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N26

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Kühner Gedanke von mir:
Wir sehen ja hier im Forum (und woanders), dass N26 von vielen seiner Kunden fast als neuer Prophet angesehen wird. Und das, obwohl N26 gravierende Nachteile hat.
Und es wurde hier gepostet, dass N26 extra eine Meinungsmanipulations-Agentur beschäftigt.

Kann es sein, dass N26 bewusst eine leicht manipulierbare Zielgruppe anlockt, um Kunden zu haben, welche später beim Verkauf von weiteren Produkten leichter als Otto Normalverbraucher zu manipulieren/überzeugen sind?
Dass z.B. Kunden, welche sich vor Kontobestellung durch Vergleichsseiten wühlen (um Eigenschaften zu vergleichen), gar nicht gewünscht sind?

Immerhin verkauft N26 schon jetzt seinen Kunden "Premium"-Debit-Abos für jährlich 200€, welche niemand, der rein nur Eigenschaften bewertet, kaufen würde. Auch deshalb nicht, weil jede andere Zahlkarte per Gesetz mit kurzer Frist gekündigt werden kann, und im Gegensatz dazu das "Premium"-Abo mindestens 12 Monate läuft.
 
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Kühner Gedanke von mir:
[...]
Kann es sein, dass N26 bewusst eine leicht manipulierbare Zielgruppe anlockt, um Kunden zu haben, welche später beim Verkauf von weiteren Produkten leichter als Otto Normalverbraucher zu manipulieren/überzeugen sind?
Dass z.B. Kunden, welche sich vor Kontobestellung durch Vergleichsseiten wühlen (um Eigenschaften zu vergleichen), gar nicht gewünscht sind?
Ist sicherlich gar nicht mal so verkehrt, N26 wirbt immerhin mit "einfach, sicher, kostenlos" und auch im Gespräch mit Bekannten, Kollegen, Fremden kommt das Gefühl auf, dass sich ein nicht kleiner Teil der Gesellschaft nicht ständig mit Banken, Finanzen, etc. auseinandersetzen möchte. Das hat sicher nicht direkt etwas mit "leicht manipulierbar" zu tun, aber man vermittelt ein "Wir kümmern uns um dich, du musst dich nicht sorgen!" und das kommt gut an. Im Resultat wiederum kann man auf diesem Vertrauen sicher aufbauen und weitere Produkte vermitteln.

Das Phänomen ist aber so neu nicht, gibt die ganzen "Vermögensberater" oder Fonds-Manager ja schon seit Ewigkeiten und die schlagen in die gleiche Kerbe.
 
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Wir sehen ja hier im Forum (und woanders), dass N26 von vielen seiner Kunden fast als neuer Prophet angesehen wird.

Ist das wirklich so?
Ich sehe hier eigentlich eher Leute, die zufrieden sind mit dem für sie passenden Angebot von N26, und die dafür angegriffen und als dumme Kinder ("Taschengeld"...), Schufatote, etc. tituliert werden.

Rational kann man an N26 sicherlich eine Menge kritisieren -- und auch gut finden.
 
eine leicht manipulierbare Zielgruppe anlockt, um Kunden zu haben, welche später beim Verkauf von weiteren Produkten leichter als Otto Normalverbraucher zu manipulieren/überzeugen sind?
aber man vermittelt ein "Wir kümmern uns um dich, du musst dich nicht sorgen!" und das kommt gut an. Im Resultat wiederum kann man auf diesem Vertrauen sicher aufbauen und weitere Produkte vermitteln.
Das Geschäftsmodell hat bei den Sparkassen über 100 Jahre gut funktioniert. ;-)
 
Wäre mal interessant zu sehen, in welchen Ländern die Kunden sind.
Denn je nach Land ist das Produkt von N26 teilweise viel attraktiver, als es in DE für den klassischen Kunden ist.
 
Vermutlich hat auch der Brexit eine Rolle gespielt, viele junge Briten haben sich wohl "noch schnell" ein EU-Konto geholt, obwohl Revolut m.M. ausserhalb des Euro-Raums deutlich die Nase vorn hat.
 
Vermutlich hat auch der Brexit eine Rolle gespielt, viele junge Briten haben sich wohl "noch schnell" ein EU-Konto geholt, obwohl Revolut m.M. ausserhalb des Euro-Raums deutlich die Nase vorn hat.

Das ist ein ganz normales £ Konto, so wie Starling oder Monzo ;)
 
Vermutlich hat auch der Brexit eine Rolle gespielt, viele junge Briten haben sich wohl "noch schnell" ein EU-Konto geholt, obwohl Revolut m.M. ausserhalb des Euro-Raums deutlich die Nase vorn hat.
Sehe ich generell auch so. N26 ist mir viel zu klassisch unterwegs für ein Fintech. Es fehlen einfach coole Features. Generell macht es das gleiche wie eine klassische Bank mit einem besseren Interface. Es wird nix gewagt.

Das Premium Konto ist ungefähr auf dem Preisniveau von Amex Gold pro Monat. Dafür wird einem bei N26 fast nix geboten.

Revolut hat auch mehr Kunden mit 3 Millionen zu 2 Millionen bei N26.

Warum ich trotzdem bei N26 bin? Ohne Banklizenz würde ich dort keine größeren Summen parken.
 
Das Premium Konto ist ungefähr auf dem Preisniveau von Amex Gold pro Monat.
Amex Gold kostet bei aktiver Nutzung (>15k€ im Jahr) nichts. Und ist auch so jederzeit kündigbar, mit anteiliger Rückerstattung vorausbezahler Preise.

Bei N26 Premium versuchen die Wiener Schlawiner die deutschen Gesetze zu umgehen, indem das Premium als Abo mit 12 Monaten Mindestlaufzeit verkauft wird, um die Kündigungsfristen und Preisrückerstattung einer Zahlkarte zu umgehen.
 
Amex Gold kostet bei aktiver Nutzung (>15k€ im Jahr) nichts. Und ist auch so jederzeit kündigbar, mit anteiliger Rückerstattung vorausbezahler Preise.

Bei N26 Premium versuchen die Wiener Schlawiner die deutschen Gesetze zu umgehen, indem das Premium als Abo mit 12 Monaten Mindestlaufzeit verkauft wird, um die Kündigungsfristen und Preisrückerstattung einer Zahlkarte zu umgehen.
Tut mir leid, ich ging nicht davon aus, dass die n26 Zielgruppe so viel Jahresumsatz hat.

Was man natürlich zusätzlich betrachten muss ist die unterschiedliche Situation bei Ablehnung, Schufa und Co. Ich persönlich habe bei Amex 3 Versuche gebraucht bis sie meinen Kartenantrag akzeptieren.

Generell muss jeder Unternehmer den Preis nehmen den der Markt hergibt. Wenn die Kunden so viel bezahlen scheint der Preis ja gerechtfertigt. Sieht man ja auch daran, dass Revolut und Curve den Weg mit der Metal Subscription kopieren.
 
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