Deutscher bei Einreise misshandelt

ANZEIGE

eldiablo

Erfahrenes Mitglied
15.04.2019
3.752
2.409
Europa
ANZEIGE
Erfordert dennoch einen VIP Zugang.
Zusammenfassung
Meine Schwiegereltern sind letztes Jahr von Kuba via Nicaragua, Honduras, Guatemala und Mexiko in den USA eingereist
Haben einen Status bekommen, mit denen die nach 1 Jahr die GreenCard beantragen können
Sind legal eingereist und hatten MediCare und sogar die Finanzielle Hilfe die für Kubaner vorgesehen ist

sind jetzt nicht in Abschiebehaft, nur der Typ vom ICE sagte dass die jeden Moment abgeschobene werden können

ob es wahr ist, keine Ahnung
Aber bei der Frage warum Sie Kuba verlassen haben, sagte damals mein Schwiegervater, dass dort die Kommunisten ihnen das Leben schwer machen , weil die Kinder im Ausland leben
 

eldiablo

Erfahrenes Mitglied
15.04.2019
3.752
2.409
Europa
Dann können sie auch nicht mehr zurück nach Kuba?
Normalerweise ja, den Kubaner ist es egal und in dessen Haus wohnt derzeit eine "prima" meiner Frau, Cousine
Und das ist ein Problem derzeit in den USA, viele Kubaner haben dort Asyl beantragt, weil angeblich Politisch verfolgt und nach ein paar Jahren fliegen Sie direkt von Miami nach Havanna
 
  • Like
Reaktionen: westcoastflyer

Porti

Erfahrenes Mitglied
31.12.2019
1.864
892
Meine, da sind jetzt viele Menschen enttäuscht und müssen neu planen. Hauptsache, es kommt nicht zur Heimatlosigkeit.
 

KevinHD

Erfahrenes Mitglied
05.07.2012
3.039
2.057
FFM
Normalerweise ja, den Kubaner ist es egal und in dessen Haus wohnt derzeit eine "prima" meiner Frau, Cousine
Und das ist ein Problem derzeit in den USA, viele Kubaner haben dort Asyl beantragt, weil angeblich Politisch verfolgt und nach ein paar Jahren fliegen Sie direkt von Miami nach Havanna
Solche Urlaubsreisen kennen wir ja auch ausreichend.
 

Trinick

Erfahrenes Mitglied
07.07.2010
643
66
DUS, neuerdings: ARN

Ja Wahnsinn... die USA auf einem Niveau mit irgendwelchen durchgedrehten diktatorischen Regimes. So langsam fange ich mir echt an Sorgen zu machen, ganz ehrlich.
 

Der Mat

Reguläres Mitglied
28.02.2019
30
22
Alles schwierig.

A) Ich habe gerade mal eine mir bekannte Kubanerin, die seit 5 Jahren in Fort Myers lebt, angefragt. Mal sehen, was die so erzählt.

B) Ich hab im Oktober eine Konferenz in Phoenix. Ich werde unruhig... Allerdings sehe ich auch zu, dass ich mir keine Blöße gebe - weder in Bezug auf USA, noch China & Taiwan, noch Südkorea. Alles Ziele, in die ich (insbesondere beruflich) gern und regelmäßig einreisen möchte. Vielleicht sollte man sein (mindestens sichtbares) Handeln auch ein wenig darauf ausrichten. siehe C)

C) Ansonsten ist es aber m.M.n. vielleicht auch ein bisschen ein selbstgemachtes Problem. Wieviele Leute denken, sie können so richtig tun und lassen was sie wollen und weder die Grenzen der Logik (siehe Tätowier-Themen sowie bei anderen nicht angegebene Vorgeschichten, -strafen) oder des guten Tones und Anstandes müssten heutzutage noch beachtet werden. Wenn ich mir anschaue, wie in den sozialen Medien bei uns mit Personen des öffentlichen Interesses umgegangen wird ("...das müssen die halt aushalten..." - Warum?), mit welchen unflätigen Worten Politiker aller Couleur bedacht werden und wie in Deutschland über Politiker hergezogen wird, die sich dagegen wehren - dann guckt man wohl ganz schön blöd aus der Wäsche, wenn in einem fremden Land, außerhalb der EU, nicht (mehr) so tolerant damit umgegangen wird wie eben in der oft gescholtenen EU.

