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Kreditkartenakzeptanz

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Das ging mir mal in Böblingen in einem Restaurant so. „Man nehme nur deutsche Karten!“ Es ist ja nicht so, dass in BB niemals nie ein Ausländer vorbeikommt. Hockt ja nur der Daimler nebendran.
 
War das lange Wochenende über in Tschechien, selbst in den von Touristen überrannten Gegenden ist das mit der Kartenakzeptanz nicht selbstverständlich. Wenigstens war die fehlende Kartenakzeptanz gut ausgeschilder, interessanterweise oft mit dem Hinweis auf die Akzeptanz etwa von EUR oder USD. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

Zweimal wurde die Zahlung per Google Pay verweigert und eine physische Karte verlangt. Die Geräte an sich konnten aber kontaktlose Zahlungen abwickeln. Wurde dann gesteckt, das DCC aber schneller weggedrückt als ich gucken konnte. Stichwort DCC: Zweimal kam das hoch, nachdem ich per Google Pay bezahlt habe. Auch hier wurde flotter CZK gewählt als ich gucken konnte. Trotzdem doof, bei Zahlung per Unterschrift oder PIN kann ich da ja noch gegensteuern, nach der kontaktlosen Zahlung kann man da ja quasi nicht mehr gegensteuern.

Der Aussichtsturm Petrin akzeptiert nur bar in CZK, das ist auf den großen mehrsprachigen Preistafeln aber nicht sichtbar. Erst an der Kasse ein Hinweis auf zwei winzige Verbotsschilder, die auf den Tresen geklebt sind. Stattdessen steht ein Euronet-Automat im Foyer. Da meine Begleitung sowieso nicht hoch wollte, haben wir es dann gelassen.
 
Welchen praktischen Nutzen hat es denn, wenn Otto-Normalverbraucher statt EC-karte Girocard sagt? Keinen! die Leute haben ganz andere- echte- Probleme!

Beim Verbraucher ist so was relativ egal, solange es zu keinen Problemen führen kann.
Wenn einer heutzutage mit der Bundesbahn fahren will, kein Problem, der findet die DB. Will einer bei der Bundespost seinen Telefonanschluss umstellen, wird es schon schwieriger.

Beim EC-Thema ist es solange kein Problem, solange er und beteiligte Parteien damit fälschlicherweise die girocard meinen. Hat er nun eine der MC Debit mit ec-Aufdruck, wird es lustig.


Jetzt gibt es aber nicht nur Verbraucher, sondern auch Akzeptanzstellen a.k.a. Händler. Wenn ein Händler das Ding nicht richtig beim Namen nennen kann und ich dadurch eben nicht weiss, was er akzeptiert, am besten noch mit uraltem EC-Logo, dann halte ich den nicht nur für ziemlich inkompetent sondern habe das Problem, dass ich eben nicht sicher weiss, was er nun annimmt. Wenn er dann wie so manche Kassenkraft auch noch lügt (nur deutsche Karten oder ähnlicher Quatsch) ist die Verwirrung komplett.

Anderswo steht einfach dran: Visa und Mastercard, alles klar, easy. In Deutschland absolutes Chaos.
 
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War das lange Wochenende über in Tschechien, selbst in den von Touristen überrannten Gegenden ist das mit der Kartenakzeptanz nicht selbstverständlich. Wenigstens war die fehlende Kartenakzeptanz gut ausgeschilder, interessanterweise oft mit dem Hinweis auf die Akzeptanz etwa von EUR oder USD. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

Zweimal wurde die Zahlung per Google Pay verweigert und eine physische Karte verlangt. Die Geräte an sich konnten aber kontaktlose Zahlungen abwickeln. Wurde dann gesteckt, das DCC aber schneller weggedrückt als ich gucken konnte. Stichwort DCC: Zweimal kam das hoch, nachdem ich per Google Pay bezahlt habe. Auch hier wurde flotter CZK gewählt als ich gucken konnte. Trotzdem doof, bei Zahlung per Unterschrift oder PIN kann ich da ja noch gegensteuern, nach der kontaktlosen Zahlung kann man da ja quasi nicht mehr gegensteuern.

Der Aussichtsturm Petrin akzeptiert nur bar in CZK, das ist auf den großen mehrsprachigen Preistafeln aber nicht sichtbar. Erst an der Kasse ein Hinweis auf zwei winzige Verbotsschilder, die auf den Tresen geklebt sind. Stattdessen steht ein Euronet-Automat im Foyer. Da meine Begleitung sowieso nicht hoch wollte, haben wir es dann gelassen.


