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Kreditkartenakzeptanz

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Commerzbank: "Mit Wirkung zum 1.8.2016 wird die aktive Nutzung der GeldKarte mit 2 EUR im Quartal bepreist. [...]"
Auf FaceBook dazu: "Hintergrund für die Anpassung der Gebühren ist eine neue EU-Richtlinie. Sofern Sie diese Funktion Ihrer Girokarte jedoch nicht nutzen, fallen für Sie auch keine Gebühren an."

=;
 
Das Vorgehen der CoBa erscheint mit nicht ganz logisch. Das System Geldkarte ist für alle Banken ein Fass ohne Boden und viele Kunden wissen noch nicht mal, was das eigentlich ist. Wenn man jetzt von den 10 Kunden, die die Geldkarte nutzen, 2€ pro Quartal nimmt, wird das System noch lange nicht profitabel. Alles was man damit erreicht, ist Verärgerung und schlechte Presse (die "Staatsbank" zockt ihre Kunden ab).

Warum geht man nicht den gleichen Weg wie die im BVR organisierten Banken und gibt einfach keine neuen Geldkarten mehr aus? In 4 Jahren wäre man raus aus der Nummer und man würde auch nicht so durch den Kakao gezogen werden, denn immerhin haben die Genossenschaftsbanken das ja schon vor längerer Zeit gemacht, obwohl die mal voll hinter diesem Zahlungssystem standen.
 
by the way, die Geldkarte steht in Zusammenhang mit dem "Altersmerkmal"... heißt das, dass Raucher die sich am Zigarettenautomat mit dem Geldkartenchip zwar legitimieren, aber mit Münzen ihre Kippen bezahlen, (soviel ich weiß geht das bei vielen Automaten) dann ebenfalls die Geldkarte "aktiv nutzen" und die neue Gebühr entrichten müssen?! auch wenn effektiv keinerlei "Geld" über die Karte wandert?
 
by the way, die Geldkarte steht in Zusammenhang mit dem "Altersmerkmal"... heißt das, dass Raucher die sich am Zigarettenautomat mit dem Geldkartenchip zwar legitimieren, aber mit Münzen ihre Kippen bezahlen, (soviel ich weiß geht das bei vielen Automaten) dann ebenfalls die Geldkarte "aktiv nutzen" und die neue Gebühr entrichten müssen?! auch wenn effektiv keinerlei "Geld" über die Karte wandert?

Ich denke nicht, das wird ja nicht online abgefragt sondern ist ein Merkmal auf der Karte und es findet keine Transaktion statt. Wäre jetzt meine Interpretation. Ich vermute mal das die das an Transaktionen festmachen.

Früher dachte ich auch immer das Geld auf der Geldkarte weg ist wie Bargeld falls verloren. Habe aber festgestellt das es zumindest bei Jugendlichen gutgeschrieben wird falls die Karte verloren geht, irgend jemand sagte mal es existiert dazu ein Schattenkonto. Anscheinend übernimmt dann die Bank den Verlust falls dann doch das Geld abgerufen wird.
 
glaube das hab ich auch mal gelesen... denkbar wäre aber, dass es hier auch eine Art "lokaler Speicher" gibt; und dass es offline-Einsätze (bei denen ein "Synchronisieren" /Abgleich gegen das genannte Kto. stattfindet) und auch so eine Art "Zeitstempel der letzten Benutzung" gibt. nun, im Ergebnis kann man besichtigen, wie sich das Kreditgewerbe an die neue Gebührenwelt herantastet.... von aussen locker kreisend herantasten und dann ran an den (Gebühren-/Entgelt-) Speck ;-)

@danchel:
hast du diese Nachricht bzw. Information für ein sog. "0-Euro-Konto" der Commerzbank bekommen, oder für eines mit Grundpreis?
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Jugendschutzmerkmal ist nicht zwingend mit der Geldkarte verbunden. Als die VR Banken bekannt gaben, dass sie keine Geldkarten mehr ausgeben, gab es dazu FAQ Listen. Darin stand, dass auch mit den neuen Karten die Zigarrettenautomaten freigeschaltet werden können. Das dürfte also eine separate Anwendung auf dem Chip sein.

Und ja: zu jeder Geldkarte besteht ein Schattenkonto bei einer sog. Evidenzzentrale. Nicht genutztes Guthaben kann ca. zwölf Monate nach Ablauf der Karte an den Kunden ausgezahlt werden (Guthaben bleibt sechs Monate nutzbar+max. Einreichungsfrist für Händler)
 
Früher hat man mit der Geldkarte im MVV günstigere Tarife auf Einzelfahrscheine bekommen; mittlerweile wurde m.W. die Akzeptanz abgeschafft. Letzteres gilt auch für die Briefmarkenautomaten der Post. In Bonn wird die Geldkarte im ÖPVN noch genommen, speziell in den Offline-Automaten in der Straßenbahn kann das praktisch sein (einzige Alternative dort sind Münzen).
 
In Leipzig hat man mittlerweile auch die Geldkartenakzeptanz abgeschafft, an den Automaten nur noch Zahlung per Kundenkarte oder Münzen.
Selbst Handyticket nur per Handyguthaben, keine KK.

Glücklicherweise gibt es aber noch die DB-Automaten.