Ich will die Vorfälle nicht relativieren, aber mit ein wenig Verstand vorher und während lässt sich so etwas sicher vermeiden. Hoffentlich.
 
  • Like
Reaktionen: rallyeHI und Tiusz

bcs13

Erfahrenes Mitglied
22.11.2010
1.003
1.535
Alles schwierig.

A) Ich habe gerade mal eine mir bekannte Kubanerin, die seit 5 Jahren in Fort Myers lebt, angefragt. Mal sehen, was die so erzählt.

B) Ich hab im Oktober eine Konferenz in Phoenix. Ich werde unruhig... Allerdings sehe ich auch zu, dass ich mir keine Blöße gebe - weder in Bezug auf USA, noch China & Taiwan, noch Südkorea. Alles Ziele, in die ich (insbesondere beruflich) gern und regelmäßig einreisen möchte. Vielleicht sollte man sein (mindestens sichtbares) Handeln auch ein wenig darauf ausrichten. siehe C)

C) Ansonsten ist es aber m.M.n. vielleicht auch ein bisschen ein selbstgemachtes Problem. Wieviele Leute denken, sie können so richtig tun und lassen was sie wollen und weder die Grenzen der Logik (siehe Tätowier-Themen sowie bei anderen nicht angegebene Vorgeschichten, -strafen) oder des guten Tones und Anstandes müssten heutzutage noch beachtet werden. Wenn ich mir anschaue, wie in den sozialen Medien bei uns mit Personen des öffentlichen Interesses umgegangen wird ("...das müssen die halt aushalten..." - Warum?), mit welchen unflätigen Worten Politiker aller Couleur bedacht werden und wie in Deutschland über Politiker hergezogen wird, die sich dagegen wehren - dann guckt man wohl ganz schön blöd aus der Wäsche, wenn in einem fremden Land, außerhalb der EU, nicht (mehr) so tolerant damit umgegangen wird wie eben in der oft gescholtenen EU.

Ich will die Vorfälle nicht relativieren, aber mit ein wenig Verstand vorher und während lässt sich so etwas sicher vermeiden. Hoffentlich.
Ich gebe Dir in fast Allem recht, insbesondere was den unsäglichen Umgang mit Politikern und Personen des öffentlichen Lebens in den sog. sozialen Medien angeht.

Aber ich denke, es muß in privaten Unterhaltungen immer noch möglich sein, Kritik, auch deftige, an den Machthabern zu äußern. Das hat ja nichts mit den Verunglimpfungen zu tun, die sich direkt an diese richten. Und daß deshalb in einem demokratischen Land einem Wissenschaftler die Einreise verweigert wird ist schon grenzwertig. Und bei uns regen sich einige - auch hier im Forum - darüber auf, daß mit einer Anzeige gegen direkt an Politiker gerichtete Beleidigungen vorgegangen wird (ob das klug ist, ist eine andere Frage).

Abgesehen davon: es gibt bei mir mittlerweile eine ganze Reihe von Ländern auf der "no-fly-Liste", weil ich schlichtweg das grundsätzliche Risiko, als Geisel genommen zu werden, für zu groß halte. Wenn man mal an den Gummibärchen-Mann in Russland denkt (blöde Geschichte, aber trotzdem). oder an kanadische Geschäftsleute in China, dann kann es eigentlich jeden treffen.
 
  • Like
Reaktionen: H.Bothur

Airsicknessbag

Megaposter
11.01.2010
21.628
15.401
Das ist jetzt der erste Fall, bei dem einen nichts anspringt, was einen nachvollziehbaren Grund bildet oder zumindest den Gedankengang der Beamten aufzeigt:


Vollständiger Reiseplan, zweimal Transit bzw. im Rahmen dessen eine kurze Ferienunterbrechung (D-US-Mexiko-US-D), alles in den Fristen, Buchungen vorhanden, erkennbar reine Ferien. Da fragt man sich dann schon, was die Beamten zu ihrer Entscheidung bewogen haben könnte.
 