Auf der Seite dieses Aussichtsturmes steht, 25 CZK = 1 €, das sind ca. 2% Aufschlag und wenn man unbedingt auf diesen Turm möchte, kann man das evtl. in Kauf nehmen.
Schön, dass DCC gleich abgewählt wurde. Ich war heuer in Marienbad und da gab es bei Händlerzahlungen kein DCC. Am ATM wurde immer ein mal DCC vorgeschlagen, bei der Unicredit besoders dreist mit ca. 14% Aufschlag, wohlgemerkt an die eigenen Kunden (Info: Mit Girocard der HVB kann man an allen Unicredit ATM gebührenfrei Geld abheben.) Ein ATM von "Moneta" hat 2 mal DCC vorgeschlagen und nachdem ich das abgewählt hatte, wollte er eine zusätzliche Gebühr kassieren (2 oder 3 €, ich weiß es nicht mehr genau). Da ich natürlich nicht zugestimmt habe, wurde der Vorgang abgebrochen.
 
Sie scheint die 150€ Regel anzuwenden. Ich hatte schon mal Fälle, wo die Geheimzahl für Beträge unter 25€ abgefragt wurde und dann gibt es Ruhe. Nein, die Karte muss nicht gesteckt werden.

Dann war das Problem mit deiner PIN Eingabe der ING VISA wohl ein anderes. Ich habe immer gelesen dass ein PIN Zähler Reset immer nur gesteckt zurückgesetzt werden kann, jedoch nicht kontaktos, weil die kontaktlose Karte gar nicht mibekommt ob du eiern PIN richtig oder falsch eingibst.
 
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Auf der Seite dieses Aussichtsturmes steht, 25 CZK = 1 €, das sind ca. 2% Aufschlag und wenn man unbedingt auf diesen Turm möchte, kann man das evtl. in Kauf nehmen.[...]

Der Wechselkurs führt zu einem Währungsrechner und hat nichts mit den Bezahlungsmodalitäten vor Ort nichts zu tun. Die gute Frau hinter dem Tresen, deren Verständnis von Kundenservice noch hinter dem eisernen Vorhang geprägt wurde, hat auf Piktogramme verwiesen, welche Zahlungen in EUR und Plastik verneinen.

Der Unicredit-Automat am Flughafen war mit 9% Aufschlag dann ja schon fast preiswert.
 
Letzte Woche habe ich eine kleine sehr kundenfreundliche Erfahrung in Dubai gemacht, wo ich mich frage, wie diese wohl in D ausgesehen hätte.

Wir besuchten ein neues Restaurant. Bevor wir uns hinsetzten, fragten wir noch kurz ob die AMEX akzeptiert wird; dies wurde bejaht. Später beim bezahlen hat der Wirt dann festgestellt, dass ausgerechnet die AMEX nicht genommen wird und er vorher leider eine falsche Info gegeben hatte. Aber ohne viel Aufhebens sagte er (mit überraschter und freundlicher Miene), da die Info falsch war, geht das Essen auf's Haus :thumbsup: ... in D hätte der Wirt vermutlich ein grimmiges Gesicht gemacht (vermutlich noch den Fehler beim Gast gesucht) und geraunzt, dass um die Ecke (oder etwas weiter) ein Geldautomat steht.
 
Letzte Woche habe ich eine kleine sehr kundenfreundliche Erfahrung in Dubai gemacht, wo ich mich frage, wie diese wohl in D ausgesehen hätte.

Wir besuchten ein neues Restaurant. Bevor wir uns hinsetzten, fragten wir noch kurz ob die AMEX akzeptiert wird; dies wurde bejaht. Später beim bezahlen hat der Wirt dann festgestellt, dass ausgerechnet die AMEX nicht genommen wird und er vorher leider eine falsche Info gegeben hatte. Aber ohne viel Aufhebens sagte er (mit überraschter und freundlicher Miene), da die Info falsch war, geht das Essen auf's Haus :thumbsup: ... in D hätte der Wirt vermutlich ein grimmiges Gesicht gemacht (vermutlich noch den Fehler beim Gast gesucht) und geraunzt, dass um die Ecke (oder etwas weiter) ein Geldautomat steht.


In DE hätte der Wirt evtl. noch gesagt, dass man (gefälligst) Bargeld dabei hat, wenn man Essen geht.:eek:
Schließlich war das auch in früheren Jahrhunderten so.
 
... noch eine Erfahrung in Dubai gemacht, dieses Mal mit dem Taxi. Auf dem Dashboard (Beifahrerseite) lag gut leserlich (die wichtigsten Passagen zusammengefasst) die Bedingungen für den Transport.

