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Händler besteht auf Abbuchung in EUR anstatt in lokaler Währung - wie reagieren?

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krxx

Erfahrenes Mitglied
12.01.2018
666
17
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Also, ich kenne ein Land, in dem viele Touristen aus Europa über DCC sehr glücklich gewesen wären... :) Venezuela :-/

Keine sorge, da wird eh nur noch mit USD und EUR in bar bezahlt. Wenn bargeldlos, dann über crypto.
 

Barquero

Erfahrenes Mitglied
10.04.2020
2.522
1.035
Vielleicht interessiert es jemand. Ich habe hier eine recht anschauliche Erläuterung eines Terminalanbieters gefunden, wie die neue Transparenz bzgl. Aufschlag auf den EZB-Kurs bei DCC umgesetzt wird.
Wenn es wirklich alle so oder so ähnlich machen (müssen), dann war der 19. April wirklich ein absolut schwarzer Tag für die Anbieter.
https://www.elavon.de/kundencenter/aktuelles/2020/dcc.html

Punkt: "wie ändert sich die Terminalanzeige"
 

Hannoveraner

Erfahrenes Mitglied
23.07.2019
2.215
816
Vielleicht interessiert es jemand. Ich habe hier eine recht anschauliche Erläuterung eines Terminalanbieters gefunden, wie die neue Transparenz bzgl. Aufschlag auf den EZB-Kurs bei DCC umgesetzt wird.
Wenn es wirklich alle so oder so ähnlich machen (müssen), dann war der 19. April wirklich ein absolut schwarzer Tag für die Anbieter.
https://www.elavon.de/kundencenter/aktuelles/2020/dcc.html

Punkt: "wie ändert sich die Terminalanzeige"

Das wäre schön gewesen, aber es wird immer noch Leute geben, die Bezahlung in Euro wählen werden, weil „es nie Probleme gab“. Die Frage ist auch wie groß die Schriftart wird und in welcher Sprache das dann angezeigt wird. Es darf auch nicht vergessen werden, dass diese Fragen nicht selten nach der PIN-Abfrage gestellt werden. Es gibt leider immer noch Terminals mit sehr kleinen Bildschirmen (insbesondere zweiteilige Geräte, wo der Karteninhaber nur noch einen PIN-Pad bedient). Irgendwas werden sich die Anbieter schon einfallen lassen. Es gibt angeblich auch welche Terminals, die nach kurzer Zeit die DCC-Umrechnung von sich alleine auswählen. Man muss weiterhin wachsam bleiben.
 

pumuckel

Erfahrenes Mitglied
22.08.2010
2.222
784
Nur ein Wort: Prepaid-Karte.

Gerade wenn man nicht versteht, was die Umrechnungskurse sind.

Da ich aber im voraus nicht weiss, wofür ich die brauchen werde, müsste ich dann ja immer ein ganzes Arsenal an Karten mit verschiedenen Beträgen mitnehmen, also etwa eine mit 10 Euro drauf, eine mit 20, 50 100, usw.
 

saluton

Erfahrenes Mitglied
23.03.2020
1.128
102
Hamburg
Da ich aber im voraus nicht weiss, wofür ich die brauchen werde, müsste ich dann ja immer ein ganzes Arsenal an Karten mit verschiedenen Beträgen mitnehmen, also etwa eine mit 10 Euro drauf, eine mit 20, 50 100, usw.

Es gibt doch Karten bei denen man das Tageslimit in einer App oder im Web einrichten kann, wimre.
 

pumuckel

Erfahrenes Mitglied
22.08.2010
2.222
784
Kann sein, aber auch das macht es im oben genannten Fall nicht unbedingt einfacher, dann müsste man diese Limite vor jedem Kauf anpassen, und dazu braucht man Internetzugang. Ich weiss nicht, ob das in diesem Fall möglich gewesen wäre.
 

_AndyAndy_

Erfahrenes Mitglied
07.07.2010
6.017
634
.de
Wer ist bei DCC grundsätzlich verantwortlich: der Händler oder der Zahlungsdienstleister? Wo reklamieren?
 

MaxBerlin

Erfahrenes Mitglied
27.01.2015
4.448
14
In the heart of leafy Surrey
Das wäre schön gewesen, aber es wird immer noch Leute geben, die Bezahlung in Euro wählen werden, weil „es nie Probleme gab“. Die Frage ist auch wie groß die Schriftart wird und in welcher Sprache das dann angezeigt wird. Es darf auch nicht vergessen werden, dass diese Fragen nicht selten nach der PIN-Abfrage gestellt werden. Es gibt leider immer noch Terminals mit sehr kleinen Bildschirmen (insbesondere zweiteilige Geräte, wo der Karteninhaber nur noch einen PIN-Pad bedient). Irgendwas werden sich die Anbieter schon einfallen lassen. Es gibt angeblich auch welche Terminals, die nach kurzer Zeit die DCC-Umrechnung von sich alleine auswählen. Man muss weiterhin wachsam bleiben.
Und dazu gilt natürlich auch, dass der regulatorische Arm der EU über die Grenzen Europas nicht hinausreicht. Irgendein chinesischer Zahlungsdienstleister, der an seinen Geräten rumbastelt, wird sich nicht groß darum sorgen...
 

