HON & Gepaeck: Lufthansa ist nicht mehr zu helfen!

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Rambuster

Guru
09.03.2009
19.553
278
Point Place, Wisconsin
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Beides (C-Pax und Gewicht im Barcodelabel) halte ich für ein Gerücht. Hast Du dazu eventuell nähere Informationen?

HTB.

Aus Wikipedia :

http://en.m.wikipedia.org/wiki/Bag_tag

"The term license plate is the official term used by the IATA, the airlines, and the airports for the 10-digit numeric code on a bag tag issued by a carrier or handling agent at check-in. The license plate is printed on the carrier tag in bar code form and in human-readable form, as defined in Resolution 740 in the IATA Passenger Services Conference Resolutions Manual (published annually by IATA). Each digit in a license plate has a specific meaning. Contrary to popular belief, the flight number is not encoded in the license plate on the carrier tag. The license plate is an index number linking a bag to a Baggage Source Message (BSM) sent by a carrier's departure control system to an airport's baggage handling system. It is the message that contains the flight details and passenger information, thus enabling an automated baggage handling system to sort a bag automatically once it has scanned the bar code on the carrier tag. Thus these two things are essential for automated sorting of baggage. Note that the human-readable license plate may contain a 2-character IATA carrier code instead of an IATA 3-digit carrier code. For example, BA728359 instead of 0125728359, but the bar code will always be the full 10 digits (0125728359 in the example - 125 and BA being, respectively, the IATA 3-digit code and IATA 2-character code for British Airways). The first digit of a 10-digit license plate is not part of the carrier code. It can be in the range 0 to 9: 0 for interline or online tags, 1 for fallback tags (pre-printed or demand-printed tags only for use by the local baggage handling system if it cannot receive BSMs from a carrier's departure control system due to a fault in the latter or in communication between it and the baggage handling system, as defined in IATA Recommended Practice 1740b) and 2 for Rush tags. The purpose of numbers in the range 3 to 9 as the first digit of the 10-digit license plate is undefined by IATA but can be used by each carrier for its specific needs (commonly used as a million indicator for the normal 6-digit tag number).[citation needed]

Besides the license plate number, the tag also has:

Name of airport of arrival
Departure time
IATA airport code of airport of arrival
Airline code and flight number
Name of passenger identified with the baggage (last name, first name)"
 
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rorschi

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
10.098
3.386
ZRH / MUC
Einige hier glauben ja wirklich, dass man alles machen kann wenn man eine goldene oder schwarze Vielfliegerkarte hat. An erster Stelle kommt zum glück noch immer die Buchungsklasse und nicht der Status.

Ich finde auch, dass der HON in Eco am Eco-Schalter einchecken muss und nicht in die Lounge darf. Aber LH hat das ja auch schon zum Teil erkannt und gibt dem HON in Eco keine Statusmeilen mehr.

Mir ist durch diesen Thread bewusst geworden, dass der HON mit einem Gepäckstück genau gleich behandelt wird wie das Nichtmitglied mit einem Gepäckstück. Ich habe in den letzten 17 Jahren mit Status bei LX und LH immer geglaubt, dass ich als Statusmitglied besser behandelt werde, wenn es um Übergepäck geht. Vielleicht ist die Regelung nur ein Anfang, und mein erster Satz in diesem Post kommt schneller zur Anwendung, als uns allen lieb ist...
 

A381

Erfahrenes Mitglied
07.04.2009
3.528
321
Singapore
Ok, demnach ist also nirgendswo vermerkt, dass mein Gepäck ein "C-Gepäckstück" ist!

Demnach kann der Mitarbeiter, der die Maschine beladet, nicht wissen, ob mein Koffer 23kg oder eve. 27 kg hat und er ihn nicht alleine anheben sollte!

Ich denke also, die 23kg Grenze hat in D absolut nichts mit dem Schutz des Mitarbeiters zu tun.
 

A381

Erfahrenes Mitglied
07.04.2009
3.528
321
Singapore
Vielleicht ist die Regelung nur ein Anfang, und mein erster Satz in diesem Post kommt schneller zur Anwendung, als uns allen lieb ist...

Hoffen wir es nicht... aber es sieht so aus, dass auch dann noch genügend in diesem Forum wären, die applaudieren würden oder es stillschweigend hinnehmen würden!
 

