Es geht ja nicht nur um die Menge der Einzahler, sondern es geht auch um die Höhe der geleisteten Beiträge.
Nun - den Zahlungen müssen auch Leistungen entgegenstehen. Wenn Du die Rentenbeiträge für die Topp-Zahler erhöhst musst Du auch die Renten nach oben anpassen. Da ist nichts gewonnen.
Ein Ansatz wäre vielleicht Einwanderung in den Arbeitsmarkt anstatt in die Sozialsysteme. Wer kein Asyl anerkannt bekommt und die Zeit nicht nutzt um Fuß zu fassen muss gehen.
Das merkst Du dann auch schnell in der GKV. Hier laufen die Kosten aus dem Ruder. Da sind Großfamilien zum Minitarif abgesichert. Der Staat macht es sich da einfach und lastet das den GKV auf. Ansatz hier - realistische Zahlungen und das Ende der beitragsfreien MItversicherung von Ehepartnern und Kindern. In der GKV musste ich auch immer pro Kopf bezahlen.
Die PV trifft es dann mit Verspätung und wieder wird es keiner kommen sehen. Wobei da ja auch wegen fragwürdiger Entscheidungen (Mindestgrößen, Umstellung Einzelzimmer, ...) aus dem Ruder laufen.
Es ist widersinnig das ich problemlos von meinen Zinserträgen leben kann ohne dafür Sozialversicherungsbeiträge zu bezahlen. Gerade wenn man den Spruch "Arbeit muss sich wieder lohnen" im Ohr hat.
Warum? Muss man das gegeneinander ausspielen? Es steht doch jedem frei sich schlau zu machen und Investments zu tätigen. Wie auch das Bildungssystem in DE jedem die Möglichkeit bietet auf dem 2., 3. oder auch 4. Weg sich für höhere Aufgaben zu qualifizieren.
Und jetzt bitte nicht mit der ewigen "Risiko" Nummer kommen. Auf der einen Seite sind alle die ihr Geld anlegen so viel schlauer als der Staat, und man fordert es quasi von jedem damit die Rente dann doch reicht. Auf der anderen Seite sollen die "hohen Risiken" dann doch nicht so belastet werden wie Arbeit.
Es geht doch schon los, dass bei uns falsch investiert wird. Viele nutzen nicht die Möglichkeit am Anfang eine kleine Immobilie zu erwerben. Ich denke Immobilieneigentum ist ein guter Start. Das kannst Dir sogar als Azubi über den Lastenausgleich (analog Wohngeld) finanzieren lassen. 2 Zimmer bekommst Du über 30-40 Jahre auch mit kleinem Einkommen gut abbezahlt und wenn es nicht mehr passt gut vermietet. Die VWl vielleicht noch auf das Darlehn laufen lassen und gut ist. Baustein a) fertig. Parallel noch einen kleinen ETF ansparen und wenn es geht Sodnertilgen und die Rente im Alter ist ausreichend.
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Entweder wird Arbeit viel zu hoch gegenüber Vermögen besteuert oder das Vermögen wird viel zu niedrig gegenüber der Arbeit besteuert.
Die Besteuerung der Arbeit ist in DE nicht besonders hoch - das "Problem" sind die Sozialversicherungen.
Viel Arbeitskraft ist für unser Land deutlich wichtiger als das permanente Anhäufen von Vermögen bei wenigen.
Das kommt ja wohl darauf an wie das Vermögen "genutzt" wird. Ich glaube fest daran, dass ein Großteil des Vermögens in Deutschland gut angelegt ist. Warum solltest Du dem dm-Müller, dem Würth oder den Quants was wegnehmen wollen? Ich glaube auch daran, dass BMW mit seiner Aktionärsstruktur besser als Mercedes dran ist. Am Ende ist das auch für die Mitarbeiter gut.
Ich denke ein Vorstand auf Zeit mit Aktionären auf der Welt verteilt urteilt anders als die oben genannten.
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Allerdings einen reduzierten Satz gegenüber der Einkommenssteuer.
Das war glaube ich aus Vereinfachungs- und Wettbewerbsgründen gewollt. Zudem wollte man Hürden für die Kapitalanlage abbauen.