Na ja an sich sollten es ja Kreditkarten sein, nur in D denkt jeder die KK muss zum gleich nach der Monatlichen Rechnung beglichen werden. Die Idee von KKs ist ja ursprünglich den Konsumenten zu Ausgaben zu verleiten, die er dann mit Zins abstottert. Nur dann lohnt sich das ganze für die austellenden Banken, die 0,x% decken kaum die Kosten.
Ich habe mal kurz gegoogelt und aus historischer Perspektive gesehen scheint das falsch zu sein: Chargekarten (wie die "alten" M&M-Karten) gibt es schon länger als Karten mit der Möglichkeit der revolvierenden Kreditaufnahme.
Kredit und Kreditrahmen gibt es bekanntlich auch bei der Chargekarte, nur dass eben die Fristigkeit nicht offen ist.
Als ich oben "echte" Kreditkarte schrieb, war das nicht im Sinne gemeint, dass die revolvierende Karte das authentische Produkt und Original ist, sondern ich meinte einfach Kreditkarte im engeren Sinne bei einer terminologischen Unterscheidung credit card/charge card/debit card.
Die Idee, dass nur mit Zinsen Geld verdient wird, ist ja auch nicht richtig, das hatten wir kürzlich erst im Forum. Jahresgebühren stehen oft für einen beträchtlichen Teil der Umsätze des Issuers und diverse Gebührenkategorien abseits der Interchange-Gebühren können bedeutsam sein je nach Strukturierung: AEE, Gebühr für Bargeldverfügungen, Zusatzservices wie Meilen- und Punkteabos oder aufpreispflichtige Zusatzversicherungen, Strafgebühren und andere Serviceentgelte, Cross Selling wie z.B. mit dem Reiseservice der Amex, two-sided markets (etwa wenn Händler für Promos zahlen, die die Kreditkartenkunden des Issuers ansprechen) usw.