So gerade wieder Express Rail "genossen"...
- Stehplatz, da Sitze doppelt vergeben. Alle 4 Passagiere die in Köln in den Wagen 6 zugestiegen sind hatten Reservierungen für bereits vergebene Sitze. In einem relativ vollen Zug.
- Keine Siko Priority da B-Gate. Egal, war der einzige in der Pöbel-Schlange und dank CT Scanner in 30 Sekunden durch.
- Schaffner kann QR Code der App lesen
- 2 Minuten verspätet
- erstmal 40 Minuten in die falsche Richtung gefahren und halbe Stunde Puffer in Köln eingeplant (diese Woche bin ich keinen Tag mit unter 30 Minuten Verspätung auf gleicher Route auf der Arbeit angekommen....), dafür dann im schnellen Sprinter durch "meinen" Bahnhof 80 Minuten nach Aufbruch wieder durchgefahren.
- Für €17 akzeptabel. Bei der DB hätten Fahrten mit Zugbindung mehr als das Doppelte gekostet.
Und jetzt Zeit zum Posten, da es bei den Schengen B-Gates ja akeine Lounge gibt. Also nix mit photographieren für den Loungethread oder Kartoffelsalat schlemmen.
Den QR-Code kann die Bahn schon seit ca. einem Jahr lesen. Ich war auch überrascht als es einfach ging.
Dafür war mein erster DB-Loungezugang in Nürnberg dann komisch: Dort konnte zur meiner Überraschung der QR-Code auch gelesen werden und mir wurde der Loungezugang verweigert, da das LH-Ticket ein Saver ist und Loungezugang nur mit Flex geht. Die LH-Goldkarte kannte die Dame nicht - ich wollte nicht diskutieren und habe dann meine Bahn-Comfort-App gezückt. Beim nächsten mal hatte ich keine Probleme - es gab wohl eine Info über die echten Zugangsregeln.
Das mit doppelten Sitzplätzen kommt mir irgendwie fishy vor. Manchmal hat sich eine Partei im Wagen vertan, oder sitzt im falschen Zug, im falschen Zugteil (bei den Doppeltraktionen) und will nicht aufstehen. Manchmal wird dreist gelogen, weil man nicht aufstehen will. Natürlich ist in solchen Fällen vom Schaffner weit und breit nichts zu sehen oder ihm ist es egal. Echte Doppelbelegung habe ich nie gesehen. Ich verstehe bei dem Thema keinen Spass...
Wobei ich hatte auch schon mal in einem überfüllten ICE in der 1. Klasse dass ich einen Herren hatte der seinen freien Nebensitz verteidigt hatte. Er meinte, dass er 2 Reservierungen gekauft hatte und deswegen ein Anrecht auf den freien Platz hätte (obwohl 20 Gäste im Gang standen). Der Schaffner meinte nur er hätte recht. Ich habe den beiden dann eine kleine Nachschulung in den Beförderungsbedingungen und sozialem Verhalten gegeben, damit eine weitere Person sitzen konnte (für mich hätte ich das nicht gemacht). Da sind die Regeln ja einfach: Man hat kein Anrecht auf einen Sitzplatz. Reservierungen die nicht nach 15 Minuten in Anspruch (Popo-in-Sitz) genommen wurden verfallen.
Ein anderes Schlaule hat sich zu seinem DB-Ticket ein kostenloses Kinderticket für ein nicht existentes Phantom-Kind gebucht und gemeint damit einen freien Nebensitz gebucht zu haben. In dem dem Fall hat der sehr gute Schaffner korrekt ihm erklärt: Kein Kind - kein Platz.
Der Kenner hat die Beförderungsbedinugungen von Bahn und LH auf dem Handy und kann die Aussagen auch gleich belegen ;-).
Das mit dem frühe ankommen war bei mir bisher auch nie ein Problem: Ich sage (in meinem Fall fast immer Wahrheitsgemäß) dass bei meinem Zug sich eine Verspätung angedroht hat (die Bahn, sie wissen ja schon...) und ich deswegen einen früheren genommen habe. Dann gab es immer ein Lob, für das proaktive Verhalten. Ab 20 Minuten angekündigter Verspätung ist die Zugbindung eh aufgehoben.
Für die B-Schengen Gates kann man (Wenn man ein bisschen Zeit hat) durch die Siko A gehen (Fast-Lane oder Expressrail Spur). Aber in FRA kann das eine Wundertüte der Wartezeit sein. Dann in die Lounge in A (Kartoffelsalat to Go) und durch den Tunnel des Grauens nach B rüber. Die B Schengen Diät-Gates sind eigentlich eine absolute Zumutung. Man müsste nur die Passkontrolle von B-Nonschengen nach B-Schengen wieder öffnen und hätte das Problem gelöst.