KnallaufFall

Aktives Mitglied
23.02.2023
183
168
Habe ich mir auch schon überlegt. Einzig zu wenig Geld oder doch irgendwelche Arbeitsabsichten würden mir da einfallen. In den Berichten werden ja auch gerne relevante Informationen weggelassen.
Das klingt so obrigkeitshörig. So frei "Die US-Grenzebehörden machen keinen Fehler!"

Btw. das MIT empfiehlt jetzt, ihren ausländischen Studenten und Mitarbeitern (ob nun mit VISA oder GreenCard), internationale Reisen aufzuschieben, da man derzeit nicht weiß, wie sich die Einreisesituation weiterentwickelt:

Bei dem Franzosen, der wegen eines Trump-kritischen Chat nicht ins Land gelassen wurde, fehlen vermutlich wieder nur Informationen, warum die Einreiseverweigerung rechtens war :)
 

Inlandsvägen

Erfahrenes Mitglied
10.02.2010
4.540
2.799
Main-Taunus-Kreis
Was mich auch verwundert hat: Es gibt ein Bild vom Gepäckband in EWR, das sie angeblich gemacht hat, als noch "alles in Ordnung war". Bei 20 Einreisen in die USA habe ich noch nie erlebt, dass VOR der Grenzkontrolle der Baggage Claim war. Alles wird eben nur sehr vage berichtet. Und wenn der Zoll sie nachher rausgefischt hätte, hätte man das ja auch schreiben können.
 

Der Mat

Reguläres Mitglied
28.02.2019
30
22
Um dem Führer zu gefallen?
Wenn Du so willst, ja. Wir reisen dort ein, sei es beruflich, um vor Ort Dinge zu klären, die es uns ermöglichen, zu Hause(!) Geld zu verdienen oder sei es privat, um uns dort im weitesten Sinne zu vergnügen. Bedauerlicher (oder korrekter) Weise muss man sich an die dortigen Gepflogenheiten halten.

Zu Hause kann man dann ja wieder im besten Falle wilde Sau spielen...
 
  • Like
Reaktionen: Tiusz

longhaulgiant

Erfahrenes Mitglied
22.02.2015
9.791
9.003
Bedauerlicher (oder korrekter) Weise muss man sich an die dortigen Gepflogenheiten halten.
Bisher war freedom of speech eines der höchsten Güter in den USA. Nur bei ganz offensichtlichen Tendenzen wurde da jemand die Einreise verweigert. Dass einfache Kritik oder ggf. sogar nur faktische Feststellung der stattfindenden Politik ein Abweisungsgrund sein können, wäre ein absolutes Novum. Und wie früh vorher muss man dann damit aufhören oder verjähren diese Aussagen dann nie?
 

Der Mat

Reguläres Mitglied
28.02.2019
30
22
Aber ich denke, es muß in privaten Unterhaltungen immer noch möglich sein, Kritik, auch deftige, an den Machthabern zu äußern. Das hat ja nichts mit den Verunglimpfungen zu tun, die sich direkt an diese richten. Und daß deshalb in einem demokratischen Land einem Wissenschaftler die Einreise verweigert wird ist schon grenzwertig. Und bei uns regen sich einige - auch hier im Forum - darüber auf, daß mit einer Anzeige gegen direkt an Politiker gerichtete Beleidigungen vorgegangen wird (ob das klug ist, ist eine andere Frage).
Ich glaube, das Thema mit der Kritik an den Machthabern ist in USA derzeit schlecht gelitten. Nochmal: Ich relativiere nicht die Vorfälle, aber ich finde es blauäugig, mit EU-Maßstäben anzureisen und diese auf die derzeitigen Regelungen in den Staaten anwenden zu wollen. Ja, das sah vor ein paar Monaten noch anders aus, aber was wollen wir tun...

