OS: Austrian Airlines - dies und das

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Essotiger

Erfahrenes Mitglied
16.09.2011
252
253
Steht eh im Post, sogar sehr ausführlich. Die Werbung (insbesondere der Milchschaumbart, aber das zieht sich durch) ist nicht premium, sondern
  • klischeehaft
  • billig
  • dümmlich
  • markenbeschädigend
Wer soll dafür die Zielgruppe sein? Premiumkunden werden abgeschreckt. Die Einmal-jährlich-Urlaubflieger könnten dadurch angesprochen sein ("bei der AUA gibt es auch einen Kaffee im Flugzeug!"), aber die buchen eh Eco und nur nach Preis.

Man geniert sich nach dem Ansehen dieser Werbung regelrecht, mit Austrian zu fliegen.

Der Beitrag von taenkas macht Sinn, bei solchen Werbungen merkt man das Staatsunternehmen-Erbe. Einfach peinlich.
Sorry, dass ich die Ausführlichkeit nicht erkenne, denn ich verstehe weiterhin nicht:

Welche Klischees werden bedient?
Warum ist es billig?
Warum dümmlich?
Inwieweit wird die Marke beschädigt?

Kannst das bitte präzisieren.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Nice! Geschmackvoll, da freut man sich aufs Fliegen.
Ist der Glaube an den allgegenwärtig Walzer nicht auch ein Klischee??
 
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ArnoldB

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17.09.2016
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VIE
Ich sehe es jetzt nicht ganz so extrem, aber stimme zu dass die Marketingkampagnen bei der AUA schon sehr "cringe" sind. Oder vielleicht "Wiener Schmäh gone wrong". Statt FPÖ-Plalat-Reimen würde ich da auch etwas mehr Seriösität bevorzugen bzw. einfach die Stärken des Produkts charmant bewerben ohne dass man zum Augenrollen verleitet wird.
 
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stroIf

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24.06.2023
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1.159
Ad Vorsätzliche Markenbeschädigung durch Werbung:

Hier ein ganz rezentes Beispiel: https://www.facebook.com/AustrianAirlines/videos/998000706163076/

Man weiß nicht ob man lachen oder weinen sollen.

Austrian: Der betont transvestitenfreundliche Carrier. Arabische und asiatische Kunden so: Shut up and take my money!

Dank abermals an Michael O'Leary, dass er seine Kunden nur mit scratch cards und Fanfaren, nicht aber mit seiner Weltanschauung belästigt.
 
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ArnoldB

Erfahrenes Mitglied
17.09.2016
3.750
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VIE
Ad Vorsätzliche Markenbeschädigung durch Werbung:

Hier ein ganz rezentes Beispiel: https://www.facebook.com/AustrianAirlines/videos/998000706163076/

Man weiß nicht ob man lachen oder weinen sollen.

Austrian: Der betont transvestitenfreundliche Carrier. Arabische und asiatische Kunden so: Shut up and take my money!

Dank abermals an Michael O'Leary, dass er seine Kunden nur mit scratch cards und Fanfaren, nicht aber mit seiner Weltanschauung belästigt.
Grundsätzlich finde ich es ok zur Pride auch ein allgemeines Statement, Werbung zur Unterschiedlichkeit der eigenen Crews oder sowas zu bringen. Aber was die AUA hier macht mit diesem Video mit einer Drag Queen (verbessert mich falls das die falsche Bezeichnung ist, aber ich glaube es ist ja keine "gewöhnliche" Transperson sondern ein Crossdresser) und wieder maximum cringe Text ("Stow your prejudice in the overhead bin") ist mal wieder zum Fremdschämen...

Wenngleich das vermutlich eh kaum wer sehen wird und damit eher in "Aha ok..."-Territorium fällt als dass dadurch jetzt wirklich aktiv viele Kunden vertrieben werden.
 

Essotiger

Erfahrenes Mitglied
16.09.2011
252
253
Als liberaler Mensch ist es mir egal und hat für mich keinen Einfluss auf das Ansehen der AUA.

Sich angesprochene Personen werden es positiv sehen und die Marke vielleicht mehr schätzen.

Personen die sich darüber aufregen oder angewidert fühlen sind in der Regel wohl Konservative oder Rechte und denen ist der Preis bestimmt näher als die Weltanschauung und von daher fliegen die mit OS wenn der Preis stimmt. 😁
 

stroIf

Erfahrenes Mitglied
24.06.2023
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Als liberaler Mensch ist es mir egal und hat für mich keinen Einfluss auf das Ansehen der AUA.

Sich angesprochene Personen werden es positiv sehen und die Marke vielleicht mehr schätzen.

Personen die sich darüber aufregen oder angewidert fühlen sind in der Regel wohl Konservative oder Rechte und denen ist der Preis bestimmt näher als die Weltanschauung und von daher fliegen die mit OS wenn der Preis stimmt. 😁
Ja ein Werbespot auf Facebook, der einen beträchtlichen Prozentsatz der Bevölkerung anwidert, ist eine tolle Idee! Du solltest in der Werbebranche anheuern, 100 Jahre Werbegeschichte werden über den Haufen geworfen. :ROFLMAO:

Dieser Spot und der Milchschaumbart lassen den Schluss zu, dass bei der AUA einige glauben, immer noch ein Staatsbetrieb zu sein.

Zuletzt glaubte ja Palmers, mit adipösen Models werben zu müssen, die Insolvenz folgte wenige Monate später. Und bei der AUA läuft es ja auch schon seit vielen Jahren nicht so toll.