Neben klaren Beschreibungen bzgl. Tarifen, standen dort auch die Umstände, unter denen ein kostenloser Transport zu erfolgen hat; diese sind:

1) Fahrt beginnt ohne einen eingeschalteten Meter,
2) Fahrer verweigert die Annahme der Kreditkarte als Zahlungsmittel,
3) Kreditkartenlesegerät funktioniert nicht.

In Dubai ist sicherlich auch nicht alles Gold was glänzt. Aber das ist für mich vorbildlich :thumbsup: ... Dubai hat Wüste, aber D ist die Service-Wüste :cry:

.. kann mich noch in D an einen Flughafentransfer erinnern, wo der Taxifahrer sich weigerte die KK anzunehmen und mich ins Terminal an den Geldautomaten laufen ließ.
 
Ein Glück gebt ihr euer Taschengeld lieber an der Pommesbude oder beim güldenen M aus, wenn ein Restaurant-Besuch in Deutschland solch traumatischen Spuren hinterlässt.
 
Das mit dem Taxi ist wirklich vorbildlich, da können sich andere Länder mal eine Scheibe von abschneiden.
Wenn es solche Regeln gibt, kann ich auch mit einem Taxi-Monopol leben...

Aber wahrscheinlich sind die Regeln eine Konsequenz dessen, dass es kein solches Monopol in Dubai gibt und man sich behaupten muss, oder?
 
Das mit dem Taxi ist wirklich vorbildlich, da können sich andere Länder mal eine Scheibe von abschneiden.
Wenn es solche Regeln gibt, kann ich auch mit einem Taxi-Monopol leben...

Aber wahrscheinlich sind die Regeln eine Konsequenz dessen, dass es kein solches Monopol in Dubai gibt und man sich behaupten muss, oder?
Bitte? Die Taxen sind staatlich, die Fahrer tragen identische Uniformen inkl. Krawatten und bekommen genau gesagt, wie sie sich zu verhalten haben.
 
Ich habe in der letzten Woche das erste Mal nach etwa 10 Jahren wieder Dänemark besucht.

Nachdem ich noch in Erinnerung hatte, dass damals vieles bar ging und bei Karten teils deftige Surcharges erhoben wurden, bin ich positiv überrascht gewesen.

Dass es den dänischen Urlaubern zu verdanken ist, dass die Kartenakzeptanz deutlich höher ist als hierzulande, ist nur eine Vermutung. Aber es war schon ein amüsante Überlegung, dass sehr viele deutsche Touristen in der Gegend unterwegs waren und dort Urlaub machen, vorwiegend zu schlechten Kursen bar mit EUR zahlen und die Betreiber es deshalb eigentlich ihren deutschen Kollegen nachmachen könnten und keine Karten akzeptieren.

Aber sowohl die Brötchen morgens waren mit Revolut und Advanzia bei sämtlichen Bäckern ohne Diskussion an fest auf der Kundenseite installierten Terminals kontaktlos bezahlbar. Das ist in Deutschland anders, da gibt es zwar 3 Bäcker im Ort, Kartenzahlung bietet jedoch keiner davon.

Auch der Hot Dog zwischendurch im Imbiss akzeptierte alles, inkl. Union Pay. Da hat es mir noch mehr gefallen, mein Taschengeld auszugeben. Warum ich das extra erwähne: Weil ich das bei meinen Restaurantbesuchen eigentlich erwarte, es aber erwähnenswert finde, wenn selbst mobile Händler Kartenzahlung anbieten.

DCC wurde 2 Mal versucht, einmal in einem Geschäft für Inneneinrichtung - der Kassierer erklärte mir etwas missgelaunt auf meine Bitte hin, in Kronen zu zahlen, auf dänisch, dass es dasselbe sei. Daneben ein Bekleidungsgeschäft, in dem das Terminal Zahlung in Kronen und Euro zur Auswahl stellte.

Lediglich Brennholz war nur mit Bargeld zu erlangen - dabei ist jedoch anzumerken, dass selbst da viele "private" Anbieter schon mobile payment anbieten.

Tanken ging dann erwartungsgemäß auch in Dänemark nicht mit der Revolut, dafür aber mit Advanzia und Pin-Eingabe.

Für mich auch unerklärlich, wieso viele deutsche Urlauber bei Wechselkursen von 1:7 und schlechter lieber bar in Euro zahlen, als zu Kursen von 1:7,46 mit Kreditkarte zu zahlen.

Ich bin die Woche über ohne Kronen in der Tasche ausgekommen und bin von der Entwicklung seit meinem letzten Besuch positiv überrascht.
 
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