Das ist hier nicht das Thema. Ich finde langfristige Subventionen, wie für Diesel, im Prinzip meistens verkehrt.
Zumal die jahrzehntelange Förderung für "den" Verbrenner(verkauf) nicht existiert. Sie existiert(e) für den Treibstoff, damit Waren und Dienstleistungen billiger sind bzw bleiben, Stichwort LKW, Traktoren, Transport und Herstellung von Waren und Gütern, etc. etc.
Was vielfach verkannt wird: wieviel Geld durch den Verkauf desselben in die Staatskassen durch Steuern und Abgaben gespült wird, von welchen dann ALLE profitieren. BEV sind nach wie vor ein massives Zuschussgeschäft ohne "staatlichen" Gewinn.
[automerge]1719167879[/automerge]
Es sind ja nicht nur langfristigen Subventionen für Diesel, es sind anhaltende Subventionen für Verbrenner mit schlechtestem CO2 Fussabdruck - das ist schon absurd. Warum muss ein 300PS Verbrenner, mit 6 Litern Hubraum vom "Dienstwagen Privileg" profitieren - bzw. der Käufer davon profitieren?
Weil das "Dienstwagen-Privileg" kein Privileg ist, sondern eine vereinfachte Abrechnung, die dem Staat sogar Geld und Arbeit spart. Scheinst du nicht zu verstehen.
[automerge]1719168049[/automerge]
Es geht nicht um "Klassenkampf" es geht darum das es ein Unding ist das Fahrzeuge die nachweisliche einen schlechten CO2 Fussabdruck haben aktuell noch in irgendeiner Form gefördert werden.
Ich hatte eine 8 Zylinder, 4 Liter Diesel als Dienstwagen (sogar ganz ohne 1% Regelung) das halte ich aktuell nicht mehr für angemessen. Wenn ich so etwas in Zukunft fahren möchte erwarte ich das der Staat da keine Vergünstigungen mehr gibt. Subventionen für Statussymbole, egal welcher Form sind schlicht dämlich. Bei den Dienstwagen könnte man z.B. nur bis zu einem gewissen CO2 Ausstoß oder einer gewissen Leistung und Motorgröße gehen und schon wäre das ganze in Ordnung. Niemand will dem Vertriebler seinen 3er oder seine C Klasse madig machen, aber S-Klasse und 911er muss ja nicht sein.
Rechne mal nach, was der Staat an Steuerannahmen beim Verkauf und Betrieb an einem 911´er hat. Von der Sicherung von Arbeitsplätzen, Sozialabgaben und dem Unternehmen als solches mal ganz zu schweigen. Solange Menschen Porsche kaufen, geht es Porsche gut, geht es den Aktionären gut, geht es den Menschen, die dort Arbeiten gut, geht es der Staatskasse gut.
Schwierig zu verstehen, ich weiß.