Hannoveraner

Erfahrenes Mitglied
23.07.2019
2.215
816
Und dazu gilt natürlich auch, dass der regulatorische Arm der EU über die Grenzen Europas nicht hinausreicht. Irgendein chinesischer Zahlungsdienstleister, der an seinen Geräten rumbastelt, wird sich nicht groß darum sorgen...

Ja, außerhalb der EU darf man mit dem Wilden Westen Methoden rechnen. Wahrscheinlich in etwa sieben Monaten auf der Insel auch, wo du bist. Da hast du schon wahrscheinlich einiges dort gesehen, wie man schon am Geldautomaten versucht. An den Terminals gab es DCC (Stand Januar) noch nichts, aber das könnte sich ja ändern.
 

on_tour

Erfahrenes Mitglied
01.08.2010
8.673
1.312
Ja, außerhalb der EU darf man mit dem Wilden Westen Methoden rechnen
...

Hatte eine Buchung bei agoda versucht. Lokale Währung ausgewählt. Sicherheitsabfrage der Bank in Euro???
OK, man wird halt alt ...
Abbruch und neuer Versuch ...
Lokale Währung ausgewählt, ...., eine Sekunde später stellt sich die website auf Euro zurück :censored:
 
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Reaktionen: Gagarin69

TheWolf

Erfahrenes Mitglied
25.01.2018
706
612
Solange es nur darum geht, sich eine IP-Adresse die Ziellands zu beschaffen, ist Vertrauen in den VPN-Betreiber kein echtes Thema. Die relevanten Inhalte sind ja hoffentlich eh per TLS verschlüsselt und damit dem VPN-Betreiber auch nicht zugänglich.

(Nur) wenn es um die Verschleierung von Aktivitäten geht, die interessierten Parteien mit entsprechenden Befugnissen (z.B. Strafverfolgungsbehörden) verborgen bleiben sollen und bei denen sich auch aus den Metadaten kompromittierendes Material ableiten lässt, sieht die Sache deutlich anders aus.

Edit: Mincemeat war schneller
 

Escorpio

Erfahrenes Mitglied
30.01.2015
7.709
732
Solange es nur darum geht, sich eine IP-Adresse die Ziellands zu beschaffen, ist Vertrauen in den VPN-Betreiber kein echtes Thema. Die relevanten Inhalte sind ja hoffentlich eh per TLS verschlüsselt und damit dem VPN-Betreiber auch nicht zugänglich.
Man kann doch die TLS Verschlüsselung am VPN Server unterbrechen? Bestes Beispiel ist doch cloudflare. Da ist die Verbindung vom Server TLS verschlüsselt, wird bei cloudflare unterbrochen, und mit cloudflare eigener TLS Verschlüsselung zum Client ausgeführt. Es gibt zwar auch eine Variante die z.B. die DKB bei Cloudflare nutzt, da wird ein gemeinsamer TLS Schlüssel ohne Unterbrechung durchgereicht. Aber technisch möglich und für den Client unauffällig ist so eine TLS Unterbrechung schon.
 

TheWolf

Erfahrenes Mitglied
25.01.2018
706
612
Cloudflare ist (in dem von dir beschriebenen Szenario, meines Wisses bietet Cloudflare aber auch so eine Art VPN an) kein VPN-Anbieter, der ja vom Kunden genutzt wird, sondern ein Anbieter von Content-Delivery-Network- bzw. DDoS-Protection-Dienstleistungen. Beide werden vom Anbieter der Website genutzt und konfiguriert, und dieser erlaubt Cloudflare damit dann je nach Konfiguration auch, als TLS-Endpoint gegenüber dem Nutzer aufzutreten. Trotzdem ist dann die Verbindung zwischen dem Kunden und Cloudflare durch TLS geschützt, und nur dort hat der VPN-Anbieter des Kunden Zugriff.
 

Hannoveraner

Erfahrenes Mitglied
23.07.2019
2.215
816
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Hatte ich mehrfach (aber zugegeben nicht häufig) auch in UK - das perfideste Terminal, das ich je erlebt habe, war auch in UK.

Interessant. Das hatte ich dort noch nie erlebt, sondern ausschließlich am Geldautomaten. Am Terminals habe ich es noch nicht gesehen oder davon erlebt. Magst etwas mehr davon erzählen was so perfide dort war? Doof formulierte Frage, verwirrende Auswahloptionen oder wurde mehrfach nachgefragt, ob man die Umrechnung wirklich nicht haben möchte?