DE: Condor - Neuer Markenauftritt

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oliver2002

Indernett Flyertalker
09.03.2009
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www.oliver2002.com
Ist Attestor zu 100% britisch?

Ryan, Wizz, Easyjet, IAG (BA,IB,EI,VY) haben auch außer-EU-Strukturen.

Ein schneller Blick ins Unternehmensregister und Companies House gab keine richtigen Besitzerstrukturen, aber Attestor hat eine 100% Tocher namens ACIL (Attestor Capital Ireland) die wahrscheinlich in Condor investiert hat.

Wer nicht hieb- und stichfest nachweisen kann, dass er eine Deutsche Airline ist, kann die Landerrechte unter dem ASA mit manchen Ländern nicht in Anspruch nehmen. Das Open Skies Agreeement mit den USA akzeptiert sämtliche Europäer (inkl z.B. GB und Norwegen). Nach Afrika und Asien kann das aber komplex werden. Beispiel SAS (aktuell gehört sie zu Castlelake (GB) aber wird demnächst zu AFKL transferiert) : da haben die Inder die Landerechte abgelehnt, weil nicht klar ist, wem der Laden gehört.
 
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juliuscaesar

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12.06.2014
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Wie geht denn z.B. Brussels (nach Afrika) oder Austrian (nach Asien) damit um, dass die Airlines keine belgischen/österreichischen Eigentümer haben?
 

oliver2002

Indernett Flyertalker
09.03.2009
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LX kann nach Indien Fliegen. Ebenso konnten es OS und SN. Ich denke mal wo kein Kläger... wenn es Condor jetzt mit den VAE übertreibt oder in ein Land fliegen will, in dem es der LH auf die Zehen tritt, wird LH diese Karte sicherlich ziehen. z.B. Indien: die LH hat momentan alle Rechte die Deutschen Airlines zustehen. Früher hat die Condor/TC Touris nach Goa geflogen und einige Frequenzen beansprucht.
 
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LX kann nach Indien Fliegen. Ebenso konnten es OS und SN. Ich denke mal wo kein Kläger... wenn es Condor jetzt mit den VAE übertreibt oder in ein Land fliegen will, in dem es der LH auf die Zehen tritt, wird LH diese Karte sicherlich ziehen. z.B. Indien: die LH hat momentan alle Rechte die Deutschen Airlines zustehen. Früher hat die Condor/TC Touris nach Goa geflogen und einige Frequenzen beansprucht.
SN fliegt als belgische (wem gehört der Laden? Wer kontrolliert den Laden? „Ownership & Control“ >50% belgisch?) Fluggesellschaft jede Milchkanne in Afrika an …

al-ITA-lia….

Meiner Meinung nach ist die Befürchtung bezüglich Condor nur konstruiert.
 

west-crushing

Erfahrenes Mitglied
03.08.2010
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Meiner Meinung nach ist die Befürchtung bezüglich Condor nur konstruiert.

Die Wahrheit dürfte wie immer in der Mitte liegen. Guckt man sich LH und seine Gesellschaften an, waren in der Vergangenheit (bei LX mit irgendeinem Stiftungskonstrukt über lange Jahre ja ab und zu berichtet) durchaus einige Hausaufgaben zu machen, um die Rechte zu erhalten. Das kann man grundsätzlich natürlich bei DE auch hinkriegen, kostet aber eben extra Geld. Es kommt hinzu, dass DE in Deutschland sehr deutlich die Nummer 2 ist, sodass für die Bundesregierung deutlich weniger Anreiz besteht, hier außenpolitisches Kapital einzusetzen, als das in der Schweiz, Belgien oder Österreich zur Erhaltung ihrer "Nationalairline" bestanden hat.

Das eigentliche Problem ist völlig unabhängig von solchen Fragen, dass DE Verlust macht und im Gegensatz zu LH nicht diejenigen Dinge besitzt, die auch in Deutschland noch profitabel sind (Technik, M&M, Netzwerk, Vernetzung mit JV Partnern, etc.). Wer soll das kaufen? Ethiad hat ihre Lektion ja schon seit AB, Darwin & Co gelernt.
 

juliuscaesar

Megaposter
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„Die Europäische Union bereitet eine Überprüfung der Eigentümerregeln für Fluggesellschaften vor, um zu verhindern, dass ausländische Investoren die tatsächliche Kontrolle über europäische Airlines erlangen. Das sagte ein EU-Beamter der Nachrichtenagentur "Reuters". Der bislang unbekannte Vorstoß könnte US-Gebote für die Billigfluglinie Easyjet erschweren.

Die Überprüfung solle die "strategische Autonomie" schützen und sicherstellen, dass die Kontrolle über regionale Fluggesellschaften innerhalb der EU verbleibe, sagte der Beamte. Sie erfolgt inmitten eines Bieterwettstreits zweier US-Investmentfirmen um die Kontrolle bei Easyjet, der die Grenzen der EU-Regel austesten dürfte, wonach mindestens 51 Prozent einer Fluggesellschaft in EU-Hand bleiben müssen.

"Es geht darum sicherzustellen, dass ausländische Investoren nicht die volle Kontrolle erhalten", sagte der Beamte, der wegen der Sensibilität des Themas nicht namentlich genannt werden wollte. "Wir müssen sicherstellen, dass wir bei der Kontrolle ausreichend Spielraum haben."“