist bald vorbei. Statt sich als moderne Direktbank und Spezialinstitut (à la N&P) zu positionieren, das immer ein Stück weiter ist als die Wettbewerber, schwenkt man offenbar auf Einheitsbrei um.

Egal, gleich geh ich einkaufen, in Polska. Meine Monster-Energy-Paletten auf dem Markt bezahle ich zwar in gotówka (da geht sowohl PLN als auch EUR), aber im Laden werde ich natürlich mit MasterCard zahlen. Habe ja drei fremdwährungsgebührenfreie MCs zur Auswahl. :D
 
Naja nicht unbedingt. Zumindest früher war es ja so das die Transaktionen auf Datenträgern zwischen den Banken ausgetauscht wurden (Stichwort Garagen-Clearing) und während eine Transaktion auf einem Datenträger durch die Gegend gefahren wird ist sie halt "weg".

weg ist sie damit nicht, sie ist in einer 2 Schritte-Transaktion erst auf die Disk geschrieben worden und dann wieder gelesen. Trotzdem wurde das Geld abgebucht bevor es Abends auf die Disk geschrieben wurde und es war auch nicht in der Sekunde auf dem anderen Konto wo es von der Disk gelesen wurde ;-)

Weg ist die Transaktion damit aber trotzdem niemals gewesen, nur auf einem nicht - sofort - zugänglichen Speichermedium.
 
Und da wird es eben unscharf, die KK Umsätze z.B. in den USA stellen auch einen Ersatz für unsere Überweisunf dar - siehe Stromrechnung, Mobilfunkrechnung oder Strafzettel.

ich denke auch dass die Statistiken sehr verfälscht sind. Zum einen muss man schauen wo diese herkommen und ob nicht Interessen dahinter stecken dass eine Statistik eine bestimmte gewünschte Aussage macht.
In den USA seien z.B. Schecks sehr verbreitet. Hier in D, wann bekommst Du da noch einen Scheck. Ein Bekannter, der 1 Jahr in den USA gearbeitet hat, der hat bei der US-Bank wo er sein Konto hatte für Gehalt gefragt was eine Überweisung nach Deutschland kosten würde weil er sein $-Erspartes nach Deutschland bekommen wollte. In US-Banken weiß wohl nicht mal jeder Bankangestellter was eine Überweisung ist. Jedenfalls hätte seine Frage erstmal dazu geführt dass 5 Bankangestellte befragt werden mussten bis jemand gefunden war der wusste was eine Überweisung ist. So rückständig ist Deutschland also nicht.
Angesichts des altertümlichen Scheck-Systems, fehlenden LS-Systeme usw. ist schon klar dass mehr mit Karte gezahlt wird. Ich kann mir nicht vorstellen wie man eine Übersicht erstellen will die sich nur auf den Handel bezieht.


Abgesehen von den Kontoführungsgebühren (Arbeitsposten/Buchungsposten) verdient bei einer ELV-Zahlung weder die kartenherausgebende noch die Händlerbank irgendetwas.

richtig, bei ELV dient die Karte im Grunde zum Ausfüllen einer Einzugsermächtigung. Der Rest ist dann so wie wenn Du Deine Versicherung per LS bezahlst. Das hat also fast nichts mit mehr mit einer Kartenzahlung zu tun.

DerSimon, LINK entstand ursprünglich als Verbund kleiner Banken und Bausparkassen. In UK gab es vor langer Zeit eine massive Kampagne von Presse und Verbraucherschützern gegen Barclays und HSBC wegen Fremdautomatengebühren. Hierzulande undenkbar, im angeblich korruptionsfreien Deutschland klüngelt jeder, aber nur mit seinesgleichen (die Isbank wollte keiner der deutschen Automatenverbünde als Mitglied).
Das Beste ist ja, dass LINK-Regeln doppelte Gebührenbelastung vermeiden. Eine Gebühr darf nur vom Herausgeber ODER dem Automatenbetreiber verlangt werden.

was ist daran jetzt so neu? Das gibt es bei uns doch auch. Cash Group, der Automatenverbund der Sparkassen, der Verbund der Raiffeisen- und Volksbanken, Cashpool sind doch auch Automatenverbünde.
Kampagnen gab es auch bei uns. Es ist noch gar nicht so lange her, da tönten die Privatbanken "wir verlangen nur 1,95 Euro bei Fremdverfügungen". Dieses Jahr hat man still und heimlich wieder auf 4-5 Euro erhöht, da wo sich die anderen auch befinden.
Eine Doppelbelastung gibt es auch nicht bei Girocard, da ist das genau so geregelt wie von Dir beschrieben.