Bei mir gibt es weder in Foren noch in Linkedin, Facebook (habe ich nicht) oder auf anderen Plattformen Meinungsäußerungen dazu. Könnte ich auf Reisen in die von mir oben genannten Länder verzichten, sähe das vielleicht anders aus. Wohingegen mir aber niemand an den Einreiseschaltern in SFO, WUH, PVG oder TPE und ICN (trifft natürlich aktuell [doch oder noch] nicht zu) meine privaten politischen Gespräche im Freundeskreis beim Bier vorhalten kann.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Bisher war freedom of speech eines der höchsten Güter in den USA. Nur bei ganz offensichtlichen Tendenzen wurde da jemand die Einreise verweigert. Dass einfache Kritik oder ggf. sogar nur faktische Feststellung der stattfindenden Politik ein Abweisungsgrund sein können, wäre ein absolutes Novum. Und wie früh vorher muss man dann damit aufhören oder verjähren diese Aussagen dann nie?
Hm.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Ich war seit den 20 Januar 3 mal in den USA
2x JFK und 1x EWR
Nichts ungewöhnliches gesehen
Auch das ist ein Punkt. Wieviele Flugzeuge aus der EU landen dort täglich - ohne jeden Vorfall. Von wievielen Vorfällen (Ich vermute, von keinem.) kennen wir vollständige Lebensläufe, Verbindungen, Vergangenheiten? Wieviele Artikel in Tageszeitungen und Magazinen werden bzgl. Wahrheitsgehalt, Recherchevollständigkeit und Clickbait-Bestrebungen kritisiert?
 

marcus67

Erfahrenes Mitglied
17.01.2015
3.670
3.834
Bisher war freedom of speech eines der höchsten Güter in den USA. Nur bei ganz offensichtlichen Tendenzen wurde da jemand die Einreise verweigert. Dass einfache Kritik oder ggf. sogar nur faktische Feststellung der stattfindenden Politik ein Abweisungsgrund sein können, wäre ein absolutes Novum. Und wie früh vorher muss man dann damit aufhören oder verjähren diese Aussagen dann nie?
Interessant vor allem, da J.D. Vance den Europäern kürzlich noch vorgeworfen hat, sie würden die freie Meinungsäußerung unterdrücken.
 

Marlon B.

Erfahrenes Mitglied
28.12.2011
490
279

Ja Wahnsinn... die USA auf einem Niveau mit irgendwelchen durchgedrehten diktatorischen Regimes. So langsam fange ich mir echt an Sorgen zu machen, ganz ehrlich.
Was wohl in Deutschland passieren würde, wenn ein Bürger ein Regierungsmitglied deftig kritisiert oder es gar als "Schwachkopf" bezeichnet? Oder wenn ein deutscher Staatsbürger einen Mann in Frauenkleidern als Mann bezeichnet?
 

bcs13

Erfahrenes Mitglied
22.11.2010
1.003
1.535
Was wohl in Deutschland passieren würde, wenn ein Bürger ein Regierungsmitglied deftig kritisiert oder es gar als "Schwachkopf" bezeichnet? Oder wenn ein deutscher Staatsbürger einen Mann in Frauenkleidern als Mann bezeichnet?
Das ist ganz einfach: dann gibt es entweder eine Anzeige oder nicht. Und wenn es eine gibt, entscheiden am Ende Gerichte. Und wenn die entschieden haben, hält man sich an das Urteil. Privat kann man das falsch finden, aber der hier rein hypothetisch genannte Amtsträger wird das Urteil so oder so akzeptieren und nicht bei Mißfallen dem Richter mit Amtsenthebung drohen und ihn unflätig beschimpfen. Das ist wohl ein nicht ganz unerheblicher Unterschied.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Interessant vor allem, da J.D. Vance den Europäern kürzlich noch vorgeworfen hat, sie würden die freie Meinungsäußerung unterdrücken.
Damit sind ja vor Allem die rechten Hetzmedien und die AfD gemeint, die angeblich nicht frei reden und berichten dürfen. Es gibt halt Menschen, deren geschichtliches Verständnis doch eher eingeschränkt ist. Und wenn man mit gleichen Maßstäben wie in den USofA reagieren würde, würde sich der eine oder andere Herr in Europa in der Zelle befinden oder garnicht erst hinein gelassen werden. Just saying.