OK, damit ist die Geldkarte offiziell Tod.
Hat sie überhaupt gelebt?
 
In Berlin kann man viele Parkautomaten nur mit Muenzen bezahlen. Finde es wird echt mal zeit, dass das geaendert wird. In Madrid hatten die Automaten schon vor einem Jahr Paypass, PayWave akzeptiert und sonst auch alles. Ich finde man kann wirklich nicht voraussetzen, dass leute immer Kleingeld haben. Was sollen sie dann machen, wenn sie nicht bezahlen koennen ? Warum ist dies im krieselnden Spanien moeglich, aber im reichen Deutschland nicht ??
 
Du stellst Spanien als armes Land hin. Das ist und war noch nie so! Eine "kleine Krise" macht jedes Land immer wieder mal durch, und diese ist in Spanien auch schon so gut wie vorbei.
 
Ich sage nicht, dass Spanien arm ist. Abgesehen von den Autos die rumfahren wirkt Madrid wohlhabender als Berlin. Aber Berin ist auch die einzige Hauptstadt der Welt wo das Durchschittseinkommen niedriger als im Landesschnitt liegt.
Du stellst Spanien als armes Land hin. Das ist und war noch nie so! Eine "kleine Krise" macht jedes Land immer wieder mal durch, und diese ist in Spanien auch schon so gut wie vorbei.
 
Die hatten dort viel Modernere Verkehrsverbund und Parkautomaten als hier. Aber generell wirkt das Ausland oft viel moderner als DE, wenn es um Technik geht.
 
Es liegt nicht zuletzt an der fragmentierten Bankenlandschaft in der BRD. Das sagen auch deutsche Banker hinter vorgehaltener Hand. Wenn man Hunderte Sparkassen und VR-Banken hat, die alle mitreden wollen und teilweise auch heftig bremsen können (wir denken an paydirekt und die Sparkassen), dauert es deutlich länger, als wenn man in Großbritannien nur eine Handvoll großer Institute hat. Es ist eine kulturell-gesellschaftlich bedingte Sache.

Gerade "ärmere" Staaten, z.B. in Zentral- und Osteuropa, haben oft weniger Altlasten und sind damit fähiger, effizienter zu wirtschaften. Oder Staaten, die dünn besiedelt sind, wie Finnland oder Schweden, wo man Logistik (auch Bargeldlogistik) anders denken muss als in Deutschland oder der Schweiz.

Es ist eine Effizienz, die man trotz aller sprichwörtlicher vermeintlicher "German efficiency" hierzulande nicht nötig hat. Während bei Berliner Discountern das Schlangestehen oft relativ mühselig und dennoch chaotisch ist (zugegebenermaßen nicht wie in Indien, aber es nervt trotzdem), und auch zu Stoßzeiten meist nicht alle Kassen besetzt sind, steht bei Aldi(!) im Stadtzentrum Manchesters in der Mitte der Einheitsschlange eine Mitarbeiterin, die misst(!), wie schnell sich die Schlange fortbewegt. Sollen doch die ungekühlten Beeren im Supermarkt in Berlin vergammeln, man hat's ja, und wenn es jemandem auffällt, kann man den bösen Verbraucher im TV für die "Lebensmittelverschwendung" anklagen.

"Not", "Bedürfigkeit" macht erfinderisch und effizient. Es geht uns noch relativ gesehen zu gut für echte Reformen, die weh tun und auch mal Privilegien beschneiden.
 
Mein Spaeti hier hat auch 3 % Visa und MC Zuschlag, was ich fuer nicht gerechtfertigt halte ! Und dann nich ein 10 Euro Limit, was soll das =?
 
Die haben zumindest ein neues Terminal seit paar Wochen? Heisst wohl nicht automatisch neuer Vertrag ? Oder sie machen es zum abzocken! Wie alle Deutschen halt!
Einige Aqcuirer haben die Interchange-Senkungen noch nicht weitergegeben (siehe z.B. https://www.izettle.com/de/pricing).

Bei kleineren Geschäften mit ganz wenig Transaktionen und teurem Vertrag kann das am Ende des Tages schon hinkommen mit etwas Aufschlag für die Versteuerung :)
 
Nach einer Ansicht sind Mindestumsätze durch das Verbot von "Steering Rules" in Art. 11 der VO (EU) 751/2015 nunmehr wieder erlaubt.

"Steering" kann zwar im Wortsinne die Kastration eines männlichen Rindes bedeuten, aber auch das Steuern oder Lenken – hier in Richtung eines bestimmten Zahlungsinstruments ("Muss es Amex sein? Haben Sie vielleicht eine Girokarte oder Bargeld dabei?").

Die Rechtsprechung wird das klären müssen, denn das Verbot von Steering Rules muss natürlich im Zusammenhang mit den Vorschriften der Zahlungsdiensterichtlinie gelesen werden. Ich habe gewisse Bauchschmerzen, das Verbot der "Steering Rules" so weit zu interpretieren. Zweck des Gesetzes ist doch die Verbesserung der Effizienz des bargeldlosen Zahlungsverkehrs, einschließlich der politisch gewollten Verbreitung derselbigen.
 
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Habe den Eindruck in der EU ist es gewollt dass sich Cashless verbreitet, aber in DE habe ich selbst nicht den Eindruck!
 
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