...einkaufen, in Polska...(da geht sowohl PLN als auch EUR), aber im Laden werde ich natürlich mit MasterCard zahlen. Habe ja drei fremdwährungsgebührenfreie MCs zur Auswahl. :D
und ist das Terminal gleich auf Euro eingestellt und macht das ach so "kundenfreundliche" DCC? Gibt's dann Diskussionen beim Wunsch nach Umstellung wie "ich nix versteh" oder "geht nicht"?
 
was ist daran jetzt so neu? Das gibt es bei uns doch auch. Cash Group, der Automatenverbund der Sparkassen, der Verbund der Raiffeisen- und Volksbanken, Cashpool sind doch auch Automatenverbünde.
Richtig, Verbünde. In UK gehören aber praktisch alle Banken einem Verbund an. Dass das für Verbraucher sehr vorteilhaft ist, brauch ich sicher nicht zu erklären.
 
ich denke auch dass die Statistiken sehr verfälscht sind. Zum einen muss man schauen wo diese herkommen und ob nicht Interessen dahinter stecken dass eine Statistik eine bestimmte gewünschte Aussage macht.
In den USA seien z.B. Schecks sehr verbreitet. Hier in D, wann bekommst Du da noch einen Scheck. Ein Bekannter, der 1 Jahr in den USA gearbeitet hat, der hat bei der US-Bank wo er sein Konto hatte für Gehalt gefragt was eine Überweisung nach Deutschland kosten würde weil er sein $-Erspartes nach Deutschland bekommen wollte. In US-Banken weiß wohl nicht mal jeder Bankangestellter was eine Überweisung ist. Jedenfalls hätte seine Frage erstmal dazu geführt dass 5 Bankangestellte befragt werden mussten bis jemand gefunden war der wusste was eine Überweisung ist.

Die USA haben seit einiger Zeit das ACH (Automated Clearing House) oder Wire-Transfer System und ich habe noch keinen Bankangestellten erlebt, der nicht weiß was ein Wire-Transfer ist. Vermutlich hat dein Bekannter nur nach/mit dem falschen Begriff gefragt. Es ist nur nicht so einfach wie in Deutschland (Europa mit SEPA).

BoA z.B. hat 3 verschiedene Routing Numbers, je nachdem welches System genutzt werden soll. Kompliziert aber funktioniert (zu mindestens ACH bei den meisten Banken). Was doof ist, dass Banken teilweise Überweisungsgebühren bei Überweisungen zu Fremdbanken haben.

https://en.wikipedia.org/wiki/Automated_Clearing_House
https://en.wikipedia.org/wiki/Wire_transfer
https://www.bankofamerica.com/deposits/manage/faq-routing-numbers.go
 
was ist daran jetzt so neu? Das gibt es bei uns doch auch. Cash Group, der Automatenverbund der Sparkassen, der Verbund der Raiffeisen- und Volksbanken, Cashpool sind doch auch Automatenverbünde.
Kampagnen gab es auch bei uns. Es ist noch gar nicht so lange her, da tönten die Privatbanken "wir verlangen nur 1,95 Euro bei Fremdverfügungen". Dieses Jahr hat man still und heimlich wieder auf 4-5 Euro erhöht, da wo sich die anderen auch befinden.
Eine Doppelbelastung gibt es auch nicht bei Girocard, da ist das genau so geregelt wie von Dir beschrieben.
Still und heimlich war es nicht. Das ging durch die Presse.

5 Euro sind natürlich überteuert, wenn bei einer Visa-, MasterCard- oder Maestro-Verfügung die Banken sich gegenseitig irgendwas zwischen 1,50 und 2 Euro berechnen, und in Verbünden wie dem VR-BankCard-ServiceNetz 1,02 Euro üblich sind. Bei LINK vergüten sich die Banken gegenseitig einen standortabhängigen Satz, dieser lag vor zehn Jahren bei 20p für die Nutzung eines Automaten in Filialen und 30p für die Nutzung eines frei stehenden Automaten (z.B. an Bahnhöfen – es ist immer wieder eine Freude, das Schild "You will not be charged to use any cash machine at this station" zu lesen). Aktuelle Zahlen habe ich leider nicht.

In Berlin ist das ja alles kein Problem. Aber wie sieht es in einem brandenburgischen oder auch bayerischen Provinznest aus, wo nur ein Geldautomat steht?

und ist das Terminal gleich auf Euro eingestellt und macht das ach so "kundenfreundliche" DCC? Gibt's dann Diskussionen beim Wunsch nach Umstellung wie "ich nix versteh" oder "geht nicht"?
Schön, wie du anderen Leuten das Wort im Munde umdrehst. Auf dem Markt wird bar bezahlt und die nehmen dort sowohl EUR als auch PLN.

DCC ist in der Tat ein Problem in Polen, und die bloße Frage "Euro oder Zloty" genügt nicht den Erfordernissen aus der EU-Zahlungsdiensterichtlinie. Aber das ist wieder ein anderes Thema.
Dafür bot mir der Geldautomat von PKO Bank Polski für die Karte einer Fremdbank auch eine Kontostandsabfrage und PIN Services an. Und ich habe sogar mein geliebtes Softgrain bread dort kaufen können. Überall ist's besser :)
 
Nach einem mehrjährigem Aufenthalt in den USA inkl. Hausbesitz kann ich sagen, daß der Zahlungsverkehr dort wesentlich rückständiger ist als bei uns (wie so manches andere auch). Nur weil man bei uns nicht überall mit KK zahlen kann um seine heißgeliebten Meilen zu sammeln, bedeutet daß nicht, daß wir rückständig sind.
Im Gegenteil, die hängen 50 Jahre hinter her. Ich war froh, wieder hier zu sein. Aber das ist nun mal Geschmackssache.
 
Die USA sind sowieso nicht unbedingt DAS Land, welches ich als Vorbild nehme, wenn es um Zahlungsverkehr geht. Allein schon die Tatsache, dass in den USA so gut wie immer noch mit Unterschrift gearbeitet wird, zeigt, dass es etwas konservativer ist - auch im Vergleich zu Kanada.
 
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