MisterG

Stein-Papier-Schere Profi
02.01.2012
10.555
6
Wien
Und das ist auch der Grund, weswegen es selbstredend eine Toleranz geben muss. Es ist mir auch schon passiert, dass mein Koffer, auf dem Weg von einer geeichten Waage (für den Verkauf von Mehlsäcken) zur Waage im Flughafen plötzlich 1 kg schwerer geworden ist.

HTB.

War wohl regnerisch und das Mehl hat die Feuchtigkeit aufgenommen!
;)
 

once747

Erfahrenes Mitglied
30.01.2011
610
262
Ne, nicht ganz: Der HON ist der Topstatus, der Miles & More an seine Topkunden vergibt...

Kannst du aber alles auf der M&M Homepage durchlesen!

Btw wenn du nicht genau weißt, wie ein Kundenbindungsprogramm funktionieren sollte, kannst du das an anderer Stelle in diesem Forum nachlesen (oder bestimmt auch auf Wikipedia)! Die meisten hier langweilt dieses Thema, da sie im Bilde sind, wie es funktionieren sollte!

Sehr wohl verstanden und deshalb weiß ich ja auch, dass der (geRUNte) HON niemals (auch nicht auf Grund einer Strafe von 50€ für zu schweres Gepäck) auf seine schwarze Karte verzichten wird, da sich diese bereits als Statussymbol bei den entsprechenden, nicht dem Gro, Inhabern implementiert hat. In diesem Sinne greift doch das Kundenbindungsprogramm hervorragend: 50€ + Statusgeier, die keinen Run scheuen, ihren Status zu verlängern.
 

FlyingT

Erfahrenes Mitglied
17.11.2010
2.777
0
Mal auf die Idee gekommen, daß die drei % es nicht aus Bösartigkeit heraus machen, sondern evtl. deshalb, weil deren Chefs sie mal wegen "Kulanz" (aka Mehraufwand für LH) abgemahnt haben, und die nun schlicht Angst um ihren Job haben? Oder sind für Dich alle Agents, die nicht so wollen, wie Du, grundsätzlich schikanös?

Durchaus berechtigter Einwand.
Es kommt IMHO aber durchaus auch auf das "wie" und "wem" gegenüber an.


Stichwort "wie":

Einen HON wegen diesem Übergewicht aus der F-CI-Schlange (so, je nach Station überhaupt gegeben) zurück zum Ticketschalter zu schicken, zahlen lassen und dann erneut anstellen lassen am CI geht einfach mal gar nicht.
Wie hier bereits mehrfach angesprochen, ist ein HON ein wirklich besonderer Kunde.
Grob geschätzt gehört er zu den 5 bis 7000 meistfliegendsten Kunden dieser Gesellschaft.
Wahrscheinlich stellt er auch einen Bestandteil des umsatzträchtigsten Promilles der Gesamtkonzernkundschaft dar und wird wohl kaum unter 50.000,-€, eher sehr viel mehr, pro Jahr bei LH zahlen.
Da darf HON auch das eine oder andere mal finanzielle "Kulanz"-Erlassungen als Gegenleistung für die umsatzträchtige Treue erwarten - womit wir bei einem anderen Punkt sind:

Die Cessna- und andere temporären Spaß-HONs mal außen vorgelassen:
Es handelt sich hierbei um eine Kundengruppe, die ohne Vergleich und ohne zu zögern jeden flexiblen Preis der LH zahlt. Diese Kunden zahlen derart viel, weil ihnen das Gesamtpaket entsprechend wertig erscheint und die gebotenen Vorteile (in allen Aspekten) eine Entscheidung pro Airline XY gewichtiger erscheinen lassen, als teils bessere singuläre Preise bei Airline XZ.

Ob LH nun (nach wie vor unbewiesener Maßen) für einen >23kg Koffer im Groundhandling mehr zahlt oder nicht, sollte in der Gesamtbetrachtung/-bewertung dieser Kunden keine Rolle spielen.
Kundenbindung funktioniert nicht nur nach Regeln, sondern ab einem gewissen Niveau auch sehr stark über persönliches Fingerspitzen- und Einschätzungsgefühl.

Also eine sinnvolle Lösung sehe ich so: der SEN / HON in Eco darf Zwischen 2x23 kg oder einmal 32 kg wählen.

Genau diese schwachsinnige 2x23, aber bloß nicht 1x > 23 kg sollte man nach den Feiertagen dem LH Social Media Team hier im VFT als freundliche Anregung mitteilen, vielleicht auch mit dem Lösungsvorschlag von oben.

Sehr vernünftiger Vorschlag.