In Wahrheit braucht die Bude wohl ein komplettes Rebranding, man müsste die komplett neu aufsetzen. Auch die roten Uniformen gehören eigentlich weg (Sakrileg!). Die sind zwar originell aber auch nicht gerade classy.
 

BizFlieger

Reguläres Mitglied
15.07.2024
39
57
Hamburg
In Wahrheit braucht die Bude wohl ein komplettes Rebranding, man müsste die komplett neu aufsetzen. Auch die roten Uniformen gehören eigentlich weg (Sakrileg!). Die sind zwar originell aber auch nicht gerade classy.

Puh ein Glück haben wir dich mit deinem Durchblick (y)

ich hab auch schon neue Namen für die "Bude", Ösi-Wings, oder Carstens Vienna-Line wären die passender für dich ?
Aber da du eh in jedem 2. Beitrag deinen Lieblingscarrier erwähnst, wünsche ich dir weiterhin viel Spaß bei Ryanair
 

Dönertier

Erfahrenes Mitglied
21.05.2024
1.734
1.648
Hi, ich habe mir einen Trip von CGN -ZSB gebucht, wo das erste Leg mit der EW durchgeführt wird. Eingecheckt habe ich bei EW, aber dort gibt es keine Möglichkeit den Zug der ÖBB einzuchecken. Auf LH, OS gehts auch nicht, da hier redirect zu EW. Habt ihr Ideen?
 
Zuletzt bearbeitet:

Alfalfa

Erfahrenes Mitglied
23.01.2022
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6.407
Bleiben wir bitte offen in eurer Blase, laßen ein wenig Hyper Moral in den Weltraum ab und sagen, dies ist ein Thema, und das andere auch. Zu den Fakten: Umfragen, zumindest, die richtig woken, geben in westlichen Ländern regelmäßig Zustimmung zu Lgbtq Themen von rund 50% an. Das Wort beachtlich, an dem sich der Mob oben aufreibt, läßt sich mit ziemlich viel umschreiben. Das heißt unsere Hyper Moralisten haben mal wieder Fakten Probleme und schwurbeln wild durchs Netz. 50% ist ziemlich viel, nämlich beim Gegenteil von Zustimmung. Wenn also ein Unternehmen wie die Lhg meint, mit diesem polarisierenden Thema auf Kunden Fang zu gehen, ist eben ein gewißes Risiko der Ablehnung mit dabei 🤷‍♂️ Also bitte, nicht immer hyperventileren, wenn die Blase angepiekst wird. 😉
 
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deralex2985

Erfahrenes Mitglied
09.12.2011
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Bleiben wir bitte offen in eurer Blase, laßen ein wenig Hyper Moral in den Weltraum ab und sagen, dies ist ein Thema, und das andere auch. Zu den Fakten: Umfragen, zumindest, die richtig woken, geben in westlichen Ländern regelmäßig Zustimmung zu Lgbtq Themen von rund 50% an. Das Wort beachtlich, an dem sich der Mob oben aufreibt, läßt sich mit ziemlich viel umschreiben. Das heißt unsere Hyper Moralisten haben mal wieder Fakten Probleme und schwurbeln wild durchs Netz. 50% ist ziemlich viel, nämlich beim Gegenteil von Zustimmung. Wenn also ein Unternehmen wie die Lhg meint, mit diesem polarisierenden Thema auf Kunden Fang zu gehen, ist eben ein gewißes Risiko der Ablehnung mit dabei 🤷‍♂️ Also bitte, nicht immer hyperventileren, wenn die Blase angepiekst wird. 😉
ok Boomer
 

deralex2985

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09.12.2011
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Ja ein Werbespot auf Facebook, der einen beträchtlichen Prozentsatz der Bevölkerung anwidert, ist eine tolle Idee! Du solltest in der Werbebranche anheuern, 100 Jahre Werbegeschichte werden über den Haufen geworfen. :ROFLMAO:

Dieser Spot und der Milchschaumbart lassen den Schluss zu, dass bei der AUA einige glauben, immer noch ein Staatsbetrieb zu sein.

Zuletzt glaubte ja Palmers, mit adipösen Models werben zu müssen, die Insolvenz folgte wenige Monate später. Und bei der AUA läuft es ja auch schon seit vielen Jahren nicht so toll.

In Wahrheit braucht die Bude wohl ein komplettes Rebranding, man müsste die komplett neu aufsetzen. Auch die roten Uniformen gehören eigentlich weg (Sakrileg!). Die sind zwar originell aber auch nicht gerade classy.
ja Facebook war die schlechte Wahl, da sich da eh zu 90 Prozent nur noch mittelalterliche Politikboomer aufhalten und meinen zu jedem Post ihre politische Meinung abzugeben und diesen damit in den Dreck zu ziehen. Ein ähnliches Verhalten ist ja auch hier zu beobachten
 
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stroIf

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24.06.2023
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Kannst Du bitte "beträchtlich" genauer definieren und die Quelle dazu nennen?
Na die rund 40 % FPÖ-Wähler sind wohl keine großen Transgender-Freunde.

So einer großen Gruppe mit dem A ins Gesicht zu fahren ist kein gutes Marketing, egal wie man selbst dazu steht.

Und das passt halt leider zum restlichen dilettantischen Austrian-Marketing. Amateure am Werk.

Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.

Was mir bei der Sichtung der Austrian-Werbeplakate der letzten Jahre noch aufgefallen ist: Die absurd schlechte Bildqualität. Sowohl technisch als auch die oft seltsam inszenierten Szenen.

Ich glaube schon, dass das stümperhafte Marketing auch zu den ewig schlechten Ergebnissen der AUA mit beiträgt. Es ist einfach nicht premium.