So wird dem Kunden im Rahmen der gegebenen Regeln immerhin noch eine gewisse Flexibilität, resp. Kulanz gewährt.


Desweiteren sollte dem LH-Team die konkrete Frage gestellt, werden, woher die 23/32kg-Grenze kommt.



Wenn wir gerade bei Fakten sind: DAS IST FALSCH!

Nein, du liegst offensichtlich falsch.

Der wiki-Link zu den IATA-Codes dürfte inzwischen jeder gelesen haben, oder?
Demgemäß wird da nichts bzgl. des Gewichts kodiert.

Ich selber habe es durchaus schon mehr als einmal fertig gebracht (reiseklassenunabhängig) die 32kg-Grenze zu überschreiten und bei allen Airlines und Airports war die Konsequenz "fast" identisch:
Erst ein blablablaetcetcetc und dann kam zum normalen Bagage-Tag ein zusätzlicher "Heavy-Tag" dran.

Das blablablaetcetcetc fiel natürlich sehr unterschiedlich aus, keine Frage. Je nach Ticket, Reiseklasse, Land, Agent, Airline und Status war mal ein Zuschlag oder ein Umpacken fällig oder auch nicht. Aber nur einmal, in MUC als M&M BlueMember, musste ich zum Sperrgepäck-Schalter (da hatte ich aber auch über 45kg im "Koffer" ;) ).



Einige hier glauben ja wirklich, dass man alles machen kann wenn man eine goldene oder schwarze Vielfliegerkarte hat. An erster Stelle kommt zum glück noch immer die Buchungsklasse und nicht der Status.

Mir kommt auch vor, dass viele ganz absichtlich die Regeln brechen um sich dan aufregen zu können wenn es nicht durchgeht. Die Regeln gibt es und sind absolut klar und für jeden einfachst zu finden. Des weiteren sind sie auch noch logisch aufgebaut.

Ich finde es richtig abartig wie sich jemand über so etwas aufregen kann was die Regeln klar regeln. Was anderes wäre es wenn einem HON in der LH Eco ein zweites Gepäckstück untersagt werden würde und man da ein Gebühr verlangen würde. Dann kann man sich zu recht aufregen da ganz klar gegen Regeln vertoßen wurde. Nur in dem Fall regt sich einer auf weil die REGELN eingehalten wurden!!!!!!!!!!!

Naja, hier kann man eben unterschiedlicher Meinung sein.

Du hast recht:
Grundsätzlich sind Regeln dazu da, sie einzuhalten. Würde jeder alle Regeln ignorieren und dies auch einfordern, dann kann es nicht mehr funktionieren.

Wir reden hier aber über Regeln zwischen privatwirtschaftlich agierenden Personen, natürlichen und/oder juristischen.
In dieser Konstellation haben Regeln den Charakter von vertraglichen Vereinbarungen und nicht den von Gesetzen, ergo sind sie verhandelbar und ausleg-/interpretierbar, ohne das ein justiziabler Schaden oder Ansprach dritten gegenüber entsteht.
Eine Behörde muss jeden gleich behandeln.
Eine privatrechtliche Firma wie de LH darf unterschiedliche Konditionen mit verschiedenen Kunden aushandeln - folglich darf ein HON auch mal "außerhalb der Regel" besser behandelt werden als ein SEN, FTL, etc.

Regeln sind bei einem Massenbetrieb absolut notwenig. Keine Frage und keine weitere Kritik.
Ich selber bin nur ein kleiner SEN mit einem geringem KAF. Ergo werde ich, ohne Firmenvertrag oder vergleichbares Reiseaufkommen, immer schlechter behandelt (in allen Belangen) als der SEN eines Großkunden.
Aus meiner eigenen unternehmerischen Tätigkeit kann ich aber ableiten, dass Groß- und/oder Wichtigkunden durchaus gerade im "soffen" Bereich besser behandelt werden als singuläre oder kleine.
Darf man dieses üblich Verhalten von der LH nicht einfordern?
Darf der HON nicht etwas mehr einfordern, als die ausschließenden Regeln suggerieren?
Sind die besten 7.000 der 100.000.000 nicht zu pampern?

Es ist natürlich eine Frage der Klassen, des Status und des Geldes. Sicher.
Aber wir bewegen uns hier (abseits der FD- und/oder EF-Tickets) in einer geldigen Gesellschaft. Umsatz zählt und wird bewertet. Keiner macht soviel wie der langjährige, "richtige" HON.


Das ist meines Wissens nach, ein Tag, wenn das Gepäckstück mehr als 32 kg wiegt (leider jedoch auch kein Fakt, da ich dies noch nie gesehen habe) und macht ja dort auch absolut Sinn! Meine Koffer, wenn ich C fliege, bekommt nie so ein Tag (wiegt jedoch auch nie mehr als 32 kg).

Ja, zumindest als *A Statuskunde wird idR ein Heavy-Tag dran gepappt.
Eine weitere Markierung erfolg nicht.



@all

Auch mich würde es sehr interessieren, wie die Regelungen zwischen Airport und Airline bzgl. des Bagage-Handlings aussieht.
Wenn hier jemand etwas sachdienliches beitragen könnte, wäre ich sehr dankbar.
 
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skywalkerLAX

Erfahrenes Mitglied
Als HON und SEN darf man laut Regel 46 Kilo in der Eco mitführen. Pro Gepäckstück sind in der Business 32 kg erkaubt. LH sollte jeden HON und SEN dafür loben, wenn er anstatt zwei Koffer nur einen mit 25 kg aufgibt. Dadurch spart er der Airline Platz, Zeit und Arbeit, weil nur ein Koffer abgefertigt, eingeladen und ausgeladen werden muss. Auch kann nur ein Koffer kaputtgehen und somit einen Schadensfall verursachen. Es ist vollkommen absurd, einen Kunden dafür zur Kasse zu bitten, dass er mitdenkt und der Airline weniger Arbeit und Kosten verursacht.

Würde LH das bei mir machen, wäre das mein letzter Flug mit dieser Airline, keine Frage.

Womit wuerdest du denn alternativ innerdeutsch fliegen?

Wie von SMK77 berichtet werden wir ja sehen wie sich AB hier im selben Fall anstellt. Und da waeren wir auch schon am Ende der Auswahl angekommen (Germanwings zaehle ich jetzt einfach einmal ~ LH).
 
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MisterG

Stein-Papier-Schere Profi
02.01.2012
10.555
6
Wien
Betreffend Gepäck und anderen Kulanzen:

Der LH Konzern fährt halt einfach eine "Du bist uns als Kunde nicht wichtig" Linie. Das ist genau so eine geschäftliche Einstellung wie "der Kunde ist König". Ich bin seit mehr als 10 Jahren in unterschiedlichsten Konzernen bzw. Firmen im Vertrieb tätig (inkl. lokaler bzw. regionaler Vertriebsleitungsfunktionen) und hab hier auch unterschiedliche Einstellungen erleben dürfen (wobei ich immer im B2B Geschäft akiv war bzw. bin).

Offenbar ist man als HON, SEN, FTL oder normaler Passagier aus Sicht der LH eine Melkkuh. Sprich man lockt ihn mit tollen Angeboten am Papier (billigen Tickets, Statusversprechen, Erfahrungen aus der Vergangenheit), und dann versucht man ihn weiter abzukassieren. Sei es durch Gebühren, sei es durch ständige Änderung der Regeln, sei es durch Streichung von Kulanzen.

Wenn ich von jedem HON und von jedem SEN einmal im Jahr 50 Euro kassiere, dann kommt da auch was zusammen. Und irgendein Controller oder Riskmanager wird schon ausgerechnet haben, dass das mehr bringt als man an Verlusten erwarten kann. Weil man gegf. einen guten Kunden verliert.
Und die wenigsten HONs und SENs sind dies als Privatleute, sondern aufgrund ihrere beruflichen Tätigkeit. Und hier spekuliert man entweder damit, dass das Übergepäck auch die Firma zahlt bzw. das der oder die eh nicht anders kann als mit LH zu fliegen.

Verkürzt also:

"WENN MAN DICH ALS HON FÜR 1 KG ÜBERGEPÄCK BLECHEN LÄSST, DANN BIST DU EINFACH FÜR DIE LH NICHT GUTER KUNDE GENUG!".
Klingt doof, ist aber so.

G
 
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janfliegt

Erfahrenes Mitglied
28.07.2011
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5
FHH (Feld hinterm Haus)
Wow - 8 Seiten für so ein Thema... Ist schon Sauregurkenzeit?

Also gut - da ich mich heute auch langweile, hier meinen Senf dazu:

MA am CI hatte keinen guten Tag erwischt - ein Lächeln und ein augenzwinkernder Hinweis auf das Übergewicht hätte es auch getan.

TO hat richtig reagiert und sich nicht auf ein unwürdiges Spiel eingelassen. Die Leute, die denken, sie würden dem Gegenüber mit einem Aufstand so den Tag verderben, "dass er sich das das nächste Mal anders überlegt", machen genau eines: sich zum Affen.

Vorgehensweise des TO den Vorfall in Richtung LH HON Service zu kommunizieren bringt wohl sicher mehr - im Zweifel sogar einen Rüffel für den CI Agenten.

Die angesprochene Gepäck- bzw. Gewichtsregelung ist für den Kunden nicht wirklich verständlich. Egal welche guten Gründe für LH dahinter stehen. Das ist nicht gut gelöst.

Das war's. Jetzt hole ich mir einen Kaffee :)
 
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pmeye

Guest
Nein, du liegst offensichtlich falsch.

Der wiki-Link zu den IATA-Codes dürfte inzwischen jeder gelesen haben, oder?
Demgemäß wird da nichts bzgl. des Gewichts kodiert.
Das habe ich auch nicht behauptet.
Es ging ja nicht vordergründig um die Kennzeichnung, sondern um die Frage, ob die 23 kg - Grenze HON-Schikane ist oder einen Sinn hat. Als Gegenargument wurde dann die angeblich fehlende Kennzeichnung genannt.
Wer jedoch meinen Google-Link verfolgt, wir ein Bild von einem "Heavy"-Tag mit der Aufschrift "26 kg" finden, was meine These durchaus stützt.

Leider kenne ich die Regeln nicht genau, aber ich weiss, dass ich noch nie einen Koffer > 32kg dabei hatte, aber schon einen Heavy-Tag dran hatte. Beförderungsklasse weiss ich leider nicht mehr. Aber es war bei LH. Ich weiss das deshalb so genau, weil ich mich immer wieder über neue Tags freue, die meinen Weg kreuzen. :) (Am lustigsten fand ich bisher die "HOT"-Tags für knappe Umladezeiten.)

Nun kann man trefflich darüber streiten, wer am C/I nun die Regeln veletzt: Der der ein Stück > 23 kg nicht kennzeichnet oder der der dies bei einem Stück < 23 kg unterlässt.
Und dann gibt es ja noch die dritte Möglichkeit: Things change! Heutzutage sollte jede Gepäcksortieranlage auch über Waagen verfügen, die übergewichtige Stücke auch ohne Kennzeichnung erkennen und entsprechend sortieren kann. Daher könnte es auch sein dass die Kennzeichnung eher weniger wichtig ist, als angenommen. Dass sich in der Praxis ohnehin keiner am Gepäckband an die Zwei-Mann-Regel, wenn es sie denn gibt, halten wird, ist mir auch klar.
 

hudriwudri

Erfahrenes Mitglied
13.03.2012
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2
SZG
Vielleicht ein paar fluglinienunabhängige Ergänzungen: Gepäck über 23kg wird mit Heavy gelabelt(mir zumindest so an mehreren Flughäfen erinnerlich). Gepäck über 32kg wird aus arbeitsschutzrechtlichen Gründen an manchen Flughäfen gar nicht mehr als Fluggepäck akzeptiert(zuletzt in AKL so gewesen).
Status schön und gut, und man erwartet sich aus einem gewissen Gewohnheitsrecht mehr entgegenkommen. Aber wo Menschen arbeiten, menschelt es.
Was allerdings im konkreten Fall schon schwer nachvollziehbar ist, ist die Tatsache, dass man zwar 2x23kg Erlaubnis hätte und auf jeden Fall unter 1x32 bliebe.
Hier wären mit etwas logischen denken und einer Prise Menschenverstand viele Seiten VFT-Fred ersparen geblieben.

Happy new year.

Als schwacher Trost: Musste vor ein paar Jahren bei AA LAX-ZRH auch 50$ zahlen. Hatte 2x23(oder sogar 3?) frei in C. Da aber ein Koffer 1!!!! Kilo zu schwer=24 Kilo war(der andere knappe20), musste ich ebenso zahlen.
 

skywalkerLAX

Erfahrenes Mitglied
Betreffend Gepäck und anderen Kulanzen:

Der LH Konzern fährt halt einfach eine "Du bist uns als Kunde nicht wichtig" Linie. Das ist genau so eine geschäftliche Einstellung wie "der Kunde ist König". Ich bin seit mehr als 10 Jahren in unterschiedlichsten Konzernen bzw. Firmen im Vertrieb tätig (inkl. lokaler bzw. regionaler Vertriebsleitungsfunktionen) und hab hier auch unterschiedliche Einstellungen erleben dürfen (wobei ich immer im B2B Geschäft akiv war bzw. bin).

Offenbar ist man als HON, SEN, FTL oder normaler Passagier aus Sicht der LH eine Melkkuh. Sprich man lockt ihn mit tollen Angeboten am Papier (billigen Tickets, Statusversprechen, Erfahrungen aus der Vergangenheit), und dann versucht man ihn weiter abzukassieren. Sei es durch Gebühren, sei es durch ständige Änderung der Regeln, sei es durch Streichung von Kulanzen.

Wenn ich von jedem HON und von jedem SEN einmal im Jahr 50 Euro kassiere, dann kommt da auch was zusammen. Und irgendein Controller oder Riskmanager wird schon ausgerechnet haben, dass das mehr bringt als man an Verlusten erwarten kann. Weil man gegf. einen guten Kunden verliert.
Und die wenigsten HONs und SENs sind dies als Privatleute, sondern aufgrund ihrere beruflichen Tätigkeit. Und hier spekuliert man entweder damit, dass das Übergepäck auch die Firma zahlt bzw. das der oder die eh nicht anders kann als mit LH zu fliegen.

Verkürzt also:

"WENN MAN DICH ALS HON FÜR 1 KG ÜBERGEPÄCK BLECHEN LÄSST, DANN BIST DU EINFACH FÜR DIE LH NICHT GUTER KUNDE GENUG!".
Klingt doof, ist aber so.

G

Das siehst du sehr undifferenziert.

Regeln sind da damit man sich daran haelt. Dass im Ausnahmefall Kulanzen zugelassen sind sollte ausser Frage stehen aber wenn alles durchgewunken wird werden die Regeln eben obsolet.

Im Falle des OP war dies halt ein starker Zusammenprall von vielen Faktoren: Zum einen ist er HON, zum anderen Betrug das Uebergewicht 3.5kg. Sagen wir mal die Toleranz ist +1/2kg ist da immer noch etwas drueber. Wenn der Mitarbeiter hier gesagt haette 'beim naechsten Mal aufpassen' und dann einfach eincheckt ist das sicherlich kundenfreundlich aber dennoch gegen interne Richtlinie (die vermutlich keine expliziten Ausnahmen fuer HON vorschreibt). Vor einigen Jahren waere es den CI Mitarbeitern nichtmal im Traum eingefallen einen HON wegen 2 kg zu gaengeln aber wir sind nun in der Aera Franz.

Wenn LH ein internes Ampelsystem haette, nach dem Motto 'der hatte schon 2 Exceptions, beim 3. Mal wird bezahlt' waere das sicherlich gerechter aber technisch (wir kennen ja LH) schwerlich umsetzbar.

Irgendwann muss eben schluss sein. Beim SEN/*G definitiv, bzgl HON Circle Kunden sollte man als Firma vorsichtiger sein. Sprich eine Richtlinie herausgeben welche HON exclusiv behandelt. Nur wo ist dann die Grenze? 27kg 28kg? Dann wird diese Grenze bekannt und man erwartet trotzdem noch Kulanz und bringt 30kg mit. Das ist sehr duennes Eis!

Btw, hier sind die Air Berlin Regelungen. Ob die 32kg fuer die JustFly Option in Kombination mit Platinum Card auch auf oneWorld Emereld anwendbar sind wird interessant. Offiziell hat OneWorld ja keine uebergreifenden Gepaeckbenefits und auch sonst ist AB nicht gerade fuer die unkomplizierte Gewaehrung OW einheitlicher Benefits bekannt.
 

eddm_muc

Aktives Mitglied
15.08.2012
166
2
MUC
Trotzdem oder gerade deswegen muss jeder Mitarbeiter mitdenken, und sich im Bedarfsfall kulant zeigen, auch wenn es gegen (unsinnige) interne Regeln verstösst!
Vernünftig mit dem Check-In-Agenten reden (unabhängig vom eigenen Status) und höflich zu bitten, doch bei 2 kg mehr ein Auge zuzudrücken, insb. da man ja eigentlich 46 kg mitnehmen dürfe.
Ist doch ganz einfach als Statuspassagier erwarte ich das ich etwas kulant behandelt werde und da gehört der geschilderte Fall ( 3kg als HON) auf jeden Fall dazu. Wen ich aber mit FR fliege habe ich diese Erwartung nicht. Ich glaube und hoffe das LH sich nicht an FR anpassen möchte und hoffe das sie daher ihren Mitarbeitern, entsprechende Verhaltensregeln beibringt. Bei FR riskiert der Mitarbeiter seinen Job wen er in so einem Fall kulant ist, ich glaube nicht, dass das bei LH der Fall ist.
Der größte Teil der Agents (wahrscheinlich über 97%, ohne dass ich es statistisch kontolliert hätte) akzeptiert es wenn ein HON (oder auch SEN) 3 kg mehr Gepäck (besonders bei nur einem Gepäckstück) dabei hat.
Ich fliege nahe zu immer ab Frankfurt und muss somit bestätigen, dass diese Agents von dieser Regelung noch nichts mitbekommen haben! Ich habe bisher noch nie einen Aufpreis mit einem Koffer bezahlen müssen, wenn ich ein paar Kilo mehr dabei habe (meistens um die 4 bis 6 kg), und ich bin nur popliger SEN (also kein HON)
Jetzt kannst du dir ja gerne selbst eine Meinung darüber bilden, ob wohl 97% der Agents falsch handeln (gegen interne Memos der LH) und somit alle abgemahnt oder entlassen werden sollten, oder ob wohl die 3% falsch handeln... Die Meinungsfindung überlasse ich dir nun gerne selbst!
......Nö, sollte das so sein (das wäre jedoch ziemlich unplausibel, da der Vorgesetzte was von Kundenbindung verstehen sollte, aber kann es natürlich geben), sprich ich natürlich gerne (freundlich und höfflich) mit dem Vorgesetzten und werde sicher mit dem eine Lösung finden um keinen Aufpreis zu bezahlen!

Gegenfrage:
Brecht ihr auch in euren Unternehmen auch klare Vorschriften die bei Nichteinhaltung zu ernsthaften Konsequenzen für euch selber führen können?
 

eddm_muc

Aktives Mitglied
15.08.2012
166
2
MUC
Einen HON wegen diesem Übergewicht aus der F-CI-Schlange (so, je nach Station überhaupt gegeben) zurück zum Ticketschalter zu schicken, zahlen lassen und dann erneut anstellen lassen am CI geht einfach mal gar nicht.

Es gibt in den meisten Stationen beim Ticketing einen "Excess Schalter" mit der zugehörigen Kasse und die ist getrennt vom Check-in oder normalem Ticketing, egal für welche Art Kunde, sofern er nicht als HON separat eincheckt
Das ist halt so.
Wem das missfällt, der kann sich ja als Gast der LH an den Vorstand mit Verbesserungsvorschlägen wenden.
 
Zuletzt bearbeitet:

skywalkerLAX

Erfahrenes Mitglied
Es gibt in den meisten Stationen beim Ticketing einen "Excess Schalter" mit der zugehörigen Kasse und die ist getrennt vom Check-in oder normalem Ticketing, egal für welche Art Kunde.
Das ist halt so.
Wem das missfällt, der kann sich ja als Gast der LH an den Vorstand mit Verbesserungsvorschlägen wenden.

Das ist wie ich finde das eigentliche Problem.

Der Check-In sollte dem Statuskunden bequem und zeitlich angenehm gestaltet werden. Nicht genug damit, dass man evtl 50 EUR bezahlt. Nun muss man noch quer durch die Halle laufen und dann vermutlich sogar nochmal zum Check-In zurueck. Wegen 2 kg Uebergepaeck! Wenn schon zur Kasse bitten dann bitte unkompliziert vor Ort abwickeln aber dazu ist die LH mit ihrer Karnickel-IT nicht imstande.
 
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embraer

Guest
TO hat richtig reagiert und sich nicht auf ein unwürdiges Spiel eingelassen. Die Leute, die denken, sie würden dem Gegenüber mit einem Aufstand so den Tag verderben, "dass er sich das das nächste Mal anders überlegt", machen genau eines: sich zum Affen.

Warum denn so stromlinienförmig? Hier im Forum kannst Du doch auch austeilen wie ein Grosser!
 

eddm_muc

Aktives Mitglied
15.08.2012
166
2
MUC
Das ist wie ich finde das eigentliche Problem.
Der Check-In sollte dem Statuskunden bequem und zeitlich angenehm gestaltet werden.
Statuskunde bist du ab FTL.
Ich würde da schon unterscheiden wollen.
In dem Fall war der "Statuskunde" bzw. HON ein normaler ECO Gast , ergo gibts die Annehmlichkeiten des separaten Check-In nicht und es gelten alle "anderen" Regeln, eben auch die, zum Extra Schalter für Übergepäck gehen zu müssen
 
Zuletzt bearbeitet:

MisterG

Stein-Papier-Schere Profi
02.01.2012
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Wien
Gegenfrage:
Brecht ihr auch in euren Unternehmen auch klare Vorschriften die bei Nichteinhaltung zu ernsthaften Konsequenzen für euch selber führen können?

JA.

Wenn es der Status des Kunden rechtfertigt. Und ich diskutiere das auch durch - gerne bis zum CEO.
Aber ... ich erkläre mein Verhalten proaktiv und hatte deswegen noch nie ein Problem!
 

skywalkerLAX

Erfahrenes Mitglied
Statuskunde bist du ab FTL.
Ich würde da schon unterscheiden wollen.
In dem Fall war der "Statuskunde" bzw. HON ein normaler ECO Gast , ergo gibts die Annehmlichkeiten des separaten Check-In nicht und es gelten alle "anderen" Regeln, eben auch die, zum Extra Schalter für Übergepäck gehen zu müssen

Dann kannst du die kompletten M&M Statuslevel abschaffen. Was soll der Zirkus dann noch? Das macht keinen Sinn. Die Statusvorzuege sind GERADE dafuer gedacht, dass diese universell anwendbar sind. Allein schon aus dem Grund, dass es nicht auf jedem Flug die Serviceklasse F bzw auf manchen Kurzstrecken nichtmal eine C gibt. Oder der F Flieger ist eben mal privat in Y oder C unterwegs. Aber diesen Schmarrn muessen wir ja nun hier nicht ernsthaft durchexerzieren.
 

skywalkerLAX

Erfahrenes Mitglied
JA.

Wenn es der Status des Kunden rechtfertigt. Und ich diskutiere das auch durch - gerne bis zum CEO.
Aber ... ich erkläre mein Verhalten proaktiv und hatte deswegen noch nie ein Problem!

Ich moechte den Mitarbeiter der unteren Schichten bei einem Grossunternehmen wie LH sehen die ihre Meinungen mit dem CEO ausdiskutieren koennen. Freut mich wenn bei eurem Unternehmen die Hierarchien so flach aufgebaut sind bzw du aufgrund deiner Position im Unternehmen Zugang zum Vorstand hast aber bei dem durchschnittlichen 'kleinen Angestellten' gibt es eine Arbeitsanweisung. Wenn diese vorsaetzlich nicht beachtet wird eine Abmahnung und dann folgt die Kuendigung und keine Audienz beim CEO.

Die Situation dem Kunden darzulegen ist natuerlich in neutralen Grenzen moeglich 'Ich bin leider nicht befugt Ihnen das Uebergepaeck kostenfrei durchgehen zu lassen'.
 

rorschi

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
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ZRH / MUC
Gegenfrage:
Brecht ihr auch in euren Unternehmen auch klare Vorschriften die bei Nichteinhaltung zu ernsthaften Konsequenzen für euch selber führen können?

Nein.

Aber wenn ein solches "Vergehen" zu ernsthaften Konsequenzen für mich führen könnte, wäre bei meinem Arbeitgeber etwas seltsam. Und es wurde nirgendwo in diesem Thread primär die Person am Checkin kritisiert.

@eddm_muc: Sorry, aber ich frage mich immer noch, ob Du bei LH angestellt bist oder nicht...
 

MisterG

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02.01.2012
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Ich moechte den Mitarbeiter der unteren Schichten bei einem Grossunternehmen wie LH sehen die ihre Meinungen mit dem CEO ausdiskutieren koennen. Freut mich wenn bei eurem Unternehmen die Hierarchien so flach aufgebaut sind bzw du aufgrund deiner Position im Unternehmen Zugang zum Vorstand hast aber bei dem durchschnittlichen 'kleinen Angestellten' gibt es eine Arbeitsanweisung. Wenn diese vorsaetzlich nicht beachtet wird eine Abmahnung und dann folgt die Kuendigung und keine Audienz beim CEO.

Die Situation dem Kunden darzulegen ist natuerlich in neutralen Grenzen moeglich 'Ich bin leider nicht befugt Ihnen das Uebergepaeck kostenfrei durchgehen zu lassen'.

das ist schon klar. Meine Antwort ist im Kontext mit der Frage zu verstehen